Die weltgesundheitsorganisation geht davon aus, das 80 % der Reisenden, in topischen und afrikanischen Ländernvon Montezumas Rache betroffen sind. Also absolut kein Problem Tunesiens aber bitte auch nicht runterspielen, nur weil ich davon nicht Betroffen ist doch gefährlich.
Eben auch für ältere (trifft leider auf mich mitlerweile auch zu und mich hat es die letzten beiden Male auch erwischt.
Sicherheitshalber und dies meine ich ernst wenn in DE der Durchfall nicht schnell nachlässt sofort zum Arzt
anbei von travelmed
Bei Reisen in den Süden:
Vorsorgen gegen Montezumas Rache
Die Türkei, Ägypten und Tunesien sind fast immer dabei: Für insgesamt 84 Länder meldet
aktuell das Centrum für Reisemedizin (CRM), Düsseldorf, ein erhöhtes Risiko an einer
Darminfektion zu erkranken. „Nach wie vor ist die Reisediarrhoe die häufigste Erkrankung
unterwegs. Je nach Reiseland und Reiseart leiden 10 bis 70 Prozent während des Urlaubs
an einem Durchfall“, erklärt Dr. Burkhard Rieke vom CRM. „Besonders häufig sind Touristen
in südlichen Ländern, beispielsweise auch in den beliebten Reisezielen rund ums
Mittelmeer, sowie in den Tropen und Subtropen betroffen. Der Grund: Wärme fördert die
Vermehrung der krank machenden Bakterien. Bei Temperaturen um 37° fühlen sie sich
besonders wohl. Aber auch alle, die unter einfachen hygienischen Bedingungen unterwegs
sind, beispielsweise Trekkingurlauber, sollten besonderen Wert auf eine konsequente
Nahrungs- und Trinkwasserhygiene legen. Für sie gilt die alte internationale Grundregel:
„cook it, peel it or forget it!“
Der normale Reisedurchfall dauert 3 – 5 Tage und ist meistens harmlos. Um ihn
unbeschadet durchzustehen, ist es wichtig, viel zu trinken, damit die verlorene Flüssigkeit
und die damit ausgeschiedenen Mineralstoffe schnell wieder aufgenommen werden.
Besonders gut sind dafür sogenannte orale Rehydratationslösungen (ORS) geeignet, die es
in der Apotheke gibt. Sollten die Fertigpräparate verbraucht sein, kann man sich notfalls
auch eine entsprechende Lösung selbst herstellen: Auf 1 Liter Trinkwasser kommen 8
gestrichene Teelöffel Zucker, und 1 gestrichener Teelöffel Kochsalz „Die Flüssigkeit sollte
nicht salziger als Tränenflüssigkeit schmecken“ rät Dr. Rieke. Zur
Geschmacksverbesserung und um den Verlust an Kalium auszugleichen, können zusätzlich
Fruchtsäfte zugefügt oder 1-2 Bananen gegessen werden. Ein ideales Getränk ist auch das
frische Kokosnusswasser aus grünen Nüssen. Es ist nicht nur schmackhaft, sondern auch
keimfrei und enthält Salze und Zucker im richtigen Verhältnis. Spezielle Medikamente
können den Heilungsprozess außerdem unterstützen, wobei der Reisemediziner vor Mitteln
mit dem Wirkstoff Loperamid warnt: „Sie unterdrücken den Durchfall und legen den Darm
lahm. Die Anwendung über mehr als einen Tag, bei Fieber oder Blut im Stuhl kann
gefährlich werden“.
Während für einen jungen, gesunden Erwachsenen der Reisedurchfall vor allem eine lästige
Erscheinung ist, kann er bei Kindern, Schwangeren, älteren Menschen und chronisch
Kranken schon nach kurzer Zeit dramatische Auswirkungen haben. „Sie können schneller
austrocknen und dies kann zu Kreislaufkollaps und Nierenversagen führen“, erläutert
Reisemediziner Dr. Rieke. „Sie sollten nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen“. Das gleiche
gilt auch, wenn der Stuhl blutig oder schleimig ist, der Durchfall länger als 5 Tage andauert
oder von Fieber begleitet wird. Dann könnten beispielsweise auch Parasiten die Ursache
sein. Und auch dies muss schnellstmöglich von einem Arzt abgeklärt und individuell
behandelt werden. Wer einen reisemedizinisch qualifizierten Arzt sucht, erhält auf den
Internetseiten www.crm.de und www.travelmed.de eine nach Postleitzahlen geordnete
Adressliste.
Der TravelMED
-Service in Düsseldorf, hat eine Broschüre mit dem Titel: „GESUND &
SICHER REISEN - Vorsicht: DURCHFALL!“ herausgegeben. Sie ist in einer gemeinsamen
Aktion von dem Centrum für Reisemedizin, dem Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes
und dem Tropeninstituts Berlin sowie mit Unterstützung der Merck Selbstmedikation GmbH
entstanden. Der Inhalt ist im Internet unter www.travelmed.de zum Herunterladen
veröffentlicht. Das 20seitige Heft in der Größe eines Standardbriefumschlages im
Langformat ist außerdem in über 17.000 Arztpraxen und Apotheken erhältlich und kann
gegen einen mit 90 Cent frankierten Rückumschlag angefordert werden: TravelMED
-
Service GmbH, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf.
Düsseldorf, den 2. August 2006
Diesen Text finden Sie zum Herunterladen auch unter www.crm.de/presse
Bei Abdruck freuen wir uns über ein Belegexemplar:
CRM – Centrum für Reisemedizin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf
Kontakt: Gisela Hartmann-Kötting, Tel. 0211 – 904 29 61, E-Mail: hartmann@crm.de