Urlaub in Zürich, Basel und Bern
-
Hallo ihr Lieben,
mein Freund und ich möchten vom 1.-7.Sept. unseren Urlaub in der Schweiz verbringen. Als Ziel hatten wir uns Zürich, Basel und Bern ausgesucht.
Da wir Studenten sind soll der Urlaub möglichst kostengünstig sein. Daher ist bisher der Plan, unser Zelt am Campingplatz Seebucht am Zürcher See aufzuschlagen und von dort mit dem Auto Ausflüge nach Basel und Bern zu unternehmen.
Was haltet ihr davon? Ist das in dieser kurzen Zeit sinnvoll oder könnt ihr einen anderen Ausgangspunkt oder andere Ziele empfehlen? Vielleicht gibt es in dieser Gegend einen Geheimtipp? Oder wäre es sinnvoller von einer Stadt zur nächsten zu fahren? Habe jedoch dort keine Campingplätze gefunden.
Wir möchten die Städte und das Leben dort kennenlernen und uns aber auch einmal ein paar Stunden erholen. Was uns interessiert: Spaziergänge/Fahrradtour durch die Stadt (wo günstig Räder mieten?), eine Schiffsrundfahrt (welche empfehlt ihr?), Sehenswürdigkeiten (aber weniger Museen), die schöne Landschaft genießen, abends in eine nette Kneipe,...
Wir wollen die Zweisamkeit genießen, aber dabei auch etwas erleben.
Habt ihr noch einen Tipp für uns? Vor allem bei der Auswahl der Reiseziele?LG
Susi -
Hallo Susi,
hier habe ich einen älteren Thread zu Zürich gefunden, da werden ziemlich viele Tipps gegeben - vielleicht hilft dir das weiter.Ich selbst fand Bern sehr schön, wenn du magst schau mal hier, da findest du meinen Reisetipp zu Bern.
Es werden sich sonst sicherlich noch die "Spezialisten aus der Region" hier melden

LG
Bine -
Hallo Susi
In der Stadt Zürich gibt es die Fahrräder gratis zum mieten.
Guck mal hier:
http://www.zuerich.com/de/page.cfm/information/fahrraeder -
Nocht etwas, um zwischen den Städten Zürich - Basel - Bern hin und her zu reisen empfehle ich dir die Bahn zu benutzen. Alle halbe Stunde ein Direktzug.
Die Distanzen sind ja nicht so gross und jedenfalls schneller als mit dem Auto.
www.sbb.ch -
Hallo Susi
was Du für eine Woche planst, ist schon ein bischen viel,
ich würde Dir raten in Zürich zu bleiben und dort einiges zu unternehmen,
es hat in der Umgebung von Zürich sehr schöne Orte. Zum Beispiel
mit dem Schiff nach Rapperswil, es lohnt sich dort zu verweilen,
um das sehr schöne Städtchen anzuschauen.
Nur schon allein die Stadt Zürich ist recht gross und hat viel Sehenswertes zu bieten.
Jede Stadt hat für sich, viel zu erkunden, wenn Du
alle 3 Städte in einer Woche anschauen willst, verpasst Du möglicherweise einiges.
Müsstest halt dann noch ein paar mal kommen um die andern Städte erkunden
Von Zürich nach Bern brauchst Du mit dem Auto ca. Std.1,30Ich habe in der Suche Camping Bern eingegeben und 2 Resultate bekommen,
beide sind sehr nahe bei der Stadt Bern.Camping Eymatt liegt am Wohlensee, es fährt ein Bus mitten in die Stadt.
und
Camping Eichholz, am Fluss Aare, von da fährt das Tram, ins Zentrum der Stadt.Hier findest Du jede Menge INFOS /www.myswitzerland.com/de.cfm/home
Ich wünsche Euch viel Vergnügen in der Schweiz
Gruss von ALICE
-
Das Albisgüetli ist auch ein Besuch wert.
Schade ist Mawota -markus gerade im Urlaub,
er würde Euch bestimmt sehr gute Tipps für Zürich geben.Vielleicht schaut er im Urlaub ab und zu ins HC?
-
Hallo Susi,
ich würde dir wie Alice empfehlen, nur einen Standort zu wählen und nicht zuviel in die eine Woche reinzupacken, sonst wird es stressig. Als Fortbewegungsmittel würde ich mich auch auf öffentliche Verkehrsmittel beschränken - die Verbindungen sind sehr häufig, bezahlbar und absolut zuverlässig. Und parken in den Städten ist ziemlich teuer.
In Zürich muss man unbedingt die Innenstadt mit den Münsterkirchen besuchen, sich vielleicht ein Museum herauspicken, auch der Zoo ist sehr schön mit Masoala-Regenwaldhalle... Eine Schifffahrt auf dem Zürichsee hat uns auch sehr gut gefallen; vielleicht könnt ihr das mit Rapperswill verbinden. Empfehlenswert ist ebenso ein Ausflug auf den Uetliberg mit der S-Bahn Nr. 10: Man kann dann z.B. zum Felsenegg wandern und dort mit der Seilbahn wieder hinunter fahren. Ebenso von Zürich nicht weit entfernt ist Luzern (sehr gute Zuganbindung), die Innenstadt mit der schönen alten Holzbrücke hat mir gut gefallen. Wenn es höher hinaus gehen darf, kann ich dort eine Fahrt auf den Pilatus empfehlen.
