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Pesche

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  • Fidel Castro schwer erkrankt
    PescheP Pesche

    Castros tropischer Sozialismus habe Schiffbruch erlitten, habe ich kürzlich einem sehr einseitig geschriebenen Artikel des in Argentinien lebenden Journalisten “Christian Jacobsen” entnommen.

    Wer in der Revolution Castros nichts anderes sehen mag als ihre terroristische und despotische Seite mit einem alten unbeirrbaren diktatorischen Ideologen an der Spitze und die Errungenschschaften auf der Karibikinsel verdrängt, ist auf beiden Augen blind. Im vorrevolutionären Kuba vegetierten breiteste Bevölkerungsschichten auf dem Land dahin -- ein Bild, das sich dem Besucher in vielen andern Ländern Lateinamerikas noch heute bietet.

    Fidel und sein Freund und Mitstreiter Che Guevara haben reale und imponierende Leistungen erbracht. Ich denke dabei an die unzähligen Großfamilien in den Slums südamerikanischer Großstädte, die in unmenschlichen Behausungen jeden Tag ums nackte Überleben kämpfen und an die Kinder, die in brutalen organisierten Banden auf der Strasse aufwachsen und ohne Schulbildung nicht die geringste Zukunftsperspektive haben.

    Im Gegensatz zu diesen traurigen Verhältnissen habe ich im nachrevolutionären Kuba niemals hungernde Menschen und Bettler angetroffen. Als Herzstück des kubanischen Ernährungssystems wurde die “libretta” eingeführt. Ein Bezugsheft für vom Staat garantierte extrem billige Nahrungsmittel. Damit wurde erreicht, dass jeder Kubaner täglich so viele Proteine erhält, wie die Weltgesundheitsorganisation fordert. Für Kranke, Alte, Kinder und Schwangere gab es unter der Bezeichnung “dieta” Sonderzuteilungen. Erwähnenswert ist ebenfalls die Beseitigung des Analphabetentums. 97% aller Kinder besuchen die Schule. Die Spitzenposition Kubas in der Biotechnologie und in der Medizin sind Früchte des Bildungssystems.

    Diese imponierenden Leistungen wegzudiskutieren wären genau so unsinnig, wie den politischen Druck auf Kritiker zu leugnen. Das Regime hat nicht nur Kräfte gefesselt, sondern auch Kräfte entbunden. Eben darum fühlt man sich dauernd hin- und her gerissen zwischen Ablehnung und Bewunderung von Fidel und Che, wenn man daran geht, die Umrisse des Systems zu analysieren.

    Kuba

  • für unbestimmte Zeit in die Dom.Rep:
    PescheP Pesche

    Hallo Sally

    Überleg Dir das mit Arbeiten in der DR sehr gut. Es ist dort leider nicht anders, als in weiteren unzähligen Staaten rund um den Globus. Je nach Leistungsausweis kannst Du einen Job in einem ausländischen Unternehmen (Banken, Versicherungen, Bauunternehmen, Industrie/Pharma-Unternehmungen, die vor Ort einen Stützpunkt unterhalten oder Großprojekte leiten) finden. Die Anforderungen sind jedoch extrem hoch. Während meiner beruflichen Tätigkeit in einem Multi, bereiste ich geschäftlich solche Länder und kann die Situation einigermaßen beurteilen.
    Außerdem findet man überall auch hervorragend ausgebildete mehrsprachige Einheimische Kräfte.

    Bleiben noch die Hotels, das Gastgewerbe und verschiedenen Touristikunternehmen. Um die, in der Regel schlecht bezahlten Jobs in diesen Betrieben reißen sich aber die weniger gut ausgebildeten Einheimischen.

    Ferien machen oder Arbeiten in solchen Ländern sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

    Gruß
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Ist es gefährlich in Tunesien???
    PescheP Pesche

    Hallo Sandy

    Wir haben Tunesien während 5 Wochen kreuz und quer mit einem Miet-PKW auf eigene Faust bereist. Und in Sachen Sicherheit fühlten wir uns nie, auch zu später Nachtstunde in kleinen und größeren Städten oder unterwegs auf manchmal etwas abenteuerlichen Strecken bedroht. Überall haben wir freundliche und hilfsbereite Einheimische angetroffen.

