DANKE für Euren Beitrag!!!
Als "Wessi" hab ich es nicht gewagt, über Eure damalige Situation und die damit verbundenen Ängste und Gefühle zu schreiben.
@alle anderen:
Aber da es nun von Menschen kommt, die es selbst erlebt haben, möchte ich hier auch nochmal darum bitten, tunesischen Freunden und Bekannten das Gefühl zu geben, dass wir sie mit ihren Problemen nicht alleine lassen!
Wie Frank und Ines hat es bestimmt vielen Menschen in der damals wahrlich SEHR angespannten und SEHR gefährlichen Lage viel Kraft gegeben.
Einen gebuchten Frühlings- oder Sommerurlaub nicht jetzt sofort schon zu stornieren odr umzubuchen wär' das eine. Denn das zeugt auch schon von etwas Vertrauen in das tunesische Volk. Und Mobile, Social networks, blogs etc. sind heutzutage auch geniale Mittel hierfür!
Da hatten es Freunde der Ostdeutschen früher deutlich schwerer und sie haben es schließlich auch geschafft!
Und ich glaube an die Tunesier! Die schaffen das!
Trotzdem kann Ihnen jede Unterstützung auf diesem schweren Weg sicher helfen!
Übrigens, zu 1989:
So wie ich das mitbekommen habe, waren Plünderungen in der kritischen Phase damals vermutlich das Letzte, wovor die Menschen damals Angst hatten.
Dann doch eher vor zig bereitstehenden Panzern und Maschinengewehren, die rücksichtslos in die riesige Menge abgefeuert hätten werden können.
Diesen Mut, der wohl nur aus der Verzweiflung kommen kann, und der mit der Menge wohl noch wächst, bewundere ich bis heute!
Und obwohl ich km-mäßig wirklich weit weg vom Geschehen war,
ist mir meine große Angst immer noch sehr präsent, als es eigentlich nur eines falschen "Räusperers" bedurft hätte und etwas unfassbar Grausames wäre geschehen...