Was macht ihr bei Ärger mit dem Hotel?
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@Herbert 40: Naja, es steckt ja schon ne Botschaft hinter meinem Beitrag, der war nicht als reine Bespaßung gedacht. Daher denke ich nicht, das er überflüssig ist.
Außerdem halte ich Q.W.´s Idee für kaum umsetzbar. Wenn ich mittags um eins einchecken will, gibt es dann erstmal Gesichts-, Kleidungs- und Kofferkontrolle, und dann versucht der Rezeptionist abzuwägen, ob ich damit bleiben darf, oder ob ich es verdient habe, für zwei Nächte ausgelagert zu werden? Und dabei muss er ja auch bedenken, welche Leute noch alles nach ein Uhr mittags einchecken wollen.
Wie soll das gehen???
Es ist ja schön, wenn Q.W. bislang mit seiner Taktik gut gefahren ist. Dennoch denke ich, dass sein "Erfolg" eher auf Zufall zurückzuführen ist.
Weiterhin finde ich es reichlich seltsam, dass wenn man seine These nicht unterstützt unterstellt bekommt, "schlechter" als andere gekleidet zu sein. -
Zweimal bin ich jetzt schon gewaltig auf die Nase gefallen.
Ob das mit meiner Kleidung zusammenhängt? glaube ich irgendwie nicht.
In der Türkei sind wir wie alle andere Gäste aus Deutschland zuerst mal ins Nachbarhotel geschickt worden. Jeder der sich aufgeregt hat, bekam eine (fast) kostenlose Massage. Im Nachhinein komme ich mir deswegen, immer noch ein bißchen verars**t vor. Denn diejenigen, die sich nicht aufgeregt haben, bekamen die gleiche Massage, lol Allerdings wußte ich das schon vorab, dass das passieren würde. Ich hatte ja schon etliche Hotelbewertungen auf HC gelesen, wo sich Urlauber darüber ausgelassen haben. Die ganzen Vorabtips, von wegen bei Meerblick im Haupthaus, dann seit "ihr" gleich im richtigen Zimmer, bewahrheiteten sich auch nicht.
Das andere Hotel war auf Mallorca. Gewaltig überbucht. Ganze Busse wurden in ein anderes Hotel geschickt. Im "richtigen Hotel", fuhren wir nur, mehr oder weniger vorbei, es stieg dort ausser dem Reiseleiter vom Flughafen, niemand aus. Ob die jetzt alle jetzt falsch gekleidet waren und deswegen abgelehnt wurden, kann ich mir nicht vorstellen, denn die Rezeption sah "uns" ja gar nicht. Kann natürlich sein, dass "der Reiseleiter" gesagt hat, die Jeansträger, passen hier alle nicht rein.
Für die unfreiwillige Umbuchung bekamen manche statt Übernachtung für 14 Tage, die HP dazu. Dazu gehörten wird. Nach einem Tag, meinte man, das wäre zuviel und man wollte uns stattdessen mit einem Leihwagen für 3 Tage abfinden. Was wir entschieden verneinten. Nach zwei verlorenen Urlaubstagen wo wir wie Schmarotzer behandelt wurden, einigten sich die Hotels dann auf. Wohnen im Ausweichhotel und essen im gebuchten Hotel. Andere Gäste bekamen den Leihwagen für einen Tag, andere für drei Tage und wieder andere für eine Woche einen Leihwagen.
Dass das so unterschiedlich abgegolten wurde, lag wohl eher an der Hatnäckigkeit von den Urlaubern.
