ölpest vor Florida
-
Hallo,
wir wollen am 06.05. für 2 wochen nach Florida (anna maria island und fort myers). Nun habe ich doch erhebliche zweifel, ob uns das öl auch erreichen könnte. Bin nun am überlegen, ob wir auf die atlantikküste von florida ausweichen sollten. Kann mir jemand einen tip geben?
Wäre wirklich sehr dankbar!! -
ein freund ist bereits dort und wir fliegen am sonntag :-))
am strand von ft. myers und a-m-island ist gar nichts. und so bleibt es auch, denn das öl ist hunderte von meilen entfernt und der wind und die strömung treibt es an den strand von louisiana. glück für florida ... katastrophal für die fischer und die umwelt der südstaaten. -
Auch wir fliegen morgen nach Cape Coral.
Sind sehr traurig über diese Katastrophe und wütend auf die Öl-Multis, die das verursacht haben und jetzt unfähig sind, den Schaden zu beheben.
Auch wenn das Öl nicht bis Cape Coral kommt, haben wir irgendwie garkeine Freude mehr an unserem Urlaub. Kann mir nicht vorstellen, daß ich ruhig am Strand liegen kann und weiß, ein paar hundert Meilen weiter sterben die Tiere und die Natur geht den Bach runter. Das ist doch tausendmal schlimmer als ein eingeschränkter Urlaub!
D.
-
Überflüssiges Zitat entfernt!
@hotcurry
Das seh ich doch genauso. Deshalb überlege ich ja auch mit unserem Urlaub. Hab mich wirklich sehr auf unseren ersten Floridarlaub gefreut, vorallem auch auf die Natur. Kann mir nicht vorstellen, dass ich so am strand liegen kann, wenn einige KM weiter eine Katastrophe herrscht. -
Schön, dass ihr das alle mal aussprecht!!! Das ist genau das, was ich im Bezug auf unseren geplanten Florida-Urlaub im August empfinde: Ich denke an die Tiere, die qualvoll sterben müssen und die Natur, die unwiedrruflich zerstört wird. Da kann man sich ja gar nicht mehr freuen...

-
Was heisst das denn jetzt genau? Fliegt Ihr jetzt nach Malle um ein reines Gewissen zu haben ? Südflorida ist doch nicht betroffen. Ob ich 500 oder 10000 Kilometer entfernt von der Ölkatastrophe Urlaub mache, ändert nichts an der Tatsache.
Ich finde, gerade jetzt sollten wir mit unseren Urlaubsdollars Florida unterstützen.
Andreas -
Wenns "gut läuft", sind zumindest die Strände in Süd-FL nicht betroffen. Wenn, dann trifft es FL im Nordwesten. Aber das ändert ja nichts an der Tatsache.

Wir fliegen in sieben Wochen nach Naples und glauben nicht, dass wir dort etwas von der Katastrophe merken werden (Öl am Strand und Wasser).
Sorgen machen ich mir jedoch über die Auswirkungen in der Natur. Nicht auszudenken, wenn neben den bereits betroffenen Gebieten (Delta-Mündung) das Öl auch noch in Richtung Everglades kommen würde.
LG
-
Ehrlich gesagt, stimme ich Andreas zu!
Natürlich mache ich keinen Katastrophen-Tourismus. Aber ich denke auch, dass es den Betroffenen und den Nicht-Betroffenen nicht hilft, wenn man Urlaube storniert oder verlegt und dadurch der Tourismus auch in nicht betroffenen Regionen zusammenbricht, nur weil Florida halt Florida ist.
Eine ähnliche Diskussion gab es mit Haiti und den Kreuzfahrtschiffen (Royal Caribbean/Celebrity mit dem Privatstrand Labadee). Dort sind mehrere hundert Haiitianer beschäftigt, denen es absolut nicht hilft, wenn die Schiffe (die übrigens tonnenweise Hilfsgüter ab dem ersten Anlauf nach dem Beben dabei hatten) nicht mehr kommen und auch sie noch ihren Job/Einkommen verlieren, mit welchem sie ihre Großfamilien unterstützen.
Um wieder in die USA zurückzukehren: Ich war nur zwei Monate vor Katrina in New Orleans und habe viele Bekannte und Freunde dort. 2007 war ich das nächste Mal dort und bin auch mit einer Freundin herumgefahren - auch durch den Lower 9th Ward, der am meisten betroffen war. In New Orleans ist die Wirtschaft mehr oder minder nach Katrina zusammengebrochen. Langsam erholt sich die Stadt wieder. Und ja, man kann dort bedenkenlos wieder Urlaub machen. Der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle der Stadt. Die Leute dort brauchen das Geld. Auch jetzt wieder!
Gruß
Carmen
-
Hallo Michaela,
ist eher unwahrscheinlich, dass Du einen Tag vor Eurer Abreise nochmal das Forum besuchst...aber mich würde es trotzdem interessieren, wie Ihr Euch entschieden habt->
also Westküste oder Ostküste.Wir werden zwar erst in gut 2 Monaten nach Florida düsen, aber ich habe mir auch schon mehrere Alternativdomizile an der Ostküste "vorgemekt".
Meine Hoffnung besteht momentan darin, dass die Sache mit den Glocken über den Austrittsstellen den Ölfluss eindämmen oder vielleicht sogar stoppen wird.
-
Als bekennender Frühbucher wollte ich zumindest unsere Flüge für März 2011 jetzt auch schon buchen. Aber da lasse ich jetzt erstmal schön die Finger von. Solange die Quelle nicht geschlossen wurde und der tatsächliche Schaden bzw. Auswirkungen auf die Umwelt nicht klar sind, werde ich mir alle Zeit der Welt nehmen und der Umweltkatastrophe nicht noch meine eigene Urlaubskatastrophe hinzufügen.
-

