hlx, das war nix.
Über Ostern flogen wir mit hlx pauschal nach Mallorca und waren acht Tage lang eigentlich durchaus zufrieden, was aber wohl eher daran lag, dass wir mit Ankunft in Palma erst einmal gut alleine zurecht kamen, da wir auf den Shuttle verzichteten und lieber mit einem Leihwagen ins Hotel fuhren.
Vor Ort war hlx dann auffällig unauffällig. Keine Angaben zu Sprechzeiten der Reiseleitung, keine Tagesausflüge und nun ja, auch auf den ersten Blick keine Mappe mit den Rückflugzeiten. Aber wie gesagt, acht Tage lang störte das wenig, weil wir solche Angebote eh nicht nutzen.
Kurz vor der Rückreise interessierte uns dann unsere Abholzeit vom Hotel schon. Hierzu bedurfte es einen Anruf beim Veranstalter, da auch dem Hotelpersonal nicht bekannt war, dass hlx seine Informationsmappe in einem Schrank um Foyer lagerte. Da wir dort aber die Bestätigung unseres Fluges und eine Abholzeit, mit der wir gerechnet hatten, vorfanden, war zumindest bis zum späten Nachmittag unsere Welt in Ordnung. Dann wurden wir allerdings von der, immerhin dann auch vor Ort anwesenden, Reiseleitung informiert, dass unser Flug gestrichen wurde und wir daher auf eine Maschine umgebucht wurden, die um 7.00 Uhr morgens (statt 21.30 Uhr) nach Frankfurt (statt nach Köln, wo unser Auto stand) fliegen würde, da es keine anderen Flüge mehr nach Deutschland gäbe. Bei allem Frust, den wir natürlich wegen eines verlorenen halben Urlaubstages hatten, ist mir natürlich schon klar, dass Reiseveranstalter nur bedingt etwas für Flugstreichungen können. Doch wenn ich pauschal buche, erwarte ich, dass der Veranstalter dafür sorgt, dass ich dort ankomme, wohin ich gebucht habe. Das war in unserem Fall Köln und nicht Frankfurt. Bei hlx mussten wir uns nicht nur selber um den Transfer von Frankfurt nach Köln kümmern, sondern auch selber zahlen. Die Kosten, so die Aussage der Reiseleitung, würden wir erstatten bekommen.
Auf diese Erstattung, die wir direkt nach Ankunft in Deutschland beantragt haben, warten wir bis heute (3 Monate). Auf mehrmaliges Anfragen, was denn mit der Kostenerstattung für die Fahrt nach Köln sowie einer Ausgleichszahlung für den ausgefallenen Hoteltag (wir hatten extra den späten Flug für 300,00 € mehr gebucht) und einer Entschädigung für den ausgefallenen Flug sei, erhalten wir immer nur die lapidare Antwort, unser Anspruch werde geprüft. Schade nur, dass die Sechs-Wochen-Frist, die uns in der ersten Antwort von hlx genannt wurde, nun auch bereits seit zwölf Wochen verstrichen ist.
Wir übergeben dies nun an einen Anwalt und buchen unsere Urlaube demnächst lieber wieder individuell. Unser Fazit zu hlx ist: wer keine Reiseleitung vor Ort braucht und gerne vom Urlaubsort mal mit dem Veranstalter telefoniert, kann gerne bei hlx buchen. Er sollte dabei aber hoffen, dass nichts Unvorhergesehenes vorfällt, denn dann wird der Urlaub gerne teurer und hat in punkto Ärger eine große Nachhaltigkeit.