Serviceentgelt bei Kreuzfahrten
-
Hallo Mawota,
das eine Cruise Direktorin Schwachsinn von sich gibt denke ich nicht, die Dame sprach 5 Sprachen fließend und machte auf mich einen absolut gebildeten Eindruck. Ich habe auch nicht geschrieben das der Kapitän Trinkgeld erhält, sondern das die Service Pauschale nicht bei den unteren Bediensteten ankommt sondern der Löwenanteil die leitenden Offiziere bekommen. Das wurde mir auch auf der MSC Fantasia bestätigt, natürlich hinter vorgehaltener Hand.
Also bitte nicht solche Begriffe verwenden und bitte sachlich bleiben!
Das Thema ist hier schon oft genug durchgekaut worden, die Unternehmen sollten Ihre Angestellten für diese harte Arbeit nicht mit einem Hungerlohn abspeisen und es so belassen wie es war .Gruß Gabi2001 ( Franz )
-
@Gabi2001
Hallo Franz, nun ja vielleicht reizt mich das Thema einfach etwas zuviel. Bei deinem letzten Satz muss ich doch korrigieren, dass Trinkgeld war in der Seefahrt - ausser auf den Luxusjachten von Silverseas etc.. - inbegriffen. Dass jetzt das "freiwillig"obligatorische Trinkgeld bei MSC Servicepauschale heisst ist einfach mal eine Variante mehr. Aber vermutlich ist es darauf zurück zuführen, dass die Gäste das mit dem "feilwillig" schlicht und einfach nicht verstanden haben, da sie aus Ländern kommen, wo das Trinkgeld auf aufrunden des Betrages darstellt, mal dort 30 cents, mal 5 euro für guten Service.
Auf amerikanischen Schiffen stellt sich dieses problem nie, da die Amerikaner gewohnt sich Trinkgelder zu geben. Auch wenn europäische Gäste in den USA weilen, gbeben die doch das verlangte Trinkgeld auch. Wieso nicht auf den Schiffen?
Hier stimmt doch in der Ueberlegung der Gäste etwas nicht.
Gruss Markus -
So ist, manche glauben mit dem Preis, der im REisebüro gezahlt wurde, sind alle Kosten abgedeckt.
Das ist so, wie in einer soeben gelesenen Hotelbeschreibung. Da hat jemand den Rat gegeben - Ihr bezahlt im Restaurant das Coperto, also spart euch hier das Trinkgeld.
Denn das ist damit quasi schon abgegolten.
Manche Leute haben Ansichten ..
Eine gute Nacht -
Für alle, denen das vorgegebene Trinkgeld zu hoch erscheint, sollte dieses besser von vornherein in den Kreuzfahrtpreis eingerechnet werden. Dann hätte diese leidige Diskutiererei endlich ein Ende.
Die Trinkgeldgabe von +/- 10,- $ /pro Person und Tag auf einem Kreuzfahrtschiff ist normal und wem das zuviel erscheint, sollte doch besser auf dem Land urlauben. Da kann man dann selbst bestimmen, wieviel man gibt.
Ich finde, kein Gast/Passagier hat das Recht, die Geflogenheiten bzgl. des Trinkgeldes zu ändern, auch wenn man vor lauter Geiz sich vor der Gabe drücken will.
Kreuzfahrtpreise ab 499,- € z.B. sind nun mal 'Abpreise', dazu gehören nicht nur Zuschläge für bessere Saisonzeiten, bessere Kabinenkategorien, Gourmet-Restaurants etc. - die allerdings alle auf freiwilliger Basis sind - sondern auch die vorgegebenen Trinkgelder.
Das sollte jeder, der eine erste Kreuzfahrt machen möchte, wissen, dann wäre dieser Thread hier längst überflüssig.
Gruß Reisemarie
-
Diese Diskussion wird nicht aufhören, zumindest in Deutschland, denn wir haben Gottseidank keine US Verhältnisse, wo Arbeitnehmer tatsächlich nur vom Trinkgeld leben. Würden die Reedereien in der EU wie die Fluglinien behandelt, was bestimmt noch kommt, wäre der Zusatz vom obligatorischen Serviceentgeld oder Trinkgeld längst vom Tisch.
Gerade bei US Reedereien gibt es zumindest eine löbliche Ausnahme. Carnival hat ausdrücklich im deutschen Vertrieb Trinkgelder immer im Preis eingeschlossen.
