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Nein sagte das Gericht, das war kein "böses" Reisebüro !

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Meinungen zu reiserechtlichen Fragen
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  • gabriela_maierG Offline
    gabriela_maierG Offline
    gabriela_maier
    Gesperrt
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Mit etwas Abstand darf man vielleicht die Diskussion fortsetzen, da in meinen Augen die eigentliche Problematik von der "Reisebürofraktion" völlig verkannt worden ist. Leider !! Man sah mal wieder nur einen "Rundumschlag" gegen sich, und darum musste mal weder das "schwarze Schaf" herhalten.

    Das Problem ist tatsächlich der Imageschaden. Hier in diesem forum schreibt ein harter Kern von vielleicht 20 Personen, und der rekrutiert sich zu einem hohen Prozentsatz aus der "Fraktion" ( Entschuldigung, ich hab auch kein besseres Wort ).
    Aber die "Fraktionsstärke" ist nichts gegen die Zahl user, die hier nur lesen und sich nicht artikulieren, aber: sie machen sich doch ihre Gedanken.

    Achtung, jetzt kommt Ironie:

    das fragliche Reisebüro hat damit geworben, auf der Suche nach dem besten Preis behilflich zu sein. Es hat in der verhandelten Sache ja Wort gehalten, denn die Suche war doch erfolgreich, und es wurde ja der beste Preis gefunden. Allerdings nicht für den Urlauber, sondern für das Reisebüro. Ironie bendet !!!

    Vor einigen Wochen wurde hier ausgiebig über einen Filmbeitrag diskutiert, war glaube ich von RTL, und einige dieser Beiträge sind beinahe deckungsgleich wie hier. Einzelfälle, unseriöse Berichterstattung, tendenziell, man wollte doch nur negative Beispiele usw. usw. Alles richtig, was die "Fraktion" hier darauf geanwortet hat. Nun die Kehrseite: wieviele Leute haben die Sendung gesehen ? 2 Millionen, 3 Millionen oder noch mehr ? Hand auf`s Herz: ist hier jemand der ernsthaft glaubt, das deren Urteil mit dem der "Fraktion" übereinstimmt ?

    Die Branche hatte keine Chance sich dagegen zu wehren, und deswegen war auch diese Sendung ein Imageschaden.

    Genau so ist es hier mit dem zitierten Urteil ( oder dem Beschluss ). Der Imageschaden liegt auch hier in der Veröffentlichung. Man solte froh sein, das die Welt im Moment ernsthaftere Probleme hat, denn es wäre genau so gut möglich, das sich zum Beispiel die Zeitung mit den grossen Buchstaben der Sache annimmt, und eine Woche lang die Leserschaft damit füttert. Womöglich noch mit Bild des armen Urlaubers, der jetz seinem Enkel nichts mehr zum Geburtstag schenken kann. Oder eine Fernsehsendung, wie z.B. WISO oder noch schlimmer eine Magazinsendung. Only bad news are good news !!

    Wenn ich im Verband der Reisebüro`s ( gibt es das ? ) was zu sagen gehabt hätte -ok ok keine Angst und keine Proteste, ich will ja gar nicht, selbst wenn es möglich sei-, es wäre mein Bestreben gewesen, den Prozess zu vermeiden. Der Sieg in beiden Instanzen ist in Wirklichkeit eine Niederlage ( eben ein Imageschaden ). Man hätte sich mit dem Beklagten ( Kläger ?? ) aussergerichtlich einigen sollen.

    Ein letzter Satz: ich wundere mich, das es hier keinen einzigen Beitrag gab, der sich in die Situation des Betroffenen versetzt hat.

    Im der Definition "Dienstleister" steckt auch das Wort "dienen". Darüber sollte man auch mal nachdenken.

    Gruss Gabriela

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    • gabriela_maierG Offline
      gabriela_maierG Offline
      gabriela_maier
      Gesperrt
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      seufz:

      ich hatte gehofft, ein anderer user hätte den Gedanken des Themas mal aufgegriffen und weitergesponnen, damit nicht imer i c h es bin.

