Weiter zum Inhalt
Bei HolidayCheck über 10 Millionen Bewertungen und Bilder für Hotels, Sehenswürdigkeiten und Reiseziele vergleichen und mit Preisvergleich und Tiefpreisgarantie Ihren Urlaub buchen!
  • Einloggen
PescheP

Pesche

@Pesche
  1. Startseite
  2. Übersicht
  3. Pesche
  4. Beiträge
Über
Beiträge
701
Themen
60
Geteilt
0
Gruppen
0
Follower
0
Folge ich
0

Beiträge

Aktuell

  • Gefährlich Reisen in Venezuela?
    PescheP Pesche

    Hallo Silke

    Venezuela ist für mich das schönste und abwechslungsreichste Land Südamerikas. Bedingt durch meine Tätigkeiten als Bauleiter in verschiedenen südamerikanischen Staaten kann ich das einigermaßen beurteilen. Vorausgesetzt allerdings, man meidet die, vom Massentourismus überlaufenen AI-Destinationen wie z.B. die Isla de Margarita, um nur einen “schrecklichen” Ort zu nennen. Ein Venezolaner sagte mir einmal: <<Auf diese Insel kannst du verzichten, es gibt schönere Orte!>>. Und ich musste ihm Recht geben. Individuelle Reisen auf eigene Faust mit dem gut ausgebauten Flug- und Bussystem oder mit einem Miet-Pkw sind mit ein wenig Flexibilität und einer Portion Abenteuergeist problemlos möglich. Überfälle auf Touristen werden meistens von den Medien aufgebauscht und in der Regel sind die “Touris” mit ihrem Verhalten selber schuld. Wenn ich so an die fast täglichen Überfälle bei uns im ehemals sicheren Bern (CH) denke, fühle ich mich in Venezuela geradezu sicher. Traumhafte Karibikstrände, alte Kolonialstädte, die Anden, die Savannen, der Dschungel und die Tafelberge um nur einige Ziele zu nennen faszinieren mich immer wieder. Die nächste Reise ist allerdings etwas speziell. Mit venezolanischen Freunden haben wir einen Trip mit dem Jeep von Ciudad Bolivar nach Manaus in Brasilien geplant. Übernachtungen in der Hängematte. Es muss ja nicht immer ein 4/5 Sterne ****** sein! Bereist man das Land jedoch abseits der bekannten Touristenrouten sind spanisch Kenntnisse von Vorteil.

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Wie bucht ihr? ÜF -HP oder AI
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Wir buchen grundsätzlich nur Uebernachten mit Morgenessen. Der Grund: Wir suchen uns vor Ort ein gemütliches Lokal aus, begrüssen es, wenn das Essen von freundlichem Personal serviert wird (kein Buffet!) und nehmen uns viel Zeit, die ab Karte oder direkt in der Küche ausgewählten Köstlichkeiten zu geniessen. Tipps entnehmen wir in der Regel nicht aus einem Reisehandbuch, sondern lassen uns von Einheimischen aus dem Gastland beraten.

    Gruss
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Ferien in Tunesien -- ein etwas anderer Tipp &Reisebericht!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Vielleicht sind weitere Forenteilnehmer interessiert, dieses interessante Land ebenfalls auf eigene Faust und etwas abseits der bekannten Massentourismus-Destinationen zu bereisen. Und es muss ja nicht immer die Sahara sein! Deshalb stelle ich diesen „etwas anderen“ Reisbericht ohne Beschreibung der obligaten Sehenswürdigkeiten, die man in jedem Reiseführer findet in das Forum „Tunesien“.

    Unser bevorzugter Ferienort in Tunesien ist Nabeul, ca. 10 km von Hammamet entfernt. Im Gegensatz zu Hammamet und vielen weiteren Touristenzentren, findet in Nabeul noch das ursprüngliche tunesische Leben statt. Nachts sind in dieser quirligen Provinzhauptstadt der Halbinsel Cap Bon nur noch wenige Touristen anzutreffen. Und was in dieser Stadt kulinarisch geboten wird, ist einsame Spitze. Die vorwiegend tunesischen Gäste sind keine Kostverächter.

    Einige Restaurants, z.B. das „L‘Olivier“ sind in jeder Hinsicht vergleichbar mit Gaut Millau-Gourmettempel in unseren Breitengraden. Das Essen in diesem Gourmetlokal ist vergleichbar mit Gourmettempel in unseren Breitenraden. Lediglich die Preise sind nicht vergleichbar. Wie zu “Grosis” Zeiten, sagen wir bei uns in der teuren Schweiz! Egal ob eine vorzügliche Fleischspeise, ein nach Wunsch zubereitetes Fischgericht oder Tunesische Spezialitäten, alles wird perfekt serviert und mundet vorzüglich.

