Hallo,
ich möchte eine Reise buchen. Ziel, Hotel, Zeit - steht alles.Bei der Recherche über einen günstigen Tarif habe ich mich über Unister (u. a. Ab-in-den-Urlaub.de) und deren Machenschaften informiert. Fazit: Das kann ich nicht unterstützen, ich will woanders buchen!
Also weiter recherchiert. Stiftung Warentest hat einige Reiseportale getestet - ich nun auch.
Mein Ergebnis: Es gibt neben Ab-In-Den-Urlaub (AIDU) kein Portal (das nicht auch zu Unister gehört), das den gleichen oder einen günstigeren Preis anbietet. Lediglich der Reiseveranstalter direkt bietet die Reise zum selben Preis an.
Dafür musste ich lange suchen. Etwas, was viele Otto-Normal-Verbraucher erst gar nicht tun.
Nun ist es so, dass AIDU tonnenweise diese 100,- Gutscheine raus haut. Letztes Jahr hatte ich damit Erfolg - dieses Jahr möchte ich wie gesagt dort nicht buchen. Drum habe ich direkt beim Reiseveranstalter angerufen.
Dort war man begeistert von meiner Idee, das mittlerweile in der ganzen Branche verrufene Schwergewicht (Unister) nicht zu unterstützen. Als ich jedoch ansprach, dass dieser aber zusätzlich zum selben Preis (wie der Reiseveranstalter) noch 100 EUR Rabatt gibt, riegelte man ab. "Das ist halt Abindenurlaub - nur die machen das".
Meine Frage nun?**Was macht die Reisebranche eigentlich dagegen?**Abindenurlaub macht alle Preise kaputt, aber wenn man sich die Mühe macht und direkt mit dem Veranstalter redet, besteht keine Chance. Übrigens hatte ich ein weiteres Gespräch mit einem großen LastMinute-Anbieter. Selbes Problem. Sobald man von AIDU redet, ist jede weitere Verhandlung sinnlos.
Was für Konditionen haben die, dass ein von der Verkaufsprovision lebender Vermittler mehr Rabatt geben kann, als der Veranstalter selber?
Wer kennt sich auf dem Markt aus - was geht da ab?
Ich würde mich mit dem Anliegen zu gerne direkt an den Reiseverband wenden...
Danke für Eure Meinung!
jupp85
Beiträge
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Ab-in-den-Urlaub (Unister) - Was tut die Reise-Branche eigentlich dagegen? -
Abflugort verschoben -> Flug verpasstVielen Dank für die guten Tipps, vor allem von vonschmeling!
Ich denke ich versuch´s dann mal mit dem Appell in Richtung Kulanz.Was ich jedoch nicht verstehe ist, wie sich Mühlengeist erlaubt aus heiterem Himmel zu behaupten, ich wäre aus (Richtung) Köln unterwegs gewesen.
Einfach mal etwas sinnloses in den Raum werfen, um eine Diskussion unverhältnismäßig ausufern zu lassen. Was ist, wenn ich eine viel weitere Anreise habe, oder aus einer ganz anderen Richtung gekommen bin...?Ich möchte mich nicht weiter darauf einlassen und bedanke mich nochmals bei denen, die die Diskussion in die richtige Richtung getrieben haben!
Wiederschau´n! -
Abflugort verschoben -> Flug verpasstHallo zusammen,
ich hatte im November eine Pauschalreise gebucht. Wenige Tage vor Abflug wurde der Flugort von Köln-Bonn auf Düsseldorf verlegt. Die Uhrzeiten waren in etwa gleich, so dass das wohl im Rahmen der gesetzl. Regelung bleibt. Über Ab-in-den-Urlaub wurde dann mit FTI ausgehandelt, dass wir pro Nase 30 EUR erstattet bekamen. AIDU sagte, wir sollen aber vor Ort noch eine Mängelanzeige ausfüllen, da wäre noch mehr drin!
Nun war auf dem Hinflug so extrem viel Stau, dass wir (und wohl auch viele andere Passagiere) den Flug verpasst haben. Der Herr vom (AHS-Schalter: aviation handling services) sagte, es wäre zu spät, er habe die Tickets schon weiterverkauft. Der Koffer-Schalter war auch schon zu. Theoretisch hätten wir ohne Koffer einchecken können, aber Tickets waren ja schon verkauft...
Wir bekamen dann glücklicherweise für 166,- EUR pro Person einen neuen Flug über LTur.
Vor Ort haben wir dann beim Abflug eine Mängelanzeige ausgefüllt.
Auf der Mängelanzeige haben wir in Kooperation mit der FTI-Dame vermerkt: "Flugumbuchung bei Anreise, Anreise zum APT verzögert, Flug verpasst (Kosten). Zeitverlust."
Das Merkwürdige war, die Dame fragte die ganze Zeit, ob das alles wäre. Ob da nicht noch was zusätzlich vermerkt werden soll. Ich hatte keine Ahnung, merkte aber, dass da wohl noch etwas Wichtiges fehlte. Was, das weiß ich bis heute nicht.Nun habe ich die Tage eine Mail an FTI geschrieben, wann denn endlich eine Reaktion erfolgt. Darauf hin schreibt man: "Um eine Überprüfung von Beanstandungen vornehmen zu können, sieht der Gesetzgeber vor, dass der Reisende selbst nach der Rückkehr aus dem Urlaub konkrete Forderungen zusammen mit einer Begründung schriftlich beim Veranstalter einreicht. Das Aufnehmen der Mängelanzeige genügt nicht (siehe auch Hinweis auf dem Formular)."
Finde diese Stellungnahme nicht so prickelnd. Man weiß halt wie man sich davor drückt...
Auf dem Formular sehe ich nun, dass ich einen Monat dazu Zeit habe. Dieser Monat ist bereits verstrichen - ich habe es einfach nicht gesehen -.
Meine Frage nun: Lohnt es sich noch, auf diese Mängelanzeige zu reagieren und wenn ja was?
Herzlichen Dank für Eure Einschätzung!