      Die Gerichte haben eine Problematik verhandelt, die doch längst von der Realität überholt worden ist. Das Reisebüro wollte bei der "Suche nach dem besten Preis behilflich sein".

      Heute wirbt man mit anderen Schlagzeilen, z.B. "Wenn Sie den gleichen Artikel woanders günstiger bekommen erstatten wir Ihnen die Differenz und legen noch x% drauf". So oder so ähnlich überschlagen sich bei mir die Zeitungsbeilagen von Möbelhäusern, wenn ich da die headlines lese.

      Der betroffene Urlauber war ganz sicher auch der Meinung wie versprochen "den besten Preis zu erhalten". Und da er den nicht erhalten hat, wollte er den gerichtlich einklagen !

      Also, es wurde ein Sachverhalt ( der Werbetechnik ) entschieden, der heute längst nicht mehr aktuell ist. Juristisch zwar völlig korrekt, aber von der Lebensrealität überholt.

      Hmm, kann es sein, das ich so was ähnliches wie Preisdifferenz erstatten hier auch schon mal irgendwo gelesen habe ?

      Gruss Gabriela

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      • Felixxx87F Offline
        Felixxx87F Offline
        Felixxx87
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        hi,

        also ich bin in soweit deiner Meinung, dass man von einem Reisebüro, das von mir lebt und eine ganz ordentliche Provision (ich denke mal, 1000 Euro Probvision bei einem Reisepreis von 9000 Euro dürften ganz gut hinkommen) bekommt, erwarten kann, dass es dafür auch etwas leistet (selbst eine Rechtsanwalt müsste dafür wohl auch 8 Stunden arbeiten).
        Deswegen finde ich es auch bedenklich, dass man von einem Reisebüro offenbar weder erwarten kann, dass es einen bei Visa-Fragen berät, noch dass es einem das günstigste Angebot sucht (zumindest die gängigen Veranstalter werden doch wohl vom Reisebüro verglichen werden können, zur Not bei holidaycheck:), dafür denke ich, sollten diese doch haftbar sein).

        Allerdings kommt es beim Service natürlich darauf an, in was für ein Büro du gehst. Kennt dich der Mitarbeiter, buchst du oft dort etc. pp. Deswegen will ich natürlich nicht abstreiten, dass es Reisebüros mit TOP-Service gibt.

        Da wir hier wohl alle uns auch gerne außerhalb des eigentlichen Urlaubs mit diesem beschäftigen, uns Hotels aussuchen/vergleichen, Preise vergleichen, denke ich, dass ICH auf die "Beratung" des Reisebüros verzichten kann, da ich wie erwähnt nicht weiß, was diese sein sollen bzw. denke dass ich das selbst (mit vergnügen) genauso gut kann.

        Deshalb buche ich unsere Reisen in einem (jaaa:) Reisebüro, dem ich allerdings nur sage, was sie wann für uns buchen sollen und sich damit der Kontakt mit dem Büro erledigt hat. Dafür bekomme ich einen beträchtlichen Teil der Provision zurück;)

        Deswegen denke ich, man sollte nicht jammern oder sich beschweren, sondern selbst entscheiden, was für einen das Beste ist. Man braucht den Service des Reisebüros ja nicht nutzen oder ganz online buchen.

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        • angsteA Offline
          angsteA Offline
          angste
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          Gabriele, das Reisebüro wirbt mit "wir helfen suchen" und nicht " wir bieten den besten Preis".

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • vivianeV Offline
            vivianeV Offline
            viviane
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            Erstmal vorweg gesagt glaube ich nicht das alle RB schlecht sind und sich wirklich bemühen. Nur finde ich das der Preisunterschied schon hoch ist. Ich selbst vergleiche erst im Internet die Preise bevor ich ins RB gehe, gibt aber auch Leute die das nicht machen. Nur denke ich das die Mitarbeiter im RB genauso wie ich zuhause die Preise verschiedener Veranstalter vergleichen kann. Klar hat nicht jedes RB jeden Veranstalter zur Auswahl. Das wäre ja eine Möglichkeit wie dies Zustande gekommen sein könnte.

