was @Bandit01 alles so weiß - ist mir aber völlig und ganz neu: ab 30 Tage vor Reiseantritt gibt dir kein Veranstalter eine Woche Option auf eine Reise... aber - man lernt ja nie aus in dieser Branche!
Gruß
Peter
was @Bandit01 alles so weiß - ist mir aber völlig und ganz neu: ab 30 Tage vor Reiseantritt gibt dir kein Veranstalter eine Woche Option auf eine Reise... aber - man lernt ja nie aus in dieser Branche!
Gruß
Peter
"Heike2610" wrote:
Ich meine, ich hätte mal gehört, dass man dem Urlauber nie ein schlechteres Alternativangebot machen dürfte, sondern müsste ihm immer ein mindestens gleichwertiges oder sogar besseres Hotel anbieten.
Einmal - bitte verzeih - grundsätzlich und komplett falsch...
Ein Kunde, der vor Ort von einer Überbuchung seines gebuchten Hotels erfährt, mussgar keine Alternative annehmen: Sein geschlossener Reisevertrag wurde einseitig nicht erfüllt und er kann ihn daher mit sofortiger Wirkung und Rückabwicklung auflösen.
Das heißt: er kann auf sofortigen Heimtransport bestehen, falls dies der Veranstalter nicht macht, diesen selbst organisieren und die zusätzlichen Kosten dem Veranstalter verrechnen. Darüber hinaus steht ihm die Rückzahlung des gesamten Reisepreises zu - unabhängig davon, welche Leistungen er schon konsumiert hatte und er kann Schadenersatz verlangen.
Da diese Fälle schon fix und fertig ausjudiziert wurden, gibt es daran kein wenn und aber mehr.
So, nun steht die arme Familie im Urlaubsland und will aber Urlaub machen - möchte gar nicht mehr zurück in den Ruhrpott:
Dann muss der Reiseveranstalter, sofern er dazu in der Lage ist, eine Alternative anbieten, die kann gleichwertig oder höherwertig sein, wobei Mehrkosten der Veranstalter zu tragen hat oder aberauch minderwertig, wenn beispielsweise keine andere Alternative mehr verfügbar ist. In diesem Fall muss der Veranstalter selbstverständlich die Differenz zurück zahlen.
Nimmt nun die Familie eine Alternative an, so wurde ein neuer Reisevertrag geschlossen und die Familie kann keine Ansprüche mehr aus dem alten = überbuchten Hotel verlangen. Allerdings, sollte die Alternative mangelhaft gegenüber der Beschreibung oder dem Versprochenen sein, kann man diese - neuen - Mängel natürlich wieder reklamieren und u. U. dafür Geld zurück bekommen.
Alles klar?
Peter
Gut, ich weiß jetzt nicht, wo die Frist von 14 Tage steht. Aber zumindest soviel zu diesem Thema.
Wird eine Reise "kurzfristig" gebucht - im allgemeinen nehmen Versicherungen hier den Zeit bis ein Monat vor Reisebeginn (weil ab diesem Zeitpunkt meist die Stornogebühren gestaffelt nach Tagen höher werden) - muss die RRV gleichzeitig mit der Buchung abgeschlossen werden.
Gleichzeitig heißt aber: ich buche um 21:30 Uhr im Internet eine Reise und muss bis spätestens 24:00 Uhr am selben Tag die Versicherung abgeschlossen haben.
Warte ich beispielsweise erst auf die Buchungsbestätigung per Post und schließe erst dann die Versicherung ab, wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Versicherung dann im Fall einer "umgehenden Erkrankung" die Zahlung abweisen.
Noch problematischer würde es werden bei folgendem Szenario:
Buchung Montag
Abschluss Versicherung Dienstag
Arztbesuch Mittwoch mit Bestätigung einer schweren Erkrankung, die eine Reiseunfähigkeit darstellt (Achtung: Schnupfen und so is nix!) --> UND DIESE ERKRANKUNG BEREITS VOLL AUSGEBROCHEN IST --> waren deren Ansätze ja bereits am Dienstag, ja vielleicht sogar schon am Montag vorhanden...
und könnte dies eine Versicherung NACHWEISEN, könnte sie den Versicherungsnehmer wegen versuchtem Betrug anzeigen...
