Urlaub mit Haustier - ja oder nein?
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Hallo,
also ich habe einen Hund der mit in den Urlaub fliegt. Ich würde behaupten er liebt das Fliegen und ist dananch auch nicht verstört oder so. Er liebt es am Meer und Strand rumzutoben. Wenn ich merken würde das ihr das nicht gefällt oder er sich komisch verhalten würde nach dem Flug würde ich ihn zu Hase lassen. Aber solange er Spaß daran hat nehme ich ihn mit.
Ich habe aber auch schon ganz unglaubliche Dinge gesehen. Vor 4 Jahren hatten wir im Hotel eine Familie die ihre zwei Zwergkaninchen dabei hatte (mit einer Leine ?!). Die waren am Pool dabei und auch in Restaurants mit dabei.
Vor zwei Jahren hatte dann eine Frau ihre Katzen dabei. Die eine ist ihr dann auch entlaufen.
Bei meiner Mama im Hotel hatte einer seinen Vogel dabei. Er hat gesagt der kommt immer wieder zurück und er will ihm mal ein anderes Klima zeigen.
Wie findet ihr sowas? Ist das Tierquälerei? Oder könnt ihr das nachvollziehen? Welche Tiere sind für euch okay und welche gehören einfach nicht mit in den Urlaub?
Und welche ungewöhnlichen Tierischen Ereignisse hattet ihr schon im Urlaub?
Über ein paar Beiträge würde ich mich feuen.
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Angeliki wrote:
...im Hotel hatte einer seinen Vogel dabei...Ja, davon gibt's viele.
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Hallo,
ich habe selbst 2 Hunde zu Hause. In den Urlaub fliegen wir ohne Sie. Einfach um Ihnen den Stress zu ersparen. Wenn wir einen Langzeiturlaub machen würden so ab 6 Wochen, dann würden wir sie mitnehmen.
Das ist aber auch immer vom Reiseziel abhängig. Wenn es vom Klima keine große Veränderung ist, warum nicht.
Also zur Nordsee kommen sie natürlich mit.Unterschiede zwischen Kaninchen, Vögel und anderen Tieren würde ich nicht machen. Jeder hängt an sein Haustier, egal welcher Gattung es angehört. Der eine mehr, der andere weniger.
In den meisten Hotels für Pauschalurlauber sind Tiere eh nicht gestattet. Daher haben wir auch noch nie Urlauber mit Tieren gesehen.
LG
janoschkaa
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Meiner Meinung nach ist das einzige "Mitnahmehaustier" der Hund. Andere Tiere fühlen sich in heimischer Umgebung sicher wohler. Katzen sind z.B. eher territorial gebunden. Finde, dass man gerade wenn man an seinem Tier hängt, nach dessem Wohl entscheiden soll.
Wir lassen allerdings unsere derzeit 3 Hundis zu Hause. Bei Pauschalreisen mit Flug/Hotel gehts eh nicht. Wenn wir Kurz-Urlaub mit dem Auto machen sind sie aber mit dabei und haben ihren Spaß.
Lange Flugzeiten würde ich einem Hund auch nicht zumuten und auch nur den Flugstress, wenn ein längerer Urlaub geplant ist. Ist natürlich auch ein wenig abhängig davon, wie dem Tier der Flug "bekommt".
LG
Heike -
...wenn es sich um ein normales Ferienhotel für Familien handelt und dies dazu noch in heissen Gefilden steht, ist es Tierquälerei.
Man stelle sich folgendes Szenario vor: Hund, Katze, Wellensittich und Hase treffen sich im Hotel. Abgesehen davon, es ist rücksichtslos anderen Urlaubern gegenüber und auch dem Haustier.
Und wo schlafen die Tiere? Im Hotelzimmer natürlich. Über die paar Federn und Haare sollen sich die Allergiker bitte nicht so aufregen, wenn sie danach das Zimmer beziehen :?
