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  • Germanwings-Flug für 1Cent???
    salvamor41S salvamor41

    @ Tim
    Deine Rechnung hat einen Haken. Die verkaufen nämlich nicht alle 200 Plätze für 1 Cent, sondern max. 5-10 Sitze. Und das können die allemal locker wegstecken, der Verlust wird nämlich mit der entsprechenden Summe aus dem Werbeetat subventioniert.

    Airlines

  • Bei Pauschalreise Mietwagen mitbuchen?
    salvamor41S salvamor41

    @ Travelling Mat

    Du hast das absolut richtig dargestellt! Entscheidend bei der Bewertung der Preise ist der Endpreis unter Berücksichtigung der Vollkaskoversicherung o. SB und auch der MWSt, die im Ausland natürlich eine andere Bezeichnung trägt als bei uns. Der Begriff "value added tax" (VAT) wird aber wohl überall verstanden. Es lohnt sich, danach zu fragen, ob der genannte Preis incl. VAT ist.
    Zum Thema "Schrottkiste": das haben wir auf Tenerife mal ähnlich erlebt, oben in den Canadas ging die Kiste aus und war zu nichts mehr zu bewegen, und das in Zeiten, als es noch kein Handy gab. Eine "feine" Sch....! Deshalb sollte man, wenn man bei Einheimischen ein Auto leiht, nicht die allerletzte Rostbeule nehmen, auch wenn sie "sensationell" billig ist. Und vor allem, Bremsen, Lenkung, Reifen, Beleuchtung vorher checken!

    Allgemeine Fragen

  • Bei Pauschalreise Mietwagen mitbuchen?
    salvamor41S salvamor41

    Hallo Dirk,

    ich bin sicher, daß Du Verständnis dafür hast, daß ich bei Deinem Beitrag weiter oben kurz tätig geworden bin. Ich weiß, daß es keine Absicht ist, aber wir wollen ja alle User gleich behandeln.
    Manchmal bin ich selber in Versuchung, spontan und ohne jegliche Absicht einen konkreten Hinweis auf eine Seite zu geben, bis jetzt habe ich mich noch immer in letzter Sek. bremsen können!
    Nichts für ungut!
    Gruß salvamor

    Allgemeine Fragen

  • Hotelbuchung übers Internet
    salvamor41S salvamor41

    Hallo Markus,

    es ist unangebracht, bestimmte Internetseiten hier namentlich zu empfehlen, weil es eine Unmenge davon im Netz gibt. Du brauchst nur mal zu googeln (keine Werbung, der Begriff hat sich inzwischen verselbständigt!) und den Begriff "Hotel" einzugeben, dann wirst Du regelrecht überschwemmt mit Angeboten bzw. Seiten.
    Ansonsten gibt es 2 Wege, zu Deinem Hotel zu kommen:

    1. Du nennst Deinem Reisebüro den Namen des Hotels und fragst, ob und ggf. zu welchen Konditionen sie es für Dich buchen können + ind. Flug.
    2. Du setzt Dich mit dem Hotel direkt übers Internet in Verbindung, dazu mußt Du nur die Seite wissen bzw. diese ausfindig machen. Dann buchst Du einen ind. Flug dazu. Fertig!
      Viel Spaß im Urlaub!
      Gruß salvamor
    Allgemeine Fragen

  • Reiseversicherung - wo abschließen?
    salvamor41S salvamor41

    @ Travelling Mat
    Die von Dir genannte Versicherung mit Sitz in einer Universitätsstadt Unterfrankens ist zwar günstig, aber nur bei der reinen  R ü c k t r i t t s versicherung, einen
    Reise a b b r u c h-Baustein bieten sie aber nicht an!
    Es scheint unangebracht, einen bestimmten Versicherer namentlich zu erwähnen, weil es eine ganze Menge Anbieter auf dem Markt gibt. Deinen Tipp, die Suchmaschine zu betätigen, kann ich deshalb nur unterstützen. Über das Internet bekommt man eine prima Übersicht, kann den für einen selber maßgeschneiderten Versicherungsumfang aussuchen, gezielt danach suchen und dann entweder übers Internet oder ggf. im Reisebüro abschließen. Die Reisebüros, vor allem die Kettenläden, arbeiten aber in der Regel nur mit einem einzigen Versicherer zusammen.
    Es lohnt sich, zu vergleichen!

