windy1 wrote:
Ein schöner Beitrag, aber wie ist es zu erklären, dass die weit unter dem Kaufpreis liegenden Objekte nicht anderes zu tun hatten, als gleich einen neuen "Vermittler" wieder mit der Versteigerung ab einem Euro Verkaufspreis zu beauftragen. Es scheint also besser zu sein, einen niedrigen Kaufpreis zu erzielen als Zimmer leer stehen zu haben. Und die Hotels wissen ganz genau in welcher Höhe die Gebote liegen, die den Zuschlag bekommen.
Da hilft nachher auch kein Herausreden mehr!
Ich als Ersteigerer, fühle mch auf jeden Fall betrogen, sowohl vom Vermittler als auch vom Hotel.
@windy1
Gut, dass Vermittler in Anführungszeichen steht. Hier wird die ganze "Erfolgeschichte" dieses Kreislaufs aus Angebot & Insolvenz schon angedeutet.
Leerstand kann mitunter besser als Niedrigvermietung sein. Solange einerseits die Einnahmen-Kosten-Relation nämlich keinen (ausreichenden) Gewinn bringt und das Unternehmen sich andererseits nicht unter Wert verkauft.