Gruß
Peter
Der deutsche Reisebüroverand DRV hat ein
Merkblatt erstellt mit Hinweisen zum Verhalten
bei Reisen in gefährdete Länder:
http://www.drv.de/download/vogelgrippe.pdf
Gruß
Peter
uii das mit den Fluggastrechten... Genau solche Extremsituationen schließt diese Verordnung aus: wenn die Sicherheit nicht gewährleistet ist (Schlechtwetter, bei Routinecheck auftretendes technisches Sicherheitsproblem) bleiben die Fluglinien weiterhin von Zahlungspflichten ausgenommen.
Allein, Schadenersatzpflichtig werden Fluglinien, wenn sie die versprochene Transportleistungen = Flug, nicht zu den vereinbarten Bedingungen = Flugzeiten erbringen. Aber bisher hörte ich nur von Fällen, die ins Leer gingen; ganz wenige - die mit Rechtsanwalt und Gerichtsverhandlung vorgingen hatten da schon mehr Erfolg. Aber alles ist immer auch eine Frage des Aufwands und des "Ertrags" (= das was man von der Fluglinie zurück haben will).
Gruß
Peter
... und neben den völlig zutreffenden Infos von Sina1... was, wenn ein Veranstalter zwei gleichwertige Hotels - aus seiner Sicht und Klassifizierung hat, aber in einem 10 Betten und im anderen 200 Betten zu vermarkten hat...?
... dann wird er das Hotel mit dem 200-Betten-Risiko a bisserl besser darstellen in seiner Bewertung - schließlich will er ja diese Betten verkaufen...
und noch was: ein österreichisches 4-Sterne-Hotel hat vieles notwendig, um 4-Sterne zu bekommen, aber beispielsweise keinen physisch anwesenden Nachtportier (die Klingel zu einer [schlafenden] Person reicht auch. Ebenso wäre in Italien ein Lift für ein 4 Sterne Haus Voraussetzung. Aber ob darin dann nur zwei Personen oder 12 Platz finden - das ist dann wieder wurscht.
Aber solche Unterschiede machen dann Urlaubs-Unterschiede aus (jetzt net unbedingt die Liftgröße, aber Ihr versteht's schon was ich meine - hoff' ich halt, sonst les's ich eh wieder).
Gruß
Peter
Nun ja, mag ja alles zutreffen, aber sind es nicht auch nur vordergründige Argumente, aufgrund politischer Situationen ein Land nicht bereisen zu wollen?
China --> elektronische Geräte, Kleidung, Qi Gong, Feng Shui...
Kuba --> Zigarren, Rum, Zucker
USA --> technische Geräte, COMPUTER - Bill Gates..., ...
sind das nicht Dinge, die wir trotzdem im täglichen Leben konsumieren?
"ich bringe dem und dem Regime kein Geld!"
Schön.
Und die Menschen dort?
Die Kinder?
Mögliche Armut?
--> Nepal
Wir reisen doch gerne wieder nach Thailand --> dort hat das Militär das Sagen.
Sankt Petersburg --> liegt das nicht im Russland von Herrn Putin?
Türkei --> ungelöstes Kurdenproblem, Menschenrechtsverletzungen, Stellung der Frau
Italien - vor allem im Süden regiert die Korruption - fahren wir deshalb nicht mehr auf Ischia, Capri, Sizilien...?
Die Liste ließe sich verlängern.
Natürlich kann man ein Land (im Moment) aufgrund besonders depperter Einreisebestimmungen oder politischen Situationen auf der Wunschliste nach hinten reihen. Aber ich denke, diese Entscheidung wird wohl vom Wunsch nach einem friedlichen und erholsamen Urlaub beeinflusst werden. Reizt das Land mit seinen Menschen und Sehenswürdigkeiten, werde ich wohl Einreisetamtam und oder anderes in Kauf nehmen.
Noch ein Aspekt, der es schwierig macht, keinen Groschen --> Cent wo hin zu bringen: unsere Regierungen versuchen den Export unserer Wirtschaft anzukurbeln, mit Lieferungen im Militärbereich, im technischen Know-How und anderen Bereichen - alles wieder Arbeitsplätze bei uns... oder irre ich da?