Die Verteilung dieser 10USD wird auch im Katalog angegeben. Und das obwohl aus meiner Sicht Carnival sowieso ein fantastisches Preisleistungverhältnis hat (4xgefahren +1xgebucht).
Auch Tui hat das Trinkgeld inklusive. Geht also.Gruss peterbali
-
Wo ist denn der "löbliche" Unterschied???
Ob ich jetzt 400,- Euro + 100,- Euro Trinkgeld bezahle oder ob ich gleich 500,- Euro bezahle?
Spielt das eine Rolle?
Ist in den Köpfen der Deutschen deiner Meinung nach die amerikanische Version so unmöglich oder nicht empfehlenswert? Oder glaubst du, Deutsche möchten das Trinkgeld als Gehalt für das Personal nicht bezahlen, weil es nicht ihr Bier ist?
Was glaubst du wohl, warum es inzwischen Begriffe wie Servicepauschale gibt?Meine Meinung ist immer noch die, wer das Trinkgeld oder wie immer man es nennen möchte nicht bezahlen will, muß einen anderen Urlaub machen. Ob das Trinkgeld eingerechnet ist oder extra berechnet/erwartet wird, bezahlen tust du es so oder so.
Gruß Reisemarie
-
Hallo Reisemarie,
um das nochmals klarzustellen, ich habe kein Problem mit dieser sogenannten Servicepauschale, ich habe nur ein Problem damit, das die Unternehmen Ihre Leute für einen Hungerlohn schuften lassen und das 6 Monate und länger am Stück und das diese Pauschale eben nicht bei den Leuten die sie verdienen ankommt.
Würde MSC, Costa und wie sie alle heißen einen Schlüssel veröffendlichen wie diese nicht gerade wenigen Gelder verteilt werden wäre alles gut.
Da man aber soch ein Geheimnis draus macht werde ich immer ein ungutes Gefühl behalten.
Gruß Gabi 2001 ( Franz ) -
Hallo Gabi 2001,
eigentlich hatte ich mich schon lange aus dieser Diskussion ausgeklingt, aber ich wollte Dir persönlich sagen , dass Du mir aus der Seele gesprochen hast. Eigentlich alles ganz einfach zu verstehen. Danke für diesen Beitrag.
Gruß Stefan -
Gabi2001 und marypoppins,
wenn das Personal mit dem Salair zufrieden ist, kann es uns doch egal sein, wenn die, nennen wir sie weiterhin Servicepauschale, ganz woanders landet, als wir es gerne möchten.
Was macht denn der Staat mit unseren Steuern? Die werden auch oft für Dinge ausgegeben, mit denen wir nicht einverstanden sind, aber wir zahlen sie trotzdem.
Unser letztes Schiff war von RCCL, da wird es so gehandhabt, man kann das Trinkgeld dem Bordkonto belasten lassen und erhält am Ende der Fahrt Gutscheine für die 'guten Geister' oder man kann die Umschläge selbst mit Barem bestücken. Wir lassen das Trinkgeld abbuchen und geben den Bediensteten für ihre gute Leistung gerne noch etwas extra. Unser nächstes Schiff ist von Princess, da halten wir es genauso.
Ich habe oft das Gefühl, ich müsste einigen Crewmitgliedern noch etwas mehr geben, wenn ich sehe, daß unsere Tischnachbarn z.B. sich vor der Trinkgeldgabe drücken.
Darum finde ich eine 'Zwangsabgabe' besser, auch wenn das Geld nicht dahin kommt, wohin es eigentlich soll.Schaut euch mal die vielen Millionen Spenden für die Tsunami- und Erdbebenopfer an, wo sind sie gegelieben? Was haben die überlebenden Opfer erhalten? Ihr beide und ich werden dies nicht ändern.
Wenn ihr also nicht damit einverstanden seid, wie MSC das Problem handhabt, dann wechselt die Reederei und alles ist gut.
Gruß Reisemarie
-
Hallo Reisemarie,
Du, ich und viele andere werden diese Welt nicht retten, dazu liegt zu vieles im argen, da gebe ich Dir völlig recht, was das aber damit zu tun hat das die Reederein keinen Schlüssel veröffendlichen wie diese Abgabe verteilt wird erschließt sich mir nicht ganz und da ist es egal wie sie heißen.