    Mir läuft immer wieder das Wasser im Munde zusammen, wenn ich nur schon an eines meiner Lieblingsgerichte denke. “Filet au pouvre vert flambé” vom Chef de Service direkt am Tisch zubereitetes Traumessen. Selbstverständlich begleitet mit einem süffigen “Sidi Rais” Rotwein. Und dann der das abschließende Dessert: Die obligate Hausgemachte Tunesische Patisserie!

    Eine ähnliche Hommage könnte ich z.B. über das Restaurant “Bon Kif” und weitere Geheimtipps in Nabeul schreiben. Aber ich will nicht alles verraten. Der geneigte Leser und Tunesien-Reisende soll sich vor Ort selber überzeugen und sich ein Bild machen.

    Logiert haben wir im Hotel Prince, etwa 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Dieses traumhafte Hotel mit einem Riesenpool liegt direkt an einem schönen Sandstrand. Die Gäste stammen vorwiegend aus Frankreich und bringen auch die den Franzosen eigene sympathische Lebensart in das Haus. Unbedingt auf ein VIP-Zimmer mit großem Balkon und herrlichem Meerblick bestehen. Ein kleines angemessenes Trinkgeld macht alles möglich. Wir haben bewusst nur Übernachten mit Frühstück gewählt. Der Grund: s/oben! Übrigens: Wir haben „Pauschal“ gebucht -- ist immer noch wesentlich günstiger als „Individuell“, trotzdem wir einige Tage in weiteren Hotels im Land logiert haben. Und das Hotel ist das ganze Jahr geöffnet und dank Hallenbad auch im Winter, z.B über Weihnachen/Neujahr eine Reise wert.

    Unbedingt vor Ort für die ganze Feriendauer einen PKW mieten. Je nach Mietdauer können die Preise massiv (bis zu 50%) gedrückt werden. Alles Verhandlungssache -- begleitet mit einem Tee und dem gemeinsamen schmauchen einer Wasserpfeife. Die Flexibilität zahlt sich in jeder Beziehung aus.

    Ok -- der Straßenverkehr, vor allem in Tunis ist etwas gewöhnungsbedürftig. Mehr oder weniger ist etwa alles erlaubt was bei uns verboten ist. Verkehrsregeln gelten nur auf dem Papier und nicht in der Praxis! Bei rot über eine Kreuzung oder kurz vor der Kreuzung von der rechten Abbiegspur brüsk über die Mittelspur auf die linke Abbiegspur wechseln und das alles unter den „wachsamen!“ Augen von freundlichen Polizisten ist keine Seltenheit. Würden alle Regeln eingehalten -- der Verkehr käme glatt zum erliegen! :? :?

    Eine kleine Episode habe ich noch in bester Erinnerung. Irgendwo unterwegs kreuzte eine Bahnlinie unsere Strasse. Eine geschlossene Schranke bis in die Mitte der Strasse in unserer Fahrtrichtung und eine geschlossene Schranke bis in die Mitte der Strasse in der entgegengesetzten Fahrtrichtung sowie ein rotes blinkendes Haltesignal und der ohrenbetäubende Lärm einer Glocke veranlassten mich, meinen Wagen anzuhalten und den Motor abzustellen. Ein nachfolgender Wagen stoppte ebenfalls und hupte. Weitere Wagen folgten und alle hupten! Verwirrt zeigte ich mit der Hand auf die geschlossenen Schranken und die optischen und akustischen Halte-Signale. Plötzlich überholte mich der hintere Wagen, fuhr auf der Gegenfahrbahn auf das Geleise, dann über die Geleise wieder auf unsere Fahrbahn und setzte seine Fahrt fort. Freundlich lächelnd überholten mich anschließend alle wartenden Fahrer und überquerten nach dem gleichen System die Bahnlinie. Nun, auch ich lerne rasch und habe es den Einheimischen gleichgetan, nachdem ich mich vergewissert habe, dass weder von links noch von rechts Gefahr in Anzug war. Jetzt wollte ich es aber wissen und ich fragte mich, kommt da überhaupt ein Zug. Und er kam. Etwa drei Minuten später brauste der Express Sfax-Tunis mit donnerndem Getöse vorbei! 😱

    Nebst einigen Fahrten nach Tunis auf mehr oder weniger guten Strassen (ca. 1 Stunde ab Nabeul) haben wir selbstverständlich die Halbinsel Cap Bon kreuz und quer bereist. Erwähnenswert ist unser Halbinsel-Stammrestaurant „El Mansourah“ in Kélibia mit herrlichem Blick auf die Burg und das Meer. Fangfrischer Fisch wird dort groß geschrieben!

