Das Thema "umfassende Beratung" hatten wir schon. Es gibt einseits gesetzliche Vorschriften andererseits moralische Verpflichtung und natürlich das gewisse "Etwas", das die bessere Beratung ausmacht.
Aber jetzt red i amal Klartext:
Thread-Beginner schreiben von Gründen, die sie nicht nennen wollen, waren 33 Tage vor Abreise im Reisebüro, waren erstaunt über die Höhe der Stornogebühr - man hatte angeblich 10 - 20 Prozent "im Allgemeinen" mitgeteilt.
Haben die Kunde nie zu Hause auch nur einen Blick auf die für sie jetzt auf einmal angeblich so wichtigen Bestimmungen geworfen?
Haben sie auf irgendetwas spekuliert, was 10 Prozent Stornogebühr aufgewogen hätte?
Haben sie einmal im RB nachgefragt?
Wir kennen diese Antworten nicht. Aber ich sage dir aus meiner nunmehr 30jährigen Praxis: da steckt etwas dahinter, was wir nicht kennen oder bereits Erfahrung in solch Art von Stornierung. Jedenfalls meine ich, dass man nicht immer alles und jedes der "Beratung" zuschieben kann und darf. Es gibt so etwas wie Eigenverantwortung.
Und noch eine wichtige ERfahrung von mir: anfangs habe ich immer brav wirklich alles abgefragt und erklärt und nachgeblättert. Bis mir einmal ein Kunde erklärte, dass er eigentlich ungern bei mir bucht, weil ich so bürokratisch vorgehe - es sei nur die günstige Lage des Bürors... Verstehst? Die Kunden wollen gar nicht den ganzen bürokratischen Tam Tam vorgekaut bekommen! Das macht ihnen Angst, nimmt ihnen die Urlaubsfreude.
Letztes Jahr hatte ich einen Kunde, der wollte ganz genau erklärt bekommen, warum er bei mir drei Mal unterschreiben muss. So was hat er noch nie getan! Drei Mal deshalb, weil damit gemäss herrschender Rechtslage das Reisebüro mit der Anmeldung auf der ganz sicheren Seite ist.
Alles klar?