Hi,
nein, es ist keine ******* ... denn die Fluggesellschaften etc. haben sich ihr Kerosin schon vor Monaten gesichert - zum damaligen Preis. Entsprechend verzögert werden die Treibstoffzuschläge langsam aber sicher zurückgefahren.
Gruß,
soedergren
Hi,
nein, es ist keine ******* ... denn die Fluggesellschaften etc. haben sich ihr Kerosin schon vor Monaten gesichert - zum damaligen Preis. Entsprechend verzögert werden die Treibstoffzuschläge langsam aber sicher zurückgefahren.
Gruß,
soedergren
Ja, gibt's. Meines Wissen liegt das Berliner Visit Britain Büro in der Dorotheenstr. in Mitte (in direkter Umgebung der HU).
Gruß,
soedergren
Hi,
zunächst mal keine Sorge, das mit dem Regen ist weitestgehend nur ein weit verbreitetes Vorurteil. Das Durchschnittswetter ist in England kaum anders, als in vielen Teilen Deutschlands.
In der Statistik sieht das dann so aus:
Der mittlere jährliche Niederschlag (bezogen auf die Jahre 1961–1990) beträgt in Deutschland 700 Millimeter, im Norden von Großbritannien durchschnittlich 1.000 mm pro Jahr, im Süden des Landes 700 mm.
Fazit: die Regenmenge im südlichen Großbritannien ist absolut identisch mit der in Deutschland.
Zum Campen in England selbst siehe z.B. >HIER<.
Gruß,
soedergren
Hi,
das ist letztlich auch Geschmackssache, je nach dem, ob man lieber seekrank wird oder Platzangst hat 
Die Fähren (vor allen Dingen die kleineren Linien wie Norfolk Line und LD Lines) sind preislich deutlich günstiger als der Tunnel; bei Norfolk Line (Dünkirchen - Dover) geht's beispielsweise mit knapp 30,00 EUR los (einfache Fahrt, PKW mit bis zu 9 Personen).
Der Tunnel geht theoretisch schneller, ist dafür auch deutlich teuerer (One way selbst mit Super Saver Angeboten kaum unter 100,00 EUR) und manchmal auch nicht wirklich so viel schneller als die Callais - Dover Fähren (wegen längerer Check-in Zeiten, längerer Schlangen usw.).
Gruß,
soedergren
Hi,
die Bergensfjord fährt eigentlich recht ruhig; ich hatte (damals noch unter dem Namen Duke of Scandinavia) ein paar Mal auf dem Schiff Kabinen im hinteren Steuerbordbereich, da war nicht viel zu hören. Selbst die billigste und lauteste Kabine ist m.E. immer noch besser als die Liegesessel, und bei den Fahrzeiten auch durchaus angemessen (Afgang Hirtshals tir 14.30, Ankomst Bergen ons 10.00). Ein paar Kabinenfotos findest du >hier<.
Gruß,
soedergren
Hi hema,
auch wenn wir jetzt endgültig komplett OT in diesem Thread sind, kurz folgendes...
Niemand spricht dir oder irgendjemandem sonst das Recht ab, Kritik zu äußern. Diese sollte aber wenigstens ansatzweise fundiert sein und nicht wie bei einigenUsern an den Haaren herbeigezogen und sich auf frei erfundene "Fakten" stützen; wenn dabei auch noch ein teilweise echt bedenkliches juristisches Halbwissen an den Tag gelegt wird, ja, dann kann man auch als Profi einmal unwirsch werden, und dann kann auch die eine oder andere Reaktion mal unpassend werden. Ich nehme mich da überhaupt nicht aus.
Wenn dem Kunden aber ein Irrtum unterläuft, dann muss er den Vertrag erfüllen, auch wenn er diesen sofort bemerkt und diesen Irrtum sofort meldet.
Dies ist rein rechtlich falsch. Eine Anfechtung wegen Irrtums kann nach 119 BGB jeder erklären, auch der Kunde. Wenn er dies nicht tut, ist das nicht ein Fehler des RV.