Aber das Thema hatten wir schon sooo oft.Es gibt Ferienhäuser/Wohnungen und extra ausgewiesene Hotels für Haustiere. Dort weiß jeder andere Gast, hier sind auch viele Haustiere. Hier kann das Tier sich freier bewegen und stört niemanden. Dazu gehören dann auch meistens Hundestrände, wo der Hund mal toben kann. An einem Strand, wo Liege an Liege steht, geht so etwas nicht
Aber in einem normalen Badehotel, möchte ich keine fusselnden Stubentiger, Fußhupen oder Küchengeier um mich herum haben. Auch nicht im Flugzeug neben mir in einer Box. Wie der kleine selbstgestrickte mit Schleifchen, der sich so über den Flug freute, dass er sich pausenlos einnässte und alles vollsch.... auf dem Flug nach Kreta.Doch ich mag Tiere, sehr gerne sogar....aber in meinem Hotel, meinem Bett und an meinem Esstisch nicht!
Sabine
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Hunde sind im Sozialverhalten am Mensch am ähnlichsten, Menschen bilden Gruppen und Hunde eben Rudel. Dies ist der Hauptgrund weshalb man mit Hunden im Urlaub kaum Probleme hat, weil er sich nach dem Menschen orientiert der ja Teil seines Rudels ist. Bei guter Haltung leitet ja der Mensch dieses Rudel. Bei Katzen sieht dies etwas anders aus, sie sind eher Einzelgänger, und suchen ihre eigenen Wege.
Das Reisen mit Hunden mit Rassehunden ist wesentlich einfacher , weil diese schon über hundert Jahre auf höhere Nervenstärke hin gezüchtet werden. Stress als Tierquälerei zu bezeichnen, ist etwas unsachlich, Stress ist eine Reaktion auf eine Belastung und bei Stress schütten sich Hormone aus, die den Kreislauf anregen. Der Begriff Stress ist demzufolge auch etwas ungenau, man muss zwischen Eustress und Dystress unterscheiden, Eustress wirkt Leistungsfördernd und Dystress macht krank. Eine gesunde Dosis Stress hilft den Organismus in Schwung zu halten, und sorgt dafür das der Körper nicht überfettet. -
Ahotep wrote:
...wenn es sich um ein normales Ferienhotel für Familien handelt und dies dazu noch in heissen Gefilden steht, ist es Tierquälerei.Man stelle sich folgendes Szenario vor: Hund, Katze, Wellensittich und Hase treffen sich im Hotel. Abgesehen davon, es ist rücksichtslos anderen Urlaubern gegenüber und auch dem Haustier.
Und wo schlafen die Tiere? Im Hotelzimmer natürlich. Über die paar Federn und Haare sollen sich die Allergiker bitte nicht so aufregen, wenn sie danach das Zimmer beziehen :?Allegergikern wird man dies kaum ersparen können das sie Ihr Zimmer nicht mit Tierchen teilen müssen, so lässt sich das auch trotzt grösster Hygiene Massnahmen kaum vermeiden das sich in Heimtextilien Milben einnisten. Allergisch reagiert man ja nicht auf die Haare des Hundes oder der Katze, sondern auf die Hautschuppen die diesen Haaren anhaften. Solche Hautschuppen, kommen nur dann vor wenn das Tier mit nicht zweckmässigen Hilfsmitteln gepflegt wird.
Gut erzogenen Hunde schlafen am Boden, da in der Regel der Rudelführer den besten Schlafplatz für sich beansprucht, und dies ist in der Regel bei artgerechter Haltung der Mensch.
Die Schweizerische Kynologische Gesellschaft führt seit Jahren eine Liste mit Hotels in denen Hunde wilkommen sind, diese Hotels erhalten ein Schild mit der Aufschrift Dogs Welcome,Hunde Willkommen,Chiens accueil,benvenuti i cani. Zudem gibt es einige private Initiativen die solche Listen führen wie die Zuchtstätte für Deutsche Schäferhunde von der Räubertochter .
Einen Hund der eine starke Bindung zum Menschen eingeht einfach mal an der Garderobe abzugeben halte ich eher für Tierquälerei, als ihn in den Urlaub mitzunehmen. Hohe Temperaturen im freien können dem Hund wenig anhaben, im Auto ist dies etwas anderes. -
bernhard707 wrote:
Angeliki wrote:
...im Hotel hatte einer seinen Vogel dabei...Ja, davon gibt's viele.
...Du meinst die mit der Meise unter dem Pony?