    Allgemeine Fragen

  • Urlaubsabmeldung!
    salvamor41S salvamor41

    Hallo Latina,
    Hallo Latina,
    2 Wochen Brasilien! Ein wunderbarer Gedanke, wenn man heute so aus dem Fenster schaut bei der Dunkelheit und den Graupelschauern!
    Ich bin sicher, viele hier im Forum von HolidayCheck würden sich freuen, wenn Du über Deinen Urlaub in Brasilien zur Erwärmung Deiner Mitdiskutanten berichten würdest.
    Vielen Dank im voraus.
    Gruß
    Salvamor

    Fun - Forum

  • Flug via ........Koffer?
    salvamor41S salvamor41

    Woodstock, Du hast eine einfache Frage gestellt, die Antwort ist etwas komplizierter.
    Wenn es sich um 2 verschiedene Fluggesellschaften handelt, mußt Du in der Regel beim Umsteigen neu einchecken, sofern es zwischen den beiden Gesellschaften kein entsprechendes Check-in-Abkommen gibt. Gute Reisebüros achten aber meist von sich aus darauf, daß die Flggesellschaften dem selben Airline-Verbund angehören. Bei diesen Allianzen handelt es sich um weltweite Zusammenschlüsse renommierter Fluggesellschaften mit dem Ziel, den Fluggästen sozusagen unter einem Hut mehr Destinationen, Flüge, Anschlußmöglichkeiten, Vielfliegerprivilegien, Zugänge zu Lounges etc. anbieten zu können und, das ist hier das Thema, last not least ein einziges Check-in zu ermöglichen.
    Darüber hinaus gibt es Codesharing-Abkommen und Franchise-Abkommen zwischen Fluggesellschaften mit dem selben Ziel.
    Zur Zeit gibt es meines Wissens drei große Allianzen:

    1. STAR ALLIANCE, Mitglieder: Lufthansa, United Airlines, SAS, Thai, Air Canada, TAP u.a.
    2. SKYTEAM, Mitglieder: Air France/KLM, Continental, Delta Airlines, Korean Airlines, Alitalia, Czech Airlines u.a.
    3. ONEWORLD, Mitglieder: British Airways, American Airlines, Cathay Pacific, Qantas, Iberia, Finnair, Swiss u.a.

    Ich hoffe, das ist a-jour, es gibt schon mal Verschiebungen, aber hier geht's ja ums Prinzip.

    Gruß
    salvamor

    Airlines

  • Bei Pauschalreise Mietwagen mitbuchen?
    salvamor41S salvamor41

    Es gibt natürlich über die von Dirk genannte Firma hinaus eine ganze Latte von international tätigen Autovermietern (ich möchte hier namentlich keine nennen). So kann man sich schon hier in Ruhe an den PC setzen, einen Preisspiegel erstellen und dann entscheiden.
    Wir haben allerdings, zumindest auf Teneriffa, die Erfahrung gemacht, daß örtliche Anbieter kostengünstiger vermieten. Man muß nur immer ein Auge darauf haben, daß die sicherheitsrelevanten Dinge (Reifen, Bremsen etc.) i.O. sind und Vorschäden in den Mietvertrag aufnehmen lassen. Das kann man alles nur vor Ort regeln. Dazu ist es erforderlich, daß man sich vor Ort schon ein wenig auskennt.
    Wenn man sein Fahrzeug schon am Flughafen entgegen nehmen will und es auf ein paar Euros mehr nicht ankommt, ist es allemal besser, von hier aus zu buchen.

    Allgemeine Fragen

  • Flug via ........Koffer?
    salvamor41S salvamor41

    Hallo Woodstock,

    im Bereich "BAGGAGE CLAIM", wo man seine Koffer vom Band holt, gibt es immer ein Hinweisschild "LOST BAGGAGE". Entweder gibt es einen Counter direkt in der Nähe der Bänder oder, meist in kleineren Flughäfen, ein Büro, das man aufsuchen muß. Dort kann man seine Reklamation los werden.
    Oberstes Gebot: ruhig und sachlich bleiben! Bei der Masse an Gepäck, das durch die Lüfte schwebt, ist es völlig normal, daß mal Gepäckstücke fehl geleitet werden.  Und der Mensch, der die Reklamation entgegen nimmt, kann auch nichts dafür, daß was schief gelaufen ist.
    Man zeigt dort sein Ticket mit dem Einlieferungsbon und wird gebeten, das Gepäckstück äußerlich zu beschreiben: ungefähre Größe, Hartschale oder Leder, Farbe etc., zur Erleichterung der Beschreibung legt man dem Fluggast manchmal einen Katalog mit Bildern vor.
    Die "Lost Baggage"-Mitarbeiter der Flughäfen sprechen in der Regel ausreichend Englisch. 
    Es kann vorkommen, haben wir so erlebt, daß man versucht, den Fluggast im Schnellverfahren "abzuwimmeln". Die Mitarbeiter dort sind auch nur Menschen, sie sind den ganzen Tag mit Negativerlebnissen und verärgerten Fluggästen befaßt und manchmal auch selber "sauer gefahren". In solchen Fällen: Nerven behalten! Darauf bestehen, daß ein detaillierter Verlustbericht verfaßt wird,   u n b e d i n g t  Kopie davon verlangen, aus der auch hervorgeht, bis wann das Gepäckstück nach Hause nachgeliefert wird, weiterhin eine Tel.Nr. für Rückfragen !

