Nepal im April
Im April 2018 haben wir die "World Insight" die Erlebnisreise "Nepal-Im Herzen des Himalaya" unternommen. Da unserer eigentlicher Reiseplan schief lief, war Nepal "nur" die Notlösung. Aber wir haben es nicht bereut, vielleicht wären wir sonst gar nicht in dieses Land gekommen.
Der Reiseveranstalter beschränkt die max. Gruppengröße auf 14 Personen. Das ist recht angenehm. Gefahren wird im Kleinbus mit Reiseleiter, Busfahrer und Beifahrer.
Also der Straßenverkehr in Nepal ist schon recht abenteuerlich und man hat das Gefühl jeder fährt, wie er möchte. Die Straßen sind meist schlecht und staubig und meist auch ziemlich verstopft. Unser Busfahrer hat uns trotzdem sicher von Ort zu Ort gebracht.
Diese Art von Rundreise ist etwas für Menschen, die sehr viel von einem Land sehen wollen. Sie beinhaltet neben Besichtigungen aller möglichen Tempel, Palästen, Werkstätten aber auch Wanderungen (für den Touristen mit normaler Kondition), 2x Yoga in einem Ashram und eine Mountainbiketour.
Sehr witzig finde ich auch immer den Kochkurs, bei dem man die heimische Küche noch etwas besser kennen lernt. Es gibt natürlich die Rezepte zum mitnehmen und ein "Diplom".
Unser Reiseleiter führte uns auch in Restaurants, die man als normaler Tourist vielleicht nicht unbedingt besucht hätte, zeigte uns in den Orten auch die Hinterhöfe und das echte Leben der Nepalesen.
Ja, das Land ist arm und auch 3 Jahre nach dem Erdbeben sieht man die "Wunden" noch deutlich, aber die Menschen sind freundlich und hilfsbereit.
Wenn man nach Nepal fährt, dann sollte man wissen, das man nicht in die heile Welt fährt. Aber die Kultur und die Landschaft sind sehr sehr interessant.
Die Erlebnisreise bietet da wirklich für jeden Geschmack etwas. Man bleibt meist für 2 Tage an einem Ort, damit ist es nicht ganz so stressig.
Highlight für mich, war der Chitwan Nationalpark im Süden. Bei einer Elefantensafari in der Morgendämmerung reitet man jeweils zu viert auf einem Elefanten durch den Dschungel. Irgendwie ist man dann ein Teil der Wildnis und wird von den Tieren nicht als Eindringling betrachtet. So konnten wir auch ein Nashorn aus nächster Nähe sehen.
Unbedingt sollte man auch einen Himalaya Rundflug einplanen (gehört nicht zur eigentlichen Reise). Das war schon sehr gigantisch. Möglich sind auch Helikopterflüge zum Mount Everest- oder Anapurna Basecamp. Da muss man dann aber schon etwas tiefer in die Tasche greifen.
Insgesamt ist das Konzept der Erlebnisreise sehr gut, da sehr vielfältig und zu empfehlen für Menschen, die viel sehen wollen und auch selbst aktiv möchten, also nicht nur im Bus sitzen möchten.
Ma aus Pu
@Ma aus Pu
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