chepri wrote:
laut reiseleitern ist das reine ******* der regierung an den reisebüros und touristen
Darin sieht man wieder, wie "hochquaifiziert" die Reiseleiter der Billigveranstalter sind. Ich möchte garnicht wissen, welche storys der dann in Karnak erzählt 
Im übrigen ist seit Jahresbeginn die Konvoipflicht weggefallen (Mit ein paar Ausnahmen, die hier nichts zur Sache tun.
die reiseleiter waren in ordnung, die waren sowieso von einem großen ägyptischen reisebüro (flash tours FTI) und nicht von big-extra.
wir fühlten uns rundum gut versorgt und informiert (eher überinformiert), beide sprachen gut deutsch, unserer (mohammed, no na net) hatte germanistik und archäologie studiert, bei dem anderen weiß ich es nicht, der hatte die zweite hälfte des schiffes zu betreuen, mit ihm hatten wir weniger jkontakt, sprach aber ebenfalls gut deutsch.
die reiseleiter verstehen die bestimmungen nicht und empfinden sie eher als belastung denn als sicherheitsvorkehrung für die touristen. Vermutlich werden die bestimmungen nach dem anachlag in kairo jetzt wieder verstärkt.
zu den konvoitransoporten einige beispiele: ankunft 08.00, wir wurden bis 13.00 zwischengelagert, dann zum sammelpunkt gebracht und dann erfolgte der konvoi-transport nach luxor..... (10 busse, zwei militärfahrzeuge)
beispiel abu simbel: treffpunkt ist normalerweise 06.00 bei der polizeistation in assuan, dort erfolgt der start nach abu simbel.
FTI als großer veranstalter (eigendefinition des reiseleiters) veranstaltete um 07.00 einen eigenen konvoi mit sechs bussen und einem kleinbus, ebenfalls unter polizeibegleitung (die ist extra zu bezahlen und wir bezahlten deshalb 89 statt 85 €
der start verzögerte sich bei der polizeistation so bis gegen 07.30 Uhr.
eine sitzreihe vor uns stieg ein soldat mit MP zu, der war bereits am ortsende von assuan eingeschlafen
(sechs busse, ein privat-pkw mit vier soldaten, ob in einem anderen bus auch noch einer saß, kann ich nicht sagen)
die 4 € waren ihr geld wert, als wir in abu simbel angekommen sind, hatten die besucher des einenhalb stunden vor uns abgefahrenen konvois (das waren so an die dreißig busse!!!!!!!!!!!!!!!!) das gelände des tempels bereits verlassen und wir standen sozusagen MUTTERSEELENALLEINE vor dem tempel. Das alleine war die 4 € mehr als wert. 
bei der rückfahrt verreckte dann einer der fünf busse, worauf die begleitmannschaft ein bissl nervös wurde, da daraufhin gleich einmal alle insassen aller busse die gelegenheit nutzten, sich in der wüste die beine zu vertreten
die fahrgäste wurden dann auf die anderen busse aufgeteilt und der bus blieb mit den fahrer zurück. auch eine schöne beschäftigung, irgendwo zwischen assuan und abu simbel auf den abschleppdienst zu warten.
transfer luxor - hurghada: wir sollten um 07.00 vom schiff abgeholt werden, etwa 07.50 kam dann der bus, (abfahrt des konvois ist 08.00) mit einem sehr nervösen reiseleiter (nicht unserer vom schiff, für den transfer gibt es eigene die fahren mit dem konvoi in der nacht von hurghada nach luxor und dann am morgen wieder zurück.) es folgte dann ein kleiner streit, da es keinen platz mehr für unsere koffer gab und wir kamen natürlich zu spät zum treffpunkt (der ist vor dem eingang zum karnak-tempel) und mußten uns hinten anreihen.
dreißig bis vierzig busse, mit zwei militärfahrzeugen, also wenn da wer einen anschlag verüben will, kann er das sowieso ohne weiters machen, bis die burschen munter werden vergeht einige zeit (z.b. ein schuss mit einem panzer-abwehr-rohr aus 200 m, die busse fahren so dicht, da kann man gar keinen zwischenraum treffen
)