Wir geben dem Roomboy/girl und den Kellnern immer noch extra etwas, wenn mir mit Ihnen zufrieden waren, ich denke viele Leute würden anders an das Thema rangehen wenn man wüßte wie das Geld verteilt wird.
Damit solls das von mir zu diesem Thema gewesen sein.Gruß gabi 2001 ( Franz )
-
Hallo Reisemarie,
natürlich gefällt mir die US Version nicht, auch wenn ich sie kenne. Wenn in den USA 40 Dollar für ein Steak verlangt wird und am Ende kommen ca 12% Tax und minimum 15% Tip auf die Rechnung, wird das normalerweise von deutschen Touristen nicht mit Freude gesehen.
Gut, hier geht es nur um das obligatorische Trinkgeld. Ich verstehe aber schon den Familienvater der glaubt im TV ein Schnäppchen gebucht zuhaben, dann 250-300 Euro bei einer 10 Tagesfahrt zuzahlen soll und versucht sich davor zu Drücken.
Nochmals, was der grösste Cruiseanbieter der Welt Carnival in Deutschl. kann, nämlich Endpreise nennen (mit dem ausdrücklichen Hinweis:Trinkgeld inklusive), sollte für alle anderen, die letzendlich nur versuchen den Verbraucher mit einem falschen Preis zu täuschen, ein Beispiel sein.Gruss peterbali
-
Hallo Peterbali,
genauso sehe ich das auch.
Und der Familienvater (oder die anderen Passagiere)werden ein zweites Mal nicht mehr dort buchen, oder vorab gezielter die Preise vergleichen und sich nicht von so einem Superangebot (was eigentlich dann kein Superangebot mehr ist) locken lassen.
Wie hat hier mal eine User geschrieben:
einmal dumm gestellt, hilft fürs ganze Leben. -
@peterbali,
... mal abgesehen davon, dass vermutlich der Marktanteil von Carnival in Deutschland eher gering ist im Vergleich zu RCI oder NCL, da Carnival schiffsmäßig in Europa (noch) nicht vertreten ist... Übrigens geht auch RCI dazu über, die Trinkgelder gleich bei Buchung mitzubelasten. Außerdem gilt dies bei Carnival nur für Buchungen hier in Deutschland, nicht aber für Buchungen in den USA.
Die Carnival-Tochter Costa verlangt dagegen weiterhin Servicepauschalen. Bei der weiteren Carnival-Tochter AIDA ist das Trinkgeld inklusive. Und Konkurrent MSC hat ja zum Jahreswechsel heftig diskutiert die Service-Zwangs-Pauschale eingeführt.
Trinkgelder/Servicepauschalen sind eine Markt- und Gepflogenheiten-Sache. Wir sind es in Deutschland nicht gewohnt hohe Trinkgelder zu geben (obwohl, im Hotel ist es eigentlich auch üblich). Je mehr Konkurrenten die Trinkgelder in den Reisepreis einrechnen bzw. gleich bei Buchung verlangen - auf dem deutschen Markt - desto mehr Konkurrenten werden nachziehen.
Ich persönlich finde auch, dass dieser Part der Nebenkosten besser im Reisepreis eingerechnet ist. Aber 499 klingen halt besser als 550!
Aber seien wir doch mal ehrlich: Die Trinkgelder sind doch meist der geringere Anteil an Nebenkosten auf einer Kreuzfahrt. Mehr zu Buche schlagen Getränke (einzeln oder als Paket), Landausflüge, Wellness-Behandlungen, Souvenirs. Der Unterschied ist lediglich, dass bei den Trinkgeldern/Servicepauschalen die Information schlechter ist und daher der uninformierte Passagier davon überrascht wird und man diesen inzwischen kaum mehr auskommt. Bei den übrigen Nebenkosten rechnet man eher damit und kann sie natürlich durch das individuelle Verhalten beeinflussen.
Fazit: Wer über ein gutes Reisebüro bucht, wird auch über solche - angeblich versteckte - Nebenkosten vorab aufgeklärt. Dann gibt es keinen Ärger und keine Überraschung und das Trinkgeld/Servicepauschale wird anstandslos akzeptiert.
GrußCarmen
-
Bravo Carmen,
dein Beitrag finde meine vollste Zustimmung, genau so ist es!
Als (Ex-)Reisebüro habe ich immer meinen Kunden genau aufgezeigt, was an Kosten bei einer Kreuzfahrt anfällt. Für meine Urlauber gab es nie eine böse "Überraschung".