    Als Weinliebhaber habe ich nach einigem Suchen irgendwo in der Mitte der Halbinsel sogar ein Weingut gefunden! Man muss nur in wenig Geduld haben. Die Pfortenwächter sprechen kein Wort französisch und der Besitzer schlief! Es war etwa 15 00 Uhr! Schließlich klappte es doch, der Besitzer wurde wach und der Wein war süffig!

    Insbesondere das Sperberfestival Ende Mai/Juni in El Haouaria in der Nordspitze des Cap Bon hat es uns aber angetan. Die Falkner von El Haouaria fangen die Sperber auf ihrem Zug nach Europa, richten sie für die Wachteljagd ab (ist nicht so mein Ding, aber leider nicht zu ändern!) und lassen sie zum Festende wieder frei. Ich glaube, meine Frau und ich waren unter den Massen von fröhlichen Einheimischen die einzigen Touristen.

    Empfehlenswert ist aber auch das bereisen von Zentraltunesien mit einem Besuch der Insel Kerkennah bei Sfax. Die Überfahrt mit der Fähre ist ein Erlebnis. Auch das Einschiffen, rückwärts über zwei schmale Stahlplatten hat es in sich. Ich glaube, auch auf diesem “Kahn” waren wir die einzigen Touristen. Kost und Logis unterwegs ist übrigens kein Problem. Herbergen in jeder Preisklasse findet man in Nord- und Zentraltunesien problemlos.

    Und in Sachen Sicherheit -- wir fühlten uns nie, auch zu später Nachtstunde in kleinen und größeren Städten oder unterwegs auf manchmal etwas abenteuerlichen Strecken bedroht. Überall haben wir freundliche und hilfsbereite Einheimische angetroffen.

    Der langen Schreibe kurzer Sinn: Tunesien bietet mehr, als nur Sonne, Strand, obligate Sehenswürdigkeiten und AI. 😄 😄

    Gruß
    Pesche

    Tunesien

  • Majestätsbeleidigung
    PescheP Pesche

    Dass "Primitivlinge", denen das Wort "Gast" im Vokabular fehlt und die mit Sicherheit noch einiges mehr auf dem Kerbholz haben, hart angefasst werden, ist zu begrüssen. 10 Jahre sind angemessen! Unsere CH-Justiz kann noch lernen!

    Thailand

  • Bin ich ein Primitivling?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Ich staune nur noch, was mir in diesem Forum alles untergeschoben wird. Ich verwende Fremdwörter (die in der Schweiz nun mal üblich sind), mein Verhalten war unangebracht und elitär, Globetrotter und Geschäftsreisender erwähnt man nicht, oder man ist ein “Bluffer”, Wein trinkt man nicht in einem Charter, oder man ist ein “Süffel”, Stasimethoden (primitive Anschuldigung!) und dann den Vorwurf, ich hätte den beiden Flight Attendants ein Disziplinarverfahren angehängt. Viele haben sich nicht mal die Mühe genommen, meine Beiträge richtig zu lesen, anders sind die Schlussfolgerungen nicht zu erklären. Obwohl ich niemanden Rechenschaft schuldig bin, nur noch dies:

    Ich habe lediglich einen Beschwerdebrief an die Direktion geschrieben. Wobei ich auch das vorbildliche und professionelle Verhalten des Maitre de Cabine lobend erwähnt habe. Damit wollte ich verhindern, dass der Vorgesetzte der beiden Damen noch einen Verweis erhalten könnte. Das Disziplinarverfahren wurde von der GL initialisiert und nachträglich habe ich noch vernommen, dass anscheinend noch weitere gravierende Beanstandungen vorlagen. Ich kenne die Details und das Ergebnis nicht und will es auch gar nicht wissen.

    Obwohl ich während meiner beruflichen Tätigkeit unzählige Länder rund um den Globus bereist habe und auch heute immer wieder in der Luft, auf dem Wasser, auf der Schiene und auf der Strasse auf eigene Faust bis in die hintersten Winkel unseres Planeten unterwegs bin, ist dies mein erster Beschwerdebrief an ein Transportunternehmen. Amüsiert denke ich jedoch an unzählige Gegebenheiten mit Dienstleistenden zurück, die so sicher wie das Amen in der Kirche einige der, ach so verständnisvollen Menschen in eine kleinere bis größere Krise gestürzt hätten. Wenn ich so die Ferienprobleme einiger HC-Benutzer in den verschiedenen Foren zur Kenntnis nehme, z.T. mit erwähnten Korrespondenzen bis zum geht nicht mehr, kann ich mir manchmal ein Schmunzeln nicht ganz verkneifen. Aber lassen wir das!

