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  • Die Pauschalreise verliert Freunde
    mosaikM mosaik

    die Probleme sind da leider nur zwei...
    ... erstens - durchhalten...?...!
    ... zweitens - mit diesen 50 %, die auch wesentlich höheren Zeitaufwand bedeuten, bei sinkenden Verdienstmöglichkeiten zu überleben...

    Die Schaffner in den Stadtbussen wurden abgeschafft - warum?
    Die Bahn stellt Automaten auf anstelle neuer Fahrkartenschalter - warum?
    unser Büroartikelhändler hat den "Einzelverkauf" eingestellt - nur mehr über internet - warum?

    ...weil sich die Kosten für die Arbeitskraft im Verhältnis zu den möglichen Verdienstspannen nicht mehr rechnen!

    Beispielweise kostet - im Schnitt gesehen - eine Arbeitsstunde einer wirklich guten Fachkraft hier in Österreich +- € 30.-- reine Lohnkosten - ohne "Gewinn für den Unternehmer", ohne Mietkostenanteile usw. Und zwar umgelegt auf die Stundenanzahl im Jahr, die ein solcher Mitarbeiter tatsächlich arbeitet (Urlaub abgezogen).

    Wenn nun eine Fachkraft zwei Stunden Beratung, zwei Stunden Ausarbeitung/Einkauf der Leistungen, eine Stunde Abfertigung und nochmals eine Stunde für Nacharbeiten, Bezahlung usw. arbeitet - macht sechs Stunden - dann sind das € 180.-- Euro - bucht nun der Kunde dann zwei Personen individuell Flug + Hotel und Transfer um gesamt 1.800.-- - was eben ja schon ein hoher Schnittbetrag wäre - dann hat er gerade mal seine eigenen Personalkosten abgedeckt: keine Fax- Mail- oder Telefonkosten usw. usw.

    Habe ich aber eine "billige" Kraft, +- € 15.-- die Stunde und buche "von der Stange", reduziert sich der Aufwand auf vielleicht zwei - drei Stunden, macht € 45.-- und die Schnittbuchung zwei Personen macht vielleicht nur € 1.000.-- - dann rechnet sich das schon eher!

    Also wird jeder Unternehmer zwangsläufig sich auf Beispiel 2 konzentrieren müssen, ob er will oder nicht. Dass dann der Konsument etwas anderes will, dass der Konsument sich bei Nichterfüllung seiner Wünsche woanders seine Reisen bucht, das erkennt zwar der Unternehmen, aber er sieht keinen echten Ausweg.

    Ausweg deswegen auch keinen, weil die meisten Reisebüros in den letzten Jahren schon sozusagen kapitallos von der Hand in den Mund lebten. Sicherlich, ein Fehler, aber so ist eben die Realität in dieser Branche. Er hat also keine Reserve mehr, Neues auszuprobieren.

    Und das Argument, dass es ja auch besser buchende Kunden gibt, gilt auch nur eingeschränkt: zum einen sind es ja nicht laufend und viele, zum anderen verlangen diese aber meist auch mehr Zeit(aufwand) - somit ist der Berater gebunden. Und ein weiteres Argument meinerseits: es kommen ja nicht rund um die Uhr, das ganze Jahr Leute Urlaub buchen, also 5 oder 6 Tage vier Wochen 12 Monate lang. Das heißt, die Leerlaufzeiten müssten nochmals auf die € 30.-- bzw. € 15.-- aufgeschlagen werden!

    Dies mal so als Hintergrundinfos.

    Schönen Tag auch noch
    Peter

    Allgemeine Fragen

  • Die Pauschalreise verliert Freunde
    mosaikM mosaik

    was mir wichtig erscheint, hier anzumerken: geredet wird von "Shareholdern" und deren Konzerne. Das sind aber nur eine Handvoll, wohl natürlich mit der Mehrheit am Touristenkuchen.

    Aber daneben gibt es eine leidliche Anzahl von kleineren Agenturen, die sich um Qualität, individuelle Reisegestaltung(en) usw. kümmern. Die gehen aber immer mehr  den Bach hinunter, weil die Welt nach billig-noch-billiger-ich-will-eigentlich-gar-nichts-zahlen schreit.

