Was tun bei Belästigungen?
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Hallo,
Ich wollte mal eure Meinungen zu Belästigungen hören...
Am Strand z.B. (passiert immer öfters), dass manche Strandverkäufer rumlaufen und einem etwas ´ánhängen´´ möchten. Sprich, sie wollen einem etwas verkaufen, dass man aber weder braucht noch will!! Grad schön bei Sonnenbaden am Strand möchte man ja seine Ruhe haben und wenn die dann gekommen sind, wird man die nicht mehr so leicht los. Die verstehen weder ein Nein, noch ein ,lassen Sie mich in Ruhe. Am Ende fangen manche an zu betteln und von seiner Familie zu erzählen. Wie unverschämt, man kommt her um sich auszuruhen und wird noch von sollchen Leuten geplagt.
In der dominikanischen Republik war des ein Chaos!!! Jede fünf Minuten kam einer und alle boten immer den Selben ´´Schrott´´an, dass man weder noch braucht...
Man versuchte schon, die überhaupt nicht mehr zu beachten, nicht mal anzuschauen. Entweder man tat so, als würde man schlafen oder man reagierte einfach gar nicht mehr. Ich persönlich fande es nicht angenehm, aber was soll man tun??
Habt ihr irgendwelche Vorschläge, an wen sich wenden, oder was vermeiden,... wie reagieren???

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Das nervt,aber gehört nun mal dazu.Wir beachen die dann gar nicht mehr und dann gehen Sie weiter. :?
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Ich bin mir nicht sicher, aber rechtlich kann man da wohl nichts tun so lang es sich um einen öffentlichen Strand handelt.
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Hotel mit eigenem Strand wählen. Da dürfen die Verkäufer nicht hin und wenn das Personal auf Zack ist unterbinden sie es, wenn es doch einer versucht.
Bin durch diese Wahl noch nie von Strandverkäufern ********* worden.
LG Petra -
EnsK wrote:
Am Strand z.B. (passiert immer öfters), dass manche Strandverkäufer rumlaufen und einem etwas ´ánhängen´´ möchten.
Wenn mich das wirklich stören würde, dann würd' ich das Urlaubsland wechseln, oder zumindest das Hotel.In Bali hab ich das so erlebt, dass die Strandverkäufer an Strandabschnitt direkt vor dem Hotel ihre Waren und Dienstleistungen nicht anbieten durften. Erst wenn man diesen Bereich verließ, bekam man Angebote (Getränke, Jetski, Massage,...).
In Thailand hab ich bislang nur sehr dezente Strandverkäufer erlebt, die man herwinken musste, wenn man was wollte.
Sowohl auf Bali als auch in Thailand waren wir immer auf "öffentlichen" Stränden.
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Am Hotelstrand z. B. in der Dominikanischen Republik werden die lästigen Händler normalerweise verscheucht, zumindest dann, wenn sich die Urlauber bei den Hotelangestellten beschweren. Vor allem vor dem Aspekt, daß sich Langfinger darunter befinden können.
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Hallo zusammen
Mich stört so etwas auch ... Am meisten, wenn ich irgendwo gemütlich bummeln will und genervt werde. Am schlimmsten war es damals auf Kreta. Die versperrten uns den Weg und wollten uns gar nicht mehr durchlassen, wenn wir nicht vorher in ihre Bar gehen. Unverschämtheit!
Ich schaue mir das immer eine Weile an und brülle die Leute dann irgendwann an, wenn sie nach dem dritten "nein" immer noch nichts verstanden haben. In Pisa habe ich mal einen Verkäufer ganz offen gefragt, warum er gedenkt, dass ich dies und jenes brauchen würde. Darauf wusste er auch keine Antwort ... und weg war er.