Anders ist das auch, wenn der Veranstalter mit niedrigen Preisen wirbt, nach Abschluss aber höhere Preise dokumentiert und den Kunden durch Verzögerungs-und Hinhaltetaktik zum neuen Vertrag nötigt oder nötigen will.
Da sind wir durchaus einer Meinung. Ich wehre mich nur dagegen, dass das Geschäftsgebahren einzelnerRVs und die Fehler einzelnerRSB-Mitarbeiter hier so oft verallgemeinernd auf die gesamte Branche ausgedehnt wird.
...dass ihr als Reisevermittler diese Machenschaften gutheißt bzw. als rechtlich gegeben darstellt.
So, schließlich und endlich geht es zumindest mir und soweit ich das beurteilen kann auch den zitierten Kollegen überhaupt nicht darum, einseitig die Rechte der Reisebranche zu stützen. Was bitte hätten wir denn davon???
Dinge gutzuheißen und rechtliche Gegebenheiten darzustellen sind nunmal zweierlei...
Wenn ich sage, dass der RV "XYZ" in dieser oder jender Sache rechtlich (also nach derzeit geltendem Recht und der derzeitigen Rechtsprechung) auf der sicheren Seite steht, dann stelle ich mich damit eben NICHTauf seine Seite. Ich stelle lediglich die Fakten dar.
Und es gibt nunmal schlicht und edel Fakten, die einfach so sind wie sie sind und die man auch ungestraft erläutern dürfen muss, ohne dass einem dafür Parteilichkeit vorgeworfen werden sollte. Ob diese Fakten gut sind, einem gefallen oder gar geändert werden sollten, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt.
Grundsätzlich wäre ich auf allen Seiten für mehr Sachlichkeit, vermag diese bei vielen aber oft nicht zu erkennen. Dies ist natürlich mein subjektiver Eindruck. Genau wie dein "Hart aber Fair" letztlich nur deinen subjektiven Eindruck widerspiegelt. Was fair ist und was nicht, muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.
So, und jetzt hoffentlich back to topic...
Gruß,
soedergren
Ja, au weia angelwitch, noch unsachlicher geht's nicht. Mit solchen Beiträgen trägst du wirklich ganz toll zu deiner Glaubwürdigkeit bei.
Hallo chepri,
Das Hauptproblem an der Sache ist ja nicht, dass von den "Fachleuten" Phantastereien erwünscht werden, größtes Ärgernis ist in meinen Augen oftmals fehlendes Fingerspitzengefühl.
Von den Fachleuten werden die Phantastereien auch nicht erwünscht, sondern leider von so manch anderem User. Das ist ja gerade meine Kritik. Was bringt es denn, wenn ich dem betroffenen User vielleicht gerade das schreibe, was dieser gerade hören mag, dies aber mit der Realität vor Gericht nichts zu tun hat?
Ein "bisschen Anteilnahme" würde ich da sogar für gefährlich halten, da sich der eine oder andere dann sogar dazu verleiten lassen könnte, unter falschen Voraussetzungen vor Gericht zu ziehen und dort abgewatsch zu werden. Wem wäre damit geholfen? Die Fakten sind auch keine "klugen Schlaumeiersprüche" und strotzen auch schon gar nicht nur so vor Schadenfreude, das alles hat auch m.E. nichts mit Fingerspitzengefühl zu tun. Es muss aber erlaubt sein, die derzeitige rechtliche Situation darzulegen, ohne von manch einem User gleich selbst virtuell eins um die Ohren zu bekommen. Damit meine ich übrigens ausdrücklich nicht dich.
Ich selbst habe hier sogar häufiger geschrieben, dass ich die Verärgerung z.B. von moses durchaus nachvollziehen kann und mir selbst auch durchaus geringere Stornogebühren wünschen würde.
Wir sind hier aber leider nicht bei Wünsch-Dir-Was, sondern wenn es um reale Probleme in der realen Welt geht, wird man auch auf die nun einmal realen Umstände hinweisen müssen.