    Gruß
    Pesche

    Tunesien

  • Familien-Abenteuer-Urlaub Bali - zum ersten Mal und viele Fragen an Euch
    PescheP Pesche

    Hallo Penelope

    Bezüglich Mietwagen auf Bali, ist im Forenbeitrag “Mietwagen auf Bali / Skyline" eigentlich schon alles gesagt. Ich nehme an, dass Du die Beiträge gelesen hast. Ich schließe mich der Antwort von “Issi”an: Schau Dir die Situation vor Ort an und entscheide dann, ob Du das Risiko eingehen willst. Und ein mehr oder weniger kalkulierbares Risiko geht man immer ein! Wenn ja, noch ein Tipp: Beherzige die zwei einfachen, manchmal aber überlebenswichtigen Regeln:

    Regel Nr.1
    Der stärkere (Laster, Bus, Geländewagen usw.) hat immer Vortritt und ist immer im Recht!

    Regel Nr.2
    Vertraue nur dem eigenen Fahrstil und berücksichtige, dass weitere Verkehrsteilnehmer ohne böse Absicht, sämtliche bei uns geltenden Regeln missachten können.

    Abschließend noch einen Rat, den ich allen unternehmungslustigen Reisenden mitgebe, die fremde Länder mit dem eigenen oder einem Miet-Pkw auf eigene Faust bereisen wollen:

    Schlecht besoldete Polizisten sind auch nur Menschen, die mit ihren Familien überleben wollen. Darauf bestehen, eine in der Regel unberechtigt aufgebrummte Busse sofort vor Ort zu begleichen. Für die bezahlte Busse (sprich Schmiergeld!) nie eine Quittung verlangen! “Märten” ist übrigens erlaubt! Auf meinen üblichen Einwand: “ich würde die Polizisten gerne auf ihren Posten begleiten und auf einer Bank wechseln, weil ich leider nur einen kleineren Betrag flüssig habe!” wurde nie eingegangen! Und ich bezahlte vor Ort ein verantwortbares Schmiergeld nach dem Motto: “Leben und Leben lassen!”.

    Gruß
    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Mietwagen auf Bali
    PescheP Pesche

    Hallo Marko

    Bali auf eigene Faust mit einem Mietwagen zu erkunden hat schon seinen speziellen Reiz. Wie schon erwähnt wurde, herrscht dort Linksverkehr und die etwas chaotische Fahrweise der Einheimischen ist zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es macht Spaß, vorausgesetzt man entscheidet sich für einen neueren gut gewarteten 4x4-Jeep.

    Nebst Trips in die Berge bei Penelokan und in den West Bali National Park, haben wir auf mehr oder weniger guten Strassen die Insel umrundet. Ab Gilimanuk besteht die Möglichkeit, inmitten von Lastern mit der Fähre nach Java überzusetzen. Muss man auch erlebt haben. In herrlicher Erinnerung habe ich auch noch die abenteuerliche Küstenfahrt von Kuta via Candi Dasa nach Amed. Für die letzten ca. 30 km benötigten wir allerdings fast einen Tag. Mehrmals nahmen meine Frau und ich an, vom Weg abgekommen zu sein. Hilfsbereite Einheimische klärten uns aber immer wieder auf, dass es sich bei bei Geröllhalden, überwucherten Strecken und mit großen Felsbrocken belegten Fahrrinnen um die Küstenstrasse handelt.

    Die Hauptstrassen sind relativ gut beschildert. Eine gute Straßenkarte und ein Kompass sind jedoch ein Muss, wenn man dieses paradiesische “Inselchen” auch auf Nebenstrassen, die den Namen Strasse eigentlich nicht verdienen, erkunden will. Sitzt man mal in der Patsche, bleibt stecken oder der Motor streikt und es geht nicht mehr weiter, helfen die sympathischen Einheimischen.

    Mit ein wenig Abenteuergeist und einer Portion Flexibilität, kann Bali ohne weiteres auf eigene Faust mit einem Mietwagen bereist werden. Und das auch für pensionierte “Gruftis” wie meine Frau und ich -- es lohnt sich in jeder Beziehung!