Viele Grüße
Manuela -
Diese "Belästigungen" erlebt man in armen Ländern, wo die meisten Menschen ums Überleben kämpfen müssen.
Sei froh, dass Du noch so entspannt am Strand liegen kannst, anstatt selber bei meist über 30 Grad im Schatten arbeitstechnisch herumrennen zu müssen um für deinen Lebenserhalt zu kämpfen.
Sei mal locker und unterhalte Dich mal mit diesen Menschen. Man kann bei solchen Gesprächen viel über das Land erfahren, und geht vielleicht anschließend zufriedener wieder in sein schönes Büro .....
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18_Kaninchen wrote:
Ich bin mir nicht sicher, aber rechtlich kann man da wohl nichts tun so lang es sich um einen öffentlichen Strand handelt.Kommt drauf an, ob man sich eine Liege gemietet hat, oder irgendwo einsam auf seinem Handtuch liegt.
Dem "Fritzen" ;-), der die Liegen vermietet, dürfte es auch nicht egal sein, ob sich seine Kundschaft ********* fühlt. Gerade im Hinblick auf Diebstahl. -
Jackfruit wrote:
Diese "Belästigungen" erlebt man in armen Ländern, wo die meisten Menschen ums Überleben kämpfen müssen.
Sei froh, dass Du noch so entspannt am Strand liegen kannst, anstatt selber bei meist über 30 Grad im Schatten arbeitstechnisch herumrennen zu müssen um für deinen Lebenserhalt zu kämpfen.
Sei mal locker und unterhalte Dich mal mit diesen Menschen. Man kann bei solchen Gesprächen viel über das Land erfahren, und geht vielleicht anschließend zufriedener wieder in sein schönes Büro .....
Hm, dem kann ich nicht so ganz beipflichten,denn in dieser Hinsicht wurde ich bis jetzt am meisten in Kroatien "*********" und am wenigsten in Nicaragua.Allerdings geb ich dir recht mit dem locker bleiben und unterhalten.Sowohl auf Bali als auch Mauritius (vlt.liegts auch an der Mentalität der Leuts dort) führte man so manch interessantes Gespräch und ließ sich so auf angenehme Art und Weise überzeugen ein für beide Seiten lohnendes Geschäft zu tätigen.
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das ist nicht nur in armen Ländern so.
Das haben wir gerade letztes Jahr am Strand der Costa Smeralda Sardinien erlebt. Da habe ich es wie Sheridane gemacht, als einer das dritte Mal aufdringich war , habe ich den lautstark angemotzt.
Leider auch in Griechenland.
Die Goldläden zum Beispiel auf Santorini,
erreichen genau das pure Gegenteil mit Ihrer aufdringlichen Animation!Schade!
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Jackfruit wrote:
Diese "Belästigungen" erlebt man in armen Ländern, wo die meisten Menschen ums Überleben kämpfen müssen.
Ich hab grad zuvor geschrieben, dass das in Thailand (arm genug?) nicht vorkommt. Außerdem hab ich noch nie von Diebstählen durch Strandverkäufer gehört oder gelesen.Armut ist weder für aufdringliches Gehabe und Diebstähle eine Erklärung.
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EnsK wrote:
Man versuchte schon, die überhaupt nicht mehr zu beachten, nicht mal anzuschauen. Entweder man tat so, als würde man schlafen oder man reagierte einfach gar nicht mehr. Ich persönlich fande es nicht angenehm, aber was soll man tun??Ich mach immer das Gegenteil, schaue ihnen ins Gesicht und sage deutlich, aber freundlich, dass ich nichts kaufen möchte.
Damit bin ich immer gut gefahren, in 90% der Fälle hatte ich sofort meine Rihe.
Allerdings bin ich meist in muslimischen Ländern unterwegs. Dort ist es allgemeines Verständnis, dass man jemand, der höflich ablehnt, nicht weiter belästigen darf, und die meisten halten sich denn auch dran (manchmal erst nach dem 2. oder 3. Nein, aber es geht schon). -
Jackfruit wrote:
Diese "Belästigungen" erlebt man in armen Ländern, wo die meisten Menschen ums Überleben kämpfen müssen.Würde ich auch nicht zustimmen. Oftmals stehen Organisationen/Geschäfte dahinter, die ihre Händler ausschwärmen lassen. In Puerto Vallarta (Mexiko) war es am Hotelstrand extrem. Scharenweise sind Händler aus einem Geschäft ausgeströmt, und über die Urlauber wie die Schmeißfliegen hergefallen. Bei den Amis hatten die allerdings sehr gute Geschäfte mit ihrem Plundere gemacht.
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auf Mauritius wollte uns einer die ganze Zeit sein Hasch verkaufen,dass war richtig unangenehm und ich wusste nicht wirklich wie ich denn abwimmeln konnte.

sonst muss ich sagen es gehört halt zum Urlaub was solls,manchmal ist es ja auch erheiternd

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Da ich nicht in den Touristenhochburgen Urlaub mache, trifft es mich seltener. Und die paar Verkäufer an den einsamen Stränden kann man locker verkraften bzw. sind dann eine Abwechslung.
In den Anden habe ich den Straßenverkäufern ganz bewußt Kleinigkeiten abgekauft, selbst wenn ich sie nicht brauchte; meine Art die Indios bei ihrem Lebensunterhalt zu unterstützen.
LG
Andrea