    Keine Frage: bei der TUI beispielweise war ich eine Personalnummer, kein menschliches, arbeitendes Wesen (nebenbei gesagt wurden meine Frau, die auch bei TUI arbeitete und ich gleichzeitig gekündigt - dass wir drei Kinder zum Versorgen hatten, tat nichts zur Sache...). Frenzel und Konsorten sprechen ja auch ganz offen in den Interviews, dass sie den Kapitalgebern verpflichtet sind - anscheinend werden mancherorts Menschen als eigentliche Grundlage ihres Erfolges nicht gerne gesehen...

    Aber um nochmals auf die Individualität zurück zu kommen. Ich habe meinen Kunden angeboten, um rund E 20.-- JEDES Reiseprogramm individuell auszuarbeiten und bei Buchung werden diese E 20.-- als Anzahlung wieder angerechnet. Rund 50 Prozent der Kunden waren dazu bereit, weil sie auch verstanden haben, dass da Arbeit und Know How dahinter steht und nicht einfach Katalog Seite 12 aufgeschlagen wird. Allerdings die andren 50 Prozent bezeichneten mit als Spinner und ich weiß nicht was: ...auch noch Zahlen für individuelle Beratung und Ausarbeitung? Na so weit kommt's noch,  dass ich für - Sonder - Wünsche auch noch zahlen werd'...

    ... Dämmert's da a bissl? Service, Individualität, Eingehen auf Wünsche... WER BEZAHLT ES?
    Grüße Peter

    Allgemeine Fragen

  • Ist Urlaub im Ausland bald nur noch was für Priviliegierte?????
    mosaikM mosaik

    Hallo Sambal,
    da gebe ich dir schon recht. Ich meinte damit: wenn ich E 300.-- zur Verfügung habe, dann muss ich sehen, was bekomme ich dafür. Und net sagen: ich will aber dafür einen Urlaub, der E 1.000.-- kostet!

    Ich denke, dass es auch in Deutschland noch Gegenden gibt, in denen es Privatzimmer oder Pensionen oder Gasthöfe gibt, die halbwegs bezahlbar sind (im Bayerischen Wald war ein Bekannter letztes  Jahr, der zahlte um die € 30.-- pro Person mit Halbpension, wohl in der Vorsaison, in einem 3-Sterne-Hotel). In Furth im Walde zahlte ich vor zwei Wochen für einen Riesenknödel mit Saft (Soße)  einen (!!) Euro im Gasthaus.

    Gruß
    Peter

    Allgemeine Fragen

  • Ist Urlaub im Ausland bald nur noch was für Priviliegierte?????
    mosaikM mosaik

    Ich war selbst schon mal über ein halbes Jahr arbeitslos, bin um Job "betteln" gegangen. Soweit so gut. Ich möchte jedoch schon meinen, dass Sozialhilfeempfänger bzw. auch "nur" Arbeitslose" zwar schon auch mal sich einen Tapetenwechsel gönnen sollten, aber...

    ... man muss sich halt nach der Decke strecken...
    ... ist ein 3-Stern-all-inclusive nicht drinnen, gibt es vielleicht eine Pension oder ein Ferienappartment...
    ... der Staat kann und soll nicht für alles sorgen - schlussendlich zahlen wir es ja selbst mit unseren Steuern...

    Es gab auch bei mir Zeiten, da hatte ich nicht das Geld mit drei Kindern fort zu fliegen. Da nahm ich mir eben ein Appartement in Bibione oder Lignano. Aber das ist ja dann wohl nicht "geil" oder "in" - das steht dann manchmal hinter dem Gejammern! Dazu kommt noch die Denkweise, die scheint es immer noch weit verbreitet ist, dass Urlaub im Ausland immer billiger sein muss als daheim. Weshalb eigentlich?

    Vor etwa 30 Jahren hat sich erst ein relativ geringer Bevölkerungsteil sich einen Auslandsurlaub leisten können. Heute kann es sich der überwiegende Teil leisten. Aber ein quasi "Recht auf vom Staat bezahlten Urlaub", wie es letztes Jahr ein Langzeitarbeitsloser gefordert hat, ist wohl eine etwas überzogene Forderung.

    Und dass - jetzt mal abgesehen von schwarzen Schafen - Reiseveranstalter Unternehmen wie Autofirmen, Schuhindustrie oder Zuckerhersteller sind und eben auf Gewinn ausgerichtet. Ihnen darf man nicht unsoziales Denken vorhalten, weil sie vielleicht keine Ermässigungen für Arbeitslose oder ähnliches anbieten.

    Und letztlich möchte ich zu bedenken geben, dass nur Unternehmen, die Geld verdienen unsere Arbeitgeber sein können.