Ich verstehe ehrlich gesagt die Leute nicht, die so derart blauäugig sind, zu glauben, der Preis von 499,- € ist AI. Wenn ich meine erste Kreuzfahrt buchen möchte, muss ich mich doch im Vorfeld über alles Wichtige informieren. Bei einer Pauschalreise will ich doch auch die Flugzeiten wissen, die Verpflegungsart usw.
Trinkgelder auf Kreuzfahrtschiffen hat es immer schon gegeben, egal, ob im Reisepreis inkludiert oder nicht. Meiner Meinung nach ist diese Diskussion hier nur entstanden, weil man das Scherflein lieber nicht oder nicht in dieser Höhe geben möchte.
Gruß Reisemarie
-
Hallo nochmal,
ich verstehe eigentlich die allgemeine Aufregung nicht. Es geht doch hier gar nicht darum, ob ein Trinkgeld hergegeben werden soll oder nicht. Schließlich schreibt einem das auch in Hotels in der Türkei beispielsweise niemand vor und man gibt eins oder man geizt und gibt keines. Und die Türken dort verdienen auch Hungerlöhne. Es geht lediglich darum, dass hier zwangsweise der ursprüngliche Reisepreis erhöht wird, was der Kunde (ob er es sich nun leisten kann oder will oder eben nicht) zahlen soll. Zudem heißt es bei MSC lediglich, dass diese Servicepauschale zur Qualitätsverbesserung dienen soll, ist jemandem schon mal aufgefallen, dass es genauso gut für ganz was anderes als Trinkgeld genutzt werden kann? Qualitätsverbesserung kann auch eine neue Tischdecke sein. Von Trinkgeld oder für die Mannschaft ist nirgends mehr die Rede. MSC versucht verdeckt an Geld zu kommen, eine indirekte Preiserhöhung, die ganz einfach verboten ist. Niemand sagt hier, dass den Leuten kein Trinkgeld zusteht. Fakt ist, dass der Kunde zu einem bestimmten Preis bucht und in meinem Fall wusste ich nichts von dieser Zwangsabgabe, im Katalog hieß es, es ist freiwillig. Das kann auch nach italienischem Recht nicht in Ordnung sein. Wenn ich eine Reise buche, werde ich doch wohl noch wissen dürfen, ohne als Geizkragen hingestellt zu werden, was ich zu zahlen habe. Diese Bestimmung hat MSC komischerweise auch nicht in die AGBs geschrieben, wo es jeder lesen kann. Dieser Hinweis ist bei nützlichen Infos untergebracht, die sich mancher erst kurz vor Beginn der Reise durchliest. Wieso machen sie denn die Preise nicht deutlich? Es liegt wirklich sehr nahe, dass dies absichtlich geschieht und diese immensen Zusatzgelder gehen wohin MSC will und nicht wohin der Kunde will oder wo es hin soll. Spendet hier jemand gerne an eine Organisation, die die Gelder "zur Verbesserung von Qualität" benutzt? Das sagt einem doch gar nix und so einer Organisation gäbe man doch kein Geld. Jeder Verein muss klar darlegen, was er damit macht und taucht von Widrigkeiten was auf, ist das Geschrei groß. Aber wenn man sich so schön bedeckt hält wie MSC, soll das in Ordnung sein und jemand der sich wehrt ist der ********. Komische Welt. Ich für meinen Teil werde nie wieder MSC buchen, weil ich mich geprellt fühle. Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich dort nicht gebucht. Soviel zum Thema, man soll dann zuhause bleiben. Wie soll man es denn entscheiden, wenn man nix weiß. Seltsame Ratschläge. Danke an alle anderen, die objektiver schreiben! -
oki.doki
Sorry, aber ich verstehe deine Aufregung nicht!
Man kann doch ein Kreuzfahrtschiff nicht mit einem Urlaub in der Türkei vergleichen.(?)
Auf Kreuzfahrtschiffen war es immer üblich, Trinkgeld in einer für Neulinge ungewohnten Höhe zu entrichten - auf freiwilliger Basis aber mit einer entsprechend hohen Vorgabe.
