Amoma - Ein böser kleiner Krimi. Leider wahr.
Erstes Kapitel: Ich buche zum runden Geburtstag meiner Frau ein schönes Hotel in Kapstadt, muss es sofort mit VISA bezahlen, obwohl der Termin erst zwei Monate später ist. Ich erhalte auch gleich eine Bestätigung von Amoma über den Eingang des Betrages. Kurz, die Buchung scheint perfekt. Doch herrje.
Zweites Kapitel: Nach einem Monat meldet Amoma, der Betrag sei leider "disputed", also von VISA bestritten worden, ich hätte 24 Stunden Zeit, erneut einzuzahlen. Wenn nicht, werde die Buchung storniert. VISA aber bestätigt, das Geld überwiesen zu haben. Ich überlege, mein Sparschwein ein zweites Mal zu metzgen. Da kommt die erlösende Botschaft von Amoma, der Betrag sei jetzt doch eingetroffen, alles paletti.
Drittes Kapitel: Eintreffen im Hotel in Kapstadt. Die Reception weiss nichts von einer Buchung. Mein Nachfragen ergibt, dass das Hotel vor einem Monat von Amoma storniert worden ist. Und leider sei das Hotel ausgebucht.
Viertes Kapitel: Ich maile umgehend Amoma an, bitte um eine Klärung. Schweigen. Zuhause versuche ich, den angeblich guten Kundendienst telefonisch zu erreichen. Schweigen. Niemand nimmt ab. Ich schreibe erneut. Schweigen.
So läuft die Masche: Amoma wartet, bis das Geld eingezahlt ist. Dann wird storniert. Und eisern geschwiegen. Wenigstens muss die Frage der Seriosität nicht gestellt werden.
Reisende, seht euch vor.