    Gruß
    Pesche

    Indonesien

  • Thema: 22623
    PescheP Pesche

    Hallo Silke u. Omega

    Ihr habt recht. Vielleicht kamen meine Ausführungen etwas arrogant rüber. Ich genoss nun mal das Privileg, unseren Globus geschäftlich zu bereisen. Und ich schreibe aus meiner Optik, das gebe ich zu. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich erwarte, dass mein Umfeld und insbesondere die Forenteilnehmer meine Feststellungen und manchmal auch Ratschläge richtig und gut finden.

    Unser Sohn hat z.B. für unsere Reiseart, unsere kulinarischen exotischen Leckerbissen und unsere jeweiligen Unterkünfte nur ein mitleidiges Lächeln übrig. Den wohlverdienten Urlaub verbringt er am liebsten mit Freunden in einem AI-Hotel. Auf unsere Ratschläge verzichtet er. Wenn das Essen reichlich (er hat immer Hunger!) und gut ist, die Drinks süffig und im Preis inbegriffen, die Anlage gepflegt und am Tag (aber nicht zu früh!) und selbstverständlich am Abend bis in die frühen Morgenstunden etwas läuft, sieht er nicht ein, warum er eine solche Bleibe auch nur für kurze Zeit verlassen soll. Klappt es dann noch mit einer Urlaubsfreundin, ist die Welt für ihn in Ordnung. Da kann ich nur zustimmen.

    So, jetzt suche ich mein Körbchen auf. Und heute schlafe ich aus. Als Rentner mit noch einigermassen intakten grauen Hirnzellen kann ich mir das erlauben. “Guet Nacht!”

    Gruß
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Sicherheit auf Isla Margarita
    PescheP Pesche

    Hallo

    Zugegeben, manchmal haben meine Frau und ich auch ein mulmiges Gefühl, wenn wir zu später Nachtstunde noch unterwegs sind. Kuriose dunkle Gestalten, allein oder in Gruppen treiben sich in der Gegend rum und verkaufen diese komischen “Kügeli & Pulver!”. Hin und wieder wird ein Kunde oder ein Passant mit Gewalt bedrängt. Aber alle schauen weg. Nur nicht einmischen heißt die Devise. Und dann die permanenten Berichte in den Zeitungen. Diebstahl, Raub, Vergewaltigungen, Schlägereien bis hin zu Mord sind an der Tagesordnung. Darum fliehen wir immer wieder in ruhigere und friedlichere Gegenden.

    Also damit ich jetzt nicht missverstanden werde: Ich spreche, resp. ich schreibe über die Verhältnisse in unseren Breitengraden. Im Gegensatz dazu fühlen wir uns auch zu später Nachtstunde in unzähligen kleineren und größeren Städten Venezuelas und abgelegenen Dörfern am Rande der Zivilisation, meistens inmitten von lebensfrohen Einheimischen um einiges sicherer, als z.B. nach Mitternacht im und rund um den Bahnhof von Bern und weiteren Städten in unserem schönen Schweizer “Ländli”!

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Thema: 22623
    PescheP Pesche

    Du hast recht Juanito...

    Ich paffe jetzt eine Cohiba (Fidel lässt grüssen!) und geniesse einen Schluck zehnjährigen Rum!

    Hasta luego!

    Pedro

    Dominikanische Republik

  • Thema: 22623
    PescheP Pesche

    Hallo

    Schmunzelnd habe ich die diversen Stellungnahmen zu diesem Thema zur Kenntnis genommen. Bedingt durch meine ehemaligen beruflichen Tätigkeiten in einigen südamerikanischen Ländern werde ich immer wieder gefragt: “wo ist es am schönsten?” Dazu meine Antwort: “Verglichen mit Ländern in Asien, die ich ebenfalls geschäftlich bereist habe, fühle ich mich in Südamerika, wenn ich aus dem Flieger steige und die feuchte tropische Luft einatme -- schlicht und einfach zu Hause. Und zu Hause bin ich dann in jedem Land, egal ob sich der Staat nun Brasilien, Peru, Venezuela, Kolumbien, “Inselchen Domi” und weitere schöne Flecken oder Mexiko / Kuba & Co (obwohl mehr Mittel als Süd!) nennt.