    Zugegeben, es bedingt einiges bis ich zur Feder greife oder mich lautstark äußere. Ich kenne viele liebe Zeitgenossen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit und sei es auch nur in einem Forum, über anders Denkende herfallen und ohne die Fakten zu kennen, z.T. primitive Wertungen abgeben. Lauthals kläffen wie kleine “Hündchen“, aber wenn es mal wirklich darauf ankommt, die Faust im **** ballen, Kopf runter und schweigen.

    Allen diesen lieben Mitmenschen rate ich mal, einige diktatorische Staaten rund um den Globus zu bereisen. Nicht als organisierter “Touri” oder Mitglied irgend einer wohlbehüteten Organisation, sondern während mehreren Monaten auf eigene Faust. Suchen Sie den engen Kontakt mit der Einheimischen Bevölkerung und schreien Sie vor Ort Ihre berechtigte Empörung laut heraus und prangern Sie die z.T unglaublichen Menschenrechtsverletzungen an. Dazu braucht es aber Mut. Sehr viel Mut! Kann sein, dass sie dann plötzlich spurlos verschwinden wie Bruno Manser in Malaysia, eines meiner großen Vorbilder. Auf meinen Reisen habe ich immer wieder feige weggeschaut und geschwiegen. Dafür bin ich heute, wenn auch mit schlechtem Gewissen, noch am Leben. Autsch ... Jetzt bin ich aber tüchtig vom Thema abgekommen. Sorry!!

    Ich melde ich mich aus diesem Thread ab, mit der Bitte an einige Forenteilnehmer: Zuerst Lesen, dann Denken, dann Schreiben!

    Gruß
    Presche

    PS
    @lime
    Danke für deinen Beitrag. Anscheinend habe ich mich doch einigermaßen klar ausgedrückt. 😄

    Airlines

  • Bin ich ein Primitivling?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Schmunzelnd habe ich die weiteren Kommentare zu meinem Thread zur Kenntnis genommen. Interessant, was eine einfache Frage auslösen kann! Den Vorwurf, keine deutschen Begriffe zu verwenden nehme ich zerknirscht zur Kenntnis. Flight Attendants, Maitre de Cabine, Airline, Charter, Image etc. sind nun mal Ausdrücke wie sie in der Schweiz verwendet werden. Aber wir Schweizer sind lernfähig. Ich bin bereits intensiv am üben. Flugbegleiter, Chef de Service, autsch ... das ist ja französisch, also Meister vom Dienst oder noch besser Oberkellner -- geht ja schon recht gut. Jetzt komme ich aber ins Element. Wir sagen z.B. Coiffeur, also Friseur oder Haarschneider, Kondukteur, also Schaffner, Tea Room, also Tee- oder Kaffeehaus. Und ab heute bestelle ich im Restaurant, oh ... Entschuldigung, in der Kneipe oder dem Gasthaus kein Käsefondue mehr, sondern eine Käsesuppe! Meine lieben Mitschweizer werden mit Sicherheit in ein schallendes Gelächter ausbrechen wenn ich diese Ausdrücke verwende, aber was soll’s, ich werde ihnen erklären was Sache ist. Obwohl das nicht so einfach sein wird. Wir sind doch ein “arrogantes” Völklein, wie “levesmaedche” in diesem Forum knallhart festgestellt hat. Na ja, wenn ich da so an einige Ferienerlebnisse denke -- aber lassen wir das! 😱

    Nun, nachdem wir das geklärt hätten, abschließend nur noch dies: Meine Frage habe ich in dieses Forum gestellt, weil einige Freunde und Bekannte die Meinung vertraten, dass auch Fligth Attendants, autsch ... Flugbegleiterinnen einen schlechten Tag haben können und es kein Schleck ist, in der Holzklasse eines Charterfliegers, resp eines von Reiseunternehmen eingekauften Fliegers, Kellnerinnenarbeiten durchzuführen. Und demzufolge manchmal überreagieren können. Ich muss allerdings gestehen, dass ich bis anhin weder in der Business-Class bei Linienflügen, noch in der Holzklasse bei Charter und Linienflügen rund um den Globus irgendwelche Probleme mit dem Kabinenpersonal hatte. Im Gegenteil, ich erinnere mich mit Freude an unzählige unterhaltsame “Plauschs” mit aufgestellten “Mädels”! Was man von den Passagieren nicht immer sagen konnte!

    Wie dem auch sei -- die Fluggesellschaft hat mein Schreiben an die Direktion umfassend und sehr freundlich beantwortet und mir versichert, dass die zwei Stewardessen, resp. Flight Attendants, resp. Flugbegleiterinnen mit einem Disziplinarverfahren rechen müssen! Und als böser Mensch, der ich nun mal bin: Es tut mir nicht Leid!

