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  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Hallo!
    Für alle, die es interessiert!

    Es wird immer von Walen und Delfinen geredet als wären es völlig verschiedene Tierarten! - Das ist nicht so!
    Der Wal dort ist der kleine und große Schwertwal, auch Killerwal, Mörderwal oder Orca genannt und gehört zoologisch zur Familie der Delfine und zur Ordnung der Wale. Seine Unterordnung sind die Zahnwale im Gegensatz zu den Bartenwalen. Beide, der Delfin, sowie der Schwertwal sind Knochenfische, und als solche lebend gebärende Säugetiere.

    Er ist in allen Meeren sehr weit verbreitet, von der Arktis bis zum Äquator runter zur Antarktis, von Osten nach Westen, also auch vor der Küste Nordafrikas um die Kanaren herum. Das sind die "Wale" die wir dort sehen!
    Insbesondere im Frühjahr ab Mai, wenn die Thune durch die Strasse von Gibraltar in großen Schwärmen wie durch einen Trichter zum Laichen ins Mittelmeer ziehen, sinnvollerweise beginnt dann auch die Fangsaison, bilden die Orcas mit den Tümmlern einen "Verbund", wobei sich alle beteiligten Parteien eigentlich doch "spinnefeind" sind und sich gegenseitig zum "******* gerne haben"! Jeder von beiden bevorzugt dabei seine ganz eigene Jagdmethode und Technik. In "Friedenszeiten", wenn die Orcas schon mal einen versprengten Tümmler aufspüren, beißen sie ihm die Schwanz- oder Seitenflosse ab, so dass er nicht mehr so schnell (55 Km/h) schwimmen kann. Dann kann es ganz schnell geschehen, dass einem ein Orca den Thun an der Angel vor den Augen wegschnappt. Schlimm wird es erst richtig, wenn noch Haie dazukommen! Dann ist richtig Tumult im Wasser. Jedoch der hat gegen die Delfine und Orcas keine Chance, außer dass er ganz schnell die Flucht ergreift, sonst wird er, sogar bis zu einer Länge von fast 3 Metern, zur sicheren Beute, insbesondere der Orcas! Da sind sich beide, Delfine und Orcas wieder einig! Aber wie schon mehrfach hier ausgeführt "schlafen" diese Fressfeinde nachts, bis auf den Thun, der ständig in Bewegung ist, und nur so entgeht man dem Verlust der Beute mit samt der Angel.
    Etwas sehr Außergewöhnliches zeichnet den Thun aus. Er hat seine Heizung immer bei sich! Einen Teil seiner Bewegungsenergie beim Schwimmen setzt er in Wärme um, so dass seine Körpertemperatur bei schnellen Bewegungen ein paar Grad über der herrschenden Wassertemperatur liegt. Und er ist ein ruheloser Dauerschwimmer! Das ist umso bemerkenswerter als er doch ein echter Kaltblüter ist! Der Orca ist praktisch ein Allesfresser von allem was sich bewegt, selbst Robben, Pinguine usw. verschmäht er nicht.
    Das bekannte Aufsteilen senkrecht hoch aus dem Wasser hat nichts mit Spielen oder Wasserbalett zu tun, sondern dient ausschließlich der Information über die nähere Umgebung, obwohl er über Wasser viel schlechter hören und sehen kann als unter Wasser, da seine Augen an eine andere Brechzahl und einen anderen Druck angepasst sind! Ebenso wie auch die gewaltigen Sprünge nur zur Orientierung dienen. Im Meer tut er das nur dann, wenn ein Motorboot sich ihm nähert, aber auch nur mit dem Kopf und dem Buckel, übrigens so auch bei den Tümmlern, die dann einfach nur mal nachschauen wollen warum der Trainer pfeift und wo er ist, also reine Neugier, denn mit ihrem Ultraschall-Ortungssystem sind sie nicht in der Lage Gegenstände außerhalb des Wassers und deren Positionen klar zu erkennen, weil ihr Schall-Peilstrahl an der Grenzfläche zum Luftraum weitgehenst gebrochen und reflektiert wird. Er gelangt gar nicht erst bis in den Luftraum oberhalb der Wasserfläche. Deswegen muß der Trainer auch dort stehen bleiben, sonst verfehlen sie ihn unweigerlich beim Anschwimmen! Kurz vorher machen sie aber noch ein kleines "Hüpferchen" nur mit den Augen und ihrer Melone über die Wasseroberfläche, um sich nochmals davon zu überzeugen, dass der Trainer sich noch an der gleichen Stelle befindet. Das sieht dann immer so aus als wollten sie noch eben Luft holen. Ist er das nicht mehr, bleibt keine Zeit für Bahn-und Navigationskorrekturen und sie brechen ab und schwimmen in großer Kehre neu an! Bei letzteren dient das Springen allerdings auch noch dazu die Geschwindigkeit auf der Flucht zu steigern, weil die Luft keinen merklichen Widerstand bietet. Es kostet sie zwar viel mehr Energie, aber es beschleunigt das Vorankommen, z. B. wenn sie verfolgt werden! Nichts anderes steckt dahinter!

