Hallo Wolf,
euer aktueller Planungsstand und die vielen Ideen hören sich sehr gut an!
Doch nun kurz noch zu deinen Fragen:
Im Mai werdet ihr sicherlich nicht alle Campingplätze im voraus buchen müssen. Wie von dir bzw. Frank erwähnt, würde auch ich die erste Übernachtung in Windhoek, die Nächte im Etosha NP (oder zumindest einzelne Nächte) und im Dünengebiet von Sossusvlei vorbuchen.
Den Etosha NP kannst du ohne Probleme auf eigene Faust erkunden. Die Strecken sind gut beschildert und ohne jedes Risiko zu befahren; natürlich sollte man sich an die "Spielregeln" halten (z.B. das Fahrzeug nicht verlassen). Die Rastcamps kannst du - wie auch schon von Frank beschrieben - direkt über die Parkverwaltung buchen. Wenn du keine Reservierung hast und anderweitig keinen Platz findest, musst du aus Sicherheitsgründen den Park bis Sonnenuntergang durch eines der Tore verlassen haben. Da man nicht jede Nacht auf Safari geht, kann man phasenweise gut damit leben, zumal die staatlichen Plätze häufig nicht so toll sind.
Mit deinem Allradfahrzeug wirst du weder in Namibia noch in Botswana Probleme haben. Man bewegt sich in der Regel auf teilweise zwar ausgefahrenen, aber doch gut passierbaren Sandpisten. Bei etwaigen Pannen ist die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung groß. Von daher musst du dir keine Sorgen machen. Auch an den Linksverkehr hat man sich sehr schnell gewöhnt, zumal auf den meisten Strecken wenig Verkehr herrscht.
Bei weiteren Fragen melde dich jederzeit gern wieder; ansonsten wünsche ich euch weiterhin viel Vorfreude bei euren weiteren Planungen. Ihr habt euch eine wunderschöne Region für eure Rundreise ausgesucht. Wenn ihr auf die Victoria Falls verzichtet (was natürlich sehr schade ist!), dann reichen die jetzt geplanten 3 Wochen aus. Übrigens: von der "Chobe Lodge" aus werden auch Tagesfahrten zu den Victoria Fällen angeboten. Vielleicht ist das noch eine Option, wenn die Zeit reicht.
Viele Grüße von der heute trüben Nordseeküste
Andreas