    Gruss
    Pesche

    Airlines

  • Bin ich ein Primitivling?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Danke für eure positiven Reaktionen. Ich liebe nun mal einen süffigen Wein zum Essen. Das war auch auf meinen früheren Geschäftsflügen so. Wobei die damaligen, nie ausgebuchten fliegenden Gourmettempel, in denen man nach dem Essen noch eine feine handgerollte Zigarre oder eine Pfeife genießen durfte, nicht mit den heutigen vollgestopften fliegenden Kantinen mit gestresstem Servicepersonal verglichen werden können. Und das auch bei Linienflügen renommierter Airlines.

    Und weiterhin gilt für mich das Zitat von Wilhelm Busch:

    “Das Trinkgefäss so bald es leer, macht keine rechte Freude mehr!”

    Und ich nehme mal an, unser guter Wilhelm dachte nicht an Wasser “mit oder ohne Blöterli!”, als er dieses Zitat schrieb!

    Gruß
    Pesche

    Airlines

  • Bin ich ein Primitivling?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Als ehemaliger beruflich weltweit tätiger Vielflieger und heute pensionierter Globetrotter, staune ich immer noch über das vor nicht allzu langer Zeit erlebte, auch im Charterbereich einer renommierte Airline völlig inakzeptable Verhalten von zwei Flight Attendants auf einem Flug nach Bulgarien.

    Die Fakten:
    Zur offerierten Verpflegung bestellte ich für meine Frau und für mich zwei Fläschchen Rotwein. Obwohl praktisch alle Passagiere Mineralwasser konsumierten, war der Fläschchenrotwein ausgegangen. Die für uns zuständige Flight Attendant organisierte einen Ersatz aus einer angebrochenen Weinflasche und informierte uns, die Gläser ein zweites mal nachzufüllen. Beim Einschenken (ohne Tablett!) passierte ihr ein Missgeschick. Sie bekleckerte meine Hose und mein Hemd sowie Sitz und Armlehne. Sie entschuldigte sich für das Missgeschick und half mir bei der Reinigung des Sitzes. Wo gearbeitet wird passieren Missgeschicke, dafür habe ich volles Verständnis, nicht aber für die folgenden Fakten:

    Nachdem wir unseren Imbiss längstens verzehrt hatten und die meisten Fluggäste bereits beim Kaffee angelangt waren, wollte eine zweite Flight Attendant unsere Gläser nachfüllen. Auf meinen Einwand: “Wir hätten den Wein gerne zum Essen genossen und nicht zum Kaffee und verzichten deshalb auf ein weiteres Glas“, antwortete sie schnippis: “Wir sind doch kein Restaurant!”

    Etwas später wollte die Flight Attendant, der das Missgeschick passiert war den Preis von vier Franken für den Wein einfordern. Auf meinen Einwand: “Nach dem was passiert sei, hätte ich eigentlich als Kulanz erwartet, dass die zwei Glas Wein von der Airline übernommen werde“, schnauzte sie mich in einem unvorstellbar arroganten Ton an: “Bezahlen sie jetzt subito den Wein und von Weinflecken sehe ich nichts!” Etwas aufgebracht durch das inakzeptable Verhalten stellte ich freundlich die Frage: “Wie lange arbeiten sie bereits in diesem Beruf?” Daraufhin erhielt ich die Antwort: “Das geht sie nichts an!” Meine Reaktion: “Anscheinend arbeitet hier eine zweite Garnitur!” Zugegeben, eine etwas despektierliche Aussage, die ich unter normalen Umständen nie gemacht hätte. Ihre lautstarke und wütende Antwort: "Sie sind ein Primitivling!". Ich schüttelte nur den Kopf, schwieg und vermied es, auf diesem Niveau mit einer anscheinend hoffnungslos überforderten Frau weiter zu diskutieren.

    Etwas später setzte sich der Maitre de cabine zu uns und offerierte mir, die Reinigung der bekleckerten Hose und das Hemdes. Ich lehnte das Angebot ab, es ging mir nicht um einige Franken. Das freundliche und professionelle Verhalten des Maitre de cabine hat mich wieder versöhnt.

    Von arroganten und überforderten Mitarbeiterinnen wie die zwei erwähnten Flight Attendants sollte sich im heute hart umkämpften Airlinebusiness, ein, auch im Charterbereich um ein gutes Image sorgendes Unternehmen trennen.

    Sehe ich das falsch?

