Aha! Jetzt wird es also wieder interessant! Die Dagmar nämlich, die wo meine Frau ist, klagt bei Flügen, die länger als sechs Stunden sind, meistens über Luftansammlungen im Unterbauch, die angeblich ausgesprochen schmerzhaft sind. Nu ist ja auch klar, dass man nicht an Bord unkoordiniert rumpupsen darf, aber sie sagt, selbst wenn sie wollte, sie könnte nicht. Man kann das auch wirklich sehen - der Unterbauch wölbt sich, als wenn sie schwanger wäre. Deswegen rennt sie meistens alle 10 Minuten auf´s Klo, was ja einerseits bei der Thrombose-Vorbeugung hilft, andererseits aber die Mitreisenden stört (insbesondere bei Nachtflügen) und mich von einem konzentrierten Gebrauch meines Nasenballons ablenkt. Wir haben auch schon mal überlegt, den Otobar zweckentfremdet zu nutzen und eher flatulenz-orientiert einzusetzen, sind aber wieder davon abgekommen...
Das mit der Seife allerdings ist mir neu - ich habe mir nämlich ohnehin angewöhnt, mir mit dem meist vorhandenen Mundwasser die Hände "danach" abzuspülen wegen der radikal-antiseptischen Wirkung. Das Zeug ist ohnehin multifunktional: nach einer Nasenspülung damit gibt es auch keine Schleimhäute mehr, die befeuchtet werden müssen.
Gruß
Highflyer