@kaydog:
kann Deine Freunde verstehen, dass sie diese Insel kennen lernen wollen, denn sie sind namentlich halt in aller Welt bekannt und werden, wenn es um Griechenland geht gerne als Vorzeigeinseln geshen.
Auch ich bin seit 1989 eingefleischte Griechenlanfan und es gibt kaum noch ein Teil, den wir noch nicht bereist sind, dafür schon manche Inseln mehrfach.
Rhodos z.B. bereisen wir seit 1992 alle vier Jahre. Vom letzten Urlaub waren wir halt schon sehr enttäuscht. Rhodos hat sich in unseren Augen leider sehr verändert. Es ist mittlerweile sehr überlaufen und in manchen Gegenden voll auf den Massentourismus eingestellt -leider-. Schade um diese wunderschöne Insel, den sie besitzt für mich ein wunderschönes Flair. Sie ist nicht zu groß, man kann sie während eines Urlaubes locker im groben gut kennenlernen. Außerdem bleibt für mich Rhodos-Stadt die schönste Stadt von Griechenland. Die Altstadt, die Johaniter-Burg, der Mandraki-Hafen, aber was erzähl ich, Athenelori hat ja alles bereits bildlich beschrieben, dem kann ich nur zustimmen.
aber! man muss zu welchen Jahreszeit auch immer, dort mit viel viel Tourismus rechnen. Gerade in den letzten vier Jahren hat er in meinen Augen überhand genommen, liegt wohl auch an der Grenzöffnung. (ohne jetzt jemande nahe treten zu wollen). Fällt halt auf, wenn man die Insel regelmäßig bereist, erkennt man auch die negativen Veränderungen.
Zu Mykonos: Mykonos ist eigentlich in meinem Sinne eine reine Party-Insel, jedoch mit einer wunderschönen Stadt. Man muss sie mal gesehen haben. Sie ist für mich ideal für ein oder zwei Tage z.b. als An- und Abreiseinsel für eine Kykladentour, aber Urlaub wollte ich da nicht machen. Sie hat natürlich viele optische Highlights und ist Ideal für Fotograpen, die Motive suche, die man mit Griechenland verbindet, weiße Häuser, blauer Himmel, Fischerboote im Hafen etc.
Findet man dort alles, aber wie gesagt ist reine Geschmackssache. Ich liebe Griechenland, aber Mykonos ist nicht das typische Griechenland.
Zu Santorin: Ist eine phantastische Insel, wir haben dort vor vielen Jahren eine Woche verbracht. Allerdings nicht in den Kraterstädten Oia und Fira. Sie sind ideal für eine Besichtigung oder Tagesausflug, aber leben kann man dort, nur, wenn man Trubel mag und den nötigen Geldbeutel dazu. Es gibt jeden Abend einen Sonnenuntergang gratis. Aber wirklich schön ist es einfach im Landesinneren. Weit weg von den Stränden. Aber dafür muss man mobil sein.
Fazit: Man kann Griechenland leicht auf eigene Faust bereisen, was wir auch immer tun. Wir buchen uns irgendwo einen günstigen Flug als Ausgangsflughafen und reisen dann mit Mietwagen auf eigene Faust los. Hat den Vorteil das man sich die schönsten Plätze aussuchen kann und abseits der Touristenhochburgen wohnt.
Bei Pauschalurlauben ist man halt an einen Ort gebunden und man muss sich schon vorher im klaren sein, was man möchte.
Mykonos und Rhodos liegen halt weit auseinander, man könnte sie, wenn man auf einge Faust reist schon verbinden, aber es ist ziemlich umständlich. Als Pauschalarangement kann man nur entweder oder buchen.
Auch ich würde eher zur Kreta tendieren und zwar die Gegend um Rethymnon oder Chania. Wir selber waren im September eine Woche als Kurzurlauber dort. Wohnen immer in Georgioupolis, etwas absteits vom Strand in einem schönen Hotel inmitten eines Olivenhaines.(Vardi). Dieses Hotel ist auch hier im Forum ausführlich beschrieben. Es liegt ca. 20 Gehminuten vom Strand entfernt. Die Stadt Rethymnon mit ihren vielen Flaniermailen und einer schönen Altstadt ist ca. 12 kilometer entfernt, Chania ca. 40 und ringsrum kann man mit dem Mietauto in einem Tagesauslfug den schönen Westen aber auch den Süden der Insel erkunden. Dort trifft man auf Dörfer, in denen sich noch das wahre griechische Leben abspielt.
Von Kreta aus ist es auch keine Problem einen ein oder zwei Tagesausflug, bei Bedarf auch mehrere Tage auf Santorin zu verbringen.
Wenn Ihr Euch jedoch für Rhodos entscheiden solltet, dann würde ich eher den Süden empfehlen und ein Mietauto nehmen. Im Süden ist es noch ein wenig einsamer d.h. noch etwas weiter unterhalb von Lindos. Es ist zwar ein weiter Anfahrtsweg ca. 50 kilomter bis Rhodos -Stadt, aber man hat dort unten noch keinen Massentourismus. Außerdem ist Lindos am Abend, wenn alle Tagesausflügler fort sind, noch relativ ruhig. War es jedenfalls vor vier Jahren. Leztes Jahr haben wir es noch nicht ausprobiert. Kann sich zwischenzeitlich auch geändert haben.