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  • Explosionen in London
    Klaus43K Klaus43

    Die saudi-arabische Zeitung "Arab News" schreibt in ihrer Ausgabe vom 08.07.05:

    "Es ist sehr wahrscheinlich, dass es für die Terroristen sehr schwer sein wird, unentdeckt zu bleiben, wenn einheimische Muslime, wie in Spanien, dabei helfen, sie aufzuspüren. Doch hoffen wir, dass die Behörden sich bemühen, die loyalen britischen Muslime im Laufe der Untersuchung nicht durch Diskriminierung vor den Kopf zu stossen."

    Das ist immerhin beachtlich. Scheinheilige Lippenbekenntnisse sind out. Anschläge in dieser Grössenordnung erfordern logistische Massnahmen in grösserem Umfang, einer allein oder zwei können das nicht bewältigen. Somit gibt es Mitwisser und die gilt es aufzuspüren.

    "Arab News" betont ausdrücklich, dass die Muslime zu einer Bringschuld verpflichtet sind - und - es wäre die Pflicht der Muslime, sich der Allianz zum Kampf gegen den Terror anzuschliessen.

    Der muslimische Prediger Abdelkader Bouziane, algerischer Abstammung, wurde aus Frankreich rausgeworfen, nachdem er öffentlich verkündete, dass die Steinigung von ehebrecherischen Frauen durchaus angemessen sei. Als er aufgrund von advokatischen Winkelzügen wieder nach Frankreich zurückkehren durfte, ordnete Jacques Chirac folgendes an: "Wenn es notwendig sein sollte, die Gesetze zu ändern, um mit derartigen, für uns nicht akzeptablen Fällen zurechtzukommen, dann ändern wir die Gesetze, damit die Urheber solcher Äusserungen ausgewiesen werden können."
    Gesagt, getan. Mittlerweile wurden über zwanzig dieser Leute des Landes verwiesen, mitsamt Familie, obwohl sie einen französischen Pass hatten. Der wurde ihnen abgenommen, die anschliessende Ausbürgerung war nur noch Routine.

    Diese Druckmittel sind wohl der einzige Weg, um Muslime zu einer Kooperation zu bewegen. Auch ein gottesfürchtiger Muslim wird eher bevorzugen, in der sozialen Hängematte eines europäischen Staates zu liegen, als in Algerien oder Marokko ein kärgliches Dasein zu fristen.

    Die Androhung von Landesverweis bei fehlender Kooperation wäre durchaus angemessen und könnte dazu beitragen, dem Terrorismus den Nährboden zu entziehen. Mit Sicherheit ist das auch im Interesse der Hinterbliebenen von Tausenden von Toten und auch im Interesse von denen, welche die verschiedenen Anschläge überlebt haben, aber zeit ihres Lebens psychisch und physisch geschädigt sind.

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  • Explosionen in London
    Klaus43K Klaus43

    Bulgarienfan schrieb:

    "Von Frankreich habe ich gehört, das resolut gegen die Hassprediger vorgegangen wird. Sie werden rigoros ausgewiesen. Und die Moscheen werden kontrolliert. Ob das alles stimmt, weiß ich nicht. Es würde mich aber freuen."

    Du darfst Dich freuen. In den letzten zwei Jahren wurden zwei Dutzend Imame ausgewiesen. Vom Hörensagen weiss man, dass Koranschulen und Gebetsräume permament vom Geheimdienst überwacht werden.

    Allgemeine Fragen

  • Explosionen in London
    Klaus43K Klaus43

    @Maja

    Jetzt mach Dir mal keine Sorgen. Nach den Anschlägen in London galt auch für die Metro in Berlin Alarmstufe gelb. In osteuropäischen Ländern bist Du gut aufgehoben, zumal die dortigen Behörden mit anderen Mitteln gegen Terrorismus vorgehen als im Westen. Und das wissen diese "Gotteskrieger" sehr genau.