Nachdem aber mehr und mehr Passagiere sich davor gedrückt haben (meist aus Geiz), sind einige Reedereien dazu übergegangen, das Trinkgeld dem Bordkonto zu belasten, bzw. es quasi als Zwangsabgabe zu fordern.Ich finde es sehr schade, daß du dich im Vorfeld nicht darüber informiert hast und dich nun von der Reederei geprellt fühlst. Aber: Unwissenheit oder Unkenntnis schützt vor Schaden nicht! Der Fehler lag doch eigentlich bei dir? Evtl.ist es ein wenig ungerecht, der Reederei jetzt dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Nichtsdestotrotz steht es dir frei, mit welcher Schifffahrtlinie du fahren willst.
Wie ist es denn mit dem Kerosinzuschlag? Dem Dieselölzuschlag? Beträge dafür werden auch zwangserhoben, ob gerechtfertigt oder nicht, ob dies Geld tatsächlich dafür benötigt wird oder nicht und in die dicken Taschen der Reeder oder der Airlines-Chefs fließt?
Du bist doch sicherlich auch Steuerzahler, wird denn deine Steuer immer dafür verwendet, wofür du sie gerne verwendet sehen möchtest?
Zuhause bleiben soll derjenige, der sich davor drückt oder drücken will, diese bei Kreuzfahrten immer schon übliche Abgabe zu zahlen. Ja, das habe ich geschrieben. Auch, daß niemand das Recht hat, daran etwas ändern zu wollen.
Sicherlich ist es einfacher, Trinkgeld an das Personal direkt zu zahlen, das sich dafür bedankt als in einen großen anynomen Topf zu werfen, der keine Miene verzieht.Natürlich möchte ich dir nicht unterstellen, daß du geizig bist. Bei deiner nächsten Kreuzfahrt suchst du dir eine andere Reederei aus und gibst gerne das geforderte Trinkgeld - ob im Preis inkludiert oder separat. Nur, sei doch mal ehrlich - wo liegt der Unterschied?
Gruß Reisemarie
-
Hallo Reisemarie,
ich habe den Eindruck, Du willst nicht verstehen. Es geht hier nicht darum, was immer schon so war. Ich als Kunde auf meiner ersten Kreuzfahrt muss nicht wissen, dass es immer schon so war. Ich muss auch nicht rumsuchen, ob ich irgendeinen Hinweis finde, zumal in meinem Katalog was anderes steht, denn die Bedingungen gehören in die AGBs, damit auch der dümmste (wohl ich) es liest. Ich wusste nur von der freiwilligen Abgabe. Es entspricht nicht dem deutschen Recht (und eine Kreuzfahrt fällt darunter), dass indirekte Gebühren, die nicht offensichtlich zu lesen sind (und das sind sie nicht, wenn ich sie irgendwo auf einer Seite suchen muss) zwanghaft abgebucht werden. Kerosin u.s.w. wäre in den AGBs geregelt gewesen, was jeder (auch ich) gelesen habe. Alles was dort geregelt ist, muss gelesen und akzeptiert werden. Alles andere eben nicht. Und ob Du das nun weißt oder nicht und jeden anderen, der es nicht weiß und nicht einfach so akzeptieren will, verurteilst, spielt keine Rolle. Ich wusste es definitiv nicht. Und Trinkgeld sollte freiwillig sein, egal wo man ist. Wieso kann ich die armen Türken, die für läppische 200,-- EUR im Monat Tag und Nacht dienen da nicht vergleichen können? Das jetzt mit Steuern zu vergleichen, ist wohl etwas an den Haaren herbeigezogen. Wieso kannst Du eigentlich nicht normal schreiben und musst immer persönlich werden? Hast Du was davon? -
Hallo,
das dieses Serviceentgeld nicht da ankommt wo es eigendlich gebraucht wird nämlich bei denen die zu Hungerlöhnen 6 Monate und länger am Stück schuftenden Kellnern, Roomboy/girls, Wäscherei, eben alle die auf der untersten Stufe der Leiter stehen hatte ich ja schon weiter oben geschrieben.
Noch mal, es wäre alles so einfach wenn die Reederein endlich einen Schlüssel veröffendlichen würde aus wo jeder Gast sieht wie das Geld verteilt wird.
Ein wenig mehr Transparenz und schon hätten sicher viele Gäste kein Problem mit der Bezahlung dieses Obulus.Solange aber diese Geheimniskrämerei bleibt wird es immer Ärger damit geben.
Gruß Gabi 2001 ( Franz )
-
@ Reisemarie
es geht um den Satz:
"Man kann doch ein Kreuzfahrtschiff nicht mit einem Urlaub in der Türkei vergleichen.(?)"
wieso eigentlich nicht?