    Gruß salvamor

    Airlines

  • Erfahrungen mit Zusatzversicherungen für die Urlaubszeit: Krankenversicherung
    salvamor41S salvamor41

    Je älter man wird, um so mehr Wert legt man in der Regel auch auf einen guten Auslandskrankenschutz, das ist auch eine Sache der Erfahrungen, die man im Laufe der Zeit so macht. Eigentlich sollte aber wirklich jeder eine solche Versicherung haben, denn bekanntlich können auch jüngere Leute krank werden. Empfehlenswert ist unbedingt, zu prüfen, ob der Kranken-Rücktransport, notfalls auch per Ambulanz-Jet, mit eingeschlossen ist.
    Wir haben einen Familien-Vertrag bei einem großen deutschen Automobilclub (ich glaube für Euro 17,00) und sind damit bisher gut gefahren, aber solche Policen bieten fast alle Krankenversicherer auch an.

    Allgemeine Fragen

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Für Jan./Febr. '04 hatten wir uns ursprünglich vorgenommen, eine Woche Rio mit zwei Wochen Paraty an der Costa Verde (zwischen Rio und Sao Paulo) und der Ilha Grande zu verbinden, aber dann kam alles anders. Wir hatten bei einem der früheren Brasilien-Urlaube ein nettes deutsch-brasilianisches Ehepaar, das in Norddeutschland lebte, kennen gelernt. Zwischenzeitlich hatten sie in der Nähe von Joao Pessoa im Bundesstaat Paraiba eine Pousada gebaut und sie überredeten uns, in ihrer neuen Heimat ein paar Tage zu verbringen. Wir freuten uns auf ein Wiedersehen mit dieser sympathischen Familie und auf die uns völlig unbekannte Gegend dort.
    Zunächst verbrachten wir aber 1 Woche in der wunderschönen alten Stadt Olinda, ca. 10 km von Recife im Bundesstaat Pernambuco entfernt. Wir hatten dort die Pousada Peter gebucht, die dem ehemals in Stuttgart ansässigen Kunstmaler Peter Bauer gehört. Sie ist untergebracht in einem alten kolonialen, komplett renovierten Patrizierhaus mitten in der Altstadt von Olinda. Peter Bauer hat großen Wert auf eine geschmackvolle Innenausstattung seines Hauses gelegt, in der großen Eingangshalle hat er seine eigenen Bilder und auch eine Menge unterschiedlicher Kunstgegenstände regionaler Künstler ausgestellt. Wir hatten dort ein geräumiges, ruhiges Zimmer nach hinten raus mit unmittelbar angrenzender Terrasse und weitem Blick über Olinda bis hin zur Skyline von Recife. Peter Bauer war uns ein charmanter, hilfsbereiter Gastgeber.
    Olinda, eine der ältesten Städte Brasiliens, wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt, auf Hügeln gelegen, beherbergt eine stattliche Ansammlung von alten Wohnhäusern, Kirchen, Kapellen, Klöstern, Abteien, Museen. Es gibt in Olinda eine ausgeprägte Kunstszene mit vielen Ateliers und Galerien, eine Reihe bemerkenswert guter und dennoch für unsere Verhältnisse preisgünstiger Restaurants, und der Karneval von Olinda gilt als der authentischste und fröhlichste von ganz Brasilien. An unserem Ankunftstag erhielten wir sofort eine Kostprobe davon, einfach umwerfend!
    Von Olinda aus besuchten wir u.a. auch die "Terca Negra" in Recife, ein jeden Dienstag stattfindendes Konzert verschiedener afro-brasilianischer Musikgruppen auf einem Platz im Zentrum. Sehr wild und exotisch! Höchst empfehlenswert!
    An einem Regentag sind wir in ein großes Einkaufszentrum in Recife "eingefallen" und haben uns mit preisgünstigen und, wie wir inzwischen festgestellt haben, qualitativ guten Textilien und Lederwaren aus brasilianischer Produktion eingedeckt.