Und in diesem Zusammenhang kann ich es tatsächlich nicht mehr hören, wenn von den immer selben Usern bei jeder sich bietenden Gelegenheit die selbe Grundsatzdiskussion losgetreten wird. Ich hatte es an anderer Stelle schon einmal geschrieben und bin nach wie vor der Meinung: wenn ein TE eine einfache Frage hat, dann bringen ihm Antworten, die ihm sagen was alles rechtlich ach so schlimm ist und von den bösen RVs und RSBs besser gemacht werden könnte / müsste / sollte, leider überhaupt nichts.
Ist es für einen TE, der eine einfache Frage gestellt hat, wirklich hilfreich, wenn sich daraus bei den "Stamm-Usern" zum x-ten mal die selbe Grundsatzdiskussion ergibt, der Thread dadurch ellenlang wird und darüber die eigentliche Frage komplett untergeht?
Ich finde im übrigen deine Einstellung, für sich zu entscheiden, wie, wo und was man bucht nicht nur ledigitim, sondern durchaus vernünftig. Niemand soll und darf zu einem bestimmten Buchungsweg oder eine bestimmten Buchungsstelle gezwungen werden. Du selbst schreibst aber, dass viele damit nicht zu Rande kommen würden und auf der Jagd nach dem ultimativen Schnäppchen erst durch Schaden klug werden. Und genau das ist es. Diese Schnäppchenjäger hat auch niemand gezwungen, beim RV oder RSB XY zu buchen. Wenn das Kind dann aber in den Brunnen gefallen ist, dann muss es auch erlaubt sein, darauf hinzuweisen, wie die Rechtslage aussieht, auch wenn sie dem einen oder anderen nicht passt.
In den letzten Beiträgen wird immer wieder mal auf eine gesetzliche Regelung hingewiesen. Das klingt ja so, als ob der RV sagen könnte "Ich würde gerne weniger Stornogebühren nehmen, aber das Gesetz verbietet mir das". Mit Verlaub, das ist Unsinn.
Nein, so wäre das natürlich Unsinn. Was ich meine ist, dass zur Zeit die allgemeine Rechts- und Gesetzeslage so ist, dass ein Reisender bei einem Storno in der Regel nicht um Stornokosten herumkommen wird, ob einen das nun gefällt oder nicht.
Prinzipiell kann jeder RV seine Stornogebühren so einrichten, wie er es mag. Wirtschaftliche Zwänge engen ihn jedoch hierbei ein, denn auch ein RV muss bei (meist ausländischen) Leistungsträgern durchaus auch selbst Stornogebühren zahlen. Diese Stornogebühren kann er natürlich nicht auf Dauer aus eigener Tasche bezahlen, sondern muss sie an den Kunden weiterreichen. Wir selbst buchen unsere Reisenden beispielsweise zu gut 80% auf Linienflüge von Luhfthansa und British Airways.
Ich habe dann als RV selbst etwa einen Tag Zeit, diese Buchungsoption kostenfrei zu stornieren. Erfolgt das Storno später, stehe ich selbst als RV zu 100% für die Stornokosten bei LH oder BA gerade, und diese Kosten muss ich einfach weiterreichen; ich kann als RV hier nicht auf Dauer aus eigener Tasche draufzahlen. Zwar versuchen wir in solchen Fällen die Stornogebühren dem Kunden gegenüber etwa durch Preisnachlässe bei einer Umbuchung o.ä. wieder glattzubügeln, das ist jedoch reine Kulanz und geht letztlich zu unseren Lasten, da wir dies dann letztlich auch aus eigener Tasche bezahlen. Die Fluggesellschaft hat ihre Gebühren so oder so bekommen.
Ich kenne natürlich nicht die genauen Konditionen, die Vtours bei den einzelnen Fluggesellschaften hat. Fakt ist jedoch, dass auch Vtours diesen im Falle eines Stornos Gebühren in Höhe "X" zu zahlen hat, und diese Gebühren kann Vtours auf Dauer den Kunden nicht schenken, auch wenn man sich's noch so wünschen würde.