Es soll auch Touris geben, die ihrem Hund oder ihrer Katze mal China zeigen wollen...oder ihrem Meerschweinchen eine Peru-Rundreise gönnen
Spaß beiseite:
Wer sich für ein Haustier in seinem Leben entschieden hat (was ich prima finde) sollte aber auch wissen, das er damit gleichzeitig eine gewisse Verantwortung übernommen hat, und gewisse Einschränkungen in anderen Bereichen hinnehmen muß.
"Lustig" sind die hirnlosen, pseudotierlieben Zeitgenossen, die versuchen ihren "Liebling" heimlich ins Hotel einzuschleusen...entdeckt werden...und dann auch noch einen Riesen-Ärger gegen das Hotel und/oder den Veranstalter machen. -
R-Luethi,
es spricht doch nichts gegen Urlaub mit Hund in ausgewiesenen Hundehotels.
Mir geht es um es um Hotel XY in der Türkei, Tunesien, Ägypten, Fuerte, GC....usw.
Darum, seinen Hund für diese 2 Wochen in einem solchen Hotel, ins Flugzeug zu karren, um mit ihm am Pool oder Familienstrand aufzutauchen. Er darf sich nur angeleint dort aufhalten, nicht mit in den Speisesaal oder am Strand toben. Und glaube mir, bei vielen schläft der Hund mit im Bett. Ebenso sehe ich viele Hundebesitzer, die dringend eine Schulung betreffend Hundehaltung und Führung benötigen.
Nochmals, es gibt viele Menschen die Angst haben vor Hunden, Allergiker sind...oder sind genervt von ewig kleffenden Wauzis in der Nacht.Wenn ich einen Hund halte, muss ich mir eine Urlaubsart aussuchen, die Mensch und Tier gerecht wird....und auch den anderen Gästen in einem Hotel.
Ich persönlich habe einen Belgischen Schäferhund. Er ist gut erzogen und ausgebildet. Trotzdem möchte ich es ihm und den anderen Gästen nicht zumuten, mit ihm zu fliegen oder in einem ausgewiesenen, nur Familienhotel einzuchecken

Sabine
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..., wenn ich während meines Urlaubs meinen Hund gut unterbringe (und das unterstelle ich den meisten Hundehaltern), heißt es doch wohl nicht -ihn an der Garderobe abgeben-.
Ich war meist in der glücklichen Lage, dass ein Familienmitglied eingehütet hatte, und der Hund bestens aufgehoben war.
Wenn dann doch mal mit Hund in den Urlaub, wurde zwei oder drei Stunden im Auto gefahren und es ging nach Föhr oder in den Harz. Aber Flugreisen mit Hund finde ich entsetzlich -für Mensch und Tier -
Ich bin zwar nicht im Besitz eines Haustieres, bin aber dennoch der Meinung, dass dem Tier eine Flugreise erspart bleiben sollte.
Wenn das Urlaubsziel mit dem PKW angefahren wird, ist einer Mitnahme nichts entgegen zu setzen. Wobei ich persönlich überhaupt kein Verständnis dafür aufbringe, wenn Hunde am Strand frei herumlaufen gelassen werden und man " Tretminen-Hindernis-Lauf " betreiben muß.
Auch ein absolutes No-Go ist für mich ein Haustier im WoMo.Aber: Jedem Tierchen sein Pläsierchen, aber bitte nicht neben mir am Strand.

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Erst einmal " Frohe Ostern " Euch allen. Also ich habe auch einen Hund,dem ich aber eine Reise in den Süden, ob mit Flieger oder Auto nicht zumuten würde. Habe es einmal erlebt, daß meine Freundin Ihren Hund mit nach Ibiza genommen hat. Es war fürchterlich, er konnte die Hitze nicht vertragen vom Flug ganz zu schweigen. Also war er meistens im Haus (gemietet) alleine. Und ob das richtig ist, für mich nicht. Ich habe Kinder sowie Schwiegereltern die meinen Hund für die Zeit nehmen und Ihn gut versorgen. Ansonsten würde ich mir für die Zeit eine gute Hundepension aussuchen. Aber jeder macht es eben so wie er es für richtig hält.L.G.Elke
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Da wir nur mit dem Auto verreisen nehem wir den Hund immer mit. Im Flugzeug würde ich Ihn nie mitnehen, da ich nicht weiß wie er reagiert,und das sollte Ihm erspart bleiben.
