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  • Air France
    wo161W wo161

    Air France: Nein Danke! Nie wieder !
     Im Sommer 2012 flog ich mit meinenbeiden Töchtern von Köln über Paris nach Casablanca mit AirFrance. Während meiner früheren Tätigkeiten in derdeutsch-französischen Industrie habe ich sehr eng mit Air Francezusammengearbeitet, einschließlich Buchung einer Concorde von Parisüber Köln nach Cayenne, und kannte das Unternehmen aus dieser Zeitals stets zuverlässig mit ausgezeichnetem Service. Insofern hatteich mich sehr auf die Flüge mit Air France gefreut und wurde bitterenttäuscht, so dass ich künftig einen großen Bogen um derenAngebote, und seien sie noch so verlockend, machen werde.

    Beim Hinflug Köln-Paris-Casablancabegleitete mich nur eine meiner beiden Töchter, die andere kam 3Tage später, wobei deren ursprünglich gebuchter Flug nur wenigeTage vor Abflug storniert wurde und sie somit wesentlich später alsgeplant in Casablanca ankam.

    Unser Hinflug Köln-Paris erfolgte mitmit einer ATR42-500, die Propellermaschine ist sehr klein und nichtgerade bequem und fliegt auf der Strecke mit ca. 1,5 Stunden relativlange. Die Verpflegung bestand aus einem Getränk und Knabbergebäck,mehr verlangt man ja auch nicht auf einer solchen Strecke. DieAnkunft in Paris CDG war pünktlich und da wir bis zum Weiterflugnach Casablanca ausreichend Zeit hatten, überzeugten wir uns beiAnkunft in Paris am Gepäckband, ob unsere nach Casablancadurchgecheckten Koffer nicht doch versehentlich in Paris ausgeliefertwürden. Da unsere Koffer nicht zu sehen waren, gingen wir davon aus,alles sei o.k. und flogen planmäßig und pünktlich nach Casablanca.Der Flug mit einer A 320 war angenehm, wenn auch sehr voll und wirsaßen ganz hinten gegenüber einer Einrichtung zum Transportliegender Passagiere. Die Verpflegung war ganz auf Araber abgestelltund nicht unbedingt ein Leckerbissen für Mitteleuropäer. DasKabinenpersonal war auf Massenabfertigung eingestellt und glänztenicht unbedingt mit Freundlichkeit, zu den mehrsprachigen Fähigkeitenkann ich nicht sagen, da ich selbst französischsprachig bin. DasOutfit, insbesondere die Uniformen sind sehr bescheiden und beianderen Airlines machen einen viel ansehnlicher und gepflegter. DieAir-France- Uniformen sind so universal und auch teilweise sehrunterschiedlich, dass es kaum auffiele, wenn eine solche Uniform beieinem Konkurrenzunternehmen getragen würde, da für einenAußenstehenden kein Air-France-Emblem oder ähnliches erkennbar ist,die Namen scheinen geheim zu sein, deshalb steht auf jeder UniformSecurité.

    Fast pünktlich in Casablancaangekommen staunten wir nicht schlecht, als wir mit noch einigenanderen Passagieren zum Schluss immer noch ohne Gepäck am Gepäckbandstanden als dieses abgestellt wurde. So gingen wir zu Lost andFround, wo wir nach einem Blick auf den PC informiert wurden, unserGepäck sei noch in Paris und würde nicht etwa noch am gleichenAbend mit der nächsten Verbindung, sondern erst am Vormittag desFolgetages in Casablanca erwartet. Auf meine Frage, wie es mit demErwerb einer Notausstattung für die 1. Nacht und der Überführungdes Gepäcks am nächsten Tag in unser ca. 120 km von Casablancaentferntes Hotels sei, wurden wir darüber belehrt, in Marokko müssesich jeder selbst um sein Gepäck kümmern, freundlicherweise gab manuns noch eine Telefonnummer, um am nächsten Morgen anrufen zukönnen, ob unser Gepäck tatsächlich eingetroffen sei, wobei ichallerdings dann am Folgetag feststellen musste, dass sich hinter derTelefonnummer nur ein arabisch sprechender Anrufbeantworterversteckte.

    Nunmehr begaben wir uns zum Air FranceCounter, um uns zu beschweren, wo sich aber keiner mehr befand undder die nächsten Tage auch nicht besetzt sein sollte, es war jaschließlich Freitagnachmittag und – wie wir mittlerweile gelernthatten – in Marokko muss jeder sehen wie er klar kommt, Hauptsachedie Kohle stimmt, und da hat sich Air France bestens angepasst.

    Da wir am Folgetag nur den arabischenAnrufbeantworter erreichten und damit nichts anfangen konnten, fuhrenwir auf gut Glück nach Casablanca, wo wir dann unser Gepäck inEmpfang nehmen und zurück transportieren durften, 240 km Autofahrtmit Sprit und Autobahngebühren, 1 Tag Urlaub futsch, an dem wirlieber am Strand gelegen hätten.

    Mehrere während unseres Aufenthaltesin Marokko getätigte Email-Beschwerden an Air France Marokko und AirFrance Frankreich wurden freundlich mit einem nichts sagendenStandardtext beantwortet, von Schadensersatz aber keine Rede.

    Der Rückflug war ähnlich wie derHinflug nur mit dem Unterschied, dass mich dabei meine beiden Töchterbegleiteten und Air France nicht in der Lage war, uns von Casablancanach Paris 3 Plätze nebeneinander zuzuweisen, obwohl wir rechtzeitigeingecheckt hatten. Auch die Verpflegung war wieder ganz und gar aufarabisches Publikum abgestellt.

    Nach meiner Rückkehr nach Deutschlandstellte ich dann unsere Schadensersatzforderungen zusammen, die unsdurch das von Air France verschlampte Gepäck entstanden waren, undforderte per Einschreiben/Rückschein den Vorstand von Air FranceDeutschland in Frankfurt zur Erstattung auf so wie es das BürgerlicheGesetzbuch vorsieht. Während die Email-Beschwerden wenigstens nochmit nichts sagenden Standardtexten beantwortet wurden, wurde diesesSchreiben zwar nachweislich ordnungsgemäß zugestellt, jedochoffensichtlich sofort in den Papierkorb entsorgt. Bei solcher Arbeitim Vorstandsbereich darf man sich dann auch nicht wundern, dass einSteward auf dem Weg von Paris nach Casablanca, wo meine 2. Tochter 3Tage nach uns allein reiste, ihren Namen nach einem Smalltalkoffensichtlich über die Passagierliste und ihre Email-Adresse überFacebook ermittelte und sie dann mit Emails belästigte.

    Solche Erfahrungen mit verspätetemGepäck wie bei Air France habe ich bisher nur bei Air Moldova aufeinem Flug von Frankfurt nach Chisinau gemacht, wo 60% des sowiesowenigen Gepäcks nicht ankamen und ich bedaure sehr, dass die ehemalsso hervorragende Air France sich nunmehr in die Reihe solcherNoGo-Airlines wie Air Moldova einreiht, was nicht nur die zahlreichenNegativkommentare, sondern auch mehrere selbst verschuldete Unfällebeweisen.

    Ich werde daher Air France mit Charlesde Gaulle weiträumig umgehen, so wie bei meinem nächsten Flug mitUS-Airways in wenigen Tagen mit 4 Personen nach Philadelphia undzurück!

    Air France: Nein danke!!! Nie wieder!!!

    Airlines
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