Um den Wünsch-Dir-Was-Kreis zu schliessen, so gehe ich jedoch mit dir insofern konform, als dass ich mir in solchen Situationen auch mehr Fingerspitzengefühl seitens mancher Veranstalter wünschen würde. Es gibt sicherlich keinen Grund, bei all dem auch noch unfreundlich zu werden 
Gruß,
soedergren
Ach wie schön, da haben wir sie wieder... die sich endlos im Kreis drehende Grundsatzdiskussion, ob - wie - was - wann und warum besser oder schlechter gemachten werden könnte... müsste... oder auch mal sollte.
Mit Zerreissstoff hat das allerdings rein gar nichts zu tun. Auch wenn's einem nicht passt, die rechtliche Situation ist so. Punkt. Dabei ist es völlig unerheblich, ob mir selbst diese Situation gefällt oder nicht.
Ich finde es aber immer wieder interessant, dass immer wieder die (häufig selben) User sich in ihrer Sichtweise angegriffen fühlen, wenn einem anderen User lediglich die Rechtslage erläutert wird. Da kommt dann bei jeder sich bietenden Gelegenheit von so einigen Usern allgemeine Kritik an der Reisebranche an sich und dem System im allgemeinen, egal, ob's gerade zum Thread passt oder auch nicht. Aber für diese Rechtslage sind nicht die RVs oder RSBs verantwortlich (auch wenn's wieder die selben Leute nicht hören wollen), sondern der Gesetzgeber und die Rechtsprechung. Gesetze und Rechtssprechung können einem gefallen oder auch nicht.
Wie stand weiter oben so schön? Si tacuisses, philosophus mansisses, also etwa „Wenn du geschwiegen hättest, wärest du ein Philosoph geblieben". Na ja, mit ähnlichen Sprüchen könnte ich auch um mich herumwerfen. Auf der anderen Seite, ist das nicht auch eine Art, Leuten den Mund zu verbieten, deren Meinung man nicht teilt?
Wie auch immer, das ändert alles nichts daran, dass die Gesetze z.Zt. eben so sind. Und es bringt einem Ratsuchenden überhaupt nichts, ihm irgendwelche gut zuredenden Phantastereien zu schreiben, mit denen er wenn es denn hart auf hart kommt vor Gericht Schiffbruch erleiden würde.
Hi henkra,
die Info, die du suchst, steht bei Air Berlin schon auf der Preisseite... Spar (Kurzstrecke): Gegen Gebühr umbuchbar, nicht erstattbar, d.h. Stornokosten 100% des Flugpreises abzgl. Steuern und Gebühren.
Gruß,
soedergren
Hi moses,
versteh mich nicht falsch, ich kann in gewisser Weise deine Verärgerung durchaus nachvollziehen, denn niemand zahlt gern solche Summen vom Prinzip her für nichts. Aber natürlich hat auch diese Sache hier zwei Seiten.
Aber es geht mir um die Tatsache, das hier unverschämte Stornogebühren anfallen, die in keinster Weise angemessen sind.
Wie bereits erwähnt, scheinen mir diese Stornokosten durchaus angemessen, da man bei eurem Flugziel davon ausgehen kann, dass der RV selbst mindestens gut 600 EUR Stornokosten pro Person an die Fluggesellschaft hat zahlen dürfen. Virtuelle Veranstalter kaufen letztendlich auch nur für euch ein Ticket bei einer Fluggesellschaft. Dieses Geld kann er euch nicht schenken, da er selbst dann einen Verlust in genau dieser Höhe machen würde. Nun denk dir mal, welche Summen da zusammen kommen würden, selbst wenn so etwas nur einmal täglich passieren würde. Das könnte keine Firma länger als ein paar Wochen überstehen.
