Also wir haben im November auch eine geführte Rundreise gemacht, bis nach Mexico City hoch.
Von "Drogenkrieg" kann man auf Yucatan sicherlich nicht sprechen. Natürlich gibt es dort einige Polizei- / Militärkontrollen, das sind z.T. aber auch feste Stützpunkte auf der Strecke.
Wir sind ein Mal vom Militär kontrolliert worden, ganz in der Nähe der ehemaligen guatemaltekischen (hoffe das heißt so) Grenze, da war ein riesiger Armeestützpunkt. Sah dann etwa so aus: Soldat guckt in den Bus, fragt den Busfahrer: "Haben die auch alle Pässe???" Busfahrer und Reiseführerin müssen schallend lachen. Antwort: "Natürlich haben die alle Pässe, das sind Deutsche!" Soldat zufrieden, Bustür zu, weiter gehts.
Zweite Szene: Kurz nach Palenque auf der Fahrt nach San Christobal: Straßensperre von bewaffneten Aufständischen (vermutlich Lehrer, die ihr Gehalt aufbessern wollten). 3 Stunden Zeitverlust, bitte keine Fotos machen, sonst wirds kritisch. Busfahrer zahlt das Geld, bekommt sogar ne Quittung für die nächste Sperre lol und weiter gehts. Übrigens 0 Polizei 
Und auch in Mexico City ist niemand aus unserer Gruppe überfallen worden, auch wenn einige Abends im Dunkeln noch in kleinen Gruppen oder zu zweit unterwegs waren. Man sollte halt die Sicherheitshinweise beachten, die der Reiseleiter gibt, ansonsten war es echt 0 Problem.
Und zum Drogenkrieg nochmal: Der "tobt" nun wirklich, wie in jeder Zeitung und bei den Reisewarnungen nachlesen kannst, v.a. im Norden des Landes (Bundesstaat Chihuahua, v.a. in Ciudad Juarez). Ah und wie uns jemand sagte, der mal in Mexico gelebt hatte, in Acapulco gibts wohl auch grad Kämpfe um den Vorsitz von so nem Drogenclan, aber glaub das steht auch in den Reisewarnungen drin. Für Yucatan gibt es keine Reisewarnungen vom auswärtigen Amt.
Die Warnung an die Springbreaker kann ich mir so vorstellen: Welches Publikum ist denn leichter zu bestehlen als ständig an- oder betrunkene, feierwütige junge Erwachsene, die über ihrem Feiern womöglich die einfachsten Sicherheitshinweise / Ratschläge vergessen???