    Orcas leben auch in Großfamilien (Schulen) im lockeren Verband, ähnlich den Flippern, und sie gebären, nach einer Tragezeit von einem Jahr, lebende Junge (Kälber), überwiegend nur eins, ganz selten zwei, weil für zwei die Milch der Mütter (Kühe) nicht reicht, genau so wie bei den Tümmlern auch. So würde ein Junges schnell dahinkümmern! Etwa ein Jahr werden sie gesäugt. Dann trennen sich auch die Schulen in Kindergärten und Männervereine. Wehe man kommt dann den Kinderschulen, die von den Tanten behütet werden, mit dem Boot zu nahe, dann hagelt es Schläge auch bei den sonst so außerordentlich friedlichen und geselligen Delfinen. Sie können dann sehr "ungehalten und direkt" werden! Ab etwas dem dritten bis vierten Lebensmonat dürfen sie schon mal ihre Mütter begleiten, dann springen sie beide völlig synchron in großen Bögen. Das sieht immer sehr gekonnt und elegant aus, und ist eigentlich nur ein Training.
    Delfine haben noch eine wundersame Eigenschaft; sie machen alle zwei Stunden ein "Ganzkörper-Peeling". Das heißt, sie stoßen in ganz kurzen Zeitabständen ihre oberen abgestorbenen Hautschichten ab und erneuern diese. Das verringert ganz enorm den Strömungswiderstand des Wassers an ihrer Körperoberfläche, und damit die aufzuwendende Energie zur Fortbewegung, und die geht sogar quadratisch mit der Geschwindigkeit! Außerdem können sie bei hohem Fluchttempo ihre oberste Hautschicht vibrieren lassen, was zu Abrissen der hemmenden Strömungswirbel führt. Bei der Marine und im Flugzeugbau nutzt man das schon aus! (Die Vorderkanten mancher Tragflächen können teilweise pneumatisch oder hydraulisch vibrieren oder pulsieren um den Eisansatz zu verhindern, der ja zu gefährlichen Profilveränderungen und damit Strömungsabrissen führt. Bei U-Booten hat man das auch versucht, indem man sie teilweise mit einer geschlossenen Gummihaut überzog und an einer Stelle Luft reinbliess, die dann längs des Rumpfes an einem anderen Ende wieder abgelassen wurde. Diesen "Blubbereffekt" kennt wohl jeder!)
    Orcas gelten als sehr neugierig und lernfreudig, sind aber nicht so verspielt wie die Flipper, sondern eher etwas reizbar; da sieht man die Verwandtschaft zum Delfin. Deshalb trifft man sie häufig in großen Freibecken an, aber doch recht selten eng zusammen mit Delfinen, jedenfalls nicht ohne dass beide Parteien getrennte Rückzugsmöglichkeiten haben. - Was meint ihr wohl was in den zoologischen Gärten abseits der Besucher oder nach Schließung so mit den "niedlichen Tierchen", ob groß oder klein, angestellt wird? Es ist wohl auch ganz gut so, dass das nicht so publik ist; es wurde schon oft genug ganz öffentlich angeprangert! Selbst von den dort arbeitenden Wissenschaftlern!
    So harmlos sind sie also folglich ganz und gar nicht, aber auch nicht grundlos agressiv. Ein Orca kann sehr eigenwillig und böse reagieren, jedoch berechenbar, wenn man den Thun an der Angel vor seiner Nase noch schnell genug ins Boot bekommt. Dann schlägt er mächtig mit der Fluke auf die Wasseroberfläche. - Ganz eigene Erlebnisse vor Teneriffa! - Die Fischer wissen das schon und warnen einen, wenn sie ihn kommen sehen. Dann heißt es festhalten! Das Boot selbst greifen sie aber nicht an.
    Bis auf ein paar Besonderheiten, sind die Orcas in ihrem Verhalten den hier gemeinten Tümmlern charakterlich sehr nahe stehend und ähnlich. Es sind ja auch bio- und zoologisch Delfine! Nur diese kleinen "Abweichungen" sollte man schon kennen, wenn man mit nicht einheimischen guten Freunden rausfährt zum Hochseeangeln. Sie kommen zwar bei weitem nicht so dicht an die Ufer, wie es die Delfine tun, aber draußen sollte man schon auf der Hut sein! Insbesondere beim Angeln.
    Beide Spezies, Orcas und der große Tümmler, haben vor allem innerhalb des Verbandes und der Großfamilien ein sehr ausgeprägtes und unerschütterliches Sozialverhalten, das sie gelegentlich sogar vor gegenseitigen Übergriffen hemmt. Der ärgste natürliche Feind der Haie ist der hier beschriebene Schwertwal! Das sagt wohl schon viel über die Gefahr, die von ihm ausgehen kann!
    Ich würde nie auch nur auf die Idee kommen in einem Gebiet weit draußen, in dem Orcas leben, vom Boot aus schwimmen oder schnorcheln zu gehen. Heldentum ist nicht mein Ding, obgleich es keine oder kaum nachweisbare Angriffe auf Menschen gibt! Es war dann immer nur der Hai, der für alles hinhalten muß. Sicherlich spielt dabei eine nicht unbedeutende Rolle, dass Schwertwale nie in die direkte Küstennähe kommen und sich im offenen Meer meistens in größeren Tiefen aufhalten. Aber wissen das die Orcas auch und halten sich daran? Soweit vertraue ich dieser Komponente ihrer sozialen Einstellung dann doch wieder nicht!
    Trotz aller Beruhigungen! Schließlich bin ich noch sehr altmodisch, denn ich brauche zum Annähen eines Knopfes noch zwei gesunde Hände, und auf zwei Füßen steht man auch sehr viel standfester! Allemal besser als auf abgebissenen Knochenstümpfen!
    Wer dort einmal einen zerfetzten Hai, Mantarochen oder Delfin gesehen hat, weiß was ich meine! Die Netzfischer kennen das nur allzu gut und bergen solche Kadaver erst gar nicht.
    Ich sah einmal einen riesigen zerfledderten Manta im Hafen von Puerto Santiago, bzw. das was davon noch einigermassen zusammenhängend übrig geblieben war!

    Soweit etwas zu den Walen und Delfinen, die immer als zwei völlig verschiedene Arten behandelt werden mit dem Whale-Watching, indem angekündigt wird Wale und Delfine bei den Bootsausflügen zu sehen! Die Wale dort sind Delfine!
    Natürlich wird ja kein Bootsvermieter auf das Ankündigungsplakat schreiben: "Ausfahrten zu den Killer- und Mörderwalen"! Das irritiert die Kunden; - und trotzdem ist es so!

    Sollte das hier Dargestellte bei manchem den Eindruck eigen Erlebtes erwecken, dann muß ich etwas klarstellen: Gewiss, ich habe viel Zeit darauf verwendet die Tümmler ein bisschen näher kennenzulernen, wann immer ich Gelegenheit dazu hatte. Nicht ausschließlich aus wissenschaftlicher Sicht, das bleibt ohnehin nicht aus, sondern vielmehr ihre ganz normalen Eigenarten, ihr Verhalten und Lebensweisen, einfach ihren "Alltag". Natürlich habe ich mir auch zusätzliche Informationen von Fachleuten, wie Verhaltensforscher, Bio- und Zoologen eingeholt. Ein "Geburts- oder Erziehungsfehler" und eine Ausbildung fordern es stets von mir möglichst gründliche und gesicherte Erkenntnisse und Wissen zu haben, wenn machbar mit eigenen Erfahrungen und Erlebnissen. - Oder nichts von alledem zu wissen! Dann ist manches viel einfacher! - Meine Bezugsquellen waren dabei überwiegend die Fischer mit ihren täglichen Erlebnissen. Und sie erzählen viel, denn nach wie vor sind auch sie noch, trotz ihrer Abgeklärtheit, fasziniert von diesen Tieren. Das kann man nicht überhören! In die eigene Tasche schwindeln können sie sich auch nicht, denn in Ihrer geselligen Runde hat bereits jeder dieses Wissen und die gleichen Erkenntnisse wie sein Nachbar. Das würde sofort auffallen. Manches ist noch viel phantastischer als ich es hier zu schildern vermag, ohne auch nur ein wenig an Glaubwürdigkeit aufs Spiel zu setzen. Da ich größtenteils den speziellen "Fischerdialekt" in einer abendlichen Runde nicht richtig oder gar nicht verstehe, begleitet mich immer ein Freund oder eine Freundin, deren Heimat Teneriffa ist, und sie geben mir ein Zeichen, wann zu dem Thema "Rotwein-Delfine" gewechselt wird! Wenn sie einmal mit dem Erzählen begonnen haben, die Fischerfamilien, dann finden sie kein Ende.

    Gruß Dieter

    P. S. Auf Teneriffa erzählt man sich zwei Geschichten, an deren Wahrheitsgehalt und Glaubwürdigkeit ich nicht zweifeln kann, weil ich nicht dabei war. Ich sehe aber keinen vernünftigen Grund weshalb beides nicht so geschehen sein sollte. Sie gingen auch mit Zeugenbestätigung durch die ganze Presse!
    Allerdings sind besonders die alten Kanarier hervorragende und begeisternde Geschichtenerzähler; da muß man schon auf der Hut sein um nicht auf eines solcher Märchen hereinzufallen.