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  • Explosionen in London
    Klaus43K Klaus43

    Nein, der wars nicht. Ich kenne das Buch. Ein neues Buch mit dem Titel "Dialogder Kulturen" wäre auch nicht schlecht.

    Allgemeine Fragen

  • Explosionen in London
    Klaus43K Klaus43

    Nachstehend ein Link , der die Chronologie der Terroranschläge seit 1993 bis Madrid 2004 beinhaltet.

    http://www.crp-infotec.de/08spez/terror/anschlagchronik.html

    Fakt ist doch, dass alle diese Attacken bereits mehr oder weniger in Vergessenheit geraten sind. In einigen Wochen wird auch London bereits Geschichte sein. Die täglichen Anschläge im Irak, wen interessierts noch?

    Dieser Terror verursacht hauptsächlich ein kurzes Aufbäumen in den Medien, hastig einberufene Sicherheitskonferenzen, verschärfte Kontrollen, auf halbmast gesetzte Fahnen und insgeheim die Frage, wer als nächster dran ist. Und dann noch die G 8-Konferenz, die doch gerade dabei war, die Probleme in Afrika zu lösen, und die Terroristen funken da mit Anschlägen dazwischen. Nein, sowas!

    Back to normal ist in ein paar Tagen angesagt. Von Ursachenforschung und -beseitigung, wie es hier in verschiedenen Postings zu lesen ist, keine Rede. "Wanted, dead or alive" (vorzugsweise dead), ist zwar begrüssenswert, hilft aber auch nicht, diesem feigen Terroristenpack das Handwerk zu legen.

    Ende der 80er-Jahre sagte ein Wissenschaftler (Name ist mir entfallen), dass der nächste weltumspannende Krieg ein Religionskrieg sein werde. Diese düstere Prophezeiung nimmt so langsam Gestalt an. Brennende Moscheen und Kirchen kürzlich in den Niederlanden, ein Anfang? Mir graut davor.

    Allgemeine Fragen

  • Handy Verbot fälllt im Flugzeug wohl 2006 (leider)
    Klaus43K Klaus43

    SvKP schrieb:
    "Abgesehen von zusätzlichen technischen Problemen und Gefahren, sowie dem Belästigungs-Faktor (nicht alle sehen das ganz so problemlos) ist da noch lange nichts "beschlossene Sache".
    >
    Da muss zuerstmal die - jetzt bitte ganz langsam lesen - Luftfahrzeugelektronikbetriebsverordnung geändert werden. Zuständig dafür ist das Bundesverkehrsministerium. Könnte deshalb länger dauern.

    Airlines

  • Handy Verbot fälllt im Flugzeug wohl 2006 (leider)
    Klaus43K Klaus43

    Also Leute, jetzt wieder mal ganz sachlich zurück zum eigentlichen Thema. Im FOCUS steht diese Woche ein dazu passender Artikel:

    http://focus.msn.de/magazin/magazin/heft27?page=6

    Interessant zu lesen.

    Airlines

  • 100.000 Flugtickets bei PennyMarkt
    Klaus43K Klaus43

    Die "Stiftung Warentest" hat diese Aktion auch untersucht:

    http://www.stiftung-warentest.de/online/freizeit_reise/meldung/1271469/1271469.html?print=true

    @Admins
    Link bitte nicht löschen. Er ist informativ.

    Airlines

  • Mecker-Ecke / Speakers Corner
    Klaus43K Klaus43

    An alle Windows XP-User:

    Es gibt ein 1000-Seiten-Buch mit dem Titel: "Die besten Windows XP Geheimnisse" von Data Becker (das ist keine Werbung).
    Es kostet so um die 15 EUR und ist ein wirklich sehr hilfreiches Instrument bei allen möglichen Pannen und vor allem verständlich geschrieben.