Unser Meerschwein (leider kürzlich verstorben) hatten wir immer bei Verwanten untergebracht,wasnie Probleme gab.
Würde nie auf die Idee kommen ein Heimtier mit in den Urlaub zu nehmen. -
gutenmorgen wrote:
..., wenn ich während meines Urlaubs meinen Hund gut unterbringe (und das unterstelle ich den meisten Hundehaltern), heißt es doch wohl nicht -ihn an der Garderobe abgeben-.
Ich war meist in der glücklichen Lage, dass ein Familienmitglied eingehütet hatte, und der Hund bestens aufgehoben war.
Wenn dann doch mal mit Hund in den Urlaub, wurde zwei oder drei Stunden im Auto gefahren und es ging nach Föhr oder in den Harz. Aber Flugreisen mit Hund finde ich entsetzlich -für Mensch und TierWenn mir ein Tier zulege, dann übernehme ich dafür die Verantwortung, und wenn ich in den Urlaub fahre dann komme ich dieser Verantwortung nach in dem ich das Tier mitnehme in nicht in dem ich es irgendwo abgebe.
Wenn es um die Hundehaltung geht, wird immer wieder das gute Beispiel der Rettungshunde herangezogen, doch wenn es um Flugreisen mit Hund geht findet man dies entsetzlich . Wie glaubt Ihr kamen die Rettungshunde auf Haiti? Mit dem Fahrrad geht wohl schlecht? Den Haiti liegt auf einer Insel. Wer Hundeführer kennt wie ich das tue weiss das die Hunde vor dem Abflug schon in Vorfreude stecken, weil sie schon wissen was geschieht. Ich finde lediglich die Inkompetenz mit der Leute von Dingen reden von denen Sie keine Ahnung haben entsetzlich.
Man kommt dann immer mit Ausreden, das der Hund die Hitze am Urlaubsort nicht verträgt, oder das er in der Flugboxe Amok läuft. Man vermenschlicht den Hund und das hat nichts mit artgerechter Haltung zu tun. An die Flugboxe gewöhnt man ihn langsam vor der Reise, so das sie wie ein zweites Zuhause wird. Hunde verkriechen sich gerne in Höhlenartigen gebilden, eine Hundehütte ist nichts anderes. Zudem hat ein Hund nur sehr wenige Tiefschlafphasen, wenn er schläft dan ist dies meist eine REM-Schlafphase. Das heisst ein Hund benötigt mehr Schlaf zur Erhohlung. Wenn er an die Flugboxe gewöhnt ist, schläft er den ganzen Flug über. Die Hitze ist lediglich eine Ausrede selbst in Deutschland kann es heisse Tage geben, wie kommt der Hund über diese weg. Er braucht dann halt etwas mehr Wasser ganz einfach. Ich war mit meinen Hunden regelmässig an warmen Orten im Urlaub, und habe dabei noch längere Wanderungen mit ihnen unternommen. Der eine wurde 19 Jahre alt ohne gesundheitliche Probleme zu bekommen. -
Ich arbeite im und für den Tierschutz, habe auch schon ein verletztes, todgeweihtes Tier aus dem Ausland ausfliegen lassen in eine deutsche Tierklinik. Das ist aber was anderes, da wird das Tier "gerettet". Und das Argument mit den Rettungshunden? Mit einem Trümmersuchhund vom DRK hatte ich erst vor 2 Tagen zu tun. Das ist doch etwas ganz anderes. Dieser Hund ist ausgebildet und trainiert, fliegt nicht in einer Hundebox im Frachtraum, sondern in Begleitung und an der Seite seiner Hundeführer/in in einem Spezialflugzeug, was extra für diese Einsätze gechartert wird.
Unsere Tierärzte sagen Folgendes, steht übrigens auch auf unserer Website, da die Urlaubssaison beginnt:
Lässt sich ein Flug mit dem Hund aber einmal unter keinen Umständen vermeiden, so sollte die Suche nach einer Fluglinie, bei der ein Tier mit in den Passagierraum genommen werden darf, erfolgen. Die Unterbringung in einer Box im Frachtraum stellt eine derart große Tortur für Hunde dar, dass davon absolut abzuraten ist. Nicht selten sind Tiere dabei schon verletzt worden oder sogar gestorben.