Meint Euer
Peter
ich lese immer das Wort "Chaos"... Freunde, es ist Winter, Kopenhagen liegt schon recht weit nördlich.
Wir sind verwöhnt von milden Wintern... Schnee, Eis war bis vor einigen Jahren die Realität in Mitteleuropa.
Es zeigt sich halt wieder in diesem Winter, dass der Mensch viel vermag, aber eines eben nicht: die Natur zu zähmen!
Der Grund der Reise war mir schon verständlich - aber es hätte ja auch eine Zugverbindung gegeben...
Und bei dem Preisdruck, der auf Flughafenbetriebsgesellschaften und Fluglinien lastet, kann man einfach nicht mehr erwarten, dass dann für jede Situation genügend Personal zur Verfügung steht.
Ich meine, man muss auch heute im 21. Jahrhundert Jahreszeiten, Entfernungen und Reiseland bedenken - es bleibt eine Reise!
Gruß
Peter
ja, ja, das Universum weiß schon, wie es die menschliche Rasse am Leben erhält
- aber mal abgesehen davon, dass sich die Welt verändert mit dem Eintritt von Kindern ins Leben - ich habe deren drei (15 - 21 - 24) - aber damit kommt auch Farbe ins Leben! Was sind da schon dann Stornogebühren für zwei Reisen...
Alles Gute vor allem deiner Frau
Gruß Peter
Wir hatten schon einmal dieses Ethikthema: ist das was Thorben-Hendrik da immer vorschlägt, legal oder illegal.
Ich hatte damals schon nach einem Check mit dem Büroleiter der Buchungszentrale der TUI in Salzburg eindeutig geklärt, dass es beispielsweise bei TUI absolut legal wäre. Es ist schlicht ein Schlupfloch, das die Veranstalter nicht geschlossen haben.
Vor einigen Jahren noch hieß es: bucht man auf höherpreisige Reise um - nur Umbuchungsgebühr, bucht man auf niederen Reisepreis um - zuerst Stornogebühr, dann Neubuchung. Damals war somit diese kostengünstige Möglichkeit verwehrt.
Zur Reiseversicherung im Allgemeinen. Mir fällt in der Praxis sowieso immer weider auf, dass die Kunden dann bei diesem Dingen sparsam werden. All-Inclusive, Aufzahlung auf Business-Class, Außenkabine... aber Versicherung? Nein, danke - uns passiert schon nichts...
Verständlich der Gedanke: jetzt habe ich 10x eine Versicherung abgeschlossen, nie gebraucht, werde ich es auch in Zukunft nicht brauchen.
Aber wenn... ein Ambulanzflug von den Kanaren samt Hotelkosten kann gleich mal bei € 50.000.-- liegen...
Gruß
Peter
Reisegutscheine sind stets eine etwas eigenartige Sache, wenn sie wahllos verstreut werden, sprich jeder bekommt ihn.
Meines Erachtens müssten seriöse Ausgeber solcher Reisegutscheine diese bei Buchung sofort gegen verrechnen. Alles andere ist Schmafu...
Gruß
Peter
ich möchte nochmals bescheiden was Grundsätzliches in die durchaus interessante und vielfärbige Meinungsäußerung einbringen:
Ja, man kann mit Kindern in jedem Alter rund um die Welt fliegen.
Ja, man kann mit Kindern in jedem Alter eine Abenteuerreise unternehmen (net lachen - eine Salzburger Familie hat das gemacht, allerdings hat die Mutter ihr Leben dabei verloren, 2004)
Ja, man kann Medikamente mitnehmen zur Vorsorge
und so weiter.
Aber die Grundfrage, die ich mir stelle: ist es notwendig, solche Reise bis zu einem gewissen Alter den Kindern zuzumuten?
Natürlich verstehe ich die Eltern, die ihre Entscheidung - no na - von ihren eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen an den Urlaub abhängig machen und dann halt sagen, ihre Kinder schaffen das schon, sind glücklich und sonst was auch noch.