    Jedes Land hat bezüglich Kultur, Flora & Fauna, landschaftlicher Vielfalt, einmaliger Volksmusik und nicht zuletzt dank der jeweiligen einheimischen Bevölkerung einiges zu bieten. Auf die Bewertungen von Touristikern gebe ich nichts. Hände weg von sogenannten Profis und Spezialisten heißt meine Devise!

    Auch bezüglich exzellenten Speis & Trank-Köstlichkeiten und Unterkunft, findet man von den weltweit üblichen stereotypen 5/4-Sterne Herbergen, die wir als Geschäftsleute aus Imagegründen zwangsläufig benutzen mussten (Freunde sagten immer durften!), bis zu sympathischen kleinen Pensionen in jedem Land eine, auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene geeignete Bleibe. Wobei ich heute als immer noch reisefreudiger Rentner kleine, von Einheimischen Familien geführte Pensionen jedem 5-Sterne Haus vorziehe. Und das in jeder Beziehung.

    Interessant ist außerdem die Tatsache, dass sogenannte Traumziele oder Geheimtipps, wie sie in unzähligen Reisehandbüchern erwähnt werden, in der Regel von der einheimischen Bevölkerung alles andere als “Traum” oder “Geheim” bezeichnet werden. Beispiele sind unter anderen Punta Cana auf der Domi oder noch etwas schlimmer, die Isla de Margarita in Venezuela. Venezuela ist ein traumhaftes Land. Es muss ja nicht unbedingt die “Isla” sein. Aber das ist Ansichtssache. Wem es dort gefällt, soll sich wohlfühlen, abgeschirmte und bewachte Traumstrände, AI & Animationen und organisierte Trips genießen und erholt in unsere Breitengraden zurückkehren und sich auf den nächsten Urlaub freuen.

    Allen unternehmungslustigen Reisenden, die südamerikanische Länder etwas näher kennen lernen möchten, empfehle ich, unbedingt Spanischkenntnisse zu erwerben. Es zahlt sich in jeder Beziehung aus. Und wer weiß: Vielleicht wird Südamerika auch für sie mit der Zeit zur zweiten Heimat!

    “Adios” Pesche

    Dominikanische Republik

  • Mitbringsel
    PescheP Pesche

    Hallo

    Interessant ist außerdem die Tatsache, dass Artikel aus fremden Landen zunehmend auch in unseren Breitengraden erhältlich sind und dank Einkauf großer Mengen durch die Importeure preisgünstiger als im Herkunftsland sind.

    Hin und wieder bringe ich einen mehr oder weniger brauchbaren Gegenstand aus dem jeweiligen Gastland mit nach Hause. Meine “Geschäftspartner” sind vorwiegend nicht auf der Sonnenseite des Lebens geborene Einheimische (inkl. Bettler), denen ich nicht einfach einen Almosen überreiche. Das ist beleidigend und diskriminierend! Ich erwarte einen Gegenwert. Das kann z.B. ein für mich völlig unnützer Gegenstand sein, oder eine Auskunft oder einen Tipp, den ich in keinem Reiseführer finde. Und wir beide, der "arme" Einheimische und ich, der leider nur in fremden Landen “reiche” Fremde schließen ein Geschäft ab und wahren beide das Gesicht.

    Gruss
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Schlanktipps für den Urlaub
    PescheP Pesche

    Als Genussmensch genieße ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit ein exzellent zubereitetes Essen. Und Gelegenheiten dazu gibt es viele. Zu viele! Wenn ich nur schon an die exotischen Spezialitäten denke, die auf meinen vielen Reisen den Weg in meinen Teller finden, läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Leider beeinflussen diese Köstlichkeiten nicht ganz unerheblich mein Gewicht und zwangsläufig auch meinen Körperumfang.

    Zerknirscht habe ich deshalb meine Situation und die von Leidgenossinnen und Leidgenossen intensiv analisiert und bin zu einem erstaunlichen, wenn nicht revolutionären Schluss gekommen. Wir Betroffene sind unserer Zeit um Jahre, wenn nicht um Jahrzehnte voraus. Das Schönheitsideal des “Homo sapiens” wird sich in Zukunft diametral verändern. Männer, resp. Frauen mit Bauch werden gefragt sein und für dürre Vertreter der männlichen Rasse mit ihren lächerlichen Waschbrettbäuchen und für magersüchtige weibliche Klappergestell-Models wird man nur noch ein mitleidiges Lächeln übrig haben. Die Zukunft gehört den Molligen!