Die eventuelle Nicht-Mitteilung des Namens des Veranstalters liegt nicht an diesem, sondern am Onlinereisebüro.
Wie ADEgi bereits erwähnt hat, ist ein Direktflug kein Non-Stop-Flug, Zwischenlandungen also durchaus legitim.
Das einzige, was der RV sich hier m.E. tatsächlich vorhalten lassen muss, ist die wohl nicht so ganz freundliche Art, die er euch gegenüber an den Tag gelegt haben mag.
Gruß,
soedergren
Hi Manuela,
schön, dass du deine Meinung den Engländern gegenüber schon ändern konntest, ich denke mal, deinen Mann wirst du auch noch überzeugen können. Denn, mal ehrlich, würden "wir Deutschen" selbst wirklich gerne nach dem Auftreten so mancher deutscher Ballermann-Urlauber beurteilt wollen werden?
Gruß,
soedergren
Keine Sorge, da habt ihr euch von den Zeitungen ganz zu unrecht in die Irre leiten lassen.
Die (angeblich neue) Flexibilität der Preise hat mit den Preisen bereits gebuchter und bestätigter Reisen praktisch nichts zu tun.
Nur in besonderen Ausnahmefällen sind nachträgliche Preiserhöhungen auch nach erfolgter Bestätigung möglich, das ist aber nichts neues sondern wird schon seit Jahrzehnten so gehandhabt.
Jeder seriöse RV wird in seinen AGB eine Klausel haben, die genau das wiedergibt, was privacy schon gesagt hat ... hier mal der entsprechende Originalausschnitt aus den AGB eines der großen Veranstalter:
"Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss für uns nicht vorhersehbar waren.
Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises werden wir Sie unverzüglich zu informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5%, sind Sie berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurück zu treten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn wir in der Lage sind, eine solche Reise ohne Mehrpreis für Sie aus unserem Angebot anzubieten."
Guten Morgen privacy,
klar, Steuern und Gebühren gibt's in der Regel zurück.
Einen Flugpreis von 0,01 EUR erhalten aber selbst Profis so gut wie nie - bei moses ging es übrigens um einen Flug nach Ko Samui in Thailand (siehe Seite 19 dieses Threads), und den bekommt der beste Einkäufer nicht für einen Cent.
In diesem Fall halte ich die rund 430 EUR Stornokosten pro Person in der Tat für mehr als angemessen. Der billigste normale Linienflug dorthin kostet allein schon pro Person gut 800 EUR (wohlgemerkt NUR Flug, ohne Hotel und dergleichen); der Steueranteil davon liegt bei 185 EUR, so dass immer noch nach Abzug aller Gebühren rund 640 EUR reine Flugkosten übrigbleiben. Die Provision kannst du bei Flügen vernachlässigen, die ist wirklich nicht der Rede wert, aber von mir aus können wir dafür auch noch ein paar Euro abziehen.
Diese gut 600 EUR hat der Veranstalter selbst voll zu tragen. Sicherlich wird man als RV auch noch auf preiswertere Charterflüge zurückgreifen können, aber 0,01 EUR oder selbst 100 EUR sind einfach illusorisch. Der "böse, unkulante" RV greift hier beileibe nicht soviel ab, wie manch ein Kunde sich einbildet - wenn hier einer gewinnt, dann die Airline.
In einem der wenigen Fälle, wo man denn aber tatsächlich mal ein Billigstticket für unter 10 EUR bekommt, wären dann einmal die 40% des Gesamtreisepreises sicherlich nicht gerechtfertigt. Andererseits ist das auch wieder eine Mischkalkulation und bei anderen Stornos kann es sogar vorkommen, dass ein RV (wie im vorliegenden Fall nicht ganz unwahrscheinlich) drauflegt. Bei manchen Auslandsleistungen muss im übrigen durchaus auch vom RV eine Anzahlung geleistet werden.
