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    Bewertung Leitner Bus-Reisen

    4 Tage Südtirol - "Törggelen und Venedig"

    Zusammenfassend war die Reise (mit Einschränkungen) o.k., wir haben viel gesehen und das Wetter war super! Der Busfahrer fuhr sehr souverän und bewahrte auch in kritischen Situationen die Ruhe.

    1. Tag: Anreise und Törggelen

    Die Anreise dauerte insgesamt viel zu lange. Bis der Bus endlich zügig auf Tour kam, waren mit Zusteige- und Raucherpausen schon 2-3 Stunden vergangen.
    Törggelen gibt es während der Anreise im Bergdorf Meransen.
    Man sollte nicht zu viel davon erwarten! Es wird in einer riesigen Tennishalle in Massenabfertigung serviert und die angebotene "Hauswurst" war leider ungenießbar.

    Unsere Anreise ins Hotel verzögerte sich um zwei Stunden, da das Navi die Einfahrt zum Hotel nicht anzeigte, der Bus dann etwas später auf einem Feldweg zwischen Büschen und Zaun festsaß und zu guter Letzt nach einem Wendemanöver auch noch auf einer heftigen Bodenwelle „aufhockte“. Mit Hilfe einiger Einheimischer, die Bretter und dicke Bohlen brachten, war der Bus dann nach aufregenden zwei Stunden wieder fahrbereit.

    Um 22.00 Uhr konnten wir dann endlich unsere Zimmer belegen und das Abendessen einnehmen.

    Hotel
    Wir wohnten im Hotel Sporting, in San Zeno di Montana, nahe dem südlichen Gardasee.
    Die Zufahrt zum Hotel ist eigentlich schon für PKWs eine Zumutung!
    Unser großer Doppeldecker-Bus musste bei jeder An- und Abfahrt im Ort Wendemanöver vollführen, damit er zum Zufahrtsweg gelangen konnte. Dieser war so eng bemessen, dass zwischen Bus und Hauswänden immer nur wenige Zentimeter Spielraum blieb.

    Das Hotel ist schon sehr in die Jahre gekommen. Offiziell mit drei Sternen bewertet, hätten wir bestenfalls zwei Sterne gegeben. Leider war es sehr hellhörig - die ersten Gäste duschten morgens bereits ab 4.30 Uhr. Die Betten waren o.k, das 3-Gänge-Menü im Hotel war vom Preis-Leistungs-Verhältnis her o.k. Das Frühstück allerdings erinnerte an unsere ersten Italien-Urlaube vor 40 Jahren.

    1. Tag: Riva del Garda und Verona

    Von unserem Hotel wählte man zuerst die lange Strecke nach Riva und von dort die sehr lange Anfahrt (leider nur über die Autostrada!) nach Verona. Dort hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung und wir durften anschließend den abendlichen Berufsverkehr mit Verkehrsstau genießen.
    Hätte man beide Ziele getauscht, wäre mehr Zeit in den jeweiligen Städten verblieben
    und wir wären der Rushhour in Verona entgangen. Leider konnte oder durfte der Busfahrer nicht die direkte Route am Gardasee entlang nehmen, die erheblich kürzer und sehenswerter gewesen wäre.

    1. Tag: Venedig

    Anreise zum Bahnhof Mira mit dem Bus, danach zwei Stationen mit der Bahn bis Venedig Hauptbahnhof. Die Reiseführerin vermittelte uns viel Wissenswertes über Venedig. Eine Fahrt mit dem Motorboot entlang des Canale Grande war inklusive. Alternativ wurde noch für 15,- € pro Person eine Bootsfahrt um die Inseln Venedigs angeboten, die bei allen Mitreisenden großen Anklang fand.
    Dass in Venedig überhöhte Preise verlangt werden, sollte man einkalkulieren.
    (0,4 l Bier 7,00 €)

    1. Tag Rückreise und Kitzbühel

    In Kitzbühel erwartete uns ein Reiseführer, der uns interessante Details vom Ort, seinen Bewohnern und dessen Gästen erzählte.

    Gegen 20 Uhr trafen wir dann wieder in Nürnberg ein.

    Wir bemängeln,

    dass der Hotelname im Vorfeld nicht bekannt gegeben wird, dass ein Hotel gewählt wird, dessen Zufahrt für so große Busse nicht geeignet ist und dass der Busfahrer von der Firma Leitner keine nähere Info über solch eine katastrophale Hotel-Zufahrt erhält.
    Bei der Tagesfahrt nach Riva und Verona wäre etwas mehr Flexibilität bei der Route wünschenswert gewesen.

    Reiseveranstalter
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