Docker hat es geschrieben: Alle Reisebüros sind Profitcenter. Auch die Kettenläden. Jedes für sich muß sehen, daß ein auskömmlicher Profit erwirtschaftet wird. Und da die Kostenstrukturen der einzelnen Reisebüros naturgemäß unterschiedlich sind, sind auch die Preise der angebotenen Dienstleistungen unterschiedlich. Das ist so üblich in einem freien Markt. Preisabsprachen untereinander sind ungesetzlich, und der Staat ist ebenfalls nicht berechtigt, Preise vorzuschreiben.
Dem Kunden bleibt nichts anderes übrig, als in mehreren Reisebüros Vergleichsangebote einzuholen. Vorwürfe von Kunden, daß Reiseburo A günstiger ist als Reisebüro B, sind fehl am Platze.
Völlig fehl am Platze sind allerdings Vorwürfe der Reisebüros an die Kunden, wie sie der Vor-"Redner" in Form einer saftigen Kundenbeschimpfung vom Stapel gelassen hat. Wenn die Angebote so unterschiedlich wie eingangs beschrieben sind, ist es die natürlichste Sache der Welt, daß nicht gleich jeder Interessent da bleibt und einen Vertrag unterschreibt.
salvamor41
Beiträge
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Flugtickets - Reisebüros treiben Preise! -
Reiseveranstalter Hop oder TopDocker, die von Dir vorgeschlagene Reiseveranstalterbewertung hier im Forum würde ich auch gegrüßen, verstehe gar nicht, daß es das hier noch nicht gibt.
Aber vielleicht will man
www.urlaubsreklamationen.dekeine Konkurrenz machen!?
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Dies & Das......Wo ist eigentlich Christine abgeblieben, die in Stommeln im Reisebüro arbeitet?
Die wollte mit ihrem Schatz nach London. Mich würde mal interessieren, wie das Roast Beef bei Harrods geschmeckt hat! -
Reiseveranstalter Hop oder Top...oh, ich glaube, "Hick-Hack" ist sächlich, also "das Hick-Hack". Manche Frauen behaupten allerdings, "Hick-Hack" sei grundsätzlich mannlich...
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Reiseveranstalter Hop oder Top"Bei dem einen Reiseveranstalter ist dieses besser, bei dem anderen jenes, und bei dem bin ich auch schon mal reingefallen und beim nächsten mal aber nicht mehr, und das Hotel bei dem Veranstalter zzz entsprach nicht der Beschreibung, und zzz reagiert auf meine Reklamation gar nicht, und der Veranstalter yyy hat aber nur xxx erstattet...."
Wenn man partout mit Reiseveranstaltern nicht zurecht kommt, empfiehlt es sich, doch mal den Reiseveranstalter "Ich" auszuprobieren. "Ich" ist zwar auch nicht fehlerfrei, ich kann aus seinen Fehlern aber unmittelbar lernen.
Womit wir mal wieder bei der "Gewissensfrage" wären, die schon oft und ausführlich in den Foren von HC diskutiert wurde:
Buche ich im Reisebüro bei einem Reiseveranstalter und schlage mich mit den diversen aufkommenden Problemstellungen herum oder buche ich besser individuell, ggf. auch unter Zuhilfenahme des Mediums Internet? Letzterenfalls gibt es nur einen, den ich ggf. in den Hintern treten muß: mich selber!Wenn ich mir diesen ganzen Hick-Hack mit den Reiseveranstaltern ansehe, scheint mir der Veranstalter "Ich" das kleinere Übel zu sein!
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Warum ist das Deutschland-Thema so uninteressant ??Jutta Malleskat,
ich kann die Einstellung Deiner Tochter gut verstehen! Was an Urlaub in deutschen Landen für junge Leute prickelnd sein soll, erschließt sich nicht einmal mir altem ****, geschweige denn einer 31 jährigen.
Es ist so ungeheuer wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung junger Leute, daß sie sich den Wind fremder Kulturen und Lebensweisen um die Nase wehen lassen. So lernen sie schon früh zu relativieren, daß Deutschland nicht der Nabel der Welt und das Maß aller Dinge ist. Die Begegnung mit anderen jungen Leuten trägt unter anderem auch dazu bei, diesem bei uns immer noch weit verbreiteten Fremdenhaß vorzubeugen.
