Das weiß ich doch. Das habe ich doch schon x-mal hier geschrieben.
Problematisch wird die Frage an meinen Gyn doch nur mit dem Hintergrund, wenn ich nun also die Aussagen hier, die behaupten "deutsche Antibiotika helfen in Ägypten nicht" für wahr erachte. Mein Gyn wird mir nur nach bestem Wissen und Gewissen ja Präparate verordnen, die es hier in Deutschland gibt, die zugelassen sind usw. Bleibt also dann die Frage, ob die wirksam sind, obwohl sie eben nicht aus Ägypten kommen, oder ob diese - für mich etwas kryptische - Aussage stimmt, dass eben nur das ägyptische Zeug wirklich hilft (jetzt abgesehen von Antinal, das hier unter anderem Namen vertrieben wird). Denn eigentlich müsste es ja auf den Wirkstoff als solches ankommen und nicht auf den Herstellungsort. Aber sind die Wirkstoffe, die eben hier in Deutschland Einsatz finden, wirklich am Ende machtlos gegen die Erreger Ägyptens. Das wird am Ende die Frage sein. Und mir ist eben leider noch niemand hier begegnet, der gesagt hätte "ich hatte dieses Medikament mit und das hat mir geholfen". Das wäre zumindest mal ein Ansatz gewesen. Aber es gibt eben entweder nur die Aussage, dass man Antinal & Co nehmen soll oder dass die deutschen Sachen nicht wirken. Ich habe nur bei vielen auch den EIndruck, dass sie mit "deutsche Medikamente" vornehmlich Dinge wie Imodium meinen. Aber die darf man ja generell nicht nehmen, wenn man wirklich krank ist. Wenn ich mir hier beispielsweise Noro einfange, darf ich hier auch kein Imodium nehmen, weil das generell dafür sorgt, die Erreger im Körper zu behalten - da ist es egal, ob es deutsche oder gyptische Erreger sind.
Es wird am Ende eh so laufen - so war es bei mir 2010, als wir schwanger in die Türkei sind - dass ich Medikamente (u.a. auch ein Breitbandantibiotikum) mitbekommen werde für den Fall der Fälle. Ob sie dann wirken, weiß ich nicht.
Zweite Möglichkeit wird eben sein, sich dann dort in einem Krankenhaus zu melden und zu hoffen, dass die Gyns da eben auch sorgfältig wären im Abwägen der Medikation - im Fall der Fälle.