    Fun - Forum

  • Die Deutschen flüchten vom Lande
    Klaus43K Klaus43

    Das ist sicherlich alles Ansichtssache. Wir leben seit 30 Jahren in Frankreich, in einem Dorf mit ca. 120 Einwohnern. Es gibt hier keinen Laden, keine Kneipe, absolut nichts. Aber auch keinen Nachbarschafts-Streit und kein Getratsche. So ungefähr nach dem Motto: "Laissez-faire, laissez-aller". Wenn aber irgendeiner irgendeinen braucht, ist Nachbarschaftshilfe grossgeschrieben, ohne grosses Getue. Die französische Mentalität ist eben ganz anders als die deutsche. Ansonsten versinkt das Dorf mit Einbruch der Dunkelheit in Tiefschlaf und erwacht mit dem ersten Hahnenschrei, bzw. durch das Läuten der Kirchenglocken um 06.00 Uhr.

    Das heisst jetzt nicht, dass ich ein Großstadt-Muffel bin. In Köln (hallo Salvamor) z.B. habe ich auch schon zehn Jahre verbracht, allerdings immer am Stadtrand, wie in Junkersdorf, Müngersdorf, anschliessend rechtsrheinisch (Deutz, Dellbrück) und zum Abschluss Bergisch-Gladbach.

    Diese Zeit möchte ich auch nicht missen, aber einer Großstadt war ich noch nie so richtig verbunden. Mir gefällt es hier wo ich bin, das ist so eine Art Lebensqualität, die sich viele nicht vorstellen können, aber ich identifiziere mich absolut damit.

    Selbst unsere mittlerweile erwachsenen Kinder, die nicht mehr hier wohnen, sind jedesmal happy, wenn sie hier sind. Das Village ist noch immer ihr "Nest", und wir freuen uns heute immer noch über die Verbundenheit, die sie mit allen Einwohnern hier (sind ja nicht viele) haben.

    Archiv

  • Diskussionsthema: ALLGEMEINBILDUNG
    Klaus43K Klaus43

    Salvamor schrieb:
    @ Antje

    "Ich will Dich auch nicht zu sehr in die Enge treiben und piesacken! Aber glaube mir: Ohne glasklare Definition von Zielen und knallharte Fortschrittsverfolgung durch vorgesetzte Stellen, ggf. verbunden mit disziplinarischen Sanktionen, läuft bei Euch genau so wenig wie in der Industrie oder im Handel!"

    Erst mal, Antje, Du bist sehr engagiert. Klasse!

    @Salvamor
    Objectives festlegen, diese erreichen, anschliessende Appraisals als Instrument eines knallharten Controlling, das ist, jedenfalls in Grossbetrieben, eine durchaus übliche Gepflogenheit.
    Allerdings lässt sich dies nicht auf Kindergärten umsetzen. Man sollte doch froh sein, dass diese Einrichtungen überhaupt noch funktionieren, und das ohne Performance-Kontrolle. Und wenn die Mitarbeiter dort noch aus Idealismus einiges dazutun, wie z.B die von Antje beschriebenen Aktivitäten, dann frage ich mich, ob das noch innerhalb einer klar definierten Job-Description stattfindet (existiert vermutlich nicht) oder, was ich vermute, auf Idealismus beruht. Auf eine Frau Buhlmann (gibt's die noch?) kann hier verzichtet werden.

    Archiv

  • Neuwahlen des Bundestages!
    Klaus43K Klaus43

    Docker schrieb:

    "... es wird Zeit, das das Negativ - Geheul über den Standort Deutschland, immerhin Export Weltmeister, in der Produktivität und in der Stabilität weit oberhalb des internationalen Durchschnitts, aufhört.
    Unsere Wirtschaftsfachleute, Politiker und Unternehmer sind diejenigen, die durch diese ewige Schwarzmalerei schuld sind an unserem international schlechten Ruf.
    Das Glas ist halbvoll - nicht halbleer!"
    Genauso ist es. Die Ressourcen, das halbvolle Glas voll zu machen, sind doch da!