    In diesem Sinne wünsche ich allen “Bon Appétit!”

    Pesche

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Auto mieten in Tunesien
    PescheP Pesche

    Hallo Tanja

    Lass Dich von den Forenteilnehmern nicht verunsichern. Ich empfehle Dir, vor Ort einen PKW zu mieten. Die Flexibilität in jeder Beziehung ist unbezahlbar. Wenn Du gut verhandelst, liegen bis zu 50% günstigere Mietpreise, vergleichbar mit Angeboten internationaler Unternehmen drin. Zugegeben, der Straßenverkehr ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber immer noch eine Wohltat, verglichen mit der unseligen “ich bin im Recht” Fahrweise in unseren Breitengraden!

    Ich empfehle Dir lediglich, folgende zwei wichtige Regeln zu berücksichtigen, die ich mit Erfolg in vielen Ländern rund um den Globus anwende.

    Regel Nr.1
    Der stärkere (Laster, Bus, Geländewagen usw.) hat immer Vortritt und ist in vielen Ländern immer im Recht!

    Regel Nr.2
    Vertraue nur dem eigenen Fahrstil und berücksichtige, dass weitere Verkehrsteilnehmer ohne böse Absicht, sämtliche bei uns geltenden Regeln missachten können.

    Abschließend noch einen Rat, den ich allen unternehmungslustigen Reisenden mitgebe, die fremde Länder mit dem eigenen oder einem Miet-Pkw auf eigene Faust bereisen wollen:

    Schlecht besoldete Polizisten sind auch nur Menschen, die mit ihren Familien überleben wollen. Darauf bestehen, eine in der Regel unberechtigt aufgebrummte Busse sofort vor Ort zu begleichen. Für die bezahlte Busse (sprich Schmiergeld!) nie eine Quittung verlangen! “Märten” ist übrigens erlaubt! Auf meinen üblichen Einwand: “ich würde die Polizisten gerne auf ihren Posten begleiten und auf einer Bank wechseln, weil ich leider nur einen kleineren Betrag flüssig habe!“ wurde nie eingegangen! Und ich bezahlte vor Ort ein verantwortbares Schmiergeld nach dem Motto: “Leben und Leben lassen!”

    Ich hoffe, dass ich weitere Forenteilnehmer mit meinen Ausführungen nicht zu sehr geschockt habe.

    Gruß Pesche

    Tunesien

  • Dringend:Djerba oder Nabeul im Mai/Juni?
    PescheP Pesche

    Hallo Saphira

    Kleiner Beitrag zur Entscheidungsfindung. Unser bevorzugter Ferienort in Tunesien ist Nabeul, ca. 10 km von Hammamet entfernt. Im Gegensatz zu Hammamet und vielen weiteren Touristenzentren, findet in Nabeul noch das ursprüngliche tunesische Leben statt. Nachts sind in dieser quirligen Provinzhauptstadt der Halbinsel Cap Bon nur noch wenige Touristen anzutreffen. Und was in dieser Stadt kulinarisch geboten wird, ist einsame Spitze. Die vorwiegend tunesischen Gäste sind keine Kostverächter. Einige Restaurants sind in jeder Hinsicht vergleichbar mit Gaut Millau-Gourmettempel in unseren Breitengraden. Nur die Preise sind nicht vergleichbar. Wie zu “Grosis” Zeiten!

    Logiert haben wir im Hotel Prince, etwa 15 Fußminuten vom Zentrum entfernt. Dieses traumhafte Hotel mit einem Riesenpool liegt direkt an einem schönen Sandstrand. Die Gäste stammen vorwiegend aus Frankreich und bringen auch die den Franzosen eigene sympathische Lebensart in das Haus. Unbedingt auf ein VIP-Zimmer mit herrlichem Meerblick bestehen. Ein kleines angemessenes Trinkgeld macht alles möglich. Wir haben nur Übernachten mit Frühstück gebucht. Der Grund: s/weiteroben! Übrigens, das Hotel ist das ganze Jahr geöffnet und dank Hallenbad auch im Winter, z.B über Weihnachen/Neujahr eine Reise wert.

