Lilian1507 wrote:
Nach wie vor habe ich nicht begriffen, warum es manchmal günstiger ist, zwei Flüge zu buchen und jeweils eine Tour verfallen zu lassen als wenn man gleich den "richtigen" Flug bucht. Die Logik dahinter ist mir einfach zu hoch...
Also, du musst am Mittwoch beispielsweise in einer europäischen Stadt einen Geschäftstermin wahrnehmen und möchtest in der Früh hinfliegen und abends wieder zurück. Nehmen wir an, von München.
Nun kann es sein, dass für diesen Termin und Ziel Tickets angeboten werden, die z. B. € 500.-- je Hin- und Rückflug am selben Tag kosten. Daher überprüft man, ob es nicht günstiger wäre, ein Ticket zu buchen, an dem der Hinflug zwar schon am Samstag vorher gebucht wird - nicht verwendet wird - aber der Rückflug dieses Tickets dann der gewünschte Abend-Rückflug ist. Ein zweites Ticket wird nun noch gebucht für den eigentlich gewünschten Hinflug in der Früh - der auch geflogen wird - und ein Rückflug erst am Sonntag - der ebenfalls wieder verfällt. Und beide Tickets sind aber günstiger, als das Ticket für Hin- und Rückflug am Mittwoch.
Das ist natürlich jetzt nicht für jedes Reiseziel so. Beispielsweise habe ich mir angeschaut: München - Paris, da gibt es schon auch so günstige Tagestickets, dass man obige Konstruktion nicht anwenden muss. Aber dann gibt es eben andere Ziele, bei denen man sehr wohl günstiger fliegt.
Und noch etwas kommt dazu: Geschäftsreisende sind meist an Termine gebunden. Das heißt, selbst wenn es am Reisetag eine solche günstige Hin- und Rückflugvariante gäbe, kann es ja vorkommen, dass man diese Verbindung aufgrund des Termins aber nicht buchen kann. Und andere Verbindungen am selben Tag sind dann teurer.
Aber für alle diese Überlegungen hat man dann eben einen IATA-Flugspezialisten, der da die optimale Lösung für Firmen findet.
Ich hoffe, es ist halbwegs verständlich, wie ich es hier erklärte
meint
Peter


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