    Unsere Bekannten holten uns dann in Olinda ab und wir fuhren ins rund 200 km entfernte Jacuma im benachbarten Bundesstaat Paraiba. Sie hatten in, für deutsche Verhältnisse, Rekordzeit ihre Pousada neu erbaut, ein wirklich ansehnliches Anwesen. Die Umgebung dort ist allerdings touristisch eher unterbelichtet, weil es bisher nur wenig entsprechende Infrastruktur gibt. Die Gäste, die wir in dieser Gegend antrafen, waren überwiegend Wochenendurlauber aus der Nähe oder Backpacker auf dem Weg nach Norden. Wer auf weitere touristische Zutaten verzichten kann, findet dort in Paraiba allerdings Strände von allererster Klasse vor, weitgehend unberührt und landschaftlich von ungewöhnlicher Schönheit. Es ist also Potenzial vorhanden, daß diese Gegend einmal in Zukunft wirklich zu einer touristischen Attraktion wird. Die dort jetzt investieren, tuen dies im Hinblick auf die touristische Zukunft dieser Region. Es wird allerdings noch eine gewisse Durststrecke zu überwinden sein!
    Von Jacuma aus haben wir die Hauptstadt des Bundesstaates Paraiba, Joao Pessoa, besucht, die mit vielen Grünflächen durchsetzte Stadt hat ca. 600.000 Einwohner und setzt seit einigen Jahren mehr und mehr auf den Tourismus. Es gibt eine lange, gepflegte Strandpromenade mit vielen Restaurants und Cafes und auch einige interessante Shopping Malls.
    Nach 5 Tagen Paraiba fuhren wir dann zurück nach Pernambuco, um unseren Urlaub in Porto de Galinhas, ca. 70 km von Recife entfernt, fortzusetzen. Wir hatten von Jacuma aus die Pousada Tabajuba reserviert, sie liegt unmittelbar am langen Hauptstrand des Ortes und gehört dem sympathischen amerikanisch-brasilianischen Ehepaar Scott Stemm und
    Kiki Zonari, die mit der höherrangigen Pousada Tabapitanga noch ein weiteres Haus dort betreiben. Beide kümmern sich persönlich um das Wohl der Gäste und sind jederzeit ansprechbereit. Vorbildlich!
    Um an den Strand zu gelangen, muß man nur von der Terrasse aus ein kleines Tor öffnen. Die Pousada mit ihrem flippig-bunten Outfit hat uns auf Anhieb gut gefallen. Die Gäste waren weit überwiegend besser gestellte Brasilianer aus dem Süden des Landes, ein paar Argentinier und Urus. Deutsche Gäste werden dort zwar ausgesprochen gerne, aber relativ selten gesehen. In Anbetracht der tollen Lage des Hauses und des obligatorisch üppigen und qualitativ sehr guten Frühstückbuffets war der Preis pro Zimmer und Nacht von Reais 165,00 (z.Zt. ca. Euro 48,00) durchaus angemessen.
    Von der Pousada aus konnte man den Ort selber mit einem ca. 20 minütigen Strandspaziergang erreichen oder auch problemlos per Taxi. Porto de Galinhas, ein ehemaliges Fischernest, ist sicher der bekannteste Badeort in Pernambuco. Er ist zwar inzwischen durch und durch touristisch, aber auf eine nette brasilianische Art. Die Infrastruktur dort ist sehr gut ausgebaut. Der Ort entfaltet seine wirklichen Reize erst, wenn die Lichter angehen. Es gibt dort eine vielfältige Gastroszene, unter anderem auch ein überregional beachtetes Restaurant ("Beijipura") mit kreativer brasilianischer Küche.
    Die Umgebung des Ortes ist "südseemäßig", lange Palmenstrände, bei Ebbe autobahnbreit und wunderbar zu begehen, ganz feiner, weißer Sand. In Ortsnähe gibt es ein Riff, ideal zum Schwimmen und Tauchen!
    Porto de Galinhas läßt als reiner Erholungs- und Badeort keine Wünsche offen!
    Wir trennten uns ungern von diesem wunderschönen Haus mit seiner wohltuenden Umgebung, allein einsetzender sintflutartiger und nicht enden wollender Regen erleichterte uns ein wenig den Abschied. Die weltweiten Wetterkapriolen hatten also auch Brasilien erreicht, und das im Januar, der als der heißeste und trockenste Monat des Jahres gilt!

