Wir waren 2008 vier Wochen und 2013 knapp sechs Wochen unterwegs. Die Ostküste 2008 haben wir mit einem Womo abgefahren, das war ideal. Bei unserer letzten Tour haben wir gesplittet. Von Adelaide bis Sydney hatten wir einen Mietwagen und haben unterwegs in Hütten übernachtet. Die Hütte im Grampians National Park und auf Kangoroo Island haben wir vorher reserviert, ansonsten haben wir uns spontan vor Ort etwas gesucht. Wichtig waren uns Unterkünfte mit Selbstverpflegung, weil wir unabhängig sein wollten. Während dieser Etappen haben wir auch manchmal 2 x an einem Ort übernachtet. Diese Art des Reisens hat auch gut gefallen. Man muss nur halt ständig packen und lebt aus dem Koffer. Ich muss dazu sagen, dass wir zu viert waren und die Häuser alle sehr gut ausgestattet waren, immer mit mindestens 2 Schlafzimmern. In Sydney braucht man kein Fahrzeug, da man alles gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Dort also den Mietwagen wieder abgegeben. Man muss bei der Buchung drauf achten, ob Einweggebühr genommen wird. Anschließend sind wir direkt zum Ayers Rock geflogen, haben dort eine Hütte gemietet (unbedingt vorher reservieren) und wieder einen Mietwagen gebucht. Damit sind wir nach 2 Übernachtungen zum Kings Canyon und weiter bis Alice Springs gefahren. Dort haben wir dann den Mietwagen abgegeben und ein Womo bis Darwin gemietet. Für die Route hoch in den Norden würde ich immer ein Womo nehmen, da es dort im Nichts nicht viele Übernachtungsmöglichkeiten gibt. So konnten wir direkt bei den Devils Marbles übernachten, unterwegs unabhängig von Restaurants und Cafés jederzeit Pause machen und mitten in der Natur auf wunderschön gelegenen Rastplätzen übernachten. Mein Fazit: Mit Womo ist man unabhängiger, muss nicht aus dem Koffer leben und hat jederzeit immer alles dabei. Das ist meine bevorzugte Art, dort unterwegs zu sein.