Eine Alternative wäre natürlich, dass tatsächlich jeder Einzelfall nach den tatsächlichen Kosten abgerechnet wird, was aber zum einen komplizierter wäre (was dann wieder Servicekosten verursachen würde) und auch nicht unbedingt für den einen oder anderen Kunden zum Vorteil wäre, da manche Kunden dann sogar höhere Stornokosten hätten und vor allen Dingen auch die Übersichtlichkeit und Vorhersehbarkeit verloren ginge, da niemand wüsste, mit welchen genauen Kosten er im Falle eines Stornos zu rechnen hätte. Wäre das wirklich wünschenswert?
Mich selbst ärgern hohe Stornokosten in manchen Bereichen auch, doch dafür können nicht unbedingt die RVs etwas. So haben fast alle Fluggesellschaften bei den bezahlbaren Tarifen ab der 1. Minute 100% Stornokosten. Wenn, dann müsste man überlegen, hier anzusetzen. Abgesehen davon ist auch das keine Erfindung der Reisebranche. 100% Stornokosten gibt's in vielen Bereichen, z.B. auch bei Veranstaltungstickets.
Ganz sicherlich überlasse ich es dir, ob du deine Behauptungen belegen kannst oder willst oder auch nicht oder ob es sich um Vermutungen handelt. Wenn man aber selbst mit unbewiesenen Vermutungen agiert, muss man dieses Recht auch anderen zugestehen und deren Behauptungen nicht als sowieso unbewiesen abtun.
Gruß,
soedergren
Ein generelles Zugeständnis, dass ein virtueller Veranstalter höhere Kosten als traditionelle Anbieter hat, halte ich weiterhin, auf einen größeren Reise
zeitraum wie eine Urlaubssaison gesehen, für eine unbewiesene Behauptung (..) Und im Jahresdurchschnitt dann vermutlich nur unwesentlich teurer, vielleicht sogar günstiger als herkömmliche Anbieter.
Hi privacy, deine Mutmassung über die Einkaufspreise im Jahresdurchschnitt sind aber genauso unbewiesen.
Wenn man bedenkt, zu welchen Minipreisen Flüge in bestimmte Zielgebiete zu bestimmten Terminen buchbar sind, dann wird auch der virtuelle Veranstalter über das Jahr gesehen mal günstiger und mal teurer Flüge einkaufen.
Leider falsch, das ist ja gerade der Sinn bei virtuellen Veranstaltern mit seinen ständigen Preisanpassungen ... die liegen nämlich auch an den schwankenden Flugpreisen. Wenn er günstige Flüge bekommt, kann er auch die ganze Reise billiger anbieten. Vtours hat z.B. auch bei Ryanair Flüge gebucht (bis Ryanair etwas dagegen hatte) und hat von denen bei einer Stornierung auch keinen Cent ersetzt bekommen.
Sorry moses, auch wenn ich durchaus verstehen kann, dass man sich auch über seine eigenen Fehler ärgert, so sind es doch immer noch die eigenenFehler, die man als eigenverantwortlicher Erwachsener nicht jemand anders in die Schuhe schieben sollte.
Der Veranstalter Vtours ist mir bis dato aus Negativschlagzeilen bekannt.
Nach Abschluß der Buchung wurde mir erst der durchführende Veranstalter genannt. Noch innerhalb einer Stunde wollte ich zurücktreten.
Darf ich das so verstehen, dass du dich nach Buchung durch andere negative Äußerungen hast verunsichern lassen und deshalb stornieren wolltest?
Bei einer Stornierung müßten wir jetzt 40% vom Reisepreis bezahlen.
Immerhin 1245 Euro......das ist ne Menge.
So hat mich der falsche Mausklick mal eben 1362Euro gekostet.
Weche Summe stimmt denn nun?
Im übrigen, wenn du weder über die Unverbindlichkeit der Flugzeiten, noch über den Namen des Veranstalters, noch über die Stornokosten informiert warst, dann liegt dies im Zweifel eher an deinem Onlinereisebüro, bei dem du schon seit 2000 buchst. Der Veranstalter kann nichts dafür, wie die einzelnen RSBs die Angebote darstellen. Auf seiner eigenen Webseite hat Vtours alle diese Informationen ordnungsgemäß angegeben.
