Ostkanada im Juli 2013
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Hallihallo!
vom 8.7.-29.7.2013 reise ich mit meiner Familie (2 Erwachsene + 2 Kinder 18 + 13 Jahre) mit dem Wohnmobil durch Ostkanada. Nach unserer Ankunft in Toronto wollen wir 2 Nächte im Hotel verbringen (in dieser Zeit Stadtbesichtigung), um dann am 10.07. ein Womo (C 25) von Cruise Canada zu übernehmen. Leider habe ich ja hier schon einiges Schlechtes über Cruise Canada gelesen, aber unsere Buchung steht schon seit langem, daran lässt sich nun nichts mehr ändern.
Vielleicht könnt ihr mir ja zu folgenden Fragen ein paar nützliche Tipps geben:- Gibt es ein gutes (nicht gar so super-teures) Hotel, das nicht so weit von Downtown -Toronto entfernt liegt und nach Möglichkeit ein kleines Frühstücksbuffet (einfachere Art) bietet?
- Wie kommen wir am besten vom Airport in die City (Bus, Taxi etc.)? Wie viel wird das ca. kosten?
- Wer schon bei Cruise Canada in Toronto gemietet hat: wie kommt man am besten dorthin? Die Vermietstation liegt ja recht außerhalb, so dass wir vermutlich ein Taxi nehmen müssen..?
- Nach der Womo-Übernahme, für die wir aufgrund der Schilderungen wohl viel Zeit einkalkulieren müssen, haben wir nur noch den 1. Großeinkauf eingeplant und wollen dann direkt einen Campground ansteuern. Wer kann uns einen guten Campground rund um Toronto empfehlen? Den werden wir dann schon vorbuchen.
- Am nächsten Tag wollen wir Richtung Niagara Falls fahren und dort ebenfalls einen vorausgebuchten Campground aufsuchen, um direkt am folgenden Morgen früh mit der Besichtigungs-Tour zu starten. Gibt es hier einen bzgl. Lage/ Ausstattung empfehlenswerten Campground?
Den Rest der Tour halten wir uns im großen und ganzen noch offen. Eckpunkte sind hier der Algonquin P.P., Ottawa, Montréal, Québec und Tadoussac (Wal-Watching).
Für weitere Tipps über Dinge, die wir uns unbedingt ansehen bzw. in unser Reisegepäck einpacken sollten, wäre ich sehr dankbar!leupi 66
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Hallo,
es gibt einen Shuttle-Bus, der an allen Terminals auf der Ankunftsebene abfährt und verschiedene Hotels in der Innenstadt direkt ansteuert. Das kostet aber nach meiner Erinnerung rund 25 $ pro Nase - für Euch also 100 $. Dafür bekommt Ihr locker auch ein Taxi, das Euch in jedem Fall direkt vor die Tür Eures Hotels chauffiert.
Hotels mit Frühstück incl. sind in der Innenstadt eher selten. Man kann aber in den meisten ein Frühstück dazu buchen - was allerdings nicht ganz billig ist. Daher meine Empfehlung: man kann bei Tim Horton's (ist in Kanada eine echte Institution) recht ordentlich frühstücken, und die gibt es in Toronto im Zentrum an jeder zweiten Hausecke....
Wenn Du etwas präzisieren möchtest, was für Dich "nicht ganz so super-teuer" ist, kann ich Dir eventuell noch den einen oder anderen Tip in Sachen Unterkunft geben...

Was das WoMo betrifft, so kann ich leider nicht weiterhelfen - aber sicher wird bald Harry um die Ecke tuckern und dich mit seinem Fachwissen versorgen... :-))
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tucker......

