Es ist nun mal so wie es ist. Wozu sollte man eine Insel anfahren, auf der kein Haus mehr steht, es keinen Strom gibt und von denen sogar viele Einwohner evakuiert wurden? Da die Bahamas (und um diese handelt es sich wohl) alle sehr ähnlich aussehen, gilt der Ersatzanlauf einer vegleichbaren Insel nicht als Reisemangel. Man wird nun nicht von den dort tätigen Reedereien verlangen können, dass sie komplett das Fahrtgebiet Karibik stilllegen, ihre Schiffe einmotten und so lange warten, bis alles wieder läuft, zumal für viele amerikanische Passagiere und andere es nicht die erste Kreuzfahrt in der Region ist und viele die Inseln bereits in- und auswendig kennen, oftmals gar nicht von Bord gehen, sondern sich komplett dem Suff hingeben, den sie Dank ihrer Getränkepakete als Flatrate erleben können. Wem soll man denn was recht machen können? Ich denke, es ist sehr im Sinne all jener, die dort vom Tourismus leben, seien es die Einwohner der karibischen Inseln oder der Mitarbeiter auf den Schiffen, dass die normale Kreuzfahrtroutine so normal wie irgend möglich weiter geht. Und wenn Euch nun das Schicksal vielleicht per Tenderstopp dorthin bringt, wo Ihr sonst wohl nie hingekommen wäret und Ihr aber eine ganz tolle neue Gegend entdeckt, dann ist es doch auch Klasse. Die großen Reedereien tun im Übrigens alles dafür, um den Passagieren trotz Routenänderungen das Erlebnis so schön wie möglich zu gestalten. Ich denke, man sollte mit großer Zuversicht in den Urlaub starten und auch ich bin Ende Oktober dort unterwegs, auf einem der ganz großen Pötte *lg*