    Schöne Grüße aus Salzburg
    Peter

    Allgemeine Fragen

  • Die Pauschalreise verliert Freunde
    mosaikM mosaik

    Was absolut stimmt und sicherlich auch ohne größeren Aufwand zu ändern wäre, ist das Erscheinungsbild vieler Reisebüros. Da ist sicherlich die Denkweise: bisher so  - auch weiterhin so.
    Allerdings zu größeren Verschönerungsaktionen möchte ich ein paar Dinge anmerken:
    In Österreich haben die Reisebüros eine Rentite von 0,4 Prozent - das heißt für ein mittelständische Unternehmen von vielleicht 2 Mio Euro Umsatz € 8.000.-- Ertrag für Kapitaleinsatz und Risiko --> welche man dann für "Verschönerungen" verwenden könnte. Rein theoretisch diese 0,4 Prozent, da die Untersuchung nur rund 100 Reisebüros von den etwa 1.200 in Österreich erfasste.

    Dann: viele Büros sind in Miete. Wird da etwas investiert und man zieht aus, hat man Pech. So ist es mir gegangen: ich habe 1990 ein neues Lokal bezogen und im Laufe der 9 Jahre etwa € 50.000.-- in die Renovierung gesteckt. Als ich dann auszog und wenigstens den neuen Fussboden und Fassadengestaltung in irgendeiner Form vergütet haben wollte, ging ich mit meiner Forderung beim Vermieter leer aus.
    Ist also jeder dumm, der Geld hineinsteckt. Aber trotzdem: kleinere Verschönerungsaktionen wären sicherlich überall möglich.
    Zum Thema Kreativität usw. ---> wie ich schon schrieb: Fachleute können oder wollen von der Branche nicht (mehr) bezahlt werden und der "Neuzugang", ja woher soll der denn das (Fach-) Wissen herhaben??? Wenn er nicht die Funktionsweise von Fluggesellschaften, Gruppentarifen, Bausteinsystemen usw. und deren Ineinandergreifen, wird er nie auf die Idee kommen, selbst etwas für Kunden zu basteln. Wenn man sich nicht auch mit der Geographie und (etwas..) Geschichte von einem Land befasst, kann man einfach nicht so beraten wie es der Kunde gerne hätte.

    Da könnte ich jetzt auch wieder schreiben... aber lassen wir es bei diesen Denkanstössen.

    Übrigens, ich habe hier keinerle "Angriffe" gelesen, lediglich Aussagen, zu denen ich ein paar Zeilen schreiben wollte. Also, keine Sorge!

    Tschüss
    Peter

    Allgemeine Fragen

  • Sitzplätze trotz Reservierung vergeben - Anspruch auf Rückzahlung??
    mosaikM mosaik

    Nein, Paragraphen kann ich hier keinen zitieren.

    Aber nochmals:
    War das Angebot des Veranstalters: Buchen Sie gegen Bezahlung Ihren Sitzplatz - ohne besondere Zusicherungen - das heißt: eben Sitzplatz, aber nicht die Zusage irgendwelcher Eigenschaften dieser Sitze (Notausgang, Gang u.ä.)

    Gab es dann "Plätze", so wäre der Vertrag schon erfüllt und es gibt keine Ansprüche. Gab es beispielsweise vier Plätze, aber nicht wie gebucht, nebeneinander, sondern unterbrochen durch andere Sitze, dann besteht meines Erachtens Anspruch auf Rückzahlung der Kosten für die Sitzplatzreservierung
    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Die Pauschalreise verliert Freunde
    mosaikM mosaik

    @salvamor41 ---> ...aber die existenziellen Fragen ihrer Branche interessieren sie offenbar nicht!...

    a) ich hatte mein eigenes Reisebüro von 1986 bis 1999, habe mich aber dann aufgrund der schon damals einsetzenden "Abwärtsentwicklung" entschlossen, die Firma zu liquidieren (net Konkurs! da lege ganz großen Wert drauf, weil es mich rund € 250.000.-- von meinem privaten Vermögen - sprich alles - gekostet hat, die Firma ordnungsgemäss aufzulösen.

    b) seither im mittleren Management tätig und immer gut durch Fachzeitungen informiert, möchte ich dir sagen:

    dass sich die Branche sehr wohl für ihre wichtigen Fragen interessiert. Aber schau dir die Entwicklung an:

    1990:  musste jedes Reisebüro z. B. etwa € 50.000.-- Mindestumsatz bei jedem Veranstalter machen, den es im Regal hatte
    2004:  --> bis zu € 150.000.-- werden verlangt und die Reisebürodichte ist deutlich gestiegen!