    1. Vor Jahren pflegte ein alter Mann allmorgentlich einen Spaziergang entlang der Klippen zu machen, die dort senkrecht sehr tief ins Meer abfielen. Er hatte einen Stammplatz auf einem Vorsprung auf dem er dann jedesmal lange ausruhte. Das wiederholte sich jeden Morgen um die gleiche Zeit, wie ein Ritual. Zu eben dieser Zeit kam auch immer eine Delfinschule ganz nahe an die Klippen heran, ungefährdet, weil die Felsen doch senkrecht unter Wasser abfielen. Sie suchten nach Tintenfischen, ihrer Lieblingsspeise, die dort in den Felswänden hausen! Daraufhin warf der Alte einmal einen seiner mitgebrachten Kekse ins Wasser. Mehr aus Neugier als aus Hunger schnappte ihn sich einer der Delfine. Und so ging das viele Tage lang, immer zur gleichen Zeit teilte er seine Keksration mit den wartenden Tümmlern. Es mußte sich unter ihnen "herumgesprochen" haben!
      Delfine sind sehr pünktlich, allerdings ohne die Zeitumstellungen! Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Nun eines Tages hatte der Mann seine Kekse vergessen und die Delfine schwammen erwartungsvoll an der Klippe entlang. Daraufhin warf der Alte einen alten Tennisball, den er von seinem Enkel noch in der Tasche hatte, stattdessen hinunter ins Wasser. Beleidigt waren die Delfine zwar nicht, aber sie katapultierten den Ball mit ihrer Schwanzflosse zurück auf die Klippen. Das weitete sich dann in den nächsten Wochen aus zu einem pünktlichen und verspielten Dauerturnier. Nur die Kekse, die beförderten sie nicht wieder zurück aufs Land. Mittlerweile hatte sich das überall herumgesprochen was da geschieht, und andere Zuschauer versuchten mitzuspielen. Sie wurden überhaupt nicht beachtet, sondern nur ausschließlich der alte Mann und s e i n Ball! Ich glaube er hätte sie auch anfassen und streicheln können; so vertraut waren sie mittlerweile miteinander geworden.
      Eines Tages wurde er krank und konnte nicht zu seinem gewohnten Rendezvous erscheinen. Stundenlang sollen die Delfine auf und ab geschwommen und gesprungen sein, und das mehrere Tage, bis er wieder erschien, der Freund der Delfine! Nur war es dann nicht mehr nur 1 Tennisball, sondern mehrere und ebenso viele Kekse, so dass ihn bald ein "Balljunge" begleiten mußte. Es soll eine große Attraktion gewesen sein!
      Mich würde interessieren was geschah als ihr Freund irgendwann für immer wegblieb? Schließlich war er ein alter Mann! Delfine haben ein enormes Gedächtnis! Man sagt ihnen auch nach, dass sie singen und weinen können, ebenso wie die Orcas, von denen es schöne Tonaufnahmen gibt, so wie es ihre Vettern, die riesigen Wale tun. Wenn, dann ganz sicher in der Paarungszeit! Erzählen die dortigen Fischer! Ihre recht lauten Quietsch-, Schnarr-, Schnalz- und Klicklaute kann man ja schon in den zoologischen Gärten und Delfinarien gut und laut hören!

    2. Von einem dieser Whale-Watching-Boote fiel einmal ein kleines Kind über Bord während es antriebslos dahindümpelte. Gerade als einige Orcas ganz nahe waren. Daraufhin kam ein ganzer Pulk Delfine herbeigeeilt, die einen Schutzring um das panisch strampelnde Kind bildeten. Der Orca hatte das natürlich längst mitgekriegt, hatte aber gegen diese Übermacht keine Chance, so dass das Kind mit dem Schrecken davon kam und noch wohlbehalten zurück an Bord geholt werden konnte.

    Ihr könnt jetzt alle sagen: "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!"
    Das wäre sogar legitim, nur das Gegenteil beweisen könnt ihr dennoch nicht!
    Auch nicht die fleißigen PN-Schreiber mit ihren unsachlichen Kritiken und Kommentaren!

    Teneriffa

  • Wal/Delphinbeobachtung in Teneriffa
    nokiN noki

    Hallo!

    Wen es interessiert!
    Es wird immer von Walen und Delfinen geredet! Der Wal dort ist der kleine und große Schwertwal, auch Killerwal, Mörderwal oder Orca genannt und gehört zoologisch zur Familie der Delfine. Seine Unterordnung sind die Zahnwale. Er ist in den Meeren sehr weit verbreitet, von der Arktis bis zum Äquator runter zur Antarktis, also auch vor der Küste Nordafrikas um die Kanaren herum. Das sind die "Wale" die wir sehen! Insbesondere im Frühjahr, wenn die Thune durch die Strasse von Gibraltar in großen Schwärmen zum Laichen ins Mittelmeer ziehen, bilden die Orcas mit den Tümmlern einen "Verbund", wobei sich alle beteiligten Parteien "spinnefeind" sind und sich gegenseitig zum "******* gerne haben"! Dann kann es ganz schnell geschehen, dass einem ein Orca den Thun an der Angel vor den Augen wegschnappt. Schlimm wird es erst richtig, wenn noch Haie dazukommen! Jedoch der hat gegen die Delfine und Orcas keine Chance, außer dass er ganz schnell die Flucht ergreift, sonst wird er zur Beute! Aber wie schon mehrfach hier ausgeführt "schlafen" diese Fressfeinde nachts, bis auf den Thun, und nur so entgeht man dem Verlust der Beute mit samt der Angel. Der Orca ist praktisch ein Allesfresser von allem was sich bewegt, selbst Robben, Pinguine usw. verschmäht er nicht.
    Sie gelten als sehr neugierig und lernfreudig; da sieht man die Verwandtschaft zum Delfin. Harmlos sind sie aber ganz und gar nicht, aber auch nicht grundlos agressiv. Ein Orca kann sehr böse reagieren, wenn man den Thun an der Angel vor seiner Nase noch schnell ins Boot bekommt. Dann schlägt er mächtig mit der Fluke. - Eigene Erlebnisse vor Teneriffa! - Die Fischer wissen das schon und warnen einen, denn sie sehen ihn kommen.

    Soweit etwas zu den Walen und Delfinen.

    Fazit des Ganzen: Der dortige Wal ist also auch ein Delfin!

    (Ausführlicher unter dem Thread: Teneriffa - Insel voller Rätsel ...... )

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Transferzeit von Mallorca Flughafen nach Playa de Muro?
    nokiN noki

    @Mary1904,

    fahrt ihr mit einem eigenen Wagen? Dann ist die Strecke P. d. Muro - Can Picafort - St. Margalida - Llubi (nicht Muro!) - Inca ziemlich schnell und bequem, außer in der rush hour. Ich fahre sie immer! Ihr habt längst nicht so schrecklich viele Ampeln wie durch Alcudia und vor allem Puerto Alcudia. Und es fahren sehr viele Lkw's auf der Strecke von Alcudia - Inca! Die Autobahn fängt erst in Inca an, aber von dort nach Llubi, Muro, Sineu usw. sind die meisten Strassen alle neu. Da brauche ich 45 bis 50 Min. bis zum Airport.
    Auch die Transferbusse bevorzugen diese Route, wenn sie noch Can Picafort anfahren müssen, jedoch nicht, wenn sie über Pollenca müssen, denn die Zufahrten vieler Hotels in Puerto Alcudia sind eine Katastrophe. Da geht die meiste Zeit drauf.