-
Wir fliegen im Oktober das erste Mal nach Florida und machen dort eine Rundreise. Ich bin wegen des Öls schon sehr sauer und entrüstet. Eigentlich wollte ich schon auch gerne baden, ganz zu schweigen wie die Küsten aussehen werden und wie viele Tiere sterben...
Dann dazu noch der schlechte Euro!
Was sagt ihr dazu? -
Hallo Pingu,
also bis jetzt kannst Du noch an jeder Küste in Florida baden, da ist weit und breit noch kein Öl. Und sooooooo schlecht ist der Euro auch wieder nicht, keine Panik, Du kannst immer noch genügend zu einem sehr viel günstigerem Preis als in Deutschland einkaufen.Viel Spaß - Gruß Herzerl
-
Hallo!
Habe mal gerade so ein bisschen im Internet herumgeguckt, um vielleicht Infos über die derzeitige Verschmutzung an Floridas Südstränden zu finden. Bei Youtube zeigen sie in einer spanischen Nachrichtensendung, dass erste Öllachen wohl auch schon dort angekommen sind. Bildmäßig ist es ebenso festgehalten. Weiß aber nicht wie vertrauenswürdig das so ist.
Fahren nämlich in drei Wochen und mich interessiert der derzeitige Stand auch.
LG -
Hi,
ich bin nächste Woche ab 08.06.in Florida.-St Pete Beach,Naples, Fort lauderdale.
Werde euch berichten wie der derzeitige Stand ist .
Grüße Hawaii-elke -
Wollen auch in ca. 4 Wochen nach Florida und wissen nun gar nicht was tun. Umbuchen oder stornieren wird recht teuer außerdem möchten wir gerne nach Florida. Hallo Frau Schulz wo hast du denn das Video gefunden besser was hast du eingegeben um das zu finden? Auf der Homepage von visitflorida findet man bis jetzt nur die Info das alle Strände Ölfrei sind. Es ist einfach alles so ärgerlich!! Ich habe das Gefühl das BP bestimmt nicht will das die Quelle zerstört wird und tut nur soviel das sie auf jeden Fall die Quelle noch nutzen können. Ich habe einen Artikel aus dem vergangenen September gefunden in dem die Größe des Ölvolumens vorgestellt wird. Ich kann mir vorstellen das die Umwelt, die Tiere oder was auch immer für BP egal ist und nur das Öl und der Profit zählt.
-
vacacionessol wrote:
das sie auf jeden Fall die Quelle noch nutzen können.sorry, wie möchten sie diese benutzen wenn sie diese gar nicht schließen können

auch der nächste versuch gebe ich hierzu keine chancen, somit bis august offen bis die nachbohrungen eine entlastung bringen.... bis august... das muss man sich auf der zunge zergehen lassen was da raus geht und.... bleiben wir bei der tatsache.. lg :? -
-
FOCUS.de - 02.06.2010, 18:36
Die Ölpest im Golf von Mexiko bedroht nun auch die Strände des beliebten Ferienstaates Florida. Ein dünner Ölfilm wurde Behördenangaben zufolge 15 Kilometer vor den berühmten weißen Sandstränden von Pensacola gesichtet. Auch Barrieren könnten das Öl wohl kaum vollständig von den Stränden fernhalten. Südwestwinde treiben den Ölfilm immer näher. Zudem hat die Hurrikan-Saison begonnen. Florida wäre nach Louisiana, Alabama und Mississippi der vierte von der Ölkatastrophe betroffene US-Bundesstaat. Beim jüngsten Versuch zur Eindämmung kam es erneut zu einer Panne.mehr...
Die Erkenntnis, dass hier die Technik trotz Unmengen Geld und viel Knowhow einfach an Ihre Grenzen stößt, ist wohl eindeutig. Und letztendlich ist all dies nur ein Ergebnis unseres ständig steigenden Energiebedarfs.
Hier wird eine riesiger Lebensraum vergifted. Schmutzige Strände sind natürlich schlimm für die Besucher. Für das Leben im Meer ist das Ereignis jedoch ein Horroszenario.