    bei: gleichzeitig sinkenden Provisionen:
    1990: bei vielen Veranstaltern 11 - 13 Prozent
    2004: beginnt das Verkaufen mit 5 oder 7 Prozent

    Bei den meisten Fluglinien gibt es ab 1.9.04 überhaupt keine Provisionen mehr:
    1990: ein Flug München - Bangkok  etwa € 1.000.-- --> 8 Prozent Provision = € 80.--
    2004 ab Sep: Ticket etwa € 600.-- und "Bearbeitungsgebühr etwa € 25.-- - da gegen ja die Diskussionen noch auseinander

    1990: gab es weder eine Konkursversicherungspflicht noch Haftpflicht-Vorschriften
    2004: Konkursversicherung - je nach Größe ist man ab etwa € 2.000 Prämie pro Jahr plus rund € 20.000.-- Bankgarantie als Klein-Veranstalter in Österreich dabei, sprich, ein paar Betriebsausflüge und zwei drei Busreisen im Jahr

    Die Branche hat nicht wirklich viel Auswege: in der Klemme des Drucks der großen Veranstalter und Fluglinien sowie den immer höher werdenen Kosten wie Miete und Gehälter (da mehr die Steuern!), können sich einfach viele Büros nicht weder lange Beratungen noch gutes Personal leisten.

    Als 2001 in New York der Anschlag war, mistete die TUI in Österreich bei ihren Mitarbeitern aus: viele über 25-Jährige und die mehr als  € 1.800.-- Bruttogehalt hatten, wurden gekündigt - ich war auch dabei: zu teuer, Fachkräfte braucht man nicht mehr - ist eh alles im Computer und ähnliche Begründungen.

    Große Veranstalterkettenbüros können es sich richten. Die mittelständischen und kleinen Reisebüros können zwar punktuell da oder dort noch punkten, sind aber im Grunde von den Großen abhängig und an die Wand gedrängt. Und bei allen Tagungen und Verhandlungen werden zuerst die Konditionen der Großen besprochen bzw. ausgemacht und dann halt vielleicht auch noch der Mittelstand belächelt.

    Natürlich gibt es Versuche von Inovationen, besseren Service usw. aber alle sagen unisono, dass es sich unter dem Strich nicht lohnt und jeder hofft eben, dass er doch den großen Durchbruch schafft. Die Reisebüroketten hingegen straffen den Verkauf - was unrentable, was nicht "Masse" ist, wird fortlaufend aus dem Angebot genommen und man hofft auf ein Computer-Software-Wunder, das dann alle Kundenfragen auf einen Klick lösen wird.

    Das Thema ist wahrlich umfassend, ich denke, da können wir lange debattieren.
    Gruß
    Peter

    Allgemeine Fragen

  • Who is Who?
    mosaikM mosaik

    spät aber doch find ich auch diesen Beitrag:

    Peter Krackowizer, manchmal auch unter "mosaik" unterwegs --> so hieß mein eigenes Reisebüro, das ich von 1986 bis 1999 führte.

    Meine bevorzugten Hobbies sind mein Beruf, meine Be-Ruf-ung, geworden: Geographie und Sprachen; dazu kamen mit der Zeit Reiserecht (samt einschlägiger Fachliteratur und Weiterbildung), Journalismus (über Reisen und Motorrad-Veteranen).

    Als Vater von drei Kindern, zwei davon schon erwachsen, feiere ich nächstes Jahr meinen 47. Geburtstag und 25. Hochzeitstag.

    Bildchen und weiterführende Infos zu meiner Person auf meiner Homepage http://members.eunet.at/mosaik --> "über mich"

    einen schönen Tag auch noch
    Peter

    Fun - Forum

  • Frankfurter Tabelle und Realität??????????
    mosaikM mosaik

    Das Thema "Änderung der gebuchten Fluglinie" ist nicht ganz so einfach, wie es manchmal dargestellt wird. Denn es gibt da mehrere, eigentlich gegensätzliche Urteile.

    Grundtenor: wenn ein Veranstalter besondersdamit wirbt, nur mit dieser oder jener Gesellschaft zu fliegen bzw. ein besonderes Service während des Fluges verspricht, dann könnte man u. U. dagegen etwas unternehmen.