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Unterwassermodus Sinn und Zweck ???
    nokiN noki

    Sorry, da ist mir ein böser Fehler unterlaufen!
    Natürlich muß es heißen:

    "Deine Kamera macht durch den Unterwassermodus nichts anderes. Sie e r h ö h t die Verstärkung des Rotanteils und d ä m p f t evtl. diejenige für den blauen und grünen Spektralbereich.

    .... und nicht anders rum, wie oben geschrieben! Nur bei Sonnenauf- und Untergang ist es entgegengesetzt.

    Aber das meistens nur sehr unvollkommen. Woher soll sie auch wissen wieviel Rot schon aus dem Spektrum absorbiert worden ist! Dem Gamma-Wert (Luminanz = Leuchtdichte) kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Insbesondere bei allen Bildschirmen, egal ob LCD, Plasma oder die alten Röhren, also auch bei deiner Kamera, dem Chip. Bei allen RGB, NTSC-Farbsystemen. Das liegt daran, dass diese ganze Spektro- und Foto-Metrie und vor Allem unser Auge nach nichtlinearen Funktionen arbeiten, das Auge z. B. erfasst alles logarhytmisch; alles Weitere sind Potenzfunktionen höherer Ordnung. Und mit solchen vertrackten Systemen arbeiten die Wissenschaftler und Techniker ganz und gar nicht gerne. Also versucht man das alles zu linearisieren. Und genau das ist diese Gamma-Funktion, die das tut, nämlich sie überführt eine Eingangsgröße in eine äquivalente Ausgangsgröße mit nur einer Potenzfunktion und nur einem Exponenten, z. B. die Helligkeit ist normalerweise so eine gehasste Größe.

    So, jetzt haben wir es aber alles beisammen!

    Gruß Dieter

    Fotografie, Unterwasserfotografie, Filmen (alt)

  • Geldautomaten
    nokiN noki

    Hallo,

    im vorigen Mai habe ich für eine Automatenabhebung auf Mallorca 4,50 Euro bezahlt. Ich glaube das ist inerhalb der EU festgelegt wieviel eine Bank an Gebühren nehmen darf.

    Automaten gibt es dort überall, sogar in vielen Hotels. Früher waren dort viele Wechselstuben an jeder Ecke; die gibt es nun fast nicht mehr.
    Bei den Automaten lege ich immer Wert darauf, dass sie z. B. in der Nähe der Rezeption gut einsehbar sind, und bei den Banken nicht von außen zu bedienen, sondern im Inneren mit Überwachung. Checks sind heute nicht mehr üblich, außer bei erheblichen Beträgen.

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Strandliegen und Sonnenschirme
    nokiN noki

    @Bubilein,

    wie und was du bei der Schriftgröße empfindest, kann uns doch völlig egal sein! Oder bestimmst du hier die Forenregeln und bevormundest uns? Mir ist nicht bekannt, dass durch die Größe einer Schrift Empfindungen ausgedrückt werden können. Das würde sicherlich auch jeden Psychologen brennend interessieren; vor Allem deine Begründung und der Beweis dafür. Bestimmst du demnächst auch noch den inhaltlichen Text? Vielleicht wäre der dann ja von dir genehmigungspflichtig! 😆 😆
    Selten habe ich so herzhaft über eine solche Anmaßung gelacht; es scheint ein fabel von dir zu sein!?
    Jedenfalls ist der Text sehr viel besser zu lesen!

    @_corina_,

    erstmal willkommen hier im Reiseforum! Kümmere dich nicht um solche Rangeleien; daran gewöhnst du dich mit der Zeit. Es sind ohnehin immer die gleichen!

    ......ich habe davon noch nie gehört, dass es auf der Insel hoteleigene Strände gibt, was aber keinesfalls die Möglichkeit ausschließt. An den größeren Stränden sind natürlich Liegen und Schirme zu mieten. Die Preise sollen zwar von den Gemeinde- und Orts-Verwaltungen einheitlich festgelegt sein, aber .......... daran zweifele ich stark, dass das eingehalten wird.
    Wenn es schon explizit geschrieben steht, einige Minuten zum Strand, dann ist es mit Sicherheit nicht der Fall! Geht mal davon aus!
    Es ist dort etwas anders als z. B. auf Mallorca, wo tatsächlich viele Hotels unmittelbar am Strand liegen. Wer einmal einen heftigen Südwest- bis Weststurm dort miterlebt hat, weiß warum hier die Hotels zurückgesetzt liegen.

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Unterwassermodus Sinn und Zweck ???
    nokiN noki

    @Skyjumper,

    Das natürliche Tageslicht ist ja ein Gemisch aus allen Spektalfarben. Das ergibt für das Auge den Zustand "weiß"! Obgleich es nur sehr selten wirklich den genormten Weißpunkt hat, der nach Kelvin, also nach der absoluten Temperaturskala glühenden Platins angegeben wird. Demnach beträgt die Leuchtdichte am genormten internationalen Weißpunk 5500 K. Je höher die Temperatur, umso mehr Blauanteil ist im Spektrum, und umgekehrt mit rot.
    Der Rotanteil des natürlichen Sonnenlichtes, also die langwelligeren Anteile, werden sehr schnell durch schon geringe Wassertiefen absorbiert. Dadurch fehlen sie natürlich im Spektrum, das sich dann in Richtung der kurzwelligen Blauanteile verschiebt. Die Folge ist, es stimmt der Weißabgleich deiner Kamera nicht mehr und blau dominiert und scheint überbelichtet zu werden. Das stimmt natürlich so nicht ganz, denn der spektrale Anteil an der Gesamt-Intensität bleibt ja nach wie vor gleich, aber die Kamera "sieht" ja nun weniger Rot. Unser Auge betrügt uns da, indem das Gehirn bei der Verarbeitung des Farbeindruckes uns Weiß vortäuscht! Bei Sonnenuntergang, bzw. -Aufgang ist es genauso mit dem blauen Anteil. Der wird durch die Luftschichten stark gestreut und so praktisch rausgefiltert. Es erscheinen dann die Aufnahmen rotstichig.
    Durch mehrere aktive und passive Maßnahmen kann man diese Farbverschiebungen korrigieren, bzw. die Kamera betrügen.
    a. Verschiebung und Abgleich des Weißpunktes auf das wirklich herrschende Spektrum.
    b. Filterung, also Dämpfung der dominierenden Farbanteile. Rot oder blau.
    c. Die Fotos bearbeiten, indem man die Farbsättigung, Chrominanz, Gamma-Wert (Luminanz), also letztlich den Weißpunkt und die Übertragungsfunktion verändert und verschiebt. Das gelingt aber aus technischen Gründen nur richtig bei RAW-Aufnahmen.

    Deine Kamera macht durch den Unterwassermodus nichts anderes. Sie dämpft die Verstärkung des Rotanteils und erhöht evtl. diejenige für die blauen Spektralfarben.
    Deswegen sind alle nicht korrigierten Taucheraufnahmen blau- bzw. grünstichig.
    Es ist nur unser Auge mit der "Bildsauswertung und Informationsverarbeitung" des Gehirnes, das uns betrügt! Indem es uns sagt: Das ist bei der herrschenden Beleuchtung physiologisch Weiß! Und das stimmt schon alleine bei künstlichem Licht überhaupt nicht mehr!
    Ist damit deine Frage hinreichend beantwortet?

    Das ist alles!