    Unbedingt vor Ort für die ganze Feriendauer einen PKW mieten. Der Preis ist Verhandlungssache! Bis zu 50% günstiger als vergleichbare Angebote internationaler Unternehmen! Die Flexibilität zahlt sich in jeder Beziehung aus. Ok -- der Straßenverkehr, vor allem in Tunis ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber man lernt rasch. Verkehrsregeln gelten nur auf dem Papier und nicht in der Praxis! Nebst einigen Fahrten nach Tunis (ca. 1 Stunde) haben wir selbstverständlich die Halbinsel Cap Bon bereist. Als Weinliebhaber habe ich nach einigem Suchen sogar ein Weingut gefunden! Und der Wein war süffig! Insbesondere das Sperberfestival Ende Juni in El Haouaria hat es uns aber angetan. Ich glaube, wir waren die einzigen Touristen unter den unzähligen Einheimischen. Empfehlenswert ist auch das bereisen von Zentraltunesien, mit einem Besuch der Insel Kerkennah bei Sfax. Die Überfahrt mit der Fähre ist ein Erlebnis. Ich glaube, auch auf diesem “Kahn” waren wir die einzigen Touristen. Kost und Logis unterwegs ist übrigens kein Problem. Herbergen in jeder Preisklasse findet man problemlos.

    Und in Sachen Sicherheit -- wir fühlten uns nie, auch zu später Nachtstunde in kleinen und größeren Städten oder unterwegs auf manchmal etwas abenteuerlichen Strecken bedroht. Überall haben wir freundliche und hilfsbereite Einheimische angetroffen.

    Der langen Schreibe kurzer Sinn: Tunesien bietet mehr, als nur Sonne, Strand und AI!

    Gruß Pesche

    Tunesien

  • Flughafen Peking
    PescheP Pesche

    Hallo Issi

    Du erinnerst dich richtig. Wir wohnen in Bern, resp.in einem Vorort und reisten vor Jahren mit dem Zug von Bern via Moskau, Ulan Bator, Peking, Shanghai und Kanton nach Hongkong. Diese einmalige erlebnisreiche Reise mit normalen, mehrheitlich mit Einheimischen besetzten Linienzügen dauerte mit Aufenthalten rund 5 Wochen. Das mit der Hornhaut auf dem Popo ist kein Problem, wir waren dauernd unterwegs und zu Besuch bei unseren russischen Mitreisenden auf der Transsibstrecke. Lediglich die permanent am Tag und in der Nacht angebotenen Wodkas machte uns mit der Zeit etwas zu schaffen -- na sdarówje!!

    Gruß aus der inzwischen auch sonnigen, aber immer noch kalten Schweiz ins sonnige Hessen!

    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Flughafen Peking
    PescheP Pesche

    Hallo Issi

    Wir sind gestern aus Peking abgereist und leider wieder in der kalten Schweiz. Die Einreiseformalitäten am Airport erfolgen für Individual- (Einzelvisa) und Gruppentouristen (Gruppenvisa) problemlos. Je nach Laune der Immigrationsbeamten (kleine Könige!) müsst ihr mit 10 bis 30 Minuten rechnen. Die Fahrt mit einem Taxi vom Flughafen in das Hotel Grand View Garden dauert etwa 45 Minuten (45 km). Als Grundpreis sind 10 Yuan für die ersten 4 km zu zahlen, danach richtet sich der Preis nach der Wagenklasse (1,20 bis 1,60 Yuan pro km), die geltenden Beträge sind an den hinteren Fenstern angeschlagen.

    Die chinesische Architektur des “Grand View Garden”, die komfortablen Zimmer, die diversen mit Stil ausgestatteten Räumlichkeiten, das integrierte Hallenbad und nicht zuletzt der gute Service haben uns beeindruckt. Auch das reichhaltige Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen. Außerdem liegt das Hotel direkt an einem traumhaften Park mit einem See. Für Hotelgäste ist ein direkter Zugang (ohne Ticket) zum Park möglich.

    Wechseln ohne Taxen könnt ihr im Hotel. Gleicher Kurs wie auf den Banken. (während unserem Aufenthalt: 1Euro = 9,355 Yuan). Auf dem Flughafen nur das nötigste wechseln, schlechter Kurs!