Die Reise mit dem Auto stellt also den deutlich angenehmeren Transport für Hunde dar und sollte somit stets bevorzugt werden.
Ich habe übrigens, als ich meinen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, einen weiteren Vertrag unterschreiben müssen, darin geht es um Ethik und dem Für und Wohl des Tieres, wofür ich mich vertraglich verpflichten musste. -
@R-Luethi
was spricht denn gegen das gute unterbringen des hundes? sicher kann man ihn bei einem wanderurlaub mitnehmen, aber z.b. bei städtereisen mit etwas kultur glaube ich nicht, dass man einem hund einen gefallen tut. es wird sicher nicht jeder hundebesitzer sein ganzes leben nach dem hund ausrichten. ich finde selbst zuhause muss man einen hund nicht überall mitschleppen.
ich glaube nicht, dass ein hund so erpicht darauf ist, 3 stunden im restaurant unterm tisch zu liegen und keinem der essengerüche nachzudürfen. da ist es doch besser er bleibt zuhause und wird dann hinterher mit extra-gassigehen belohnt. so haben doch alle was davon.für mich stellt sich die frage nicht, ob ich unsere haustiere mitnehme. wir haben katzen, die hervorragend vom nachbarn betreut werden. sie mitzunehmen wäre der absolute horror, schon die fahrt zum tierarzt ( 8km ) wird da zur höchsten aufregung.

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....., irgendwie scheints du meinen kurzen Beitrag nur überflogen oder aber nicht zur Kenntnis nehmen wollen, was ich geschrieben habe. Ich finds schon ziemlich merkwürdig, dass du mir die Verantwortung, die ich für meine Tiere habe, absprichst.
Außerdem hast du die Fragestellung des TO aus den Augen verloren.
@R-Luethi -
R-Luethi wrote:
Hunde sind im Sozialverhalten am Mensch am ähnlichsten, Menschen bilden Gruppen und Hunde eben Rudel. Dies ist der Hauptgrund weshalb man mit Hunden im Urlaub kaum Probleme hat, weil er sich nach dem Menschen orientiert der ja Teil seines Rudels ist. Bei guter Haltung leitet ja der Mensch dieses Rudel.
Und das Rudelleittier sitzt gemütlich bei einem Glas Wein und genießt den Flug, während der untergeordnete Teil des Rudels in einer kleinen Gitterbox stundenlang ohne Zuspruch verharren muß...Das Reisen mit Hunden mit Rassehunden ist wesentlich einfacher , weil diese schon über hundert Jahre auf höhere Nervenstärke hin gezüchtet werden.
Auch Zwergpinscher sind Rassehunde. Bei einem Flug nach La Palma habe ich aber von der benannten Nervenstärke des kleinen Rackers, der in einer Einkaufstasche am Boden saß, nicht viel mitbekommen. Der hat die ganze Ziet gezittert, geschnauft und war völlig von der Rolle.Stress als Tierquälerei zu bezeichnen, ist etwas unsachlich, Stress ist eine Reaktion auf eine Belastung und bei Stress schütten sich Hormone aus, die den Kreislauf anregen. Der Begriff Stress ist demzufolge auch etwas ungenau, man muss zwischen Eustress und Dystress unterscheiden, Eustress wirkt Leistungsfördernd und Dystress macht krank. Eine gesunde Dosis Stress hilft den Organismus in Schwung zu halten, und sorgt dafür das der Körper nicht überfettet.
Das bezieht sich aber sicher nicht auf Flugreisen in kleinen Gitterboxen oder Hundetaschen, wo sie stundenlang eingesperrt sind, sondern auf normales Altagsleben.
Was passiert eigentlich, wenn die mal "müssen"??Auch ich habe gar kein Verständis dafür, wenn Hunde sich am Strand frei bewegen dürfen um mit ihrer gesunden Dosis Stress ihren Organismus in Schwung halten, damit sie nicht überfetten

Und im Hotel geht gar nicht.
Aber es gibt ja Hundehotels mit Hundestränden