    Gruß Dieter

    Fotografie, Unterwasserfotografie, Filmen (alt)

  • XL AIRWAYS AIRCRAFT
    nokiN noki

    @heike,

    wenn du nach XL Airways googlest, wirst du seeeehr viel über diese Fluggesellschaft, Steckennetz und den Einsatz finden.
    Andererseits ist in dem o. a. Thread nur von Star Europe die Rede, und nirgendwo taucht Star Europe und XL Aircraft auf, was darauf hindeuten könnte, dass es sich um die gleiche Gesellschaft handelt. Das geht in dem Thread so sang- und klanglos in einander über. Selbst beim googlen hat man den Eindruck, dass es sich um zwei völlig verschiedene Gesellschaften handelt. Nirgendwo tauchen beide Namen gemeinsam in dem gleichen Artikel auf. Auch die Verwaltungssitze sind jeweils getrennt und in verschiedenen Orten!?
    Star Europe und XL Airways können also demnach nicht identisch sein! Deswegen ist der Hinweis mit dem Link auf den anderen Thread doch wohl erfolgt?
    Oder sehe ich das falsch?

    Gruß Dieter

    Airlines

  • Schnellfähre von Palma nach Barcelona
    nokiN noki

    @arcadas

    Wenn du im Web nach 'Schnellfähre Palma - Barcelona' googlest, findest du alles seitenweise inclusive der Reedereien, Fahrpläne, Preise und Buchungsmöglichkeiten, usw. Jedenfalls viel mehr als du wahrscheinlich hier erwarten kannst, und als dir lieb sein wird!

    Gruß Dieter

    (Kopie)
    Bitte beachten Sie:
    Bis zum 15.06.2009 wird die Reederei Acciona Trasmediterranea auf den Strecken vom spanischen Festland zu den Balearen keine Schnellfähren einsetzen.

    Mallorca

  • Wal/Delphinbeobachtung in Teneriffa
    nokiN noki

    Wenn du nach "Whale Watching Teneriffa" googlest, hast du einiges zu tun um alle deutschen Seiten durchzulesen. Auch hier im Forum gibt es viele Beiträge.
    Man muß sich halt eben mal selbst bemühen und aktiv suchen!

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Umbau / Sanierung,... Flughafen Palma
    nokiN noki

    Den Eindruck, dass der Flughafen Palma eine ewige Baustelle ist, habe ich schon sehr lange! - In Hamburg ist es draußen nicht anders! - Nun gut, ich bin mehrmals pro Jahr dort, da mag das etwas zugespitzt erscheinen, aber an irgend einer Ecke wird immer gebaut, jedenfalls ist alles abgesperrt und mit Sichtplanen verkleidet. Im letzten Sept.-Okt. war es drinnen an der Verzweigung zu den Flugsteigen C und D, davor war mindestens 2 Jahre der alte Gebäudeteil der Terminals A und B in Arbeit. Aber nie sah ich dort emsige Arbeiter werkeln! Dafür bekommt man auch nun beim Einchecken bei den bevorzugten Airlines, wie Tuifly, Air Berlin usw. seine Gate-Nr. nicht mehr mitgeteilt, sondern man steht wie ein Dummkopf an einem Drehkreuz auf halber Strecke, wo sich die Gates verzweigen, und wartet auf die Mitteilung für den Flug am Monitor. An dem sich manchmal Menschenansammlungen bilden. Schaut man da nicht drauf, kann einem niemand eine Auskunft geben, auch nicht die Informationsstände. Für Leute, die schlecht zu Fuß sind, oder stark fehlsichtig, ein unmöglicher Zustand, denn möglicherweise müssen sie in aller Eile die ganzen Wege wieder zurück!
    Werde nun ja im Mai sehen, ob viel geschehen ist!
    Nein, Aena (das ist die Betreibergesellschaft aller span. Flughäfen), so geht das nicht!
    Übrigens von www.aena.es bekommt ihr immer die aktuellsten Flugmeldungen von und nach Spanien, sogar mit der Nr. des Kofferbandes! Es ist etwas umständlich zu handhaben, denn die Einstellungen für die gewünschte Sprache sind etwas versteckt. Aber wenn man das einmal raus hat, dann ist es hervorragend!

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Teneriffa- Insel voller Rätsel, Geheimnisse und Gegensätze?!
    nokiN noki

    Erstens habe ich einen ganz anderen Beruf gelernt, und zweitens sollte ich nun plötzlich Fischer werden?!