Sicher passieren Fehler und wenn das dem Menschen bei dem Onlinereisebüro passiert wäre, dann würde der bestimmt nicht mit den Stornokosten konfrontiert.
Das stimmt leider nicht, die Stornokosten würden genauso anfallen.
Auch wenn ich jetzt wieder herbe Kritik dafür ernten werde, wie ich mich "auf die Seite" des Veranstalters stellen kann (mit dem ich übrigens absolut gar nichts zu tun habe), so finde ich es einfach nicht fair, diesem letztendlich nur zum Vorwurf zu machen, dass er sich ganz normal an den abgeschlossenen gültigen Vertrag hält. Du selbst hast geschrieben "Ich finde es nicht o.k., wenn im nachhinein es anders kommt als beschrieben", meinst das aber leider offensichtlich so, dass dies nur für den Veranstalter gilt.
So leid es mir tut, TampFlo, aber abgesehen von dem wenig freundlichen Ton am Telefon hat vtours keinerlei Fehler gemacht - und kann im übrigen auch kaum Kulanz zeigen, da auch ein Veranstalter Linienflugbuchungen nach kurzer Zeit nicht mehr unbedingt rückgängig machen kann.
Du schreibst ja selbst "(mir haben) vorallem die Fluggesellschaft besser gefallen". Buch mal bei einer x-beliebigen Fluggesellschaft im Internet einen Flug, z.B. auch bei der Lufthansa... wenn du dich da bei deinen Flugzeiten auch nur um einen Tag oder sogar nur um ein paar Stunden vertust, betragen auch dort die Stornokosten 100%.
Wie CaptainJarek schon geschrieben hat, auch vtours ist im Moment deiner Buchung eine Verpflichtung gegenüber der Airline eingegangen. Würden die euch gegenüber Kulanz zeigen, würden sie selbst kräftig draufzahlen.
Hallo zurück 
okay... aber letztlich ist es das, was ich weiter oben schon geschrieben hatte. Ist es für einen TE, der eine einfache Frage gestellt hat, wirklich hilfreich, wenn sich daraus bei den "Stamm-Usern" zum x-ten mal die selbe Grundsatzdiskussion ergibt, der Thread dadurch ellenlang wird und die eigentliche Frage komplett untergeht? Wäre da ggf. ein eigener Thread, der diese Grundsatzdiskussion zum Thema hat, nicht hilfreicher?
Wie auch immer, zum eigentlichen Thema dieses Threads hier ist m.E. alles gesagt.
Gruß,
Eckhard
Hier geht es aber eigentlich um viel mehr. Hier geht es nicht um ein RB wie es reagiert hätte, hier geht es auch nicht um Vor-oder Nachteile bei der Buchung über das Internet und hier geht es nicht um kleine und/oder große RV.
Es geht hier um eine (Reise) Branche, um deren Methoden, Vorgehensweise, Taktik, Beschwerdemanagement, Reklamtionsbearbeitung und den Umgang mit dem Gast. Und es geht um die Zuordnung von Verantwortung.
Sorry Hans,
da interpretierst du m.E. viel zu viel in diesen Thread hinein. Die Frage war schlicht und einfach "was können wir tun?". Nicht mehr, nicht weniger.
Ganz abgesehen davon, dass ich deinen Vergleich leider auch nicht ganz passend finde. "Und Händler (hier Reisebüro) und Hesteller (hier Reiseveranstalter) fühlen sich gemeinsam (!) für die Bearbeitung der Reklamation verantwortlich. Händler und Hersteller bilden eine Einheit!" Denn auch in der Automobilbranche ist das nicht immer der Fall. Warum sonst meinst musste erst der BGH z.B. definieren, dass ein Auto, das seit Jahren unbenutzt beim Händler herumsteht, kein Neuwagen mehr ist?