Aber ich denke, Kinder sind bei jedem Sand(strand) glücklich, ob in den Bergen, an der Ostsee oder oberen Adria.
Die moderne Technik, die preislichen Möglichkeiten, sich Urlaub hier und dort und jederzeit leisten zu können, lassen uns Menschen oft unsere Ur-Veranlagung vergessen:
Im Winter gemma mit kurzärmeligen Hemden - weil's In ist (aber nicht gesund und der Jahreszeit angepasst)
Wir machen die Nacht zum Tag (in Diskos und sonst wo) und drehen den menschlichen Rhythmus auf den Kopf
Wir fliegen in Länder mit total anderen Klimatika und Zusammensetzung von Nahrung und muten unserem Körper zu, das sofort zu akzeptieren
Wir geben ihm notwendige und weniger notwendige Impfungen - jede Impfung ist eine Belastung für den Körper, jede Unterlassung einer Vorsichtsmaßnahme andererseits vorsätzliche Eigengefährdung
Niemand möchte jemand seinen (eh schon gebuchten) Urlaub vermiesen. Aber das Ausgangsposting hat in der Tat einen etwas selbstherrlichen Touch - oder zumindest scheint er bei manchen Surfern so angekommen zu sein (wenn auch vielleicht gar nicht beabsichtigt gewesen). Dass das natürlich Reaktionen hervorruft, ist verständlich.
Aber ich denke, es waren ja auch positive Anregungen dabei oder zumindest vielleicht Gedanken, die ihre Berechtigung haben.
Die Flucht in andere Foren bedeutet allerdings auch das Davonlaufen von Dingen, die man nicht zur Kenntnis nehmen möchte - weil sie vielleicht doch im Grunde wahr sind ....?
Gruß
Peter
als Vater dreier Kinder und langjährigere Reisebürotrottel erlaube ich mir den schwachen Einwand, dass es nicht im Sinne von Kleinkindern bis vielleicht 18 - 20 Monaten sein kann, Flugreisen zu unternehmen. Wobei ich eine allgemeine Verschärfung für diese Kleinkinder sehe, wenn es nach Ägypten geht. Gerade dieses Land zählt zu jenen, die ich Familien mit Kleinkindern NICHT empfehlen würde.
Natürlich hilft das jetzt nach Buchung nicht mehr. Und verständlich dein Zorn (in manchen Punkten). Aber es wäre wirklich so, wenn du dich quasi im Flieger weigern würdest, den Anweisungen des Bordpersonals zu folgen, dass du von Bord verwiesen werden kannst.
Ein Flugkapitän hat hohheitliche Rechte und kann zum Schutz anderer Passagiere, zu seinem eigenen Schutz und zum Schutz der Flugsicherheit Personen unter gewissen Voraussetzungen von Bord weisen. In diesem Fall hat man aber keine Ansprüche gegen den Reiseveranstalter, sondern bleibt auf seinen Kosten sitzen.
Hoffen wir also, dass alles klappt, das der / das Kleine nicht brüllt vor Schmerzen beim Druckausgleich im Flieger und es möglichst wenige Chemikalien oder Medikamente im zarten Alter schlucken muss, um afrikanische Um- oder Zustände (über-) durchleben kann.
Trotz aller vielleicht gespürten Kritik an recht schönen Urlaub
Peter
na, das hast du aber jetzt wieder a bisserl viel durcheinander gebracht.
Moderne Unternehmen, auch schon mittlere Betriebsgrößen, haben eigene Travelmanager oder zumindest Reisevorgaben, die vom buchenden Reisebüro erfüllt werden müssen. Da wird SEHR wohl verglichen geschaut und gespart, da gibt es direkt geschlossene Verträge mit den Fluglinien über Förderungen und Provisionszahlungen an den Auftraggeber, an die Fliegenden.
In diesem Wettkampf steckt gerade die Lufthansa auch! Das war ja einer der Gründe, weshalb LH die Provision für Reisebüros abgeschafft hatte. Der Druck der Unternehmen.
Natürlich wird man bei wenigen Flügen und weniger Erfahrung nehmen (müssen), was gerade angeboten wird. Aber zu meinen, LH würde nur von Firmenfliegern benützt werden, entspricht nicht den Tatsachen.
