Der Kerngegenstand der Bewertung -eine verpatzte Flugreservierung für einen von 5 innerbrasilianischen Flügen- ist leider wahr. Es trifft auch zu, dass durch ein Missgeschick eines Mitarbeiters bei einer Werbemail versehentlich von ca. 90 Kunden-Emailadressen offen angezeigt wurden. Beides tut uns sehr leid. Auch bei uns arbeiten nur Menschen und da geht auch mal was schief.
Wir können auch verstehen, dass ein aufgebrachter Kunde, dann auch Dinge auf die Goldwaage legt, die ansonsten als banale Kleinigkeiten abgetan oder sogar positiv empfunden würden. Allerdings überzieht der Verfasser hier und entgleitet tw. in unzutreffende Sachverhaltschilderungen:
- Die versprochenen Hotelkategorien wurden exakt eingehalten und innerhalb der Kategorie ausschließlich Unterkünfte gewählt, die auf den wesentlichen Bewertungsportalen mindestens mit gut, meist sogar deutlich besser bewertet waren. Es gab während der Reise -als man noch hätte eingreifen können- vom Verfasser auch keinerlei Hinweis auf Hotelmängel, weder bei uns noch bei der Reiseleitung. Diese tauchten erst auf, als wir einer Forderung widersprochen haben.
- Von 11 Ausflugsbestandteilen wurden 9 exakt wie beschrieben ausgeführt. ein Ausflug musste ausfallen, einer etwas verkürzt werden- beides aus Gründen, die wir nicht zu vertreten haben. Hier von einer "schlampigen" Organistion zu sprechen ist sicher deutlich überzogen und der Intention des Verfasser geschuldet.
Der Verfasser des Berichts unterschlägt auch ein paar wichtige Details:
- Es handelte sich um eine Info-Reise für Reisebüromitarbeiter, bei denen diese komplett eingeladen waren, also für die Reise nichts bezahlt haben. Nur die Begleitpersonen wurden berechnet. Dafür behalten wie uns vor - und kommunizieren das auch deutlich- dass wir z.B. neue Leistungsträger testen und es dabei zu kleineren Abweichungen und Leistungsstörungen kommen kann. Für einen Gratisteilnehmer (oder ein Paar, das 50% Ermäßigung bekommt) ist das sicher ein Top-Deal.
- Der Verfasser verschweigt, dass die Frau des Geschäftsführers von Vista Reisen vom Anruf des bezeichneten Mitarbeiters in der Kirche während der Taufzeremonie für Ihre Enkelkinder (nicht Hochzeit) erreicht wurde. Ihre Reaktion bezog sich auf den denkbar ungünstigen Zeitpunkt.
- Vista Reisen hat sich deutlich entschuldigt. Allerdings verschweigt der Verfasser, warum er bisher keine Entschädigung erhalten hat. Er hat versucht dieses zugegeben unangenehme Erlebnis maximal auszuschlachten und eine Forderung präsentiert die so weit außerhalb aller bei kulanter Handhabung denkbaren Kompensationen lag, dass wir Sie schlicht ablehnen mussten. Die Sache ist gerichtsanhängig und man wird sehen, was die Richter zu dieser Forderung sagen.
- Der Verfasser verschweigt auch, dass die sehr rüde Reaktion des Geschäftsführers erfolgte auf einen Erpressungs- bzw. Nötigungsversuch. Dieser war nach Auffassung 2 befragter Juristen ein Fall für den Staatsanwalt und der Verfasser sollte froh sein, dass wir (bisher) auf eine Strafanzeige verzichtet haben.
- Die Ausführungen zum Thema Sicherungsschein sind inhaltlich unzutreffend.
Für den unbedarften Leser ist es sicher schwer zu unterscheiden, was denn nun stimmt und was nicht. Wir geben hier folgendes zu Bedenken: Wir haben in diesem Jahr bisher etwa 50 Reisen durchgeführt. Diese Beanstandung ist der einzige platt negative Kommentar den Sie im Internet (auf 2 Foren) finden. Das ist eine sehr respektable Reklamationsquote auf die wir stolz sind.
Falls Sie sich dennoch verunsichert fühlen, fordern Sie bitte bei uns Referenzen an.