    Allerdings ein Wechsel der Gesellschaft alleine berechtigt in den meisten Fällen noch nicht zum kostenfreien Rücktritt. Auch der Punkt "Sicherheit" kann defacto vom Laien nicht wirklich einwandfrei beurteilt werden. Zu diesem Thema gab es ja schon mehrfach hier in diesen Foren Informationen.

    Auch eine Flugplanänderung berechtigt noch nicht zum kostenfreien Rücktritt, sofern sich der Abflugstag und der Landetag nicht ändern.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Frankfurter Tabelle und Realität??????????
    mosaikM mosaik

    Das Thema "Änderung der gebuchten Fluglinie" ist nicht ganz so einfach, wie es manchmal dargestellt wird. Denn es gibt da mehrere, eigentlich gegensätzliche Urteile.

    Grundtenor: wenn ein Veranstalter besondersdamit wirbt, nur mit dieser oder jener Gesellschaft zu fliegen bzw. ein besonderes Service während des Fluges verspricht, dann könnte man u. U. dagegen etwas unternehmen.

    Allerdings ein Wechsel der Gesellschaft alleine berechtigt in den meisten Fällen noch nicht zum kostenfreien Rücktritt. Auch der Punkt "Sicherheit" kann defacto vom Laien nicht wirklich einwandfrei beurteilt werden. Zu diesem Thema gab es ja schon mehrfach hier in diesen Foren Informationen.

    Auch eine Flugplanänderung berechtigt noch nicht zum kostenfreien Rücktritt, sofern sich der Abflugstag und der Landetag nicht ändern.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Absicherung bei direkter Buchung im Resort ??
    mosaikM mosaik

    Die Absicherungspflicht gegen Konkurs gibt es nur für Reiseveranstalter, die ihren Sitz in einem EU-Mitgliedsland haben und nur für Pauschalreisen. Das heißt, Ferienwohnungs- und Hotelanbieter müssten den Buchstaben des Gesetzes nach auch nicht versichert sein - sind es aber trotzdem in der Regel.

    Bei einer Buchung z. B. eines Ferienresorts in der Südsee gelten die dort gültigen Gesetze bzw. sind allfällige Forderungen auch am Sitz des für den dortigen Unternehmer zuständigen Gerichts einzubringen.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Absicherung bei direkter Buchung im Resort ??
    mosaikM mosaik

    Die Absicherungspflicht gegen Konkurs gibt es nur für Reiseveranstalter, die ihren Sitz in einem EU-Mitgliedsland haben und nur für Pauschalreisen. Das heißt, Ferienwohnungs- und Hotelanbieter müssten den Buchstaben des Gesetzes nach auch nicht versichert sein - sind es aber trotzdem in der Regel.

    Bei einer Buchung z. B. eines Ferienresorts in der Südsee gelten die dort gültigen Gesetze bzw. sind allfällige Forderungen auch am Sitz des für den dortigen Unternehmer zuständigen Gerichts einzubringen.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Sitzplätze trotz Reservierung vergeben - Anspruch auf Rückzahlung??
    mosaikM mosaik

    Wer für einen Sitzplatz in einem Flieger extra bezahlt, hat Anspruch auf dem ihn zugesicherten Sitzplatz, sofern schriftlich vom Veranstalter eine besondere Eigenschaft des Sitzplatzes zugesichert wurde.
    Daher wäre das Geld für diese Reservierung zurück zu erstatten, wenn der Veranstalter seine zugesicherte und versprochene Leistung nicht erbringt.
    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Reisebüro hat falsches Hotel gebucht
    mosaikM mosaik

    Da kam mal die Anregung, bei sehr frühen Abflügen doch schon am Vorabend sein Gepäck einchecken zu können. Guter Vorschlag von Kunden - mittlerweile gibt es diese Möglichkeit fast auf jedem Flughafen.

    Da kam die Anregung, doch nicht nur Freitag-Abflüge oder Samstag-Abflüge anzubieten - wurde aufgegriffen und es gibt täglich Charterflüge irgendwo in - in der Hochsaison.
    Da kommt die Anregung, bis zum Umfallen zu arbeiten, Service vom Kaffee bis zum Nachtragen bis nach Hause zu bieten - nur, ZAHLEN will ich' s nicht...
    Genau DAS macht für den Unterschied zwischen einer von mir sehr gewünschten Anregung / Kritik von jedermann, ob Fach- oder Laien-Mensch. Nur das immer darauf Beharren: der Kunde ist König, machts was ihr wollst! - diese Anregung finde ich nicht mehr ganz Zeitgemäss. Natürlich gebe ich im Grunde nach dieser An-Forderung recht. Aber wenn es nicht mehr finanzierbar ist, geht es halt nicht mehr.
    Soweit diese Info. Die Frage war aber: muss ein buchender Kunde lesen, was er bucht oder ist das Reisebüro verpflichtet, dem Kunden alle erdenklichen Möglichkeiten vor Augen zu führen bzw. auf einen konkreten Wunsch hin diesen auf eventuelle - auch dem Verkäufer noch nicht bekannten Unwägbarkeiten zu überprüfen.