Gerade im Fernverkehr während der entsprechenden Feriensaisonen in den Zielgebieten ist LH nach wie vor stark dabei. Schon alleine aufgrund der Allianzen, die den Passagieren gute Anschlüsse bieten.
Allerdings deine Frage bzgl. Never-come-back-Airline kann ich nur unterstreichen - was ist so eine Fluglinie? Und selbst wenn man hier objektive Kriterien hätte wie Alter und Wartung von Maschinen - heute las ich, dass die SAS 11 Maschinen hat, die nicht richtig gewartet sind und man der Gesellschaft mit dem Entzug der Flugberechtigung für diese Maschinen droht. Never-come-back-Airline?
Gruß
Peter
"Thorben-Hendrik" wrote:
Kinderbetreuung?
Handicap-Betreuung?
Möchte ich dafür bezahlen???? :?
Das wird wohl jeder selber entscheiden müssen, ob es Ihm einen Aufpreis wert ist........
Genau das, Lieber Thorben-Hendrik, macht ja ein Kunde, wenn er lieber umsteigt und weniger dafür bezahlt, wenn er eine Fluglinie nimmt, die keine Kinderbetreuung hat.
Aber umgekehrt kann niemand verlangen, nur weil er persönlich irgendeine oder mehrere Leistungen einer bestimmten Airline nicht in Anspruch nehmen will, dass deswegen diese Airline billiger wird (--> letzter Absatz ist aber nicht auf Thorben-Hendrik gemünzt, sondern eine weitere Ergänzung meiner eigenen Gedanken!).
Gruß
Peter
Was mich ja an solchen Diskussionen immer fasziniert, sind die Spekulationen darüber, was wohl ein Anbieter sich denkt, wenn er was macht.
LH muss gar nix glauben oder meinen: sie bietet an - der Markt nimmt an und LH schreibt gute Gewinne. Merkt sie, dass der Markt die Preise nicht hergibt, korrigiert sie.
VW-Porsche verlangt für absolut technisch idente Fahrzeuge im Vergleich mit anderen Herstellern wesentlich mehr und verlangt für Service im Vergleich ebenfalls mehr. Worin liegt also der Unterschied oder die Legitimation für VW mehr zu verlangen?
Im Markt, im Markt, liebe Freunde. Solange es genügend Leute gibt, denen es Wert ist, den Preis zu bezahlen, würde VW Porsche (LH...) blöd sein, weniger zu verlangen.
die "alte" Swissair hat versucht, dem Markt nachzugeben und die Preise auf das Niveau anderer Mitbewerber zu senken. Mit dem Ergebnis eines riesigen Konkurses, der tausende Arbeitsplätze gekostet hat. Fast keine amerikanische Fluggesellschaft, die nicht mit dem Überleben kämpft oder unter Gläuberschutz fliegt.
Und die Konsumenten, die darüber (manchmal) klagen, dass das Fliegen so teuer ist. Sind wir froh, dass wir noch Fluggesellschaften haben, die fliegen, die sicher fliegen...
"ich habe ein Geld, ich will eine Banane" so scheint es mir manchmal, und dabei übersehe die guten Leute halt manchmal, dass man um "ein Geld" eben nicht eine Banane bekommen kann. Da heisst es weiter sparen oder Wünsche ändern. Vom Anbieter zu verlangen, dass er seine Wünsche um "ein Geld" anbietet, ist zwar legal, aber hat schon Hans Christian Andersen danzu verlasst, Märchen zu schreiben, an die wir heute noch glauben...
Gruß
Peter
pfui, da finden so viele Reisebüros nicht "den günstigsten Preis"...
pfui, da bucht man einmal von vielen Urlauben etwas, was nicht hinhaut und dann ist nicht nur das Reisebüro schuld daran, sondern man wechselt es auch gleich...
zum ersten pfui
Reisebüros sind NICHT verpflichtet, das GÜNSTIGSTE Angebot für Kunden zu suchen. Ausgenommen, der Kunde verlangt unmißverständlich danach - in diesem Fall würde sogar das Reisebüro für den Schaden haftet, falls es dann nicht wirklich das günstigste heraussucht.
