Hallo Pantera und Nicole,
erst mal vorneweg: Beide Strecken sind machbar. Mir ist da in beiden Planungen nix aufgefallen, wo ich die Augenbrauen hochziehen und denken würde: "Oh Gott, oh Gott, was haben DIE denn vor". Also, alles im grünen Bereich!
Bei Pantera würde ich einen Tag in Chicago kürzen. Chicago ist eine tolle Stadt, aber wenn man nicht zu dem Menschenschlag gehört, der auch noch das letzte Heimat-, Schokoladen- oder Nähmaschinen-Museum besucht haben muss, hat man in zwei Tagen eigentlich genügend Zeit für einen guten Eindruck.
Zudem frag ich mich, was man zwei Tage in Trois Rivieres will. Ich bin da zweimal durchgefahren und hab's als ziemlich hässliches Industrie-Nest in Erinnerung... Drum würde ich auch da mindestes einen Tag kürzen, oder gar die Zähne zusammen beißen und noch bis Quebec durchfahren.
Zu Nicole: Da hast Du Dir ja schon sehr ausführliche Gedanken gemacht, und das passt auch alles ganz gut. Bei der Fahrt nach Mont Tremblant würde ich die erste Hälfte möglichst schnell auf einem Highway hinter mich bringen, bis Ihr aus dem Ballungsraum von Montreal raus seid. Das ist nur recht langweiliges und für kanadische Verhältnisse dicht besiedeltes Flachland. Erst wenn Ihr in die Ausläufer der Laurentides kommt, wirds netter. Von da ab einfach runter vom Highway und mit Hilfe einer guten Karten möglichst kleine Seitenstraßen raussuchen - dann wird das schon nett! Und nicht erschrecken, wenn's zeitweise mal nur über Schotter geht... Das ist für etwas abseits gelegene Landstraßen in Kanada durchaus nichts ungewöhnliches...