    Aber ein solches Angebot zur „Umschulung“ sollte man nicht ausschlagen; wer weiß schon wozu man es braucht, und wenn auch nur um hier einen Beitrag zu schreiben!
    Von Fischern aus dem Hafen zwischen Puerto Santiago und Playa de la Arena bekam ich eine Einladung zu einer nächtlichen Fangfahrt mit ihnen. Das versprach sehr interessant zu werden! Seit Generationen waren diese Familien Fischer. Nun waren sie aus vielen Gründen zum Aussterben verurteilt. Es sollte eines späteren Abends losgehen, in einem Kutter, der den unseren an Nord- und Ostsee sehr stark ähnelt. Plump und gedrungen; in der Seitenansicht an seinem Rumpf und dem kastenförmigen Führerhaus erkennbar.
    Also fand ich mich am Nachmittag dort ein, um auch die Vorbereitungen schon mitzubekommen. Die alten Männer hatten am Vormittag mit ihren Tuck-Tucks schon für die Köder gesorgt. Das bedeutete klar, dass es auf Thunfischfang gehen sollte. Dementsprechend war auch die Ausrüstung ausgestattet. Ein Dutzend Angeln, viel dicke Schnur, dünne Stahlseile für die vorgefertigten Vorfächer, Haken und große Hochseerollen. Die etwa 2,5 m langen Ruten hatten nichts von den hierzulande üblichen High-Tech-Ruten unserer Hobby-Angler gemeinsam. Da steckte keine Angelwissenschaft dahinter. Dazu noch massenweise Eisbruch. Eismaschinen können sie sich nicht leisten und die machen Lärm, und ein paar sehr komische Netze und Kescher. Das ist so ziemlich die Dauerausrüstung dieser Kutter, die eigentlich immer an Bord bleibt. Dann natürlich die kleinen Fische als Köder. Hochseetauglich waren diese Schiffe auf keinen Fall; für Regen und Wind gab es neben dem Ruderhaus einen kleinen Unterstand.
    Nun trudelte so langsam die Besatzung ein. Nicht ohne an der kleinen Kapelle direkt am Hafen noch schnell ein Gebet verrichtet zu haben. Malerisch sahen die fünf Fischer aus! Sie ähnelten mehr Piraten, nur ohne die kennzeichnende Augenklappe; ihre Klamotten hatten sie wohl auch vom Dachboden geholt, damit erst auf dem Bau gearbeitet, dann in einer Schmiede, und nun zum Fischen. Von Statur waren sie eher klein und gedrungen, mit wettergegerbter Haut, aber muskulös. In ihrem Gürtel steckte ein langes aber sehr scharfes Messer, und daneben so etwas wie ein entfernt aussehender Holzhammer.
    Also dann wollen wir mal! Mit zwei von diesen Tuck-Tucks ging’s zum Kutter, der etwas weiter draußen an einer Boje festgemacht dümpelte. Da diese Tuck-Tucks einen ziemlich flachen Rumpf haben, können sie leicht kippen! Das war mir nicht so geheuer, so dass ich froh war als ich auf der Mittelbank, ein simples Brett, sitzen konnte. Hinauf auf den „Hochseekreuzer“ ging es dann über eine Strickleiter, wieder so ein Hochseilakt. Als alles verstaut war, sollte der Motor gestartet werden, ein Diesel aus den Anfängen des Motorenbaues. Es entstand ein unbeschreiblicher Qualm, aber er lief! Zur Überwachung stieg ein Mann runter in das Loch, das sich Maschinenraum nannte. Dreckig und voller Schmiere und Öl war es da unten, aber was soll’s, wir wollten ja Thunfisch angeln und keine Kreuzfahrt machen!
    Etwa 2 Stunden ging es nach Nordwesten in Richtung La Palma, das waren so geschätzte 18 bis 20 km. Dort sollten die besten Fanggründe sein. Außerdem liegen die Kutter vor La Gomera fast noch im Fahrwasser der großen Dampfer völlig manöverierunfähig. Und von allen Seiten kamen noch mehr Kutter zu diesem Gebiet, sogar von La Gomera waren welche dabei. Sie kannten sich alle, die Männer. Nur ein Boot, das mochten sie nicht und grüßten es auch nicht, denn es war ein neues Schiff mit Radar und viel Elektronik; der Besitzer betrieb den Fischfang nur als Hobby zum Angeben und für seine Gäste, während alle anderen davon lebten.
    Als jeder seinen Platz erreicht hatte, wurde der Diesel abgestellt und ein Treibanker ausgeworfen, es war mittlerweile schon 19 Uhr geworden. Die Ausleger für die Scheinwerfer wurden ausgeschwenkt, die vorher teleskopartig auf Deck längs des Bootes eingefahren und umgeschwenkt gelegen hatten. Sie hatten eine ähnlich dreieckige Gitterstruktur wie die Ausleger unserer Gittermastkräne. An ihnen waren etwa jede 2 Meter sehr helle Scheinwerfer befestigt. Den Strom lieferte ein Generator. Das Fischen mit Scheinwerfern ist eine Sondergenehmigung, ich glaube ich erwähnte es schon früher. Tagsüber, bei Sonnenlicht würde auch der Delphin auf den Köder beißen, nachts bei Licht tut er das nicht, aus welchen Gründen auch immer, aber der Thun. Hier ist das verboten. Als das alles geschehen war, legten wir die Angeln auf, d. h. die Haken wurden mit Ködern versehen, und am Heck ließ man eines dieser komische Netze (Setzkescher), die wie ein aufgespannter Regenschirm verkehrt herum gehalten aussahen, hinunter. Die waren gedacht für die Plattfische, z. B. für die Seezungen, eine Delikatesse und mindestens doppelt so groß und dick wie hier bei uns.
    Nun ging’s los, die Angelei. In unterschiedlichen Tiefen bis auf etwa 20 m, denn bis dorthin war das Licht der Lampen noch zu sehen. Nun hieß es warten und immer eine Hand an der Rute, denn es gab keine Pose, nur ein kleines Glöckchen am Ende der Rute. Von Zeit zu Zeit wurde der Köder bewegt. Fünf Angeln auf jeder Seite, die beobachtet werden mussten. Dann der erste Biss, für mich ein Erlebnis, für alle anderen natürlich Routine, sie hatten schon längst damit gerechnet! Vom Nachbarboot war auch schon emsiges Arbeiten zu sehen; auch sie hatten wohl schon Erfolg. Neidisch ist man nicht, wie etwa bei den Sportfischern; hier geht es um den Lebensunterhalt für die Familie und Rücklagen für das Schiff. Große Sprünge sind da nicht drin!
    Es war eine ertragreiche Nacht, ich glaube auch für die anderen Fischer. Überall war Freude zu sehen und lautes Singen zu hören. Ich selbst hatte 8 Fische mit viel Mühe rausgeholt und zwei wegen Untermaß wieder ihrem Element übergeben. Sie haben mächtig viel Kraft und kämpfen lange. Ihre Wunden von dem Haken werden schnell verheilt sein, sagte man mir auf meine diesbezügliche Frage. Jedenfalls hatten wir alle einen Schwarm erwischt und reichliche Beute gemacht. Es ging Schlag auf Schlag, vielmehr Biss auf Biss. Einer wurde nur noch zum Töten abgestellt, dazu war dieser Holzschlegel da.
    Der Thunfisch ist ein sehr schneller Schwimmer, aber er kann auch ruhend im Wasser stehen, er gehört zu den makrelenartigen Gattungen. Man nennt ihn dort auch Bonito. Wo Thunfische sind, sind auch Delphine. Sie leben in Gesellschaft, und das obgleich der kleinere und junge Thunfisch ganz oben auf der Speisekarte des Delphins steht. Deswegen kommen auch immer so viele Delphine durch die Netzfischerei, so wie sie von den großen Heckfängern betrieben wird, um! Sein Fleisch ist fest und etwas dunkler als das anderer Fische (der unechte Bonito), er erreicht eine Länge von ca. 70 cm bei einem mittleren Gewicht von 7 bis 10 kg. Hier bei uns ist er sehr teuer. Gegrillte Steaks sind eine Delikatesse. Vor Jahren ist er in den japanischen Gewässern wegen seines hohen Quecksilbergehaltes schwer ins Gerede gekommen. Darunter leiden die spanischen Fischer auch heute noch stark.
    Etwa um 6 Uhr morgens war Schluss, es biss auch nichts mehr und war schon zu hell, so dass die Delphine hätten gefährdet werden können; alle Kisten waren voll, wohl so insgesamt fast eine Tonne Thunfisch und viel Beifang in den Netzen. Das ist sehr viel! Alle anderen brachen auch auf gen Heimathafen.
    In Puerto Santiago gab es ein riesen Hallo und alle halfen mit den üppigen Fang vom Boot ans Ufer zu bringen und die Fische zu schlachten. D. h. mit einem geschickten Schnitt den Kopf im Nacken soweit abzutrennen, dass man ihn mit samt den Innereien in einem Zug abtrennen kann. Er ist dann für die Fische im Hafen bestimmt. Das Ganze geht so schnell, dass man schon genau hinsehen muss. Und der Thunfisch hat rötliches Blut; so könnt ihr euch vorstellen wie die Männer nach getaner Arbeit aussahen!
    Daneben warteten schon die Kühlwagen der Hotels und Händler auf die frische Ware, die aber erst nach einem gemeinsamen Gebet in der Kapelle übereignet wurde.
    Mir wurden zwei 7 kg schwere Exemplare geschenkt, sowie einige andere Fische und drei mächtige Seezungen, sehr zur Freude meiner Gastgeber.
    Es ist ein hartes Brot der Fischfang, und es gibt nicht oft solche erfolgreichen Nächte. Und das was die Fischer dafür bekommen ist eine Unverschämtheit gegenüber den Verkaufspreisen. Das große Geld schlucken die nimmersatten Genossenschaften.
    Aber eines muß ich den Leuten bei aller Liebe doch ankreiden: Wenn es denn so einen Glückstag gegeben hat, dann haben sie alle gut verdient und denken zunächst nur an das morgen! Sie feiern, bis sie meinen nun wieder Geld zu brauchen! Zwischendurch wird so ein bisschen am Schiff rumgebastelt, flaniert und in den Kneipen mit den Kumpels getan als gäbe es nichts zu tun. Und die Frauen machen eifrig mit! Da leben sie irgendwo von der Hand in den Mund. Völlig lust- und motivationslos in den Tag hinein. Sie geben es sogar offen zu! Für Geld ansparen und die Lebensqualität ehöhen, dafür haben sie irgendwie keine richtige Meinung und Einstellung. Ganz anders als die privaten Kleinbauern auf dem Lande.- Es war ja doch immer so!
    Wenn es eine flaue Zeit gibt, dann rennen ihnen die Genossenschaften mit Krediten hinterher; nur manche Familien begreifen nicht, dass das Geld gegen hohe Zinsen nur geliehen ist, und sie sich dadurch völlig abhängig machen. Also soetwas wie eine stille Enteignung. In Deutschland sind die Geldhaie der Banken doch genauso! Außerdem verschleudern sie noch alles, wie man ja nun sieht. Bis ihnen eines Tages nichts mehr gehört!
    Das war es, was ich vorhin mit Aussterben meinte! Die jungen Leute wollen nicht mehr mitmachen und etwas anderes lernen. So stirbt dieser Stand der Fischer langsam aber stetig aus. Die modernen schwimmenden Fischfabriken vollenden nur noch diesen Prozess. Es ist schade drum, denn irgendwie gehören diese Fischer einfach zum Küstenbild Teneriffas. Früher waren es hochgeachtete Leute.