Älteren wie jungen Menschen, die oft aus einer gewissen Deutschtümelei und Xenophobie heraus nie das Ausland bereist haben, merkt man meist deutlich an, daß ihr Horizont im wahrsten Sinne des Wortes begrenzt geblieben ist.
Ich bedauere immer noch, daß es mir in meiner Jugend nicht möglich war, weite Reisen zu machen, weil das damals wirtschaftlich unerschwinglich war.
Gruß salvamor -
Warum ist das Deutschland-Thema so uninteressant ??Tina, Du sprichst mir bezüglich der deutschen Mentalität aus der Seele.
Zunächst zu Berlin: Wir waren im Juli nach 12 Jahren Berlin-Abstinenz mal wieder ein paar Tage in der Stadt. Natürlich kann man in der kurzen Zeit nicht alles sehen (wir haben uns auf Berlin-Mitte beschränken müssen), aber das, was sich in der Zwischenzeit da so getan hat, ist schon bewundernswert.
Auf der anderen Seite, viel kalte Pracht, bombastisch aufgezogen, aber mir fehlt bei allem ein wenig Herz, Seele und Sensibilität. Bis Berlin als Stadt wieder, wie vor dem 2. Weltkrieg, den Stellenwert von Paris oder London haben wird, werden noch einige Generationen vergehen....vor allem ein wenig Herz, Seele und Sensibilität.., womit wir mal wieder bei der deutschen Mentalität wären. Die Deutschen stehen ja in dem Ruf, im Umgang miteinander sehr ruppig zu sein. Das merkt man besonders, wenn man, entwöhnt von diesen rauhen deutschen Umgangsformen, nach ein paar Wochen aus dem Urlaub zurückkommt. Das hast Du gut beschrieben.
Die deutsche Mentalität ist nicht unbedingt das, was die meisten Menschen im Urlaub haben wollen, sie trägt nicht zum Wohlbefinden bei. Man hat zu oft den Eindruck, daß soweit alles in Ordnung ist z. B. im Hotel, sauber, adrett, a bisserl steril, aber wenig persönlich, wenig inspiriert, wenig nett, alles ein bißchen langweilig und öde. So wird man dann auch vielfach vom Personal behandelt, irgendwie leblos, kontaktunfreudig, ohne innere Beteiligung, ohne Herz.
So, jetzt kommen ganz sicher wieder Einwände, daß man das alles nicht verallgemeinern kann. Richtig, kann man auch nicht, sollte man auch nicht! Es gibt auch eine Menge herzlicher Menschen in diesem Lande. Trotzdem, ich glaube, daß an unser beider Feststellungen tendenziell was dran ist! -
Wo verbringt ihr eure Urlaubsferien???Wohin es sehr wahrscheinlich im Febr./März '05 geht, habe ich ja schon geschrieben: Vietnam. Das planen wir schon seit Jahren, jetzt soll es endgültig sein!
Unser bisheriger hoher Urlaubsfavorit ist der Nordosten Brasiliens (Bahia, Pernambuco), dort waren wir im Januar '04 zum 5ten mal. Uns fasziniert die Mischung aus Exotik, Abenteuer und ungezwungener Lebensart. Die Menschen dort sind trotz der meistens vorherrschenden wirtschaftlichen Probleme überaus extroviert, kontaktfreudig und hilfsbereit.
Sehr wohl gefühlt haben wir uns auch in Megastädten wie
NYC (4x), Hong Kong, Peking, London, Athen. Besonders in China kommen wir sehr gut zurecht. Ein Freund von uns hat uns eine selbst zu bewirtschaftende Wohnung in einem Top-Appartmenthaus in den New Territories von Hong Kong vermittelt, dort wollen wir bald mal 3 Monate am Stück verbringen. -
Strände@ Woodstock
Beas Aussage über die Strände auf Mauritius kann ich nur bestätigen. Wir haben vor ein paar Jahren wirklich die ganze Insel bereist, aber Traumstrände haben wir dort nicht gesehen.
Auch die bekannten Strände wie Ile aux Cerfs oder Grand Baie sind weit davon entfernt.