    Obwohl die Taxis sehr billig sind (z.B. 20 Yuan vom Hotel bis zum Platz des Himmlischen Friedens), haben wir als Exoten unter den Touris mehrheitlich Bus und U-Bahn bevorzugt und in den meistens hoffnungslos überfüllten Wagen den Alltag vieler Einheimischen hautnah miterlebt.

    Wegbeschreibung: Ab Hotelausgang, rechts bis Kreuzung mit Lichtampeln (ca. 500 m). Dort ist die Endstation der Buslinie 10. Der Bus fährt ins Zentrum zum Kaiserpalast (ca. 30 Minuten, je nach Verkehr) und dann weiter bis zur Endstation beim Hauptbahnhof. Alternativ könnt ihr bei der U-Bahnstation “Changchunjie” den Bus verlassen und mit der U-Bahnlinie 2 ins Zentrum (Station Qianmen) fahren. Und von dort direkt zu Fuß in das quirlige Alt-Peking mit den belebten engen Gassen und den noch übriggebliebenen einmaligen Hutongs, wo die Zeit anscheinend stillgestanden ist. Mit weiteren der unzähligen Buslinien und den U-Bahnlinien 1 und 3 könnt ihr Peking kreuz und quer erforschen. Lasst euch aber im Hotel unbedingt die gewünschten Sehenswürdigkeiten und Lokalitäten auf chinesisch aufschreiben. Taxifahrer, Bus und U-Bahnpersonal sprechen in der Regel kein Wort Englisch, geschweige denn Deutsch oder eine weitere Weltsprache! Lediglich Studenten suchen immer wieder auf Englisch das Gespräch mit Touristen. Einheitspreis im Bus ist übrigens 1 Yuan und in der U-Bahn 3 Yuan. Unbedingt Kleingeld bereithalten.

    In der näheren und weiteren Umgebung des Hotels “Grand View Garden” findet man unzählige gemütliche, mehrheitlich von Einheimischen frequentierte Restaurants von Einfach bis Luxuriös. Meine Frau und ich sind Genussmenschen und haben für ein exzellentes chinesisches Mehrgangessen mit süffigem Wein oder einem kühlen Bier jeweils zwischen 30 und 100 Yuan für zwei Personen bezahlt. Nicht in jedem Restaurant gibt es eine englische Speisekarte. Ein Reiseführer mit den wichtigsten Wörtern auf chinesisch ist Gold wert und man hat nicht plötzlich einen Hund oder eine Kröte auf dem Teller. Haben wir mal angenommen! Im Hotel, obwohl auch preiswert, muss man ab 200 Yuan inkl. Service für zwei Personen rechnen. Relativ teuer sind auch die Drinks in der Hotelbar. Aber immer noch wesentlich billiger als bei uns der teuren Schweiz.

    Besorgt euch unbedingt einen ausführlichen Stadtplan mit Straßenverzeichnis, U-Bahnlinien und Angabe sämtlicher U-Bahnstationen im Stadtplan.

    Abschließend wünsche ich euch einen erlebnisreichen Aufenthalt in diesem “schnuggeligen” Städtchen!

    Gruß
    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Wie nervig sind die Verkäufer auf Bali?
    PescheP Pesche

    Hallo salvamor

    Deine diversen Reiseberichte verraten, dass du ein toleranter Mensch mit einem ausgeprägten Einfühlungsvermögen bist und viele Länder auch als Individualtourist bereist hast. Deshalb erstaunt mich auch dein Frust nach den “negativen” Erfahrungen am Strand von Hoi An in Vietnam.

    Als Projekt- und Bauleiter habe ich viele Länder rund um den Globus bereist und in einigen auch während längerer Zeit gearbeitet. Dabei genoss ich das Privileg, Land und Leute intensiv kennenzulernen. Nebst freundlichen und hilfsbereiten Einheimischen habe ich selbstverständlich auch ausgekochte Schlitzohren und kleine ****** kennengelernt. Diese Zeitgenossen haben mich jedoch immer wieder fasziniert. In aufschlussreichen Gesprächen habe ich versucht, hinter die Kulissen dieser nicht auf der Sonnenseite des Lebens Geborenen zu blicken. Und das war in der Regel alles andere andere als erfreulich. Vielmals ist es ein täglicher Kampf ums nackte Überleben. Und dabei ist für viele jedes Mittel recht, die anscheinend nur so von Geld strotzenden “Touris” bis zum geht nicht mehr über das Ohr zu hauen. Unzählige wandelnde Schmuck- und Videosäulen sind geradezu prädestiniert, ausgenommen zu werden. Erlangt man jedoch das Vertrauen dieser Einheimischen, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hilfsbereitschaft in jeder Beziehung wird groß geschrieben.

