Hallo liebe Forengemeinde,
wir sind nun auch aus unserem Kreta-Urlaub zurück.
Pünktlich um kurz nach 23 Uhr am Tag vor der Abreise kamen die Codes. Wir hatten alle eine 2 und wurden auch nicht getestet. Der Flug von Kassel nach Heraklion war nur zu ca. 2/3 besetzt. Am Flughafen dann hieß es Anstehen am Eingang zum Gebäude - mit mehr oder weniger Abstand. Die Polizisten schauten dann kuru auf die Codes und dann durften wir zu den Gepäckbändern. Soweit ich es überblicken konnte, wurden mindestens zwei Leute aus unserem Flieger getestet. Das Gepäck bekamen wir dann relativ schnell, da doch weniger los war als sonst.
Unser Taxifahrer desinfizierte uns die Hände und wir hatten alle Masken im Taxi auf. Er erzählte uns, dass er spürbare Einbußen hat und generell viel weniger los sei.
Unser Hotel in Analipsi kannten wir schon vom Vorjahr. Dort trugen die Mitarbeiter Masken und wir mussten ein Formular ausfüllen mit sämtlichen Daten inklusive Reisepassnummer. Das Zimmer war wir immer und Reinigung fand nach Wunsch alle zwei Tage statt, man musste dies aber vorher anmelden. Da wir unser Hotel nur zur Übernachtung nutzen, kann ich nicht mehr zur Umsetzung von Regeln sagen. Es ist relativ klein, war aber offensichtlich ausgebucht. Am Pool war auch alles wie immer. Es gibt soweiso nur Frühstücksbuffet und ansonsten nur kleine Snacks,
Der Ort selber ist sowieso schon immer etwas ruhiger, aber fast alles Geschäfte und Tavernen hatten auf, vor allem viele Engländer waren unterwegs, aber es war alles angennehm und Abstand halten kein Problem.
Den Strand, welchen wir immer besuchen, nutzen vor allem Einheimische, so dass dieser fast immer leer war - außer Sonntags - und Abstand halten einwandfrei funktionierte. Wenn ich da an die Bilder von heimischen Stränden und Freibädern denke, dann war es auf Kreta tausendmal besser.
Die Wirtstchaftskrise und die "All-Inklusive-******" haben vielen kleinen Unternehmen die letzten Jahre sowieso schon zugesetzt, ich befürchte Corona-gibt Vielen den Rest. Es gibt schon viele Läden, die geschlossen sind und auch die "Bauruinen" werden immer mehr. Es bricht mir immer wieder das Herz, wenn ich sehr , wie immer mehr Leben aus den Orten schwindet. In Heraklion selber waren sehr wenige Touristen unterwegs, vor allem Samstags war es auffällig, dass viele Geschäfte geschlossen hatten, dies kenne ich so gar nicht, normalesweise ist abends immer viel los. Die Tavernen und Cafes waren aber abends von den Einheimischen gut besucht.
Die Maskenpflicht selber wurde von den Einheimischen relativ locker gesehen, lediglich die Mitarbeiter in den Gechäften hatten immer welche auf. Allerdings haben wir auch gesehen, wie die Polizei die Supermärkte kontrollierte.
Der Abflug am Flughafen Heraklion war dann die gleiche Katastrophe wie immer - von Abstandhalten oder Organisation keine Spur. Ich habe dann schon aus Spaß gesagt, beim Reinkommen wird aufgepaßt - beim Abflug eher das Motto "Hauptsache weg".
Alles in allem hatten wir einen Urlaub wie immer, nur vorher war es halt etwas aufregender. Wir lieben Kreta und sind traurig darüber, wie immer mehr kaputt geht.