    Brasilien (alt)

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    @ Gisela
    Daß mal so viele Zuschauer da sind wie bei diesem Spiel um die brasilianische Meisterschaft, ist auch in Maracana nicht die Regel. Den brasilianischen Vereinen geht es bis auf Ausnahmen wohl wirtschaftlich nicht so besonders gut, die Eintrittspreise sind gering (angepaßt an die Einkommen) und auch die Werbeeinnahmen sind, gemessen an europäischen Verhältnissen, sehr limitiert. Und da die Herren Profis auch in Brasilien um ihren internationalen Wert wissen, die brasilianischen Vereine sie nicht angemessen bezahlen können, gibt es dann oft kein Halten mehr und sie gehen nach Europa. So werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die Vereine sind froh, daß sie mit den Transfererlösen den Betrieb weiterführen können, und die Profis können sich freuen, endlich das verdienen zu können, was sie international wert sind. Für "Nachschub" ist in Brasilien immer gesorgt, es gibt ein schier unerschöpfliches Nachwuchs-Potenzial. Fußball liegt den Brasilianern im Blut! 
    Was wäre inzwischen z.B. die Fußball-Bundesliga ohne Brasilianer?

    Brasilien (alt)

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Hallo Gisela,

    Deine sozialkritischen Bemerkungen zu der Rolle der Sklaven in Brasilien sind sehr interessant. Man kommt eigentlich an solchen Betrachtungsweisen nicht vorbei, wenn man das Land besucht. Gerade Brasilien eignet sich für oberflächlichen Urlaub nicht so recht, weil man auf Schritt und Tritt mit der zwielichtigen Geschichte und der brutalen Realität des Landes konfrontiert wird.
    OLODUM, Du hast es auch erwähnt, tut sehr viel für die Straßenkinder Salvadors, aber es gibt auch darüber hinaus noch andere vorbildliche Initiativen mit ähnlichen Zielen. Daß es lohnenswert ist, sich um das Schicksal dieser Kinder zu kümmern, zeigen die Ergebnisse der Arbeit: Das Straßenkinder-Problem ist in Salvador zwar nicht beseitigt, aber wesentlich weniger ausgeprägt als in Rio und Sao Paulo.
    Ja, ja, der (oder heißt es die?) Caipirinha! Ist Dir auch aufgefallen, daß das eigentlich nur die Ausländer dort trinken? Die Brasilianer halten sich mehr an Cachaca pur, weil es billiger ist. Sie entwickeln trotz der Hitze dabei eine bemerkenswerte Standfestigkeit.
    Die Caipis fallen hinsichtlich der "Stärke" naturgemäß immer unterschiedlich aus, wir haben dabei auch schon böses Lehrgeld bezahlt!
    Bis nächstes mal alles Gute
    salvamor

    Brasilien (alt)

  • Flug via ........Koffer?
    salvamor41S salvamor41

    @ Andreas

    Zwei verschiedene Flugnummern bei ein und derselben Gesellschaft deutet darauf hin, daß Du umsteigen mußt. Wenn es die selbe Gesellschaft ist, wird das Gepäck in der Regel durchgecheckt.
    Ich würde mich aber an Deiner Stelle noch einmal durch Rückfrage beim Reisebüro vergewissern.

