Kefalonia im Hochsommer
Wie bereits geschrieben, ist Kefalonia eine absolute Trauminsel. Eigendlich möchte ich gar nicht zu viel Werbung dafür machen, denn ich finde sie ist noch ein Geheimtip. Wir waren Ende Juli, Anfang August dort.
Wir wohnten die erste Woche in Lassi, Avra Suites. Es war einfach der Hammer! 3 Zimmer, direkt über dem Makri Gialos Strand. Ein absoluter Traum. Das beste Frühstück das ich in all meinen Urlauben hatte. Es stimmte einfach alles. Der Strand aus hellem Sand, das Meer in vielen verschiedenen Farbtönen, türkis,hellblau.. einfach nur wow. Vor allem haben wir das überhaupt nicht erwartet. Im Süden war immer die Rede von so viel Tourismus usw. da haben wir uns im Voraus auf was ganz anderes eingestellt.
Lassi ist toll. Wenn man da nur durchfährt, sieht man eigendlich nichts. Da ist diese Strasse mit diesen Tavernen links und recht. Wir waren aber eine ganze Woche dort und es war einfach herrlich. Die Tavernen sind noch sehr ursprünglich, alle (fast alle) sehr schön und griechisch gemacht, das essen frisch zubereitet und überhaupt nicht auf Masse ausgelegt. Zum Nachtisch gab es kostenlosen Cake usw. wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und wollten gar nicht mehr weg. Argostoli knapp 10min.entfernt, mit kleinem hübschen Städtchen, schön Abends dort mal was trinken zugehen. Fürs Essen waren wir immer in Lassi, da wurde jeden Abend eine neue Taverne ausprobiert. Wir haben mit 2x Vorspeise, Hauptgang, Dessert, ½ L Wein,Wasser, zwischen EUR 23-35 bezahlt.Der Sünden von Kefalonia ist wunderschön. Sandstrände ohne Ende. Wir sind mit der Fähre nach Lixuri gefahren und waren von dor aus beim Ammos Beach. Was für eine wucht. Auch da haben wir nichts erwartet und dann schauen wir runter und sehen diese traumhafte Bucht. Da gab es Treppen bis ganz nach unten aber leider wurde diese vom Erdbeben zerstört, somit blieb uns nur die Sicht von oben.Pedani, ebenfalls ein wunderschöner Strand. Wenn man weiter weg läuft, gibt es kleine Buchten wo man fast alleine am Strand ist. Das Wasser auch hierblitzsauber in den verschiedensten Farbtönen. Der Strand Xi ganz im Süden kann man mal besuchen, einfach um ihn gesehen zu haben. Er ist rötlich und umrahmtvon Felsen. Argostoli eine schöne Hauptstadt, am Hafen nicht so schön, hat auch keine Promenade, dafür im inneren eine sehr gepflegte Fussgängerzone. Lassi ist auch ein sehr schöner Ausgangspunkt um den Süden zu erkunden. Von da aus ist alles in höchstens 40min. zu erreichen. Wir waren in Skala, Sami,Poros, Egia Efimia und sind durch Berge wieder zurückgefahren. Alles blühte, da gibt es so viele Blumen und sehr viel grün.
Nach einer Woche haben wir Hotel gewechselt (das fiel uns sehr sehr schwer) und sind nach Fiscardo umgezogen. Wunderschöner Hafen, mit sooo vielen Yachten. Dort hatten wir das Gefühl vom Tourismus erschlagen zu werden. Aber abends, wenn alles Ausflugstouristen weg waren, wurde es sehr gemütlich. Die Tavernen mehr für Massen und alles natürlich viel teurer. Das gleiche essen ab 40-70 EUR.
Der Emblisi Strand ganz in der Nähe ist auch wunderschön. Es ist eine kleine Bucht mit weissen Steinen. Zum schwimmen wiederum besser als in Lassi. Das Meer war ruhiger. Dafür das es im Norden nicht viele Strände gibt, war es doch noch recht ruhig dort. Wir haben ein Boot gemietet und sind der Küste entlang gefahren und dann rüber nach Ihaka. Wir empfehlen das nicht. Es hatte keine schönen Strände und die fahrt nach Ithaka und zurück möchte ich kein zweites mal machen. Finde das echt eine Zumutung das man das problemlos darf. Wir hatten starken Wellengang und waren heilfroh als wir das Boot wieder abgeben konnten. Der Norden ist auch wunderschön, aber für Strandliebhaber wie wir, wird dort viel zu wenig geboten. Es gibt im Süden sowie im Norden sehr gut ausgeschriebene Wanderwege. Darüber waren wir ganz schön erstaunt. Wir haben eine kleine „Wanderung“ unternommen vom Emblisi Strand zum Kimilia 30min. und der ganze Weg war super gemacht, toll und deutlich markiert. Absolut top! Der schönste Ausflug war dan Assos!! Wir dachten in einem Bilderbuch zu stehen. Was für Farben, was für ein Traum. Unglaublich diese Bucht! Wir sind dann hochgelaufen zur Festung/Burg. Es war so heiss, aber der Weg super schön gepflegt gemacht und der Ausblick auf Assos unbeschreiblich. Es sah alles so kitschig aus!! Von da oben hatten wir auch einen herrlichen Ausblick auf die ganze Küste mit tollen versteckten Buchten. Also unbeschreiblich. Natürlich sind wir auch zum Myrtobeach. Ebenfalls nur staunen, aber dieser Strand hat uns mehr von oben gefallen als von unten. Das Meer war etwas trüb.Hätten wir ihn als erstes gesehen, wäre er bestimmt auch so beeindruckend gewesen wie bei den anderen.
Zusammenfassendkann ich sagen, es war einer der schönsten GR-Urlauben und wir kommen schon sehr bald wieder. Dann geht es für 2 Nächte nach Ihaka, die Melissani Höhlen konnten wir uns auch noch nicht anschauen usw. da gibt es einiges noch zu entdecken. Mir gefällt diese tolle Abwechslung auf dieser Insel. Sie hat einfach alles was man sich wünschen kann.
Wegen dem Erdbeben kann man nicht mehr zum Ammos Beach und die Hauptstrasse zwischen Myrtos-Beach nach Fiscardo ist gesperrt. Man muss die paralel Strasse nehmen von Agia Efimia hoch nach Fiscardo. Aber auch dieser Weg ist es wert. Der Ausblick auf die Küste unglaublich schön.
Es gab sehr sehr wenige Deutsche, Österreicher, Schweizer. Hauptsächlich Skandinavier,Engländer und in Fiscardo tonnenweise Italiner. Die Touristen waren alle sehr angenehm, ruhig und nicht zu vergleichen mit Rhodos. Das ist ein ganz anderes Publikum. Ausser die Italiner, die erkennt man natürlich schon von weitem 
So, mehr fällt mir jetzt grad nicht ein. Mein „schwärmen“ kommt wirklich aus dem Herzen. Ich habe mich verliebt
und auch nach 2 Wochen wollte ich noch gar nicht weg.