Hallo Clumsi00,
in Kenia herrscht hohes Malariarisiko – nicht nur in den Badezielen an der Küste des Indischen Ozeans, sondern auch bis in Höhen von ca. 2.500 m. Die sogenannte Highland Malaria bedroht auch jeden, der sich auf Safari begibt.
Beim medikamentösen Schutz vor Malaria tropica hat man durch hohe Chloroquin-Resistenz der in Afrika vorkommenden Erreger die Wahl zwischen Medikamenten mit dem Wirkstoff Mefloquin (Lariam; Dosierung: 1 Tabl./Wo.; 3 Wo. vor Reisebeginn und 4 Wo. danach; Kosten für 14 Tage Reisedauer ab 50 Euro) und solchen mit dem Wirkstoff Atovaquon-Proguanil (Malarone; Dosierung: 1 Tabl. à 250 mg tägl., 48 Std. vor Betreten des Malariagebiets und die ersten 7 Tage nach Verlassen; Kosten für 14 Tage Reisedauer 125 Euro).
Dem teureren Malarone wird gern bessere Verträglichkeit nachgesagt, die von vielen Anwendern bestätigt wurde. Häufige Nebenwirkungen von Lariam sind u. a. Magen- und Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Man sollte 3 Wo. vor Reisebeginn mit der Einnahme beginnen, um zu sehen, ob man es verträgt. So kann man notfalls zur Alternative greifen.
Freunde der Stand-by-Behandlung sollten sich klarmachen, dass bei einer Reisedauer von 2 Wo. max. 9 Tabletten über 9 Wo. verteilt eingenommen werden. Bei einer Akutbehandlung schluckt man diese Menge binnen 12 Std.
Weitere stets aktuelle Informationen zur Malariaprophylaxe und den Risikoregionen findet man bei der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin unter www.dtg.org oder auf << Werbung >>
Darf ich kurz an die von Dir akzeptierten Forenregeln erinnern. Darin steht eindeutig, das Werbung (auch verdeckte) hier nicht gestattet ist.
Also habe ich den link entsprechend unkenntlich gemacht und bitte darum dieses so zu akzeptieren und zukünftig nicht mehr zu posten.
Danke