    Gruß
    Pesche

    Airlines

  • Gefahr in chica beach
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    In Boca Chica tummeln sich die üblichen Schlitzohren und Kleinganoven, wie man sie überall in den Massentourismus-Destinationen antrifft. “Touris”, die überfallen und ausgenommen werden, sind in der Regel selber schuld! Im Landesinnern trifft man nur auf hilfsbereite und sympathische Einheimische.

    Etwas anderes macht mir aber schon Sorgen:
    Kürzlich in einer Gesprächsrunde wurde ich gefragt: “Ihr bereist immer wieder auf eigene Faust auf etwas abenteuerliche Weise Länder rund um den Globus, die von militanten Extremistengruppen terrorisiert werden -- habt ihr eigentlich keine Angst?”

    Meine Antwort: “Länder in denen kriegerische Auseinandersetzungen an der Tagesordnung sind, besuchen wir grundsätzlich nicht. Angst haben wir in den bereisten Ländern nicht, obwohl ein Restrisiko immer besteht!” Grundsätzlich wollen Extremisten weltweit auf sich aufmerksam machen. Einen vollbesetzten Touristenbus in die Luft zu sprengen oder in einem Touristenhotel eine Bombe zu zünden, bringt die gewünschten Schlagzeilen in den Medien.

    Zwei “NOBODY“-Touristen wie meine Frau und ich, die alleine unterwegs sind und in der Regel in einfachen Einheimischen-Hotels oder Privat logieren und nebst einem klapprigen Mietwagen, den wir vor Ort organisieren, die gleichen Transportmittel wie die Einheimischen bevorzugen, bringen keine Schlagzeilen wenn man uns ins Jenseits befördert!

    Und wenn ich ehrlich sein will -- ein Pauschalaragement mit Rundreise in gewissen Ländern zu buchen, wie das viele unserer Freunde und Bekannten machen, würde mir echt Angst bereiten!

    Gruss
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Gefahr in chica beach
    PescheP Pesche

    @alle Angsthasen und Uebervorsichtigen in diesem Forum ...

    Tipp:
    Bleibt zu Hause und macht nur noch UHU (ums Haus herum!) Ferien. Aber Vorsicht: Stürzt nicht die Treppe runter und schliesst um Himmels Willen alle Türen und Fenster. Einbrecher, Lustmolche und Killer sind unterwegs. Die Welt ist schlecht!! Das müsst ihr euch jede Sekunde bewusst sein! 😱 😱

    Dominikanische Republik

  • Wie findet ihr die Metropolen Europas?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Das schönste "Städtli" der Welt ist Bern!

    Was ist es aber, was uns an Bern so gefällt und nach jeder Rückkehr aus der prodelnden Fremde immer wieder in den Bann zieht: Sind es die gemütlichen Beizli, die nur Insidern bekannte Kleinkunstszene, das vielseitige Konzert- und Theaterangebot für jeden Geschmack, die einmalige Front (für nicht Berner die „Beizen“ auf dem Bärenplatz), das schönste Flussbad der Welt / das Marzili, unser Hausberg / der Gurten, der Tierpark mit den “Büffeli”, unseren Acker- Flughafen Belpmoos, die gutmütigen, etwas langsamen aber selten gehetzten Bürger, die neuen roten Trams, das urchige “Bärndütsch”, ist es das permanent in Renovation stehende Münster, oder der Bärengraben oder ... ? Ich weiß es nicht. Oder ist es vielleicht gerade diese provinzielle Durchschnittlichkeit, die uns so wohltuend von den großen Weltmetropolen und den “Möchtegern” Weltmetropolen wie Zürich & Co unterscheidet?

    Gruss
    Pesche

    Sonstiges Europa

  • Koffer service-4* Hotel
    PescheP Pesche

    Egal ob 1, 2, 3, 4, oder 5-Stern Herbergen -- steht ein Kofferträger bereit, nehmen wir seine Dienste in Anspruch, sonst erledigen wir es selbst. Ich schmunzle immer wieder, wenn wir frisch gedouscht das Zimmer wieder verlassen und die verschwitzten "Touris" sichten, die immer noch sehnsüchtig auf ihren Koffer warten! 😞

    Allgemeine Fragen

  • Typisch DEUTSCH........
    PescheP Pesche

    Also das mit dem “Liegenreservieren” finde ich super. Je mehr innerhalb einer Familie reserviert werden, desto besser! Damit man mich jetzt nicht missversteht -- wir haben noch nie Liegen reserviert, weil wir uns in der Regel nur kurzzeitig in den Anlagen aufhalten, auch wenn sie noch so schön sind und lieber auf eigene Faust die nähere und weitere Umgebung erkunden. Dennoch begeben wir uns zwischendurch an den Pool und amüsieren uns jeweils köstlich. Verglichen mit den, in der Regel dümmlichen und niveaulosen Abendanimationen sind diese Lifevorstellungen am Pool unterhaltsamstes Theater. Die Mitwirkenden unfreiwilligen Schauspieler von klein bis groß, gleich welcher Nationalität, entlocken uns immer wieder ein Schmunzeln das sich manchmal bis zu lautem Gelächter weiter entwickelt, das die Mitwirkenden jeweils mit bösen Blicken zur Kenntnis nehmen.