    So, und da meint halt ein Teil: nein, wenn Neckermann die Unterlagen direkt verschickt, dann ist das  halt so. In Österreich bekommt das Reisebüro noch die Unterlagen, kontrolliert diese mit der schriftlichen Buchungsbestätigung und sagt: ok, das hat der Kunde gebucht. Dass der Kunde das nicht buchen wollte, erfährt auch das Büro erst fünf Tage vor Abflug, wenn der Kunde, weil er Zinsen schinden will, erst seine Unterlagen abholt. Was ändert das am Problem?

    Und noch was: ich bin kein Mechaniker - kann ich daher beurteilen, wie die Werkstatt ihren Ersatzteil-Besorgungssektor besser gestalten kann? Nein - klar, ich kann Forderungen aufstellen. Aber wenn alle mit der Achsel zucken und sagen: so geht's halt leider nicht, werde ich auf weiter Flur mit meiner Forderung nach mehr Kundennähe verrecken... Verstehst, was ich mein? Natürlich kann auch die umgekehrte Situation eintreten, dass meine Forderung etwas bewirkt.
    Aber im Reisebüro ist das große Sterben angesagt - da wird in ein paar Jahren gar kein Service mehr sein. Da wird der knallhart kalkulierte Billa-Preis im Regal stehen und der Kunde kauft oder lässt es bleiben. Lieber Freund, so schaut die Situation aus. Und dass es Berufe gegeben hat, die ausgestorben sind, ist aus Tatsache. Ich meine, es wird in ein paar Jahren einen Zweig names "Reise-Berater" geben: da zahlt man für die Info, und wenn es nur der Hinweis auf die richtige Internet Seite sein wird. Den Rest macht man sich selbst. Und Ansprechpartner für die Reise wird die Spracherkennungsbox beim Veranstalter sein - 24 Stunden rund um die Uhr - nur wird's die Box einen scheißdreck kümmern, ob der Kunde eine menschliche Antwort erhält oder nicht.
    So schauts aus! Ich wiederhole mich, heute bin ich gut drauf: weil ein Kunde bei schönstem Wetter Aufstand machte, weil einer unserer Busse ÜBER den Arlbergpass fuhr und nicht IM TUNNEL!!!! Weil so stand's nämlich auf einem Wisch von uns! Und weil die Tussi, die im März gebucht hat und Reihe 11 unterschrieben hat, heute meinte, wenn sie nicht die erste Reihe kriegt, kotzt sie uns den Bus voll - morgen, wenn die Reise losgeht, und weil da der Typ war, der nicht muh und nicht mäh sagen kann, dass er eine Reiseversicherung will: er hat doch eh die Prämie eingezahlt - schmecks kopferter, dass die Anzahlung höher ist, weil der Herr a Versicherung will - jetzt reichts mir für heute! Nix für ungut, aber das ständige Gesuder, Reisebüromitarbeiter sind Deppen und alle anderen armen Urlaubsuchenden sind Heilige kann ich diese Woche nicht mehr aushalten!
    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Reisebüro hat falsches Hotel gebucht
    mosaikM mosaik

    Da kam mal die Anregung, bei sehr frühen Abflügen doch schon am Vorabend sein Gepäck einchecken zu können. Guter Vorschlag von Kunden - mittlerweile gibt es diese Möglichkeit fast auf jedem Flughafen.