Basel ist vollgepackt mit Museen, da sollte man sich im Vorfeld im klaren sein, was man sehen möchte. Über Basel habe ich ein paar Reisetipps eingestellt, die über Zürich folgen noch.
zu Bern kann ich leider (noch) nichts sagen.
Liebe Grüße, Netty -
War ein paar Tage bei meinen Eltern, die kein Internet hatten. Hab mich total gefreut als ich hier so viele tolle Tipps von euch bekommen habe. Vielen lieben Dank.
Haben aufgrund eurer Empfehlungen nun beschlossen, hauptsächlich nach Zürich zu fahren aber auf dem Heimweg noch eine Nacht in Basel zu verbringen. Meine Urgroßeltern stammen nämlich daher, weswegen es mich doch irgendwie einmal dahin zieht.
Ein Ausflug nach Rapperswill klingt gut und dass man dort Fahrräder kostenlos ausleihen kann ist ja wirklich supi J
Jetzt muss nur noch das Wetter schön werden, damit ich im Zelt nicht erfriere. Übermorgen geht’s los und ich werde danach gerne berichten.
LG
Susi (die es schon gar nicht mehr erwarten kann) -
Hallo Susi,
wie war euer Urlaub in der Schweiz?
Liebe Grüsse von der schweizer Grenze (bei Basel)
-
Auch wenn Susi ja schon wieder zurück ist, hilft es vielleicht Anderen die hier reinschauen noch weitere Tipps zu bekommen. Heute habe ich einen interessanten Tipp in der Tageszeitung in NRW gelesen:
VonInterlaken aus die Region zwischen Brienzer See und Jungfrauregion entdecken: Ab der Bahnstation über die Straße zur Anlegestelle, wo schon ein Schiff wartet.
Es ist mitnichten ein Ausflugsdampfer, sondern Teil des ÖffentlichenPersonennahverkehrs. 40 Minuten dauert die Überfahrt nach Iseltwald.Das milchige Wasser ist ein Indiz dafür, dass die Gletscher des Hochgebirges um Eiger, Mönch und Jungfrau nicht mehr weit sind.
Doch rund um den See zeigen sich die Berge noch gemäßigt. Das kleine Fischerdorf Iseltwald ist ein idyllisches Plätzchen – und obendrein dereinzige Ort am linken Südufer. Von dort aus führt der Uferweg weiternach Giessbach. Eine gemütliche Wanderung und genau das Richtige zum Start in die Wandertage.
Auf der Hälfte der Strecke wird auf einer kleinen Lichtung die erstePause gemacht. Immer mit der Ruhe, ist die Devise. Schließlich steht Genußwandern auf dem Programm. Eine Feuerstelle löst das Rätsel derLunchpakete: Holz geschichtet und angezündet, Tüte auf, Würstchen raus,Baumzweig angespitzt, Wurst aufgespießt und rein ins Feuer. Das machtSpaß und erinnert an Kindheitstage. In der Schweiz ist es aber auch für Erwachsene eine beliebte Angelegenheit. Im ganzen Land gibt es solcheFeuerstellen, an denen das Holz schon bereitliegt.Oft spiegeln sich im Berner Oberland die Gipfel in den eiskalten Bergseen. Das Ziel des Uferweges sind die Giessbachfälle. Sie gehören zu denschönsten der Schweiz, das Wasser donnert in 14 Stufen rund 500 Meterhinunter in den Brienzer See. Die Schönheit dieses Ortes wurde frühentdeckt, schon im 19. Jahrhundert kamen viele Besucher hierher. Gab esanfangs nur ein kleines Gasthaus, wurde später direkt unterhalb der Giessbachfälle ein Grand Hotel gebaut, ganz im Stil der Belle Epoque.
Ein Stückchen weiter unten liegt die nächste Anlegestelle. Dort hin kommt man mit einer kleinen historischen Drahtseilbahn. Solche gibt es hier an vielen Stellen und alle sehen in ihrem leuchtenden Rotirgendwie so putzig aus, als kämen sie geradewegs von einem Rummelplatz. Auf der anderen Seite des Sees, am Eingang zum Haslital,liegt Brienz. Nach Meiringen ist es von hier aus nur ein Katzensprung.In zehn Minuten ist man da, sofern man die Bahn nimmt. Wer noch nicht ausgelastet ist, kann aber auch – immer noch recht gemütlich, dort hin wandern.
In Meiringen trifft man auf Sherlock Holmes. Zumindest als Skulptur undin dem kleinen Holmes-Museum. Denn ganz in der Nähe, an den Reichenbachfällen, ließ Sir Arthur Conan Doyle seinen Helden sterben.Dieser war ihm wegen des Erfolgs der Geschichten und des damit verbundenen Wirbels lästig geworden. Der Grund, warum er ihn hier sterben ließ: Doyle hielt sich gerade im Meiringer Hotel Sauvage auf.Sein heutiger Direktor desschlüpft bei Gelegenheit gern mal in die Rolle des Sherlock Holmes und das sehr überzeugend.LG
Bine -
Hallo liebe Zürich-Reisende,
Ich war vor längerer Zeit mal in Zürich und fand es wunderschön dort (trotz den Preisen ;)). Ich habe kürzlich einen sehr interessanten Beitrag über einen Zürich-Aufenthalt gelesen - vielleicht hilft der euch ja weiter: www.myheimat.de/hamburg/kultur/zuerich-die-bkleine-grosse-stadtl-d2493222.html (es sind auch ein paar tolle Photos dabei).
Schöne Grüße,
Rapha