    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Trommelfell geplatzt! ist euch das schon passiert?
    nokiN noki

    Nadine,
    wenn dir das Trommelfell platzen würde, es platzt übrigens nicht sondern es reißt ein, dann würdest du vor Schmerzen schreien und auf dem Ohr nichts mehr hören können!

    Sei froh und glücklich, dass es nicht dazu gekommen ist!
    Wie Harry schon schrieb: So leicht geht das nicht, erstmal würdest du vorher längere Zeit ganz schwer leiden müssen!
    Da sind wohl die Kapillaren anatomisch verengt oder zugeschwollen.
    Ein Fall für den HNO!

    Gruß Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Wadenschmerzen aber keine Thrombose !?
    nokiN noki

    Ne ne, David für eine Diagnose eines Bandscheibendefektes ist eine Angiographie nicht die geeignete Methode! Da haben wir uns wohl gründlich mißverstanden. Dafür benutzt man ganz andere Untersuchungsmethoden. Ein einfaches Röntgenbild ist auch nicht allzu aussagekräftig, weil nur die Knochen dabei richtig schön scharf und kontrastreich abgebildet werden können und nicht die Knorpel der Bandscheiben. Eine MRT und LWS ist schon das Allerbeste, so wie Manuel es zuvor empfohlen hat. MRT heißt Magnet-Resonanz-Tomographie oder auch Kernspintomographie, und ist eine strahlungslose Untersuchungsmethode, also ohne ionisierende Strahlen, bei der der Körper selbst die Informationen sendet, und nicht die Information der Röntgenstrahlung notwendig ist. Als Tomographie wird nur das bildgebende Verfahren der Informations-Aufbereitung bezeichnet (griech. tome = Schnitt, graphein = aufzeichnen, schreiben). Mit der üblichen Bezeichnung "Röhre" hat das nur insofern etwas zu tun, als ein Röntgentomograph CT (Computer-Tomograph) ebenfalls eine Röhre besitzt, darin ist aber kein supraleitender Magnet, sondern eine sehr komplexe Anordnung von Gamma (Röntgen)- Splittern und Detektoren.
    Eine MRT ist auch in der Lage Weichteile gut aufgelöst darzustellen! Wenn man will auch farbig.
    Beiden Verfahren ist aber gemeinsam deinen Körper in Schnittbildern darzustellen, also in Scheiben. Daraus kann man dann mit viel Mathematik ein farbiges dreidimensionales Objekt als Computer-Graphik oder -Animation herstellen.
    Aber das weiß Manuel alles viel viel besser als ich; es ist sehr kompliziert, und ich hatte meistens nur mit den Prozess-Programmen und der Kryogenik für das flüssige Helium zu tun.

    Gruß Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Was hilft bei Sonnenbrand?
    nokiN noki

    Hallo,

    wenn es einen dann doch trotz Vorsorge erwischt hat, dann sind die obigen Mittel schon geeignet und verschaffen Linderung bei geröteter Haut. Blasenbildung hat immer eine erhöhte Infektionsgefahr, deswegen Vorsicht mit Buttermilch, Quark & Co., ist auch sehr umstritten! Auf keinen Fall Puder gegen Verbrennungen 1. und 2. Grades drauf. Bei "nur" geröteter Haut, wenn Quark oder Joghurt als Kompresse verwendet wird, ein paar Tropfen Zitrone beimengen, das verhindert das Pellen der Haut. Blasen nie öffnen => Infektionsgefahr und Narbenbildung. Keine Lotionen mit Parfüms/Geruchsstoffen benutzen, denn die enthalten u. a. Propylen-Glycole und Alkohole, die genau das Gegenteil bewirken indem er die Haut zusätzlich noch austrocknen und reizen. Sie machen also die Feuchtigkeit und Kühlung spendende Wirkung von Quark/Gels usw. wieder zunichte.
    Kurz gesagt: Ich würde nicht so viel Chemie in Form von Lotionen, Chremes und sonstigen Tinktürchen nehmen! Sie haben alle nur den einen "Vorteil", nämlich den, dass sie teuer sind!
    Auf alle Fälle sehr viel trinken! Die geschädigte Haut benötigt außen Feuchtigkeit und der Körper innen, denn all die abgestorbenen Haut-Zellen-Reste und ihre Abbauprodukt müssen durch die Nieren ausgefiltert werden. Das erfordert viel Flüssigkeit!

    Früher hat Oma Puder, Mehlbrei oder Kartoffelmehlschlemme bei leichten Verbrennungen genommen; heute sind Omas Rezepte nicht mehr gut. Jeder Arzt kriegt fast einen Wutanfall, wenn jemand, der z. B. offene Verbrennungen hat, mit einem solchen Kleister versehen, zu ihm kommt!

    Vorsorge ist immer noch die beste Sorge! Bleibt alle verschont!
    Unsere Haut ist unser "Anzug" und ein sehr strapazierfähiges aber dennoch sensibles Organ! Sie ist es die Leib und Seele zusammenhält!

    Gruß Dieter

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • S'Albufera Naturpark
    nokiN noki

    Hallo Katya,

    vom Eingang Pont dels Anglesos, auch Pont de Ses Comportes oder Pont de Ses Casetes genannt, an der Brücke der Hauptstraße Alcudia - Can Picafort, kommt man zum Centre de Recepció sa Roca („Emfangszentrum sa Roca“). Das war einmal eine alte Papierfabrik. Dort muß man sich eine kostenlose Zugangskarte holen, und es gibt dort auch Ferngläser, Infomaterial (Geländeplan) und Fahrräder (bicicletas) zu mieten. Wieviel die kosten, weiß ich nicht. Parkmöglichkeiten und Bushaltestelle sind gleich vorne am Eingang. Alles ist sehr gut ausgeschildert und mit Erklärungstafeln versehen, sogar teilweise in Blindenschrift!
    Es lohnt sich dort gewesen zu sein! Je früher am Tag, umso besser. Im Sommer ist der Park von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Verpflegung, Trinken und Sonnenschutz nicht vergessen! Letzteres ist sehr wichtig.
    Und auf keinen Fall den Wegeplan vergessen, das Gelände ist sehr groß, und die Wege sehr verzweigt! Wer empfindlich ist, sollte sich unbedingt vorher mit einem Anti-Mücken Präparat präparieren und vielleicht auch Autan oder Ähnliches mitnehmen. Immerhin ist der ganze Park ein Sumpfgebiet!