    Da kam die Anregung, doch nicht nur Freitag-Abflüge oder Samstag-Abflüge anzubieten - wurde aufgegriffen und es gibt täglich Charterflüge irgendwo in - in der Hochsaison.
    Da kommt die Anregung, bis zum Umfallen zu arbeiten, Service vom Kaffee bis zum Nachtragen bis nach Hause zu bieten - nur, ZAHLEN will ich' s nicht...
    Genau DAS macht für den Unterschied zwischen einer von mir sehr gewünschten Anregung / Kritik von jedermann, ob Fach- oder Laien-Mensch. Nur das immer darauf Beharren: der Kunde ist König, machts was ihr wollst! - diese Anregung finde ich nicht mehr ganz Zeitgemäss. Natürlich gebe ich im Grunde nach dieser An-Forderung recht. Aber wenn es nicht mehr finanzierbar ist, geht es halt nicht mehr.
    Soweit diese Info. Die Frage war aber: muss ein buchender Kunde lesen, was er bucht oder ist das Reisebüro verpflichtet, dem Kunden alle erdenklichen Möglichkeiten vor Augen zu führen bzw. auf einen konkreten Wunsch hin diesen auf eventuelle - auch dem Verkäufer noch nicht bekannten Unwägbarkeiten zu überprüfen.

    So, und da meint halt ein Teil: nein, wenn Neckermann die Unterlagen direkt verschickt, dann ist das  halt so. In Österreich bekommt das Reisebüro noch die Unterlagen, kontrolliert diese mit der schriftlichen Buchungsbestätigung und sagt: ok, das hat der Kunde gebucht. Dass der Kunde das nicht buchen wollte, erfährt auch das Büro erst fünf Tage vor Abflug, wenn der Kunde, weil er Zinsen schinden will, erst seine Unterlagen abholt. Was ändert das am Problem?

    Und noch was: ich bin kein Mechaniker - kann ich daher beurteilen, wie die Werkstatt ihren Ersatzteil-Besorgungssektor besser gestalten kann? Nein - klar, ich kann Forderungen aufstellen. Aber wenn alle mit der Achsel zucken und sagen: so geht's halt leider nicht, werde ich auf weiter Flur mit meiner Forderung nach mehr Kundennähe verrecken... Verstehst, was ich mein? Natürlich kann auch die umgekehrte Situation eintreten, dass meine Forderung etwas bewirkt.
    Aber im Reisebüro ist das große Sterben angesagt - da wird in ein paar Jahren gar kein Service mehr sein. Da wird der knallhart kalkulierte Billa-Preis im Regal stehen und der Kunde kauft oder lässt es bleiben. Lieber Freund, so schaut die Situation aus. Und dass es Berufe gegeben hat, die ausgestorben sind, ist aus Tatsache. Ich meine, es wird in ein paar Jahren einen Zweig names "Reise-Berater" geben: da zahlt man für die Info, und wenn es nur der Hinweis auf die richtige Internet Seite sein wird. Den Rest macht man sich selbst. Und Ansprechpartner für die Reise wird die Spracherkennungsbox beim Veranstalter sein - 24 Stunden rund um die Uhr - nur wird's die Box einen scheißdreck kümmern, ob der Kunde eine menschliche Antwort erhält oder nicht.
    So schauts aus! Ich wiederhole mich, heute bin ich gut drauf: weil ein Kunde bei schönstem Wetter Aufstand machte, weil einer unserer Busse ÜBER den Arlbergpass fuhr und nicht IM TUNNEL!!!! Weil so stand's nämlich auf einem Wisch von uns! Und weil die Tussi, die im März gebucht hat und Reihe 11 unterschrieben hat, heute meinte, wenn sie nicht die erste Reihe kriegt, kotzt sie uns den Bus voll - morgen, wenn die Reise losgeht, und weil da der Typ war, der nicht muh und nicht mäh sagen kann, dass er eine Reiseversicherung will: er hat doch eh die Prämie eingezahlt - schmecks kopferter, dass die Anzahlung höher ist, weil der Herr a Versicherung will - jetzt reichts mir für heute! Nix für ungut, aber das ständige Gesuder, Reisebüromitarbeiter sind Deppen und alle anderen armen Urlaubsuchenden sind Heilige kann ich diese Woche nicht mehr aushalten!
    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Reisebüro hat falsches Hotel gebucht
    mosaikM mosaik

    In diesem Forum gibt es manchmal Leute mit Meinungen, die mich stark an Unternehmensberater erinnern: sie wissen in jeder Branche bestens Bescheid, wissen auch, wie man viel Geld verdient - nur, sie können meist keinen einzigen "sanierten" Betrieb nennen, bei dem die "Gold-Lösung" Wirkung gezeigt hat.