    Airlines

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Unsere nächste Brasilien-Reise führte uns dann im März '03 nach Arraial d' Ajuda bei Porto Seguro in Süd-Bahia. Das ist eine ziemlich "wilde" Gegend dort, man ist mitten in der "Pampa", weit und breit gibt es keine großen Städte, nach Rio sind es ca. 1.100 km, nach Salvador ca. 700 km.
    Um mit dem Flieger nach Porto Seguro zu gelangen, muß man in Sao Paulo erst einmal den Flughafen wechseln, von dem internationalen Guarulhos zu dem nationalen Congonhas. Dazu muß man mit einem Zubringerbus ca. 2 Stunden quer durch diese Riesenstadt fahren, denn Congonhas liegt am anderen Ende.
    In Porto Seguro angekommen, muß man, um nach Arraial zu gelangen, mit einer Fähre den sehr breiten Fluß Buranhem überqueren.
    Unsere Pousada Erva Doce, geführt von einer brasilianischen Familie, liegt mitten im Ort, es ist eine typisch brasilianische Pousada, verwinkelt, aber urgemütlich, mit einem wunderschönen Innenhof mit Pool und einem liebevoll gepflegten Orchideengarten, Hobby des Inhabers. Die Gäste dort waren ausschließlich Brasilianer der etwas gehobenen Einkommensklasse, die meisten aus Sao Paulo, Belo Horizonte und Brasilia. Wir haben bei dieser Gelegenheit zum wiederholten Male festgestellt, daß wir auch ohne deutsche Miturlauber sehr gut zurecht kommen, wir haben jedenfalls nichts vermißt. Allerdings war es so, daß unsere brasilianischen Miturlauber alle ein wenig Englisch sprachen (einer sogar sehr  gut Deutsch), was in Brasilien keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist. Es gab in unserer Pousada ein nett eingerichtetes Zimmer und ein bombiges brasilianisches Frühstück, das wirklich bis zum Abend hielt, zumal es nachmittags noch Kaffee und Kuchen aufs Haus gab. Das alles war für 80,00 Reais pro Zimmer und Nacht (z.Zt. ca. 23,00 Euro) wirklich fast geschenkt.
    Der Ort Arraial d' Ajuda war uns von Bekannten aus Buzios empfohlen worden, die uns aber gleichzeitig warnten, nur ja nicht in der Hochsaison dahin zu fahren, weil dann dort der "Bär tanzt". Der Ort ist dann vor allem bei brasilianischen Jugendlichen sehr begehrt. Wir fuhren deshalb in der Nebensaison dort hin und lernten Arraial als ein quirliges Multi-Kulti-Örtchen, wo Alt-Hippies, Backpackers, Nudisten, Ökos, Schwule und Lesben, Normalos und auch viele Prominente (u.a. Richard Geere und Robert de Niro waren da) ihr Plätzchen finden, also ein buntes Gemisch von toleranten, kontaktfreudigen Zeitgenossen. Der Ort teilt sich in einen neuen Teil, wo es viele sehr schöne, geschmackvoll gestaltete Pousadas, Restaurants, Cafes etc. gibt, und den älteren Teil. Es gibt dort auch eine in ganz Brasilien bekannte Junkieszene, aber wenn man sie nicht sucht, bemerkt man sie gar nicht. Der Ort liegt oben an einer Steilküste, den Strand erreicht man über eine gut ausgebaute abschüssige Straße. Wenn man unten ist, will man nicht mehr weg, 20-30 km Palmenstrand nach rechts und links.
    Von Arraial aus haben wir Ausflüge natürlich nach Porto Seguro und nach Trancoso, einem bekannten Aussteigerort, gemacht. Port Seguro ist eine kleine, sehr gepflegte Stadt mit ca. 80.000 Einwohnern, die ganz auf die Karte Urlaub setzt. Leider verläuft zwischen dem Strand und den Hotels eine viel befahrene Fernstraße, unser Fall wäre das nicht. Der Ausflug nach Trancoso hatte schon leichten Expeditionscharakter. Durch nächtliche Regenfälle war der dorthin führende bessere Feldweg völlig verschlammt, die Brücken machten einen reichlich labilen Eindruck, aber der Linienbus bahnte sich unbeeindruckt seinen Weg. Die Leute dort sind Schlimmeres gewöhnt, aber für sensible Mitteleuropäer ist so eine Fahrt durchaus gewöhnungsbedürftig. Trancoso besteht aus einem riesengroßen Platz, Quadrado genannt, einem winzigen Kirchlein und einigen geduckten Häuschen drumherum. Es ist alles sehr ursprünglich geblieben dort, was zur Folge hat, daß auch einige Prominente sich dort ihr Rückzugsnest gebaut haben. Unser Plan, auch noch Caraiva ca. 40 km weiter zu besuchen, scheiterte an den immer schlechter werdenden Straßenverhältnissen. Es wollte niemand mehr hinfahren. Wir wollten dorthin, weil in der Nähe ein Indianereservat der Pataxos ist.
    Wir fuhren nach 3 Wochen zwar gut erholt nach Hause, stellten allerdings auch fest, daß wir so ganz ohne Stadt in der Nähe nur schwer auskommen. Eine Stadt mit Kulturangebot plus Erholungsanteil am Strand ist wohl für uns die bessere Variante.
    Beim nächsten Mal: Olinda und Porto de Galinhas (Pernambuco) und Jacuma (Paraiba).

    Brasilien (alt)

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Hallo Gisela,

    alle, mit denen wir gesprochen haben, die in der Chapada Diamantina waren, äußerten sich total begeistert über die unberührte Natur dort. Allerdings scheint es auch körperlich ziemlich anstrengend dort zu sein. Wir werden vorher hier schon mal ein bischen üben!
    Brasilien ist wirklich eine "Lebensaufgabe", da hast Du wohl Recht. Aber wenn man so offen und unkompliziert an die Dinge rangeht wie Du, dann bleibt man auch fit für weitere Reisen.

