Das siehst Du meines Erachtens nicht richtig, DickeKatze!
Ich hasse nicht generell alle Politiker, sondern nur den Sprüche klopfenden Typus Politiker, der den Bürgern Wasser trinken empfiehlt, selber aber den Wein in vollen Zügen genießt.
Bei der eingangs von Erika1 erwähnten Diskussionsrunde "Hart aber fair", die ich auch gesehen habe, erwähnte der Journalist Hoegen von der Bild-Zeitung, daß im Reichstag in Berlin eine Saune eingebaut wurde, die um die € 150.000,00 gekostet haben soll. Diese Saune braucht kein Mensch und nutzt kein Mensch. Klar, könnte man jetzt wieder sagen, typisch Bild-Zeitung! Nur populistische Sprüche! Aber Hoegen har Recht. Diese Sauna ist von Steuergeldern bezahlt worden. Und es braucht die Jahresarbeitaleistung von ca. drei AN, um das zu finanzieren.
Irgendwann las ich in der Presse, daß Deutschland in Warschau eine neue Botschaft baut. Als ich der Sache im Internet nachging,
mußte ich feststellen, daß das Gesamt-Investitionsvolumen dieses Projektes ca. € 30 Millionen beträgt. Und das für eine Botschaft, von der man nun nicht wirklich behaupten könnte, daß ihr strategische Bedeutung zukäme. Es darf doch die Frage erlaubt sein, ob man nicht auf vorhandene Bauten hätte zurückgreifen können, die entsprechend umgebaut worden wären.
Niemandem leuchtet es z.B. auch ein, daß bei einem Wehretat von € 30 Milliarden in 2007 sich keine Sparpotenziale ergeben.
Das sind nur einige Beispiele, quasi aus der "Lamäng". Der Bund der Steuerzahler beziffert die unsinnig ausgegebenen Steuergelder mit ca. € 30 Milliarden p.a.
Objektive Steuergerechtigkeit kann es nicht geben. Die bestehenden Gesetze könnten noch so sorgfältig geändert oder novelliert werden, irgendeiner würde immer aufschreien, weil er sich ungerecht behandelt fühlt.
Es geht in erster Linie aber darum, daß vor allem die sogenannten kleinen Leute, zu denen ich mich auch zähle, nicht den Eindruck bekommen müssen, erbarmungslos ausgeplündert zu werden, während der Staat die eigenen Sparpotenziale nicht anpackt.
Gruß salvamor