    Ähnlich hier: man müsste einfach... die Organisation ändern... --> klar, Neckermann mit über 2 Millionen Reisenden pro Jahr wird mal locker ändern, was viel Geld kostet!
    Ich hätte zu dem Thema auch ein paar Vorschläge: ..die Veranstalter sollten mal schnell ihr Provisionsschema ändern, oder halt - nein: Beratung, Verkauf und Abwicklung übernehmen und nur uns die Provision schicken...
    Meinungen sind frei - keine Frage. Aber bitte Fach-Meinungen nur von Fach-Frauen (Männer), net von Laien, die immer was von Kunde-ist-König faseln.
    Wer wählen geht und beim Fußball mitredet, sollte eigentlich auch lesen können, vor allem, wenn es um Geld geht!
    Sorry, aber heut' bin ich etwas geladen, weil überall so Schlaumeier rumrennen, bei uns im Reisebüro und im Netz...
    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Reisebüro hat falsches Hotel gebucht
    mosaikM mosaik

    In diesem Forum gibt es manchmal Leute mit Meinungen, die mich stark an Unternehmensberater erinnern: sie wissen in jeder Branche bestens Bescheid, wissen auch, wie man viel Geld verdient - nur, sie können meist keinen einzigen "sanierten" Betrieb nennen, bei dem die "Gold-Lösung" Wirkung gezeigt hat.

    Ähnlich hier: man müsste einfach... die Organisation ändern... --> klar, Neckermann mit über 2 Millionen Reisenden pro Jahr wird mal locker ändern, was viel Geld kostet!
    Ich hätte zu dem Thema auch ein paar Vorschläge: ..die Veranstalter sollten mal schnell ihr Provisionsschema ändern, oder halt - nein: Beratung, Verkauf und Abwicklung übernehmen und nur uns die Provision schicken...
    Meinungen sind frei - keine Frage. Aber bitte Fach-Meinungen nur von Fach-Frauen (Männer), net von Laien, die immer was von Kunde-ist-König faseln.
    Wer wählen geht und beim Fußball mitredet, sollte eigentlich auch lesen können, vor allem, wenn es um Geld geht!
    Sorry, aber heut' bin ich etwas geladen, weil überall so Schlaumeier rumrennen, bei uns im Reisebüro und im Netz...
    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • INTERFLUG Reise Türkei !!!!!
    mosaikM mosaik

    Interflug geistert mittlerweile durch viele Foren... Das scheint ja ein besonders übler Betrieb zu sein.
    Das Problem wird aber leider immer wieder auftreten. Denn so lange es - leider - auch Kunden gibt, die bei Preisvorteilen und/oder Last-Minute-Angeboten den Verlockungen unbekannter Reiseveranstalter erliegen, wird es diese auch weiterhin geben.
    Natürlich ist man auch bei großen, bekannten Veranstaltern nicht vor Problemen gefeit. Aber etwas professioneller machen die das schon - halt nicht so billig...
    Und was noch erschwerend in diesem Jahr dazu kommt: die Türkei boomt wie schon lange nicht mehr. Dass da dann die Stunde der schwarzen Schafe geschlagen hat, liegt auf der Hand...
    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • INTERFLUG Reise Türkei !!!!!
    mosaikM mosaik

    Interflug geistert mittlerweile durch viele Foren... Das scheint ja ein besonders übler Betrieb zu sein.
    Das Problem wird aber leider immer wieder auftreten. Denn so lange es - leider - auch Kunden gibt, die bei Preisvorteilen und/oder Last-Minute-Angeboten den Verlockungen unbekannter Reiseveranstalter erliegen, wird es diese auch weiterhin geben.
    Natürlich ist man auch bei großen, bekannten Veranstaltern nicht vor Problemen gefeit. Aber etwas professioneller machen die das schon - halt nicht so billig...
    Und was noch erschwerend in diesem Jahr dazu kommt: die Türkei boomt wie schon lange nicht mehr. Dass da dann die Stunde der schwarzen Schafe geschlagen hat, liegt auf der Hand...
    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Flugzeiten
    mosaikM mosaik

    Ich habe erst heute das Posting gelesen.

    Also: war der Rückflug am 20.8. gebucht, das heißt, die Nächtigung vom 19. auf 20.8. die 14. Urlaubsnacht, und nun ist die Rückkehr bereits am 19.8.  --> dann liegt ein Reisemangel vor:

    a) eine Hotelnacht muss zurückbezahlt werden
    b) 5 - 10 Prozent von einem Tag muss als Ausgleich zurückbezahlt werden
    Wäre aber die 14. Nacht vom 18. auf 19.8. gewesen und lediglich der Rückflug so spät in der Nacht, dass die Landung erst am 20.8.04 erfolgt wäre, so liegt kein Reisemangel vor.
    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen
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