Hallo,
ich fand, der Beitrag von Jordan26 hatte durch einen etwas ironischen Touch, ich habe ihn auch z.T. mit einem leichten Schmunzeln gelesen.
Wie auch immer - in den Ferienfliegern, vor allem in den Fliegern nach Übersee, habe ich äusserst selten vollgestopfte Gepäckfächer gesehen. Im Gegenteil, die Gepäckfächer, die ich gesehen habe, waren sehr locker bestückt und jedermann konnte ohne Probleme während des Fluges an sein Gepäckstück.
Im Gegensatz zu den reinen Geschäftsflügen. Hier habe ich nur äusserst selten Gepäckfächer gesehen, in die beim Abflug noch was reinpasste. Hier wird tatsächlich gedrückt und verschoben und gezogen, damit auch noch die letzte Tasche oder was auch immer hineinpasst. Bei den Geschäftsflügen sind die Gepäckfächer regelmäßig voll mit Trolleys unterschiedlichster Größe, Jacken und Mäntel. Ich muss zugeben, dass meine Sachen auch darunter sind. Das liegt vielleicht daran, dass Geschäftsreisende offensichtlich keine Zeit haben .... Wahrscheinlich haben sie -wie ich- nur keine Lust, sich morgens in zwei Warteschlangen zu stellen - nämlich einmal beim CheckIn um den Koffer bzw. großen Trolley aufzugegeben und das zweite Mal in der Fummelzone, um anschließend bei der Ankunft noch eine gewisse Zeit am Band zu verbringen, um sein Gepäckstück wieder zurückzuerhalten.
Aber ich habe Trolleys unterschiedlicher Größe. Bei eintätigen Dienstreisen nehme ich den kleinen Trolley, bei zwei- oder mehrtägigen den etwas größeren Trolley. Die Größe ist von der Airline zugelassen und passt problemlos Quer zur Flugrichtung in das Gepäckfach.
Ich finde, das Problem des Handgepäcks wird hier nicht von der richtigen Seite beleuchtet. Die "Schuld" an dem Dilemma, dass die Gepäckfächer total überfüllt sind, tragen die Airlines. Denn sie lassen zu, dass die Passagiere mit Übergepäck (zu viel, zu groß etc) an Bord gehen, obwohl es klare Richtlinien für das Handgepäck gibt. Ich habe bisher nur einmal erlebt, dass das Bodenpersonal jemanden nicht mit seinem "Handgepäck" an Bord gehen lassen wollte, weil das Gepäckstück viel zu groß war. Der Passagier weigerte sich zunächst vehement, das Gepäck aufzugeben und drohte dem Bodenpersonal sogar mit einer Beschwerde beim Vorstand der Airline. Wenn bereits vor der Fummelzone alle Passagiere zurückgewiesen würden, die mehr als ein Gepäckstück oder zu großes Gepäck haben, dann wären die Fächer auch leerer, das Ein- und Aussteigen würde problemloser und schneller erfolgen.
Gruß, hardy


