So, letzte Woche war ich beim Anwalt. Der meint, mir stünde auf jeden Fall Entschädigung für die Fahrt um Flughafen, Parkgebühren und alle anderen angefallenen Kosten zu.
Inwieweit es eine Entschädigung für "entgangene Urlaubsfreuden" und nutzlos aufgewendet Urlaubstage gibt, muss er noch klären. In Klärung ist auch die Frage, ob es einen Ausgleich zum Mehraufwand für den Winterurlaub gibt, da wir ja leider nur in den Ferien fahren können.
Heute kam auch die Stellungnahme vom Reisebüro, wie es zur Verwechslung kam:
"Wie folgt nehmen wir Stellung.
Am 11.10.2010 haben wir mehrere Flugzeitenänderungen von GTI per E-Mail erhalten.
In unserem Buchungssystemen sind eine Vielzahl an Vorgängen mit dem Namen "Baumann" aufgeführt.
Im Stress des Alltags haben wir bei der Kontrolle der Flugdaten versäumt, die Buchungsnummern der Vorgänge zu vergleichen. Daher kam es zu einer Verwechslung der Vorgänge mit Flugdatenänderungen.
Den nachfolgenden Kollegen war dieser Fehler bei der E-Mail-Bearbeitung nicht ersichtlich.
Nach Ihrem Telefonat am 15.10.2010 mit Frau XXX haben wir alles Mögliche versucht, damit Sie dennoch Ihren Urlaub mit maximal 2 Tagen Verspätung antreten können. Da es bei den Veranstaltern keine Verfügbarkeiten für einen späteren Rückflug gab, konnten wir Ihnen keine vergleichbare Alternative für einen einwöchigen Urlaub anbieten."
Tja, ich weiß zwar immer noch nicht, warum uns Flugdaten genannt wurden, die es nicht gibt, aber immerhin...
Mal schauen, was der Anwalt so rausschlagen kann.