            Wenn dann so ein Preisunterschied 100 Euro oder so beträgt kann man das noch verkraften, aber knapp 800 Euro finde ich schon ne Menge, glaube auch das RB manchmal versuchen die teueren Reisen zu verkaufen weil sie dann mehr Provision bekommen.

            Fazit ist mann sollte immer vorher Preise vergleichen und man kann nicht automatisch erwarten den günstigsten preis auch angeboten zu bekommen.

            Wenn ich abends rausgehe, zündet meine mama eine Kerze an.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • gabriela_maierG Offline
              gabriela_maierG Offline
              gabriela_maier
              Gesperrt
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              @ eslipart:

              richtig, das Reisebüo hat geholfen den besten Preis zu finden. Das Ergebnis dieser Hilfe musste vor Gericht verhandelt werden. Schau noch mal nach meinem "Ironie-Beitrag".

              Heute erstattet man die Differenz klaglos zrück, wenn die "Hilfe" so ein Ergebnis liefert.

              Gruss Gabriela

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • angsteA Offline
                angsteA Offline
                angste
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                Gabriela, nochmal, daß Reisebüro hat nicht versprochen, den besten Preis zu bieten.

                Ich seh da keinen Imageschaden für die Branche, denn das es solche und solche Betriebe im Dienstleistungsbereich gibt dürfte wohl jedem bekannt sein.

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                • LouboutinL Offline
                  LouboutinL Offline
                  Louboutin
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  Felixxx87 wrote:
                  also ich bin in soweit deiner Meinung, dass man von einem Reisebüro, das von mir lebt und eine ganz ordentliche Provision (ich denke mal, 1000 Euro Provision bei einem Reisepreis von 9000 Euro dürften ganz gut hinkommen) bekommt, erwarten kann, dass es dafür auch etwas leistet (selbst eine Rechtsanwalt müsste dafür wohl auch 8 Stunden arbeiten).
                  Deswegen finde ich es auch bedenklich, dass man von einem Reisebüro offenbar weder erwarten kann, dass es einen bei Visa-Fragen berät, noch dass es einem das günstigste Angebot sucht (zumindest die gängigen Veranstalter werden doch wohl vom Reisebüro verglichen werden können, zur Not bei holidaycheck:), dafür denke ich, sollten diese doch haftbar sein).

                  Erwartest Du jetzt oder erwartest Du doch nicht...... ❓ 😆 😆

                  Ich finde, die Problematik dreht sich hier absolut im Kreis.

                  Natürlich verläßt man sich als RB Kunde darauf, dass man das bestmögliche Preis-Leistungsverhältnis erhält. Doch passiert es eben, dass nach erfolgter Buchung, eine Preisänderung eintritt, manchmal auch zu seinen Ungunsten. Das nennt man in diesem Fall dann wohl persönliches Pech. Andererseits bringt man dem Reisebüro ja auch nicht den Differenzbetrag wenn sich die Reise, nach getaner Buchung, verteuert.

                  Hätte man selbst diesen Fehler begangen, wäre das Geschrei bestimmt nicht so groß geworden. Schließlich hätte man sich eingestehen müssen einen Fehler gemacht zu haben. Des Deutschen liebstes Hobby ist anscheinend Klagen. Was liegt da näher als den " Bock zum Gärtner " zu machen?

                  Klar sprechen wir hier im konkreten Fall von einer Summe, für die man schon wieder einen 14 tägigen Badeurlaub machen kann. Da aber, wie im Urteil festgehalten, dem RB keine Pflichtverletzung nachgewiesen wurde, sollte man den Vorfall unter " Lehrgeld " abheften und beim nächsten Mal, ggf. schriftlich, fixieren, was man erwartet.

                  Mit Brille und Buch auf's Klo gehen, reicht nicht aus zum Klugscheißen.