    Archiv

  • Neuwahlen des Bundestages!
    Klaus43K Klaus43

    Salvamor schrieb:
    "Ich nehme an, daß ich Deine Aussagen zu dem Beginn des 3. Reiches falsch verstanden habe, denn die Linken waren ja nicht die Steigbügelhalter der Braunen damals. Das in einen Zusammenhang zu bringen, wäre einfach nicht korrekt."
    Nein, ich meine damit nicht die Linken. Die Stimmung seinerzeit war explosiv und aufgeheizt, und wir sind heute auch nicht mehr sehr weit davon entfernt.
    Ein geschickter "Rattenfänger von Hameln", egal welcher Richtung er angehört, könnte das nutzen und das Volk auf seine Seite ziehen. Die Gelegenheit wäre wieder mal günstig.

    Der könnte auch Lafontaine heissen, obwohl er nicht mal mehr in seiner Domaine Saarland der ist, der er mal war. Als MP im Saarland war er volksnah, bei kaum einem Fassanstich oder Volksfest fehlte er. Diese schöne Welt war zuende, als er als Bundesfinanzminister internationales Parkett betreten und eine ganz andere Verantwortung übernehmen musste. Dieser Herausforderung war er nicht gewachsen. Jetzt tingelt er eben durch verschiedene Talk-Shows und schreibt Bücher. Ich habe durchaus Verständnis dafür, denn irgendwoher muss ja das Geld für seine diversen Unterhaltsverpflichtungen kommen!

    Weder ein Oskar noch die derzeit amtierenden - und künftigen - Volksvertreter werden irgendetwas nach vorne bringen. Die ganze Verlogenheit und Volksverdummung zeigt sich wieder an der MWST-Debatte. Der Trend geht dahin, dass sie erhöht werden wird. Nur, es wird vor den Augen und Ohren des dummen Wählervolkes ganz offen diskutiert, ob man diese Steuererhöhung schon jetzt implementieren oder das ganze aus "wahltaktischen" Gründen verschieben sollte.
    Hauptsache, die eigenen Pfründe sind gesichert!

    Archiv

  • deutsche Gesetze!!!
    Klaus43K Klaus43

    Salvamor schrieb:
    Und trotzdem: NEIN ZUR TODESSTRAFE!!!#
    >
    Das ist okay. Wieviele wurden schon im Namen des Staates getötet, obwohl sie unschuldig waren. Und wenn tausend Hinrichtungen gerechtfertigt sind, aber "nur" einer davon war ohne jegliche Schuld, ist das Mord im Auftrag der verantwortlichen Behörden.

    Nun, in verschiedenen Bananrepubliken, sowie in China und natürlich auch in USA gibt es die Todesstrafe noch. Letztere zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie 17-jährige in die Todeszelle stecken und sie beim etwaigen Erreichen des Greisenalters töten.

    Die Todesstrafe ist keine Lösung, zumal sie z.B. geisteskranke Pädophile von ihrem Tun nicht abschreckt.

    Hier ist der Gesetzgeber gefragt. Und zwar nicht mit Schlagzeilen "Wegsperren für immer" (G. Schröder). Triebtäter, und so steht es immer wieder in den Medien, werden aufgrund obskurer Gutachterbeurteilungen, nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuss gesetzt. Die Jagd auf das nächste Kind ist wieder eröffnet.
    Weshalb geht der Staat und auch die EU in ihrer masslosen Regulierungswut nicht hin und schafft endlich ein verbindliches Qualitätssicherungssystem für Psycho-Gutachter? Und zwar mit allen Konsequenzen, die bis dahin  gehen könnten, dass bei Leichtfertigkeit nicht nur der Wiederholungstäter wegen Mord, sondern auch der Gutachter wegen Beihilfe dazu verurteilt werden können.