Es ist ja nicht so, dass das mal passieren kann, aber wenn ein Hotel ABSICHTLICH ix Überbuchungen vorweist, dann steht da für mich dahinter Methode und das nervt mich und damit die Hotels sehen, dass sie damit NICHT durchkommen, sollten wir, die Urlauber dies auch nicht so einfach durchgehen lassen. Ansonsten ist der ganze Suchen, nach dem "perfekten Urlaub" überflüssig. -
Qwanter Welbe wrote:
ja ich bin schon derr Meinung, daß die äußere Erscheinung und das Auftreten dazu beitragen, daß man nicht so leicht abgeschoben wird....so ganz Unrecht hat Qwanter ja nicht, es ist eben so, Kleider machen Leute. Und der/die Front Office Manager/in unterhält sich bei berechtigten Beschwerden und kleinen Extrawünschen lieber mit jemanden im ordentlichen Hemde, vernünftigen Buxen und gepflegtem Schuhwerk, als mit dem Urlauber im Feinrippunterhemd, gepaart mit Badeshorts und ca.12 Jahre alten ausgelatschten Trekkingsandalen.
Ordentliches, freundliches Auftreten, dazu ein paar Floskeln in der jeweiligen Landessprache haben nach meinen bescheidenen Erfahrung & Empfinden immer geholfen. Nun nicht gerade beim Check-in im Hotel, wenn der Transferbus 3 Dutzend Pauschaltouristen entladen hat und jeder in sein vorbestimmtes Zimmer verfrachtet wird, aber am nächsten Tag, wenn das Zimmer z.B. doch nicht so den tollsten Meerblick hat, der Nachbar ein Möbel rückender Partygast und Tagschläfer ist oder das Zimmer direkt über der seit dem Morgengrauen klappernden und duftenden Küche liegt, kann man adrett gekleidet ja mal höflich nachfragen, ob nicht vielleicht noch irgendwo ein besseres Zimmer frei ist, meisten klappt es dann auch,
Gruß Peter -
Ich glaube schon auch, daß ein ordentliches Aussehen und höfliches Auftreten mehr Erfolg verspricht, als wenn ich an der Rezeption verschwitzt in Bermuda-Shorts, weißen Socken und Sandalen lümmle und meine Wünsche in "KanakenDeutsch" (Eyh du..., kannste mal...) vortrage.

Wir selbst sind bisher vor größeren Problemen verschont geblieben. Und gab es doch mal eine Kleinigkeit zu reklamieren, so haben wir immer ganz höflich um Behebung
selbiger gebeten. Mit stetem Erfolg.
Daß eine Überbuchung auch mal positiv sein kann, haben wir vor vielen Jahren auf der Insel Korcula erlebt. Damals hatten wir in einem einfachen *** Sterne-Hotel ein Doppelzimmer mit Zustellbett für unseren 5-jährigen Sohn gebucht. Kurz und gut. Das Hotel war ausgebucht und wir wurden in der Nacht zu einer Unterkunft gebracht. Unsere Stimmung war dementsprechend und ich hatte mir schon ausgedacht, wie ich am nächsten Morgen reagieren würde. Am nächsten Morgen sahen wir erst, daß dies eine komplette Wohnung war, mit herrlicher Terrasse und Blick ans Festland. Kleine Sandbucht unter uns. Als wir dann ins Hotel gingen wurden wir nach vielen Entschuldigungen gefragt, ob wir den Urlaub (3 Wochen) in dieser Wohnung verbringen würden. Ratet mal, was wir gemacht haben.
LG
Bernd -
Hallo, ca. eine Woche vor Ankunft bekommt das Hotel ein Fax von meinem RB,mit der bitte einem guten Kunden ein schönes Zimmmer in der Xten Etage mit schönem Ausblick/Meerblick usw. zu geben. Evtl. lasse ich noch einen Freund, der die Landessprache spricht vorher bei der Rezeption anrufen.
Dann erfolgt ein Privattransfer oder Taxitransfer, um zu verhindern, daß ich mit dem Bus mit 20 anderen Gästen zugleich ankomme.
Was ich mit guter Kleidung meine hat Rhodos-Peter perfekt beschrieben.
Das Personal darf gar nich auf die Idee kommen mich in irgendeiner Weise abspeisen zu können.
Ein wenig Vorbereitung gehört natürlich dazu, wenn man Ärger schon im Vorfeld verhindern will.