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                  • Felixxx87F Offline
                    Felixxx87F Offline
                    Felixxx87
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    😛 man sollte es erwarten können, kann es aber nicht.
                    Wenn ich den Preis der großen Anbieter bei holidaycheck vegleichen kann, wieso schafft das dann manch RB nicht?

                    außerdem geht es bei dem Fall wohl darum, dass die Reise zum Buchungszeitpunkt bei einem anderen Anbieter günstiger war und nicht erst später.

                    Was anderes wäre natürlich nicht vergleichbar und dem Reisebüro nicht vorzuwerfen.
                    Außerdem ist es natürlich ein Unterschied, ob es sich bei dem günstigeren Anbieter um ein Spezialveranstalter, Supermarktangebot o.ä. handelt, oder um einen ganz normalen 08/15 Standartanbieter.

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • ADEgiA Offline
                      ADEgiA Offline
                      ADEgi
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      Hallo,

                      es stellt sich doch schon einmal die Frage, was überhaupt der gleiche Buchungszeitraum ist. Hier allein ist schon ein Punkt, der sich nie belegen läßt. Denn hierbei geht es unter Umständen nicht nur um den gleichen Tag, oder die gleiche Stunde, sondern das kann durchaus auch von der gleichen Minute abhängen.

                      Wenn ich aber zum gleichen Zeitpunkt die Reise anderweitig günstiger bekomme, brauche ich das ja nicht dort buchen, wo es teurer ist. Darum sind alle Angebote die mit einem Bestpreis bzw. einer Bestpreisgarantie werben immer vom wohlwollen des Anbieters abhängig.

                      Denn immer wird der gleiche Buchungszeitpunkt als Bedingung angeführt. Eine logische Erklärung warum ein eventueller Kunde unbedingt dort und nicht beim preiswertesten Anbieter bucht gibt es aber nicht. Somit eigentlich relativ egal, was das Gericht entschieden hat, weil nämlich immer eine exakte zeitliche Komponente fehlen wird.

                      Denn was ich heute abfrage und im besten Fall für meine Kunden optioniere, kann für das nächste Reisebüro dann schon wieder nicht mehr verfügbar sein. Wenn ich die Option aber zwei Tage später wieder frei gebe, wäre das Angebot wieder buchbar und somit hätte ein Kunde, der genau in dieser Zeit bei einem anderen Büro (oder online) bucht einfach nicht dieses Angebot bekommen können.

                      Gruß

                      Berthold

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                      • carofeliC Offline
                        carofeliC Offline
                        carofeli
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        Ich selbst habe hier bei HC auch schon oft nach günstigen Urlaubsreisen für uns und Bekannte gesucht und auf unserem "Merkzettel" gespeichert. Kurze Zeit später war der Preis schon nicht mehr aktuell, meist ist es teurer geworden.

                        Bei diesem schnell-lebigen Reise-Preis-Markt ist es inzwischen wohl langsam unmöglich, irgendwelche Garantien zu geben - gleich gar nicht zum günstigsten Preis. Daraus einem Reisebüro einen Strick zu drehen - naja, da bin ich anderer Meinung (obwohl gute 800 Euro Preisunterschied schon beachtlich sind).

                        Wir sind mit unserem Reisebüro bisher immer gut gefahren und bestens beraten worden und haben echt keinen Grund, zu "klagen" 😉 .
                        Wenn ich dieses nicht hätte, würde ich mit Sicherheit mehrere Angebote von verschiedenen Reisebüros einholen (macht man ja bei jeder anderen größeren Anschaffung ähnlich - oder ❓ ). Sich in Zeiten von Marktwirtschaft auf so einen simplen Werbespruch (der für meine Begriffe nichts versprochen hat) zu verlassen, beweist nicht grad viel Geist.