    Gruß salvamor

    Brasilien (alt)

  • Urlaub im Juli 2005 - Wohin???? Suche Tipps und Tricks
    salvamor41S salvamor41

    Grigor,

    schau doch mal ins Südamerika-Forum unter "Brasilien-fast keiner reist nur einmal hin". Juli ist in Brasilien Nebensaison, es ist wunderbar ruhig und in der Regel ist die Hitze in dieser Jahreszeit auch wesentlich besser zu vertragen.

    Gruß salvamor

    Allgemeine Fragen

  • Air Berlin - seit November nur noch Nichtraucherflüge???
    salvamor41S salvamor41

    Jutta Malleskat, ich habe Deinen Thread durchaus als Witz verstanden, bin aber trotzdem inzwischen auf den "ernsten" Hintergrund eingegangen. Denn "einfach nur so" hast Du das ganz sicher nicht geschrieben....

    Airlines

  • Air Berlin - seit November nur noch Nichtraucherflüge???
    salvamor41S salvamor41

    Hallo Christin,
    "Rauchen im Flugzeug" und "nervende Kinder an Bord" unmittelbar von den Auswirkungen her zu vergleichen, halte ich nicht für angemessen. 
    Aber schreiende, nervende Kinder, deren Eltern nicht einmal den Versuch unternehmen, beruhigend auf sie einzuwirken, stattdessen das ganze Geplärre als gottgegeben hinnehmen, können auf Reisen durchaus zum "Greuel" werden.
    Wir haben mal auf einem Flug von Newark nach Tampa geschlagene 3 Stunden neben einem ununterbrochen und nach  Leibeskräften schreienden Kind gesessen. Die Mutter saß daneben und las seelenruhig in einem Magazin. Obschon wir beide einigermaßen intakte Nerven haben, waren wir kurz davor, zu "platzen". Das hat dann ein älterer amerikanischer Mitreisender übernommen.
    Meine Antwort auf Deinen Beitrag mag unpopulär sein und ich bin fast sicher, jetzt "böse Briefe" zu bekommen, weil es ja in unserer Gesellschaft ein Tabu ist , vermeintlich etwas gegen Kinder zu sagen. Aber es geht hier gar nicht um die Kinder, sondern um deren ignorante Eltern.
    Gruß
    salvamor