Gerade in sehr guten Hotels in Deutschland hat z.B. LV Gepäcke eine wundersame Wirkung.
Wichtig aber immer höflich sein und locker bleiben.
Gruß Qwanter Welbe -
@ Q.W
Ja was glaubst Du denn ,was andere machen.??
Das gleiche wird doch von fast allen gemacht..zwecks Zimmer auf jeden Fall..egal ob privat oder durch das Reisebüro...
Auch ich habe Privattransfer, deshalb denke ich nicht, dass ich deshalb ein Zimmer bekomme...und die anderen nicht..
Ebenso wenig denke ich ,dass da noch ganz schnell umdisponiert wird.
ich bin mir sehr sicher,dass die Zimmervergabe vorbereitet ist..
und wenn da gerade 20 Leute einchecken wollen ,noch schnell umdisponiert wird..
Selbstverständlich kommt man zuerst mit einem freundlichen bestimmten Auftritt weiter,,
aber manchmal hilft auch das nichts..
. -
Hallo, was ist feste Zimmerzuteilung?? Irgendwas geht immer ist die Erfahrung von 40 Jahren Urlaub auf allen Kontinenten. Irgendjemand muß doch das miese Zimmer bekommen und bis Du den Schlüssel(Karte) hast ist alles möglich. Sehr oft hat alleine die Übergabe des Reisepasses mit ein paar guten Wünschen zu einem plötzlichen Schlüssel- (Karten) wechsel geführt.
Gruß Qwanter Welbe -
Ich werde demnächst meine Urlaubhotels nur noch mit meiner Hc-Tasche betreten, und sie ganz dick auf den Tresen
der Rezeption stellen. Mal schauen ob das besser funzt als LV. -
@carsten79,
wenn sich im Reisepass zufällig der ein oder andere €-Schein versteckt hat.
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Hallo, mit der Hc Tasche sind wir doch schon auf dem richtigem Weg!
Beim der Passübergabe kommt es mehr auf die inneren Werte an.
Hört sich einfach an, ist es auch.
Gruß Qwanter Welbe -
@ QW
Nur traurig, wenn du,sei es auf dem Schiff, Hotel, usw meinst , immer die sogenannten inneren Werte zeigen zu müssen.
Ich persönlich möchte nicht über dies indentifiziert werden.was ab und zu sicher erleichtert
und möchte ohne dies, wahr genommen werden ,ist für mich viel interessanter
da ich daraufbestehe meine von mir erwünschte Leistung zu bekommen..
Leider regiert bei manchen Geld die Welt..
und das gab es schon immer.. -
Hallo, es ist schlimm wenn man der Meinung ist immer Geld geben zu müssen.
Es sollte ein freundliches geben und nehmen sein. Dies kann mit freundlichen Worten manchmal aber auch durch ein gern gegebenes Trinkgeld sein. Noch dazu, wenn man dadurch einen Urlaub in einem schönen Zimmer, ein Upgrade und keinen Ärger hat.
Traurig finde ich wennn man sich den Urlaub unnötig verärgert.
Gruß Qwanter Welbe -
carsten79 wrote:
Und ein Trinkgeld zahlen, damit ich die gebuchten (und evtl. schon bezahlten Leistungen) erhalte?! Ganz bestimmt nicht.Sehe ich genauso.
Und ebenso wenig werde ich demonstrativ mit meiner Handtasche wedeln, um irgendjemanden an der Rezeption zu beeindrucken... :?