                        Wer reisen will, muss Liebe zu Land und Leute mitbringen, keine
                        Voreingenommenheit.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • mcgeeM Offline
                          mcgeeM Offline
                          mcgee
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          Felixxx87 wrote:
                          hi,

                          also ich bin in soweit deiner Meinung, dass man von einem Reisebüro, das von mir lebt und eine ganz ordentliche Provision (ich denke mal, 1000 Euro Provision bei einem Reisepreis von 9000 Euro dürften ganz gut hinkommen) bekommt, erwarten kann, dass es dafür auch etwas leistet (selbst eine Rechtsanwalt müsste dafür wohl auch 8 Stunden arbeiten).

                          Noch keine Meldung eines RB hierzu. ❓
                          Ich glaube ,ich steige um... 😉

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • UteEberhardU Offline
                            UteEberhardU Offline
                            UteEberhard
                            Gesperrt
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            Wieso, die RB's weisen hier immer wieder auf ihre Provisionen hin. Das diese eine Spannbreite von X bis ca. 10% haben, ist doch bekannt. Insofern ist das Beispiel oben fast ("1.000,- € zu 9.000,- €) ok.

                            Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Mehrzahl der Touristen keine Reisen für 9.000,- € bucht. Insofern ist der Rohertrag von 1.000,- € für eine Reise eher die Ausnahme als die Regel - oder @CaptainJarek ?.

                            Schöne Ferien für die eine Zielgruppe und immer ausreichende Provisionen für die andere Zielgruppe wünscht,

                            Hans

                            Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            Antworten Zitieren
                            • mosaikM Offline
                              mosaikM Offline
                              mosaik
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              Also, die Aussage des Reisebüros betrachte ich schon, sagen wir einmal, bedenklich. Denn die Menschen sind nun einmal so, dass sie etwas lesen oder hören und dann ihre eigene Erwartungen darin sehen oder daraus machen.

                              Andererseits, ohne den Beschluss im Wortlaut zu kennen, sehe ich es auch so wie das Gericht: es wurde zugesagt, bei der Suche nach dem besten Preis zu helfen, er wurde aber weder garantiert noch versprochen.

                              So, jetzt geht ein Aufheulen durch die User-Gemeinschaft! ... wenn man bei den ... Geschäft, Branche... jedes Wort umdrehen muss, dann ist das doch Betrug... oder so ähnlich! Nun, liebe Freunde, was versprechen denn beispielsweise Banken: ... Wir bauen für Sie Ihr Haus ...: aber nur, wenn das Einkommen doppelt oder dreimal so hoch ist wie die Kreditrückzahlung oder zumindest ein zweites Haus zur Belehnung da ist.

                              Oder ... Der neue ... Automarke... trotzt Eis und Schnee... dabei sieht man einen Werbespot, wo ein zwei Tonnen PKW punktgenau vor dem Abgrund bei spiegelglatten Eis samt Familie hinten drin zum Stehen kommt. Ist das Realität?

                              Zum Thema bei € 9000.-- verdient ein Reisebüro € 1000.--: der durchschnittliche Provisionssatz beträgt je nach Veranstalter und Reisebürogröße zwischen 6 (sechs) und 10 Prozent. Es gibt aber auch (Ketten-)Reisebüros, die mit großen Reiseveranstaltern Verträge abschließen, dass für bestimmte Produkte die Provision bis auf 15 oder 18 Prozent hinaufklettert. Allerdings nur, wenn das Reisebüro oder Kette astronomisch hohe Umsätze bei diesem Veranstalter im jeweiligen Geschäftsjahr erreicht. Dann bekommt man diese "Mehrprovision" zwischen Grundprovision (6 - 10 %) als so genannte "Overriding Commission" im darauf folgenden Geschäftsjahr ausbezahlt.

                              Wenn nun also ein Reisebüro verspricht zu helfen, wird es aber auch auf die Formulierung des Wunsches des Kunden ankommen:
                              ... Ich möchte das billigste Angebot...
                              Gegenfrage: wovon? vom Reiseziel? von der Reisezeit? vom 4-Sterne-Hotel? vom Reiseveranstalter X?
                              ... Ich möchte das günstigste Angebot ...
                              Wovon? von seiner Anforderung an den Urlaub? Aus der Angebotspalette generell?