    Darum liebe Liegenreservierer, bleibt eurem Tun treu, verteidigt euer Territorium bis zum letzten Atemzug -- ihr beschert uns damit vergnügliche und unterhaltsame Stunden! 😄 😄

    Allgemeine Fragen

  • Wieviel Sterne sollte das Hotel mindestens haben!!!
    PescheP Pesche

    Was man wissen muss:

    In echten 5-Sterne Hotels rund um den Globus steigen keine Pauschaltouristen ab. Ich habe jedenfalls keine angetroffen.

    PS
    Mein Arbeitgeber hat die “etwas überrissenen” Kosten!” übernommen. Ein normal “Sterblicher bezahlt nicht 1000 bis mehrere tausend Dollars für eine Übernachtung -- ohne Frühstück!! :?

    Tunesien

  • Gefahr in chica beach
    PescheP Pesche

    @Denlux 😄
    Auch ich muss zerknirscht gestehen: Ich habe überlebt. 2007 ist aber Ruhe angesagt. Dieses Jahr besuchen wir meine alten Geschäftsfreunde in Caracas. Dieses niedliche geruhsame "Städtchen" muss man erlebt haben. Schon auf eigene Faust mit dem Miet-Pkw in diesem Hexenkessel rumzukurven ist ein Erlebnis. Und dann die berüchtigten Etablissements in der Innenstadt. Da geht die Post nach Einbruch der Dunkelheit ab!

    Tipps für Unternehmungslustige:
    Keine Kameras, keinen Schmuck, keine Uhren, nur das nötigste an Geld, unrasiert und die ältesten verwaschenen Klamotten. Und kaum zu glauben: Bei meinem letzten Besuch mit venezolanischen Freunden haben uns zwielichtige Gestalten ein Bier bezahlt, weil sie annahmen, dass wir pleite sind! Kalkuliertes Risiko!

    PS
    Nicht kalkulierbar ist, "wenn ein "besoffener" Rowdy in unseren Breitengraden die Herrschaft über seinen Wagen verliert und frontal meinen Wagen rammt!!

    Dominikanische Republik

  • Gefahr in chica beach
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Was mache ich falsch?

    Diese Frage stelle ich mir immer wieder, wenn ich die die diversen Forenbeiträge zur Kenntnis nehme. Raubüberfälle, Schlägereien, Diebstähle oder noch schlimmer, Mord und Todschlag sind anscheinend in vielen Ländern und speziell in Südamerika und der Karibik an der Tagesordnung.

    Während meiner beruflichen Tätigkeit als Projektingenieur für Kraftwerkanlagen habe ich in einigen südamerikanischen Staaten im Auftrag eines Multis gearbeitet. Sogenannt heiße Länder bezüglich Kriminalität, die ich anschließend auch immer wieder beruflich und privat mit meiner Frau bereiste. Logiert haben wir von Luxusherbergen in den Großstädten, Luxusgettos in den Tourismusregionen über einfache Provinzhotels, Privatunterkünfte bis zu Absteigen und Hängemattenübernachtungen irgendwo am Rande der Zivilisation.

    In den vergangenen rund 50 Jahren wurde ich auf meinen beruflichen oder Ferien-Individualreisen mit Airline, Miet-Pkw, Bus, Bahn oder Schiff rund um den Globus weder *********, ausgeraubt noch zusammengeschlagen. Zugegeben, wir haben unzählige nette und weniger nette Mitmenschen kennengelernt. Vielmals waren die weniger netten Ausländer oder CH-Landsleute! Obwohl wir die abgelegensten Gebiete auf mehr oder weniger abenteuerliche Weise bereisten und auch immer wieder zu später Stunde in manchmal etwas fragwürdigen Etablissements unterwegs waren, wurden wir nie von Einheimischen *********.

    Nein, das stimmt nicht ganz. Ich muss leider gestehen -- Einmal wurden meine Frau und ich nach Mitternacht von einer Gruppe gewalttätiger Chaoten angepöbelt. Wir hatten jedoch Glück -- sie raubten uns nicht aus und schlugen uns nicht zusammen! Und einmal mehr stellt sich die Frage: Was machen wir falsch?

    PS
    Ort der Handlung: Nach Mitternacht beim Hauptbahnhof von Bern / CH!!