Uns ist es bisher zweimal passiert, dass das Hotel überbucht war. Gerade in wirklich guten Hotels wird ein solcher Faux-pas seitens des Hotels mehr als wieder gut gemacht, so unsere Erfahrung, bei einem eher durchschnittlichen Hotel mussten wir zwar hartnäckig mehrere Male nachfragen, letztlich wurde jedoch auch hier alles zu unserer Zufriedenheit gelöst... -
Also bis jetzt ist es uns bis auf einmal noch nie passiert das wir in einer Bruchbude gelandet sind. Das war einmal 2002 in der Türkei der Fall - da haben wir uns in ein nderes Hotel der (Hane)-Gruppe umbuchen lassen, denn Konakli ohne Balkonbrüstung im 3. Stock mit kleinen Kindern ging gar nicht. Aber da half auch ein nettes, aber bestimmtes Gespräch mit Manager und Reiseleiter und die Frage wieviel ich draufzahlen soll um in ein ordentliches Hotel zu kommen, oder ob wir aus Sicherheitsgründen gleich wieder abreisen sollen (die Koffer standen noch unausgepackt bei der Zimmerbesichtung durch RL und Manager da, wir waren allerdings früh um 4 nur zu faul zum auspacken, und haben um 8.00 schon reklamiert: Ergebnis O Aufzahlung und ab nach Side ins Hane, damals gab es den Club Hane wohl noch nicht, und die anderen waren noch Luftschlösser)
Aber was gar nicht geht: erstmal ein paar Scheine rüberwachsen lassen damit ich meine gebuchte Leistung bekomme. Ich gebe zwar gerne - aber nicht im Vorauss. Auch die Rezeption bekommt ihren Obulus nach 1 oder 2 Tagen, oder wie es mir einfällt.
Kein Wunder wenn wir auf der ganzen Welt als die "Reichen" Deutschen gelten, was wir sicherlich gegenüber anderen Ländern z.T. auch sind, aber so machen wir uns selbst die Sitten kaputt, denkt doch jeder gleich: "Ahh Deutschland, ich halt erst mal die Hand auf, mal sehen was passiert".
Mit Höflichkeit kommt man meistens genauso weit, wenn nicht gerade QW mit den Scheinen gewinkt hat.
Birgit -
Ich überzeuge mich zunächst einmal selbst, in welcher Lage sich mein Zimmer befindet, bevor ich einen Schein rüberreiche. Wenn ich ein Zimmer mit MB gebucht habe, und in eins gesteckt werden soll, wo ich das Meer nur erahnen bzw. gar nicht sehen kann, können sich die Rezeptionisten das Trinkgeld von der Backe putzen.
Ein Lowcost-Zimmer buchen und mit dem Schein wedeln, um ein Upgrade zu bekommen, geht gar nicht. -
-zu gebuchte Leistungen extra bezahlen-
oftmals sind es ja auch nur Kleinigkeiten, man hat eine Leistung (z.B. F,HP,AI o.ä.) gebucht, erhält diese auch, doch man hätte es doch gerne etwas anders.
Ein Beispiel: Es gibt Hotels, in denen der Gast zum Abendessen (manchmal auch für den ganzen Tag) einen festen Tisch im Restaurant zugewiesen bekommt, so weit so gut. Steht dieser Tisch nun direkt nebem dem Buffet, an dem Mittags und Abends noch lecker Fisch und Fleisch vor den Augen der staunenden Gäste beim Show cooking zubereitet wird, morgens gefühlte 500 Spiegeleier samt Speck dazu und man sitzt im unmittelbaren Dunstkreis davon, oder befindet sich dieser feste Tisch beim zügigen Haupteingang gleich an der Tür und jeder Neuankömmling schaut interessiert, was es bei mir zu füttern gibt oder sitzt man mit dem Rücken zum Hauptgang vom Buffet in der ständigen Angst, dass einem übervolle Suppenteller in den Nacken gekippt werden, dann ist es an der Zeit, mit dem Maître d'hotel ein paar freundliche Worte zu wechseln. Und wenn dieser dann sagt: "Lieber Rhodos-Peter, alles kein Problem, morgen sitzt Du schön im Séparée und kannst in Ruhe speisen", ja dann gebe ich auch gerne etwas mehr Trinkgeld...
und das empfinde ich dann nicht als extra bezahlt
Gruß Peter