Den Fernsehbeitrag kenne ich nicht. Ich kann daher auch nicht sagen, ob Äpfel mit Äpfel verglichen wurden oder mit Birnen.
zum zweiten pfui
immer wieder wundere ich mich, was wir als Mitarbeiter von Reisebüros so alles kennen und wissen sollte: alle Hotels persönlich als Urlaub erlebt haben, die Besitzer, die Besitzverhältnisse und Wechsel des Personals kennen, örtliche Bauvorhaben wissen, Kenntnisse über Urlaubsverhalten anderer Länder (Rußland und so...) weltweit vorhersagen können, und natürlich - siehe Punkt eins - stets das günstigste Angebot aus etwa 500 Katalogen finden.
Das Ganze möglichst umsonst und rund um die Uhr.
Das Internet ist gut.
Die (meisten) Mitarbeiter in Reisebüros sind gut.
Das Internet ist so gut wie der Programmierer der Daten und der kann auch Fehler machen.
Der Mitarbeiter im Reisebüro ist so gut wie bezahlt und motiviert werden kann - ist Geiz geil, die Nörgler an der Zahl, wird nix im Geldbörsel mehr sein und Motivation wird auch nicht steigen.
Aber das ist ja bei uns persönlich gaaaaanz anders: wir verlieren ja nie in unserer Arbeit Kunden, weil mal eine Kleinigkeit nicht passt. Wir bekommen jedes Jahr mehr vom Chef bei weniger Arbeit. Uns schadet das Internet bei unserer Arbeit nie und nix - tut's immer nur den anderen...
Worauf ich hinaus will:
Überall gibt es schwarze Schafe und schlechte Leistungen. Warum aber gerade seit zig Jahren immer die Reisebüros als die Buh-Männer der Nationen hingestellt werden, ist mir ein Rätsel geblieben.
Aber ich werde die Diskussionen weiter aufmerksam verfolgen - vielleicht erfahre ich ja doch noch den Stein der Weisen.
:? Peter
a) NUE und andere Punkte, die nicht Drehkreuze von LH sind - da könnte es sein, dass anders tarifiert wird; aber ex MUC oder FRA gibt es günstigere Möglichkeiten
b) Buchen auf amerikanischen Websites...
wir hatten schon des öfteren hier Diskussionen über gerade-noch-Erlaubtes, eigentlich-schon-nicht-mehr-Erlaubtes usw. Thorben-Hendrik mag durchaus Recht haben - wer kontrolliert was und was ist nun wirklich dann letztendlich verboten oder erlaubt.
Den einzigen Haken, den ich sähe: wenn dann doch was sein sollte und durch an bleden Zufall derwischt wird, hilft einem halt keine Ausrede...
Also - sparen ist gut - Geiz ist geil - Sicherheit is a wos wert...
meint
Peter
Juli Abflug München nach NYC
Tarif / Steuern
CSA Czech Airlines New York (J.F.Kennedy Int.) 285 /184
Iberia New York (J.F.Kennedy Int.) 465 /184
Iceland Air New York (J.F.Kennedy Int.) 489 / 251
KLM Royal Dutch Airlines New York (La Guardia) 541 / 206
Lufthansa direkt 9:00 1 Stop 8:20 Normaltarif 680.00 + 163.00
Lufthansa direkt 9:00 direkt 7:55 Normaltarif 720.00 + 124.00
und da gibt es bei RB's noch Sondertarife...
Wo liegt das Problem?
vor 2000: immer LH , meist so um die DM 800,-- bis 1.000,-- (und das was schon teuer!!)
... das ist alles relativ, schließlich sind es ja auch ein paart Tausend Meilen...
Gruß
Peter
mal so nebenbei...
... gibt es überhaupt keine Definition von "all inclusive" oder sich davon ableitende Bezeichnungen...
Jeder brodelt da seine eigene Suppe.
Und die Worte "ultra" und "mega"
ultra kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "jenseits"
mega ist eine Vorsilbe von Maßeinheiten und stellt den Wert von einer Million dar
Alles klar?
Peter