    Gruss
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Gefahr in chica beach
    PescheP Pesche

    Hallo gobo

    Meinem Posting kannst du entnehmen, dass ich real in Boca Chica war. Und eines kannst du mir glauben -- verglichen mit Metropolen wie Caracas, Rio oder Bogota, um nur einige heisse Städte in Südamerika zu nennen, ist Boca Chica tiefe Provinz. Und die DR ein verhältnismässig sicheres Land. Diese Erkenntnis habe ich nicht aus irgendwelchen 08/15 Reiseführern oder Statistiken, sondern, aus eigenen Erfahrungen gewonnen.

    PS
    Wenn es dich interessiert, schaue mal via mein Profil meine diversen Forenbeiträge an.

    Gruss
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Gefahr in chica beach
    PescheP Pesche

    Hallo

    Boca Chica ist nicht sichererer oder gefährlicher als andere Massentourismus Destinationen auf der DR!

    Meine Frau und ich, obwohl im Rentenalter, haben das pulsierende nächlicheTreiben hautnah aus Interesse etwas näher angeschaut. Nach Mitternacht, so zwischen 02 00 und 04 00 Uhr ist in den unzähligen Bars und unter freiem Himmel der ****** los! Nebst den Mädchen, die ihre Dienste den vorwiegend männlichen Touris anbieten, wimmelt es, wie an solchen Orten üblich, von mehr oder weniger schlitzohrigen Gaunern, die auch nicht davor abschrecken, die anscheinend reichen Touris auszunehmen. Da kann es schon mal passieren, dass ein Messer ausrutscht.

    Ich habe mich mit einigen dieser “Mini-Mafia-Ganoven” auf spanisch unterhalten und festgestellt, dass diese Jungs nicht grundsätzlich schlecht sind. Und Touris, die mit Geld nur so um sich werfen und als wandelnde Schmuck- und Videosäulen in der Gegend “rumschlarpen”, fordern diese, nicht auf der Sonnenseite des Lebens Geborenen geradezu heraus!

    So oder so, meine Frau und ich haben diesen grauenhaften Ort fluchtartig wieder verlassen, nicht aus Angst! -- und unsere individuelle Inselrundfahrt mit einem Miet- Pkw zu wirklich traumhaften Orten mit sehr sympathischen Einheimischen
    abseits des Massentourismus fortgesetzt.

    Gruss
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Mietwagen in kuba was wo und wie
    PescheP Pesche

    Hallo siggi

    Beherzige lediglich die zwei, aber überlebenswichtigen Regeln:

    Regel Nr.1
    Der stärkere (Laster, Bus, Geländewagen usw.) hat immer Vortritt und ist immer im Recht!

    Regel Nr.2
    Vertraue nur dem eigenen Fahrstil und berücksichtige, dass weitere Verkehrsteilnehmer ohne böse Absicht, sämtliche bei uns geltenden Regeln missachten können.

    Und noch ein kleiner Tipp:

    Schlecht besoldete Polizisten sind auch nur Menschen, die mit ihren Familien überleben wollen. Darauf bestehen, eine in der Regel unberechtigt aufgebrummte Busse sofort vor Ort zu begleichen. Für die bezahlte Busse (sprich Schmiergeld!) nie eine Quittung verlangen! “Märten” ist übrigens erlaubt! Auf meinen üblichen Einwand: “ich würde die Polizisten gerne auf ihren Posten begleiten und auf einer Bank wechseln, weil ich leider nur einen kleineren Betrag flüssig habe!” wurde nie eingegangen! Und ich bezahlte vor Ort ein verantwortbares Schmiergeld nach dem Motto: “Leben und Leben lassen!”.

    Gruss
    Pesche

    Kuba

  • Ferien in der Schweiz oder in der DR?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Kürzlich wurde ich in einem Restaurant Zeuge folgender Unterhaltung zwischen zwei Frauen:

    1. Frau <Wir verbringen dieses Jahr zwei Wochen Ferien in einem Hotel im herrlichen Engadin>

    2. Frau <Sehr schön -- das würde uns auch zusagen -- leider lässt das unser Ferienbudget nicht zu. Wir können uns dieses Jahr nur Ferien in der Karibik leisten. Wir verbringen zwei Wochen in einem AI-Hotel in der Dominikanischen Republik.

    Ja, so ändern sich die Zeiten!

    Gruss
    Pesche

    Dominikanische Republik
  • 1 von 1

  • Inhalte melden
  • Veranstalter AGB
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Privatsphäre-Einstellungen
  • AGB
  • Impressum
© 1999 - 2026 HolidayCheck AG. Alle Rechte vorbehalten.
  • Erster Beitrag
    Letzter Beitrag