    Leider ist es so, dass der Schutz des Feldhamsters oder einer Fledermaus offensichtlich weitaus höher bewertet wird, als der Schutz eines Kindes.
    Es vergeht kaum ein Tag, an dem in den Medien nicht berichtet wird, dass irgendwo in der BRD ein Kind missbraucht oder getötet wurde.
    Vielleicht kommt es mal soweit, dass die Auswärtigen Ämter anderer Staaten eine Reisewarnung für Reisen in die BRD veröffentlichen. Nicht wegen Terrorgefahr, nein, nur deswegen, weil Kinder in Deutschland nicht sicher sind.

    Sorry, wenn ich etwas polemisch geworden bin.

    Allgemeine Fragen

  • Neuwahlen des Bundestages!
    Klaus43K Klaus43

    Der "Oskar" wird gar nichts mehr meistern. Selbst das überaus dumme Wählervolk hat mittlerweile erkannt, dass Lafontaine ein politischer Wirrkopf ist, der in verschiedenen Talk-Shows auftritt und in BILD seine eigene Kolumne hat. Welch ein Absturz! Rückgratlos wie er ist, hat er sich seinerzeit aus der politischen Verantwortung davongemacht.

    Beängstigend ist nur, dass, sofern diese Leute es richtig anpacken (nicht Lafontaine) und bei 5 Mio Arbeitslosen und Hartz IV-Betroffenen richtig einhaken, der deutsche Gefolgsmensch sich wieder in eine Richtung begibt, die schon mal 1933 ihren Anfang nahm und 12 Jahre später mit 60 Mio Toten endete.

    Allerdings ist auch beruhigend zu wissen, dass Visa-Joschka bis zu den Wahlen im September ca. 30 kg abnehmen will. Ich gönne es ihm und es wird wiederum Leute geben, die nicht schnell genug, aufgrund dieses fulminanten Vorhabens, das grüne Kreuzchen machen.

    God save Germany

    Archiv

  • Zug zum Flug und gefährliche Gegenstände im Flieger
    Klaus43K Klaus43

    Ausführliche Informationen des Luftfahrtbundesamtes gibt es hier:

    http://www.lba.de/deutsch/oeffentlich/passinfo/passinfo.htm

    Allgemeine Fragen

  • Onur Air
    Klaus43K Klaus43

    Spiegel online schreibt heute dazu:

    ONUR AIR

    Belgier verhängen ebenfalls Flugverbot

    Nach den Flugverboten in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und der Schweiz war der türkische Charterflieger Onur Air nach Belgien ausgewichen. Nun hat auch die belgische Luftfahrtaufsicht Mängel an zwei Maschinen festgestellt.

    Brüssel/Istanbul - Gegen die beiden Jets hat die Luftfahrtaufsicht Belgiens ein zehntägiges Landeverbot verhängt. "Bestimmte Wartungsarbeiten müssen dringend ausgeführt werden, bevor die Flugzeuge wieder in Belgien landen dürfen", sagte Luftfahrtexperte Hugo Spruyt von der Aufsichtsbehörde der flämischen Zeitung "De Morgen" vom Donnerstag. Belgien hatte nach den Flugverboten in den Nachbarländern strenge Kontrollen aller Onur-Air-Maschinen angekündigt. Aus Mangel an Zeit und Personal seien intensive Überprüfungen aber kaum möglich, zitierte die Zeitung den Fachmann Spruyt.

    Wie die Zeitung weiter berichtet, hätten die Niederlande alle Flüge von Onur Air verboten, weil bei zwei Maschinen das Datum für die technische Überprüfung überschritten worden sei. In der Woche, als die dortigen Behörden ihre letzte Warnung ausgesprochen hätten, habe es einen Zwischenfall auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol gegeben. Ein Flugzeug habe nach dem Start wegen Motorproblemen umkehren müssen. Allen Warnungen zum Trotz sei die Maschine dann nach nur kurzer Überprüfung wieder los geflogen.