    Vielleicht bin ich auch nur ein Glückspilz. Das wird mir immer wieder in meinem Bekanntenkreis bestätigt. Auf meinen früheren geschäftlichen Reisen und auch heute als immer noch reisefreudiger Rentner, habe ich mit wenigen Ausnahmen keine schlechten Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Mitmenschen, gleich welcher Hautfarbe, Nationalität und Religion gemacht und schon gar nicht mit den sogenannten aufdringlichen Händlern und den sich manchmal etwas überschätzenden Beachboys. Kann sein, dass meine Philosophie: “Das Leben ist zu kurz um es nicht in vollen Zügen zu Genießen” eine entscheidende Rolle spielt.

    So, das musste mal gesagt werden. Jetzt aber ab ins Körbchen. Nächste Woche besuche ich mit meiner Frau wieder einmal das “schuggelige Städtchen Peking!”.

    Gruß
    Pesche

    Indonesien

  • Wie nervig sind die Verkäufer auf Bali?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Ich liebe die quirligen Händler in unzähligen Ländern rund um den Globus und amüsiere mich jeweils köstlich über "Touris", die kurz vor einem Nervenzusammenbruch stehen. In allen Weltsprachen und unzähligen Dialekten gibt es den Satz: "Nein Danke!" Und weiter halte ich mich an das Motto: "Leben und Leben lassen!"

    Gruss
    Pesche

    Indonesien

  • Zimmervergabe
    PescheP Pesche

    Hallo

    In der Regel mache ich immer wieder die gleiche Erfahrung. Ein freundliches Gespräch mit dem Chef de Reception oder mit dem Hotelmanager wirkt Wunder. Obwohl wir beim Reiseunternehmer immer die günstigsten Zimmer ohne spezielle Wünsche buchen , logieren wir mit wenigen Ausnahmen in den schönsten Zimmern (manchmal auch VIP) bezüglich Ausstattung und herrlichem Blick. Und das alles ohne Mehrpreis! Trinkgeld ja, aber immer den jeweiligen Verhältnissen im Land angepasst. Gilt auch für die hilfreichen Geister im Hintergrund. Weiter hilfreich ist, wenn man die Landessprache einigermaßen beherrscht und nicht zu vergessen, die kleinen süßen Geschenklein zum knappern.

    Besuchen wir das Hotel ein zweites mal, reservieren wir das gewünschte Zimmer per Telefon, Internet oder Fax.

    Gruss
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • VISUM für CHINA
    PescheP Pesche

    Hallo Issi

    China und insbesondere Peking ist wirklich der reine Waaaaahnsinn!! Vor einigen Jahren reisten meine Frau und ich individuell per Bahn von Bern (Bahnhof Süd) via Moskau nach Peking und anschließend wiederum per Bahn weiter nach Hongkong. Rund 15’000 km Bahnfahrt und keine Sekunde langweilig! Im März besuchen wir zum dritten mal dieses “schnuggeli” Städtchen Namens Peking. Ok, unser etwas provinzielles Bern ist gemütlicher, aber Peking fasziniert uns immer wieder aufs neue.

    Gruss
    Pesche

    Sonstiges Asien

  • In welchen Ländern sind Raucher noch gern gesehene Gäste?
    PescheP Pesche

    Vorausgesetzt man meidet die sterilen Touri-Hochburgen, ist Kuba immer noch ein Eldorado für Raucher. Was gibt es schöneres, als inmitten fröhlicher Kubaner eine Cohiba zu schmauchen und in regelmäßigen oder auch unregelmäßigen Abständen einen Schluck zehnjährigen Rum zu genießen. Und weiter halte ich mich an das Motto des Geniessers Winston Churchill “Cigars no Sports!” Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich mich auch im “Grufti”-Alter noch pudelwohl fühle!

    Allgemeine Fragen
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