                              Daher können wir hier schwer beurteilen, was der Kunde aufgrund der Werbung des Reisebüros gesagt und oder erwartet hatte. Und daher ist eine Verurteilung dieses Reisebüros oder aller oder des Richters nicht angebracht!

                              Nochmals, ich persönlich finde die Formulierung des Reisebüros nicht ganz glücklich. Verweise aber auf 1.001 andere Branche, die nicht minder zweideutige oder unerfüllbare Werbesprüche von sich geben. Nur ein Versprechen oder eine Garantie wäre klagbar

                              meint
                              Peter

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • CaptainJarekC Offline
                                CaptainJarekC Offline
                                CaptainJarek
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                gabriela_maier wrote:
                                Mit etwas Abstand darf man vielleicht die Diskussion fortsetzen, da in meinen Augen die eigentliche Problematik von der "Reisebürofraktion" völlig verkannt worden ist. Leider !! Man sah mal wieder nur einen "Rundumschlag" gegen sich, und darum musste mal weder das "schwarze Schaf" herhalten.

                                das fragliche Reisebüro hat damit geworben, auf der Suche nach dem besten Preis behilflich zu sein. Es hat in der verhandelten Sache ja Wort gehalten, denn die Suche war doch erfolgreich, und es wurde ja der beste Preis gefunden. Allerdings nicht für den Urlauber, sondern für das Reisebüro. Ironie bendet !!!

                                Deine Ironie ist fehl am Platze. Ich hab´s in diesem Thread schon einmal geschrieben:

                                CaptainJarek wrote:
                                Wieso glaubt man landläufig ( fälschlicherweise! ), dass ein Reisebüro stets den absolut betrachtet "billigsten" Reisepreis anbieten muss? ❓
                                Das ist mitnichten so! Ein gutes Reisebüro sucht für den Kunden nach dem besten Preis, nach dem Preis aus welchem der Kunde den meisten Nutzen ziehen kann, nach dem preiswertesten Urlaub ( im Sinne von: Seinen Preis auch wert sein ). Das kann im im Idealfall ja auch mal der billigste Preis sein, aber zwangsläufig zusammenfallen tut´s nicht!

                                Und welche Problematik ist hier verkannt worden? Ich halte des RB noch nicht einmal für ein schwarzes Schaf! Daher nochmal die gleiche Frage an Dich, welche ich Dir schon vor einigen Tagen gestellt habe und bei welcher Du Dich seither vor der Antwort drückst.

                                CaptainJarek wrote:
                                Also ich habe immer noch nicht verstanden, was Du mit Imageschaden meinen könntest. Vielleicht hilfst Du mir ein wenig auf die Sprünge.

                                gabriela_maier wrote:
                                Also, es wurde ein Sachverhalt ( der Werbetechnik ) entschieden, der heute längst nicht mehr aktuell ist. Juristisch zwar völlig korrekt, aber von der Lebensrealität überholt.

                                ❓ ❓ ❓

                                UteEberhard wrote:
                                Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Mehrzahl der Touristen keine Reisen für 9.000,- € bucht. Insofern ist der Rohertrag von 1.000,- € für eine Reise eher die Ausnahme als die Regel - oder @CaptainJarek ?.

                                So ist es, Hans.
                                Durchschittlich dürfte es ca. 8,x Prozent Provision geben und für die meisten Reisebüros dürfte eine 9.000,- EUR Buchung auch überdurchschnittlich sein.
                                ( Vielleicht mal zum Vergleich: Eine durchschnittliche TUI-Reise kostet ca. 500,- EUR! )

                                Viele Grüße.