    Niederländer und Deutsche zu Gesprächen in Istanbul

    Währenddessen wollen die Experten aus den Niederlanden und der Türkei ihre Gespräche über Sicherheitsmängel bei der privaten türkischen Fluggesellschaft an diesem Donnerstag fortsetzen. Ein erstes Treffen im Gebäude der Zivilluftfahrtbehörde am Flughafen von Istanbul dauerte am Mittwoch drei Stunden, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Dazu war eine fünfköpfige Delegation der niederländischen Flugaufsicht in die Türkei gereist. Nach Abschluss der Gespräche wollen die Experten ihren zuständigen Stellen Bericht erstatten.

    Außerdem haben zwei Mitarbeiter des deutschen Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) am Mittwoch in Istanbul damit begonnen, die Maßnahmen der Onur Air zur Aufhebung des Flugverbots zu überprüfen. Wie die Behörde in Braunschweig mitteilte, geht es vor allem darum, ob der technische Katalog zur Mängelbeseitigung eingehalten wird, den sich die Airline selbst auferlegt hat. Über eine mögliche Aufhebung des Einflugverbotes in die Bundesrepublik werde das Bundesamt nach gründlicher Auswertung der Ergebnisse entscheiden.

    Für die türkische Chartergesellschaft galt wegen Sicherheitsmängeln seit vergangener Woche ein Start- und Landeverbot bisher in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz. Onur Air hatte die Sperre als hart und unfair bezeichnet. Inzwischen hat sich auch die EU-Kommission in die Angelegenheit eingeschaltet. Kommissionssprecher Stefaan De Rynck kündigte Beratungen von Luftfahrtexperten der EU an, die über ein mögliches EU-weites Landeverbot für Maschinen der Onur Air befinden sollen. Ankara strebt eine schnelle Lösung der Krise an, um Nachteile für den Tourismus vor Beginn der Hochsaison abzuwenden.

    Mir scheint, für Onur Air ist es jetzt mittlerweile fünf vor zwölf. Es sickert immer mehr durch, und ich verstehe das LBA nicht, dass es nicht durch ein offizielles und vor allem detailliertes Statement die brodelnde Gerüchteküche eindämmt. M.E. sind hier evtl. wirtschaftliche Nachteile für die Fluggesellschaft ohne Belang, zumal deren Management bzgl. der Sicherheit ziemlich hoch gepokert hat.

    Nun, dann bleibt abzuwarten. Das Ende der Fahnenstange ist sicherlich noch nicht erreicht.

    Airlines

  • Onur Air
    Klaus43K Klaus43

    Bianca schrieb:

    @klaus43:
    das Forum heisst pilots.de (vermutlich hast Du Dich nur verschrieben) und da hast Du den Beitrag völlig aus dem Zusammenhang rauskopiert. Im oberen Teil des kopierten Beitrages geht es um eine ganz andere Maschine und um eine andere Fluggesellschaft.
    edit: ok, mittlerweile hast Du die internetadresse des forums abgeändert.
    @Bianca
    So ganz ohne Zusammenhang war das nicht. Ich hatte schon erwähnt, dass die sog. Task-Force u.a. auch die Beladepläne checkt. Für die Flugsicherheit von immenser Bedeutung. Falsch beladene grössere Transportmittel sind rollende oder fliegende Zeitbomben.