    Airlines

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Im Okt./Nov. '02 waren wir zum 3. mal in Brasilien. Wir hatten uns, weil es uns beim ersten mal so gut dort gefallen hatte, noch einmal 1 Woche Salvador da Bahia vorgenommen. Gewohnt haben wir im Hotel Pousada Redfish, in der selben Straße wie das Villa Carmo ein Jahr zuvor, also in weitgehend tourifreier und authentischer Umgebung. Das Haus gehört einem englischen Kunstmaler und seiner bahianischen Frau, es wurde unter Beibehaltung des alten Characters einfühlsam renoviert. Wir haben uns auch dort sehr wohl gefühlt, hatten ein riesengroßes Zimmer mit Bad und eine ebenso große Terrasse mit Blick über das Stadtviertel. Charles und Helena Butler haben 100 m weiter ein anderes altes Haus gekauft und waren zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes dort gerade dabei, dieses zu entkernen und nach modernen Gesichtspunkten zu renovieren, inzwischen ist das Haus fertig.
    Direkt am nächsten Tag nach der Ankunft besuchten wir erst einmal unsere nette Freundin ein paar Häuser weiter, Besitzerin eines Gemischtwarenladens mit angeschlossenem kleinen Restaurant, die wir im Jahr zuvor kennen gelernt hatten. Sie ist deutschstämmig, strohblond und spricht ein altmodisches Deutsch mit schwäbischem Akzent. Wir haben uns alle gefreut, daß wir uns wiedersahen. Von ihr haben wir viele wertvolle Tipps bekommen, unter anderem auch für einen "doleiro", der in der Straße wohnt. Das sind private Geldtauscher, die wesentlich bessere Kurse bieten als die Banken. Der Geldtausch ging dort folgendermaßen vonstatten: Man meldet sich telefonisch an, klingelt dort, ein Korb mit Schlüsseln wird runtergelassen, dann schließt man auf und betritt die Privatwohnung im 3. Stock. Zuerst gibt es ein Schnäpschen oder ein Glas Wein und ein Schwätzchen auf der Terrasse mit Blick über die Allerheiligenbucht. Das muß sein! Dann kommt der "offizielle Teil", der Geldtausch selber. Das ganze ist ungewöhnlich, aber gemütlich, würde sicher manche sensibel-ängstliche Natur abschrecken, aber ist in Wirklichkeit risikolos. Ein wenig Lokalkolorit und Abenteuer muß sein!
    Dienstags haben wir, wie beim ersten mal, die berühmte Trommlergruppe OLODUM, die u.a. auch mit Michael Jackson zusammenarbeitet, besucht. Ein eindrucksvolles Erlebnis inmitten farbenprächtiger Umgebung zusammen mit den Einheimischen auf einem großen Platz mitten in der Stadt.
    Fußball war auch wieder angesagt mit FC Bahia vs. Santos vor 80.000 Zuschauern. Wir haben das ganz normal mit dem Taxi gemacht. Die Umstände waren wieder echt brasilianisch, laut, chaotisch, haben nichts mit deutschen "geordneten" Verhältnissen bei einem solchen Ereignis zu tuen.
    Mit der Fähre haben wir die Insel Itaparica in der Allerheiligenbucht besucht, wunderschön naturbelassen, und haben wieder "unsere" Kunstgalerien aufgesucht.
    Ansonsten haben wir uns treiben lassen, richtig rumgelümmelt, gut gegessen und getrunken, die brasilianische Lebensart in uns aufgenommen. Salvador ist eine große Stadt, fast so groß wie Berlin, hat aber überhaupt nichts mit der Hektik hiesiger Städte zu tuen. Die Leute sind freundlich, hilfsbereit. Es gibt zwar in den Straßen jede Menge fliegender Händler, wir haben sie "brasilianische Ich AGs" genannt, aber wenn man freundlich sagt, man habe kein Interesse, gehen sie weiter. (Nicht wie z.B. in der Türkei, wo sie mitunter aggressiv und dreist werden!)
    Dann wurde es Zeit für die Insel. Bekannte hatten uns sie Ilha de Tinhare empfohlen, ca. 2 Stunden mit dem Schnellboot von der Unterstadt Salvadors entfernt. Die gesamte Insel ist autofrei, Transporte erfolgen mit Eselkarren oder, für das Gepäck, mit Traktoren, sie ist dicht mit Regenwald bewachsen, ganz dünn besiedelt, hat nur ca. 2.000 Einwohner, drei etwas größere Örtchen, der größte und in ganz Brasilien bekannte ist  Morro de Sao Paulo. Dort war auch unsere Pousada Colibri, sie liegt auf einem Hügel über dem Dorf, man hat von dort einen wunderbaren Ausblick über den Urwald bis hinunter zum kleinen Hafen. Die Besitzer, das Ehepaar Helmut, aus Gladbeck im Ruhrgebiet, und Marga Bauer, aus dem Westerwald, haben diese Pousada vor 20 Jahren als Hippies gegründet. Sie ist heute anerkannt die beste Pousada in ganz Morro. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt, sie lasen uns jeden Wunsch von den Augen ab, ohne je aufdringlich zu werden.
    Die ausnahmslos palmenbewachsenen Strände der Insel sind durchnummeriert. 1 und 2 sind ortsnahe, relativ bevölkerte Strände, 2 ist der Partystrand für junge Leute, ab Strand 3 wird es immer einsamer, an 4 und 5 (Gesamtlänge ca. 20 km) trifft man nur gelegentlich einsame Strandwanderer oder Bewohner der nur 3 Strandpousadas dort. Einfach traumhaft.
    Die Restaurant- und Kneipenszene ist sehr bunt und vielfältig, die Preise sind für brasilianische Verhältnisse recht hoch, für uns jedoch sehr moderat. Von der Insel haben wir wunderschöne Bootsausflüge zu den Nachbarinseln Ilha de Boipeba und Ilha de Cairu gemacht und das Provinzstädtchen Valenca auf dem Festland besucht. Die ganze Atmosphäre dort ist sehr leger-exotisch. Den Rückweg zum Flughafen Salvador haben wir aus praktischen Gründen von der Insel aus mit einem 9-Sitzer-Fliegerchen gemacht, das die Insel und Salvador 3x tgl. verbindet. Tarif ca. 30,00 Euro oneway.
    Wir haben uns fest vorgenommen: Morro sieht uns wieder. Helmut und Marga vermieten einen Bungalow zum Selberbewirtschaften, wir hoffen, ihn mal für eine längere Zeit nutzen zu können.
    Beim nächsten mal: Arraial d'Ajuda in der Nähe von Porto Seguro (Bahia).

    Brasilien (alt)
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