Nichts desto weniger wäre es natürlich schön, wenn in allen Branchen mehr Miteinander möglich wäre. Allein, mir fehlt der Glaube...
Gruß,
soedergren
Ja maximax, sicherlich wäre mehr Kooperationsbereitschaft auf allen Seiten wünschenswert. Ich halte es in der Praxis nur für schwer umsetzbar, da es leider auch Kunden geben würde, die dies extrem ausnutzen würden.
Auf diese Weise müsste sich der Kunde dann überhaupt nicht an den ja immerhin abgeschlossenen Vertrag halten und könnte mit irgendwelchen Ausreden kommen, um kostenlos im Nachhinein aus seiner Verpflichtung entlassen zu werden. Es würde letztlich bedeuten, dass sich der RV immer an die vertraglich zugesicherten Dinge zu halten hat, der Kunde aber immer und jederzeit ggf. auch noch komplett grundlos zurücktreten kann.
Der Sinn und Zweck eines Vertrages würde so ad absurdum geführt.
Man kann ja nie wissen, ob eine zukünftige Leistung ordnungsgemäß erfüllt wird, und könnte so immer mit dem Verweis auf die Befürchtung darauf, dass dies nicht der Fall ist, einfach mal so stornieren.
Abgesehen davon bedeutet für mich das Wort "Kooperation" ja auch, dass auch der Kunde dem RV ein Stück weit entgegenkommt, sich also beide Parteien aufeinander zubewegen.
Eine Kooperation kann nicht bedeuten, dass der Kunde komplett kostenlos aus einem einmal abgeschlossenen Vertrag herauskommt, d.h. dass er alle Vorteile allein hat. Insofern halte ich die Möglichkeit, ggf. umzubuchen, für eine ordentliche Kooperationsbereitschaft seitens des RV.
Ich weiss natürlich sehr gut, dass dies nur einen Teil der Kunden und auch nur einen Teil der RVs betreffen würde, aber leider gibt es hier wie da schwarze Schafe, die mehr Kooperationsbereitschaft auf der jeweils anderen Seite schamlos ausnutzen würden (und eine Bitte an den TE: fühl dich davon bitte um Gottes willen nicht persönlich angesprochen, ich rede hier von der allgemeinen Situation).
Ließ einmal hier diverse Threads im Forum, in denen davon die Rede ist, wie man am besten mit einer frei erfundenen Krankheit die Reiserücktrittskostenversicherung und/oder den RV hereinlegen kann und aus seiner Verpflichtung kostenlos entlassen werden kann. Oder wie man mit minimalen Mängelchen möglichst 50% und mehr vom Reisepreis zurückverlangen kann.
Wie gesagt, das sind natürlich nicht DIE Reisenden, aber genauso wenig sind es DIE Reiseveranstalter, die grundsätzlich immer den Kunden über den Tisch ziehen wollen.
Schließlich und endlich verstehe ich auch nicht, warum gerade hier im Rechtsforum in jedem zweiten Thread diese Grundsatzdiskussion geführt werden muss. Wenn ein TE eine rechtliche Frage hat, dann bringen im Antworten, die ihm sagen was alles rechtlich ach so schlimm ist und von den bösen RVs und RSBs besser gemacht werden könnte / müsste / sollte, leider überhaupt nichts.
Bei einer rechtlichen Frage nutzt eine rechtliche Antwort, die das widerspiegelt, was die Rechtsprechung und die Gesetzeslage zur Zeit hergibt. Alles andere mag philosophisch interessant sein (und könnte ggf. in einem dafür eröffneten Thread in einem anderen Unterforum erörtert werden), für die Frage ob und was man in einer bestimmten Situation rechtlich machen kann, ist es aber komplett unerheblich.
Deshalb kann die Antwort auf die Frage "Wir kommen uns verarscht vor, was können wir tun?" eben nur sein, "vorneweg höchstens kostenpflichtig stornieren oder umbuchen, sonst nichts".
Gruß,
soedergren