    Airlines

  • Onur Air
    Klaus43K Klaus43

    @B.H. (Brigitte)

    Es geht hier nicht nur um die Sicherheit der Passagiere, sondern auch um die der Bevölkerung am Boden. Ein Crash über dichtbesiedeltem Gebiet fordert weitaus mehr Opfer. 
    Mittlerweile kristallisiert sich immer mehr heraus, dass abgefahrene Reifen und vor allem Triebwerksprobleme zum Flugverbot geführt haben. 
    Nur am Rande: Wenn Automobilkonzerne Rückrufaktionen starten, wird u.a. auch der Grund in den Medien breitgetreten, mit allen Details. Warum nicht auch bei Flugzeugen? Deshalb möchte ich, genau wie Salvamor, (wir sind nicht immer einer Meinung), aber hier ganz deutlich unterstreichen, dass die Geheimniskrämerei des LBA in keinster Weise gerechtfertigt ist.
    Folgendes ist aus www.pilots.de (keine Werbung):

    "jooo, habe die maschine in stuttgart auch gesehen. die luftaufsicht hat bestätigt, dass die maschine total vertrimmt war. paxe hinten und das gesammte gepäck wurde auch hinten verstaut. bedenken seitens des rampagenten wurden arrogant verwischt. der joke: die maschine hatte beim taxing schon probleme das bugrad am boden zu halten. nachdem die maschine sich auf den hosenboden gesetzt hatte, fragte der capo wie es nun weiter geht. die sache hatte sich bereits bis zum tower durchgesprochen und die coole antwort war nur noch - "einfach die paxe nach vorne schicken"!
    ende vom lied - FDR gezogen und den capo abgeführt.
    ich möchte hier keine diskussion über die pilot skills türkischer piloten lostreten. ich konnte aber "live" bei einem incident der onur air vor cirka 2 jahren am hamburger flughafen dabei sein, da ich mich im anflug direkt hinter dieser befand.
    im short final wurde die onur air angewiesen einen missed approach durchzuführen, weil der towerlotse einem medicalhelicopter das crossen der landebahn erlaubt hatte. soweit ich mich erinnern kann, wurde diese anweisung zwei oder drei mal ausgesprochen. der a300 setzte seinen anflug fort und landete seelenruhig ohne landefreigabe und ohne auch nur im entferntesten dem lotsen zu antworten. hubschrabschrab wurde umgeleitet und onur capo wurde auf einer extrafrequenz auf 150 cm gestutzt!
    jeder solle sich sein eigenes urteil bilden. aber die vorfälle türkischer airlines haben in den letzten jahren schon zu genommen."

    Dies betrifft auch die Englischkenntnisse der Piloten. Ich bin mal mit einer türkischen Airline geflogen und mir sträubten sich die Haare, als der Flugkapitän in einem gebrochenen Pidgin-Englisch die Passagiere begrüsste. Ich habe mich schon damals gefragt, ob der Pilot überhaupt jemals in der Lage sein wird, schnell und präzise gesprochene Anweisungen aus dem Tower zu verstehen bzw. zu befolgen.
    Nun, morgen wird Onur Air mit den niederländischen Behörden verhandeln. Wir werden sehen.

    @SvkP (Holger)
    was meinst Du dazu?

    Airlines

  • Onur Air
    Klaus43K Klaus43

    @Salvamor
    Nachstehendes in BamS von heute:"Skandal um türkischen Ferienflieger Onur Air<h1>Abgefahrene Reifen, defekte Triebwerke – aber Chef weiß von nichts
    </h1>Von ANNA MEISSNER und MICHAEL QUANDT Beim Start in Groningen schoß die MD 88 der Onur Air über das Ende der Startbahn hinaus...

    Hamburg –Über 8000 deutsche Türkei-Urlauber zitterten: Können wir Pfingsten zurück nach Deutschland fliegen?
    Denn nachdem das Luftfahrtbundesamt (LBA) der türkischen Chartergesellschaft Onur Air die Flugrechte entzogen hatte, rächte sich die türkische Regierung und verbot allen deutschen Ersatzmaschinen die Landung in der Türkei. Erst nach massiven Protesten vom Auswärtigen Amt nahm Ankara das Verbot zurück – die deutschen Urlauber kommen problemlos zurück.
    Warum das LBA den Türken die Flugrechte entzogen hat, gilt als geheim.
    ...Onur-Chef Cankut Bagana hat’s offenbar vergessen