                                Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele; Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s! Reise, Reise! ( Wilhelm Busch )

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                                  #36

                                  @CaptainJarek

                                  "Eine durchschnittliche TUI-Reise kostet ca. 500,- €" ❓ ❓

                                  Das mag ja sein, aber vom "Durchschnittspreis" der TUI erhälst du keine Provision. 😆

                                  Die durchschnittliche Reise die in deinem RB gebucht wird, hat mit Sicherheit eine Preisstellung (deutlich ?) oberhalb von 500,- €. 😉

                                  @Alle
                                  Wer hier allerdings direkt oder indirekt die Provisionen der RB's als "zu hoch" ansieht, hat keine Ahnung. Auch nicht im Ableich zu Betriebs+Presonalkosten.

                                  Gruß

                                  Hans

                                  Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.

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                                    #37

                                    Nö, der durchschnittliche Reisepreis entspricht ja auch dem durchschnittlichen Verkaufspreis ... und stellt somit auch die Grundlage der Proviosionszahlung dar.
                                    Ich gucke Dir die Zahlen aber gleich mal in ´ner ruhigen Minute ganz konkret nach.

                                    Viele Grüße.

                                    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele; Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s! Reise, Reise! ( Wilhelm Busch )

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                                      #38

                                      @CaptainJarek Ich habe gedacht, du würdest überdurchschnittlich, also eher mehr im Hochpreissegment verkaufen.

                                      Insofern muß der Schnittspreis der TUI, nicht der Durchschnittspreis sein, den du erzielst.

                                      In welchem Preissegment ein RB verkauft (eher im unteren oder eher im oberen Segment) ist doch von vielen Faktoren abhängig. Also z.B. Standort, Publikum, focierte Reiseveranstalter (TUI, airtours, Meier's, Schiffsreisen), Marketing/Werbung, Stellenwert am Standort, Wettwerbsituation usw.

                                      Aber sorry, das ist dir besser bekannt als mir.

                                      Gruß

                                      Hans

                                      Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.

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                                        #39

                                        UteEberhard wrote:
                                        Insofern muß der Schnittspreis der TUI, nicht der Durchschnittspreis sein, den du erzielst.

                                        Es geht hier ja auch nicht nur um mich. 😉

                                        Im Ernst: Klar gibt´s Reisen die teurer sind, aber auch Reisen die billiger sind. Der Durchschnittliche Reisepreis pro Pax liegt aber bei der TUI unter 500,- EUR. Und mit mehr als diesem Durchschnittspreis kann auch der durchschnittliche Vermittler nicht kalkulieren.

                                        Viele Grüße.

                                        Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele; Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s! Reise, Reise! ( Wilhelm Busch )

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                                          #40

                                          Man sollte jetzt langsam wieder zum Thema zurückkommen.

                                          Um es noch einmal zusammenzufassen: hier hat niemand, ich schon gar nicht, Urteilsschelte verbreitet. Und es hat niemand, ich auch schon wieder nicht, sämtliche Reisebüros pauschal angegriffen und verurteilt. Und es hat auch niemand behauptet ( oder habe ich was übersehen ? ), das ein RB verpflichtet ist, immer das billigste Angebot auszusuchen. Insoweit stimme ich den Aussagen von Mosaik zu, der das dankenswerterweise nachvollziehbar relativiert hat.

                                          Fakt ist und bleibt, dass das Reisebüro eine Werbeaussage getätigt hat, die zwar juristisch nicht angreifbar ist, für den "Normalbraucher" inhaltlich mehr Substanz hatte als drin war. Ich gehe nicht so weit zu sagen, es ist eine Mogelpackung. Sie war unbedarft und dumm. Aber wer die Reisenden insgesamt fragen würde, was sie sich unter dieser Werbung verstellen und welche Erwartungen sie hatten wird ziemlich sicher andere Antworten bekommen als man sie hier hat lesen können.

                                          @ CJ:

                                          was deine Frage meiner Interprätation eines Imageschadens ist, die du nicht erkennen kannst, schlage ich vor: lass dir meine Beiträge noch mal vorlesen. Ein Film von RTL ( jeder anderer Sender ) oder eine Bildkampagne mit der message, na die kommt sicher nicht so an wie du das dir anscheinend vorstellt.

                                          Gruss Gabriela

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