Überhaupt scheint mir Mauritius bei uns hier sehr überbewertet zu werden, es hat dort sicher ein paar prestigeträchtige Luxushotels mit allem Pipapo. Wer's mag, okay!
So richtig froh sind wir dort nicht geworden! Dazu hat uns dort eine Menge gefehlt! -
"Fly & Camp", Detlev Chmelarz, Philippinen-AnbieterHallo,
kennt jemand den Philippinen-Anbieter "Fly & Camp", Traunstein, Inh. Detlev Chmelarz? Welche Erfahrungen wurden mit diesem Anbieter gemacht?
Danke im voraus für Info. -
Vietnam-Erfahrungsberichte
Hallo Woodstock, Du siehst, so langsam schnalle ich das!
Besten Dank für Deine Hilfe!
Die Malediven sind schon verlockend, ich hatte das auch schon mal ins Auge gefaßt und mich informiert. Leider habe ich nichts gefunden, was für mich als armen Rentner bezahlbar wäre. Hast Du einen Tipp?
Wegen Vietnam überlegen wir noch, ob Süd oder Nord. Ich habe mehrfach gehört, daß im Februar/März das Wetter im Norden nicht so berauschend ist, deshalb werden wir vermutlich in Saigon beginnen, uns das Mekong-Delta ansehen und was es sonst noch so gibt dort, und dann entweder nach Phan Thiet an den Strand oder in die Gegend Hoi An/Da Nang/Hue. In Hoi An gibt es eine Menge zu sehen, und die haben auch einen schönen Strand (Cua-Dai). Schau'n wir mal! Ich halte Dich jedenfalls auf dem Laufenden.
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Vietnam-ErfahrungsberichteWoodstock, der Link funktioniert wirklich nicht, ich hab's auch probiert. Am besten gibst Du die Adresse mal manuell ein.
Lonely Planet ist wirklich sehr interessant und ergiebig.
Danke für Deine Unterstützung mit den Smilies, ich meine die, die man in den Text einschiebt. Irgendwas mach' ich falsch, manchmal klappt es, manchmal nicht. Hilf' mir bitte mal auf die Sprünge. Danke! -
"Trickreiche" Sitzplatzreservierung@ mary_jam
So ist es!!!
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Ist Geld verdienen unanständig?@ Peter
Geld verdienen ist nichts Unanständiges, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit.
Was das Image der Reisebüros und deren Mitarbeiter angeht, siehst Du meines Erachtens etwas zu schwarz. Alles, was mit Reisebüro zu tuen hat, wird eigentlich von der breiten Masse grundsätzlich mit etwas angenehmem, schönem assoziiert, allerdings in Zeiten des Internets von immer mehr Menschen auch als zunehmend überflüssig angesehen (und dem gilt es zu begegnen!).
Anders sieht es bei den Reisebegleitern aus, denen viele Urlauber sehr skeptisch gegenüberstehen. "Entweder er/sie ist nicht da, wenn man ihn/sie braucht, oder wenn er/sie da ist, wimmelt er/sie irgendwelche Reklamationen ab, versucht stattdessen, den Reisenden überteuerte Ausflüge und Besichtigungen anzudrehen, weil er/sie persönlich daran verdient", ist so der Tenor der Anwürfe, ob berechtigt oder unberechtigt. Daß die meisten Reisebegleiter auf die Einnahmen aus Ausflügen angewiesen sind, weil sie von den Hungerlöhnen, die die Veranstalter zahlen, nicht leben können, interessiert keinen Menschen. -
Ist Geld verdienen unanständig?Peter, die gute Sindy hat ihr Angebot in guter Absicht schlecht dargestellt. Vor allem der Schlenker, daß die Reisebüros sich auf Kosten der Kunden dumm und dämlich verdienen, geht völlig an der Realität vorbei und war insoweit überflüssig.
Die Sorgen der Reisebüros um eine auskömmliche Rendite und die damit zusammenhängenden Kostenüberlegungen, die hier im Forum bei verschiedenen Gelegenheiten ausgebreitet wurden, sind den Kunden der Reisebüros völlig schnuppe.