    BamS erfuhr: An Onur-Maschinen sollen wiederholt defekte Triebwerke und abgefahrene Reifen festgestellt worden sein. Zudem wurden Versicherungspolicen nicht in den Maschinen mitgeführt, selbst Fluglizenzen hatten einige Piloten nicht dabei.
    Luftfahrtexperten berichten, daß Onur Air nicht nur eigene Maschinen eingesetzt, sondern regelmäßig fremde Maschinen gechartert hatte: „Oftmals von Fluggesellschaften jenseits des Urals, zum Beispiel aus Kirgisien.“
    BamS konfrontierte den Chef von Onur Air, Cankut Bagana, mit den Vorwürfen.
    Info Türkei läßt deutsche Flugzeuge nicht landen!
    Onur Air droht mit Klagen
    Flugverbot für türkische Onur Air
    BILD am SONNTAG: Gibt es bei Onur Air Sicherheitsmängel?
    Cankut Bagana: „Wir haben nie eine Mängelliste von irgendeiner Behörde erhalten. In den 14 Jahren unseres Bestehens sind 38 Millionen Passagiere ohne Unfall oder Bruch transportiert worden.“
    Doppelt falsch! Erstens: Fred van Zeel, niederländische Luftfahrtbehörde (Holland hatte noch vor Deutschland den Türken die Flugrechte entzogen): „Onur Air hatte von uns eine Liste aller Mängel, wurde mehrfach verwarnt, zuletzt Dienstag.“ Zweitens: Am 17. Juni 2003 ist auf dem niederländischen Flughafen Groningen beim Start eine MD80 über die Piste hinausgeschossen, alle 141 Passagiere mußten über Notrutschen evakuiert werden.
    BILD am SONNTAG: Setzt Onur Air regelmäßig Flugzeuge anderer Airlines ein?
    Cankut Bagana:„Nur eine Maschine hat in der letzten Woche zwei Flüge für uns durchgeführt.“
    Falsch! Allein am Wochenende vor Pfingsten wurden drei Maschinen gechartert, alle vom Typ TriStar, nach BamS-Recherchen von der EuroAtlantik, der LuzAir (beide Portugal) sowie der Skygate International aus Jordanien.
    BILD am SONNTAG: Fliegt Onur Air mit Maschinen, die für eine kirgisische Airline im Einsatz waren?
    ...wurde im Dezember 2002 in die Farben von Onur Air umlackiert

    Der Airbus mit der Kennung TC-OAB flog bis November 2002 für KYRGYZ International...

    Cankut Bagana: „Nein.“
    Falsch! Der Onur-Airbus A300 B4-605R mit der Kennung TC-OAB war bis November 2002 für die kirgisische Fluggesellschaft KYRGYZ International im Einsatz, wurde dann im Dezember 2002 in Onur-Farben umlackiert."

    Natürlich, jetzt stürzen sich die Medien drauf. Es existieren schon Gerüchte, dass andere Reise-Konzerne diese Aktion manipuliert haben, um ihr Schäfchen ins trockene zu bringen. Nur, dann müsste das LBA in eine solche mafiöse Struktur mit eingebunden sein, und das könnte ich einfach nicht glauben, zumal der unübertroffene Maut-Stolpe umgehend in sein vorheriges Amt als Kirchenrat zurückkehren müsste.
    Du hast recht, das LBA sollte sich nicht als Geheimniskrämer präsentieren und sich auf irgendwelche Datenschutzmassnahmen berufen. Zigtausende Reisende sind betroffen und die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, welche Details dazu geführt haben, Onur Air mit einem Flugverbot zu belegen. Und das sollte nicht auf der Schiene "BamS", Spiegel, Focus usw. in line gebracht werden, sondern über die dafür verantwortlichen Stellen.

    Airlines
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