Nur weil es auf See ist?
Ich finde;
das es seit es die großen Schiffe ( ca.1500 - 4000 Passagiere) gibt, es eigentlich gar nichts mehr mit der herkömmlichen Kreuzfahrt zu tun hat. Die Routen im MM haben doch überwiegend alle 7 Tage den gleichen Ablauf, meißtens von Mai bis Okt. Aus diesem Grund sind es m.E. alles schwimmende Hotel`s mit einigen wenigen Annehmlichkeiten, viele davon mit Extrakosten. Der einzige Unterschied ist doch, das ich evtl.jeden/oder alle 2 Tage an einem anderen Ort (Hafen) bin und da Landgänge mache.
Es sei denn , man bucht kleinere Schiffe. z.B.buche ich eine KF in ausgesuchte Regionen, sind diese erstmal viel,viel teurer,die Passagiere sind weniger und man hat da noch dasrichtige Kreuzfahrtfeeling. So jedenfalls habe ich es erfahren. Das Trinkgeld wurde dann auch pers. in drei Umschläge verteilt und übergeben.So finde ich das auch richtig. Diese Reisen werden auch weniger oder garnicht bei Discountern usw. angeboten , oder wenn das Schiff noch nicht ganz besetzt ist (der Rest) m.E.verramscht.
Da kommt auch unter den Passagieren erst gar nicht die Frage auf, was die Reise gekostet hat? Was bei diesen anderen KF schon öfters zu hören war, wie preiswert sie an das sogenannte Schnäppchen kamen, die sich nachher wundern wenn die Servicepauschale abgebucht wird, und der Familienvater dann noch einige € draufzahlen muß. Einige VA haben ja Familienfreundlich auf ihren Fahnen stehen. Ob das dann auch so ist ?
Deshalb besteht (für meine Begriffe in der Beratung bzw der Katalog um das richtig und detailiert zu erläutern) ein Defizit. Es soll doch alles kostengünstig und ohne großen Aufwand geschehen. Wie heißt es doch:"Zeit ist Geld" . Letztendlich ist dann der Kunde meißtens der Dumme. Er sieht ja nur dieses tolle "Superangebot" und liest das Kleingedruckte nicht.
Oder er hat nach der 1. Auflage des Kataloges gebucht und mittlerweile wird nach der 2. Auflage abgerechnet. So geschehen dieses Jahr !!!Auch da sollte der VA eigentlich die Änderungen seinen Kunden mitteilen, bevor sie die Reise antreten. Aber man kann es ja mal versuchen.Manche lassen es sich ja auch noch gefallen und zahlen. Aber 90% der Gäste standen an der Rezeption.War schon sehr traurig zu erfahren, wie der VA mit seinen Kunden umspringt.Außerdem gehören solche Reisen auch immer in Hände vonFachmann/Frau.
Dann kommen solche negativen Erlebnisse nicht vor und der Kunde hat Spaß an seiner KF. Er wird den VA ein nächstes Mal wiederwählen, was sonst bei negativen Erinnerungen nicht der Fall ist. -
@oki.doki
Da ich dir antworten wollte, habe ich dich auch persönlich angeschrieben. ich hoffe, ich habe dich nicht beleidigt
, . Meiner Meinung nach bist du nicht so gänzlich unschuldig an der 'Misere', das darf ich doch sicherlich schreiben? Vieles, was du erwähnt hast, sehe ich genau so. Zusätzliche Kosten sollten schon transparenter werden.Mit Discounter-Angeboten und Billig-Urlaub habe ich nichts zu tun. Wer es so möchte, kann es ja haben. Ich brauche auch keine Schnäppchen.
Übrigens, wir sind auch schon auf kleinen Schiffen gefahren, je größer die Schiffe , um so mehr Platz hat man als einzelner Passagier - das ist meine Meinung.
Nach 15 Kreuzfahrten:
Nr. 16 Ruby Princess, 26.09.-24.10.2010, Mittelmeer und Transatlantik
Nr. 17 Oasis o.t.s., 19.03.-02.04.2011, Ostl. und westl. Karibik
Nr. 18 Celebrity Equinox, 07.11.-02.12.2011, Transatlantik und Karibik/Mittelamerika
Nr. 19 MS Rotterdam, 04.03.-03.04.2012, Hawaii und SüdseeAlles Balkon-Kabinen, fest gebucht. Nur zu deiner Info.
Gruß Reisemarie