Da sollte man keine Solidarität erwarten! Diesen allgemein spürbaren Solidaritätsverlust unter den Menschen kann man sicher beklagen, am besten aber zieht man seine eigenen nüchternen Konsequenzen daraus. Und die können für die Reisebüros nur bedeuten: sich flexibel auf die geänderten Märkte und Kundenwünsche einstellen. Und diese laufen nicht auf die Pauschalreise raus, die wird es vermutlich in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Gefragt wird immer mehr die individuelle Reisegestaltung! Wenn man sich allerdings die Reisebüros einmal etwas genauer ansieht, stellt man fest, daß nur ganz wenige reagieren. Die meisten verwalten weiter treu und brav ihre Katalog-Vorräte und verplempern ihre Zeit mit Warten auf die Kunden, anstatt auf die Kunden zuzugehen. -
"Trickreiche" SitzplatzreservierungLasse, das sollte eine ironische Bemerkung sein! Leider hast Du das falsch verstanden.
Ich muß mit den Smilies noch etwas üben, hatte das leider nicht hinbekommen... -
Wo verbringt ihr eure Urlaubsferien???So, jetzt möchte ich mich bezüglich unseres Urlaubsziels aber auch noch äußern. Es wird aller Voraussicht nach Vietnam sein. Wir wollen dort hin, bevor die großen Urlaubsströme Vietnam überfluten und eine "Thailandisierung" eingesetzt hat.
Uns reizen die Begegnungen mit den Menschen, die unterschiedlichen Landschaftsformen und last not least die Kultur des Landes. -
Wo verbringt ihr eure Urlaubsferien???@ Erwin Lederhose
Nach meiner Auffassung hast Du hier wertvolle Denkanstöße gegeben. Reisen zu können, ist keine Selbstverständlichkeit!Viele in unserer Gesellschaft können sich teure Urlaubsreisen nicht leisten, und nach dem beschlossenen Sozialkahlschlag ab 01.01.05 werden es ganz sicher noch weniger werden.
Und dennoch! Eine Nivellierung der Lebensverhältnisse dergestalt, daß alle den selben Lebensstandard haben werden, wird es niemals irgendwo auf der Welt geben. Das hat bisher noch keine Gesellschaftsform geschafft, auch nicht der doktrinäre Kommunismus, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, daß alle Menschen gleich sind. Beispiele belegen das!
Unser neuer Bundespräsident hat sich soeben auch zu diesem Thema geäußert, wobei ich allerdings nicht weiß, warum er das gemacht hat, weil seine Aussage in der jetzigen prekären gesellschaftlichen und politischen Situation, in der sich Deutschland befindet, nur als Provokation aufgefaßt werden kann. Gleichwohl hat er mit seiner eigentlich trivialen Aussage inhaltlich Recht.
Ich denke, niemand muß sich in diesem Lande irgendjemandem gegenüber wegen seiner Lebensweise rechtfertigen, so lange sie keine illegalen Formen annimmt.
Ich kann allerdings verstehen, daß Du als "Ossi" besonders feine Antennen hast, zumal wenn Du, unterstelle ich mal, womöglich nicht in einer Großstadt, sondern in einem eher ländlichen Bereich lebst, wo halt zwangsläufig der eine den anderen stärker beobachtet und wo dann auch schneller gegenseitige Neidgefühle aufkommen, wenn der eine sich mehr leisten kann als der andere. Diese "gesellschaftlichen Zwänge" kennt man ja zu genüge.
Ich kann Dir nur raten, Deinen eigenen Weg zu gehen und dich nicht zu sehr von irgendwelchen Zwängen leiten zu lassen.Im übrigen würde ich es bedauern, wenn Du hier im Forum aussteigen würdest. Deine geistreichen Beiträge würden mir und sicher auch vielen anderen fehlen!
Gruß salvamor -
"Trickreiche" SitzplatzreservierungKlaus43,
das hast Du völlig mißverstanden! Das "wir" ist nämlich der Pluralis maiestatis.
So, das ist Latein! Französisch kannst Du ja, jetzt kannst Du ja auch mal versuchen, rauszufinden, was das nun wieder ist!
Gruß salvamor -
"Trickreiche" SitzplatzreservierungDanke, Woodstock! Gerade in Krisensituationen reicht körperliche Kraft oft nicht aus, mentale Stärke und Nervenstärke sind gefragt. Und da ist so mancher Oldie einem Youngster überlegen!