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Vorsicht (Disko) 'Oberbayern' !!
    nokiN noki

    Hallo Bernat,

    ich habe soetwas auch schon einmal mitbekommen, allerdings nicht in den besagten Lokalen in Arenal! Die Reaktion der Disco und der herbeigerufenen Polizei waren genau so wie du es schilderst.
    Das ganze lief so blitzschnell ab, dass es fast nicht auffiel. Der Verletzte wurde sofort vom Personal einfach gepackt und hinter irgendwelche Türen, Vorhänge gezerrt, ebenso seine anwesenden Kumpels verschwanden auf diese Art. Wie gesagt, alles lief so schnell ab, dass es keiner so richtig mitgekriegt hat. Es ging weiter als wäre nichts geschehen.
    Dabei fährt draußen die Polizei aller drei Gattungen andauernd auf und ab. Diejenigen, die offenbar losgeprügelt hatten, waren ebenso schnell wie vom Erdboden verschluckt.
    Meine einheimischen Freunde erzählen ziemlich oft von derartigen Vorfällen.
    Man kann nur eines machen, diese Bars und Discos meiden, oder nicht bis in den frühen Morgen dort zu bleiben, bis der Sprit seine volle unheilvolle Wirkung entfaltet. Hilfe kann man von niemandem erwarten! Und die Rausschmeißer dort sind ziemliche Rowdys und gar nicht zimperlich.
    Manche Beiträge hier wären vielleicht auch anders ausgefallen, wären die Verfasser oder deren Angehörige selbst betroffen gewesen. Natürlich kann und passiert soetwas überall, wir kennen ja die dafür einschlägig bekannten Lokalitäten auch bei uns, aber, wird dort nach solchen Vorfällen auch so vorgegangen?
    So verstehe ich Bernat und die Problematik: Es geht ja nicht so sehr um die Prügelei an sich, sondern vielmehr um die Art wie dabei verfahren wird! Nur diese Misstände zu beweisen ist nahezu unmöglich, denn alle leben sie in voller Einigkeit aus dem gleichen Topf, der Korruption heißt!
    Emotionen und Schuldzuweisungen bringen uns da kein Stückchen weiter, und Parallelen mit entschuldigender und verharmlosendender Absicht auch nicht!

    Gruß Dieter

    Mallorca

  • Zimmer mit eigenem Pool
    nokiN noki

    Oh, ich verstehe schon sehr gut, besonders die Veränderungen gegenüber dem Eingangsposting!

    Zitat:
    "....... Müssen keine Suiten oder Super-Luxus-Hotels sein.
    Also kein Golf- oder Schicki-Micki-Hotel. Ein ganz normales halt!" Zitat Ende

    Nun bist du aber schon bei Poolsuiten und Delux-Zimmer!
    Na gut, zurückstecken kann man ja immer noch.

    Damit ist für mich die Sache erledigt, denn im nächsten Posting sind wir dann doch fast schon in Dubai!

    Teneriffa

  • Ort im Süden ?
    nokiN noki

    Ja, Christa,

    Diese Gegend und diese Orte sind der absolute Entstehungspunkt meiner großen Liebe - "Teneriffa, meine stille Geliebte"! Dort fing alles an, vor vielen Jahren. Aber auch trotz der vielen neuen Hotels haben sich Gigantes, Santiago und teilweise Arena noch etwas von dem Flair früherer Zeiten bewahren können, und sich gegen die übermäßige Überschwemmung durch Touristen noch etwas erfolgreich wehren können! Wer weiß wie lange noch?! Der Druck von Fanabe und Adeje wird immer spürbarer. Diese Gegend war immer noch das letzte Bollwerk gegen diesen Bebauungswahn.
    Und ich bin kein Prophet, wenn ich behaupte: Das geht schief! Genau so wie es auf Mallorca schiefgegangen ist. Nun heißt es:
    Rettet was zu retten ist. Oder auch: Die Götter, die ich rief ..........!

    Die Profitgier dieser Lobby, und da sind auch Politiker und Verwaltungsbeamte mit einbezogen, kennt keine Grenzen und nimmt irgendwann ein schlimmes Ende; dann stehen alle vor einem großen Scherbenhaufen, zwar mit vollen Taschen, aber was wollen sie damit noch anfangen?!
    Alle meine einheimischen Freunde, so sie nicht gerade auf den Kopf gefallen sind, haben die gleichen Gedanken und Befürchtungen wie ich.

    Gruß Dieter

    P. S. Finger weg vom Hotel Tamaimo Tropical in Puerto Santiago! Der äußere Schein trügt! Es gibt zwei davon, nebeneinanderliegend. Ich meine hier eher das ältere Haus.
    Gleiches gilt für das Vigilia Park Hotel in der Nähe. Von außen ganz nobel mit Innenpassage, großem Innenhof und Dachpool, aber nicht hinter die Kulissen schauen! Ich kenne beide Hotelmanager persönlich, sie waren früher Bar- und Restaurantchef im Santiago, was können die aber schon viel ausrichten!? - Nichts! Sie können nur um ihren Job bangen!

    Teneriffa

  • Ort im Süden ?
    nokiN noki

    Hallo Alika, Guten Morgen alle!

    Los Gigantes nicht zu vergessen!

    Diese aufgeführten Orte sind noch relativ ruhig, teils auch, weil es an Expansionsmöglichkeiten, bedingt durch die bergige Umgebung, mangelt. Alle diese Gemeinden sind mittlerweile zusammengewachsen und gehen nahtlos ineinander über.
    Es gibt zwei schwarzsandige Strände in Los Gigantes und Playa de la Arena. Alles ist noch gut zu Fuß erreichbar. An Geschäften mangelt es nicht, ebenso wie an abendlicher Unterhaltung. Aber alles mit "gebremstem Schaum"! Das heißt gemäßigter gegenüber den südlichen Touristenorten wie L. Christianos, P. d. l. Americas und auch teilweise die Costa Adeje. Allerdings, wer hier Flaniermeilen mit kilometerlangen Promenaden sucht, der wird sie hier nicht finden. Dafür gibt es noch Vieles was ursprünglich geblieben ist, der Fischerhafen an der kleinen Bucht zwischen Puerto Santiago und Arena, die Delphine direkt vor der Haustür, kleine Gassen mit schönen Holzbalkonen, manchmal eine Fiesta der Einwohner, usw. Die Umgebung lädt geradezu zu Wanderungen und Fahrten über die Insel ein. Von Los Gigantes fahren die Schiffe zur Wal- und Delphinbeobachtungen ab.
    Es gibt sehr viel zu entdecken dort, was es unten im Süden nicht mehr gibt und auch nie gab.

    Auf Seite 4 dieses Forums ist ein Thread "Barcelo Santiago - Teneriffa", den würde ich einmal lesen! Er handelt von diesem Gebiet.

    Gruß Dieter

    Teneriffa
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