Hallo Leupi,
die Sache mit Cruise Canada hängt meiner Meinung nach sehr von den persönlichen Erwartungen ab. Das ist wie in einem Pauschalurlaub: CC wäre so ungefähr im 3 Sterne-Bereich anzusiedeln. Wenn man dann Rosenthal-Teller im Schrank erwartet, guckt man am Ende natürlich schmal aus der Wäsche.
Das war jetzt überzeichnet, ich weiß. Es wird Dir sicherlich eher um die technische Wartung der Womos gehen. Laß Dir keine grauen Haare wachsen - wir sind bisher mit CC immer pannenfrei unterwegs gewesen. Du solltest allerdings weder zu besonderer Akribie neigen und vielleicht auch das Reifenprofil nicht in TÜV-Manier nachmessen und Dich an Feinheiten festbeißen - dann ist der Urlaub schon gelaufen.
Wir hatten bei CC in Toronto etwas abgefahrene Reifen, was aber kein Drama ist, wirklich nicht. Für die Straßen, die Du da fährst, ist alles im grünen Bereich.
Ich habe es in einem anderen, älteren Thread schon einmal geschrieben und da die Suchfunktion hier ja nun nicht gerade der Brüller ist, kann ich verstehen, wenn Du nachfragst, weil Du es noch nicht gelesen hast:
Ihr solltet drüber nachdenken, Eure eigene Bettwäsche mitzunehmen. CC "glänzt" durch das Bereitstellen von haptisch wirklich widerlichen Schlafsäcken. Wenn Ihr das Gewrummel mit einem Laken drumrum mögt, reichen auch Laken. Wir nehmen für CC Bettwäsche mit, also die Bezüge. Laken von CC sind okay, auch wenn vielleicht mal ein Loch drin sein sollte. Solange das nicht auf soner Höhe ist, daß man sich dauernd mit dem dicken Zeh drin verfängt, ist sowas im Sinne des Roadtrip-Feelings ja zu vertreten (und man kann das Laken schließlich drehen, bis das Kopfkissen überm Loch ist
)Auch die Handtücher von CC sind dünn wie Pergament, öfter fadenscheinig und darüber hinaus knappstens bemessen zur Verfügung gestellt. Eigene mitbringen!
Und nen ordinären Feudel (Scheuerlappen). Jeder andere Vermieter legt einem nen ordentlichen Feudel rein, weil man mal Fußtappen wegwischen möchte, wenn draußen Siffwetter ist. Bei CC Fehlanzeige. Und kommt nicht auf die Idee, sowas drüben in nem Supermarkt zu suchen. Sone üblen Produkte ausser alten Welt, die einen nötigen, sich evtl. mal zu bücken, gibt's da nicht, ist ja inconvenient! :?
Ja, um CC zu erreichen, bleibt nur Taxi.
Auch vom Flughafen nach Downtown solltet Ihr entweder den von Struppi schon genannten Shuttle nutzen oder Taxi.
Wir haben es mal mit Öffis gemacht, vom Flughafenhotel nach Downtown. Es war ein Erlebnis, das wir nicht missen möchten, weil es sehr erdend wirkt.
Aber nochmal würden wir es nicht machen.Ich sag's mal so:
So'n ganz normaler Linienbus ist im autoversessenen Nordamerika das Verkehrsmittel, das für diejenigen übrig bleibt, die absolut keine Kohle für ein Auto haben, noch nicht einmal für die klapprigste Kiste. Entsprechend ist das Publikum (es hat uns niemand etwas getan! Alles ganz, ganz friedlich - aber ernüchternd halt, und das nicht zu knapp), entsprechend aber auch das Personal.
Die Strecke geht erstmal mit dem Bus bis zu einer Metro-Station; von dort aus nach Downtown. Der Busfahrer muß bekifft gewesen sein oder hatte einen nur mäßig guten Tag: Der ist gefahren wie ein Honk. Wir und alle anderen ohne Sitzplatz sind mehrfach wie Billardkugeln durch den Bus geflogen, wenn der Irre da vorne gebremst hat.
Das dazu

Gleich geht's weiter.......
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Campground Toronto.
Nee, da Ihr Richtung Niagara ja eher in südlicher Richtung unterwegs sein solltet, fällt mir nix ein. Außer: Suchmaschine, Suchmaschine, Suchmaschine.
Eine Alternative hättet Ihr aber noch:
Morgens früh aufstehen, also so, daß Ihr um 8 Uhr vollzählig versammelt und mit Pott un Pann und allem Gepäck abfahrbereit vorm Hotel steht. Vom Hotel ein Taxi rufen lassen und zu CC fahren. Ich bin sicher, daß Ihr selbst bei schlechtesten Bedingungen um 12 vom Hof fahren könnt.
In der Nähe ist ein Walmart fürs ganz Grobe, wenns etwas mehr sein darf, fahrt einfach die 50 nach Süden bis Brampton, da kommt ein Sobeys. Auf jeden Fall besser als Wally.
Ich würde die Sache mit dem ultimativen 1. Großeinkauf auf jeden Fall nicht zu hoch hängen. Ihr kommt noch an sehr guten Supermärkten vorbei, einfach Augen offenhalten - macht Euch erstmal aus dieser in jeder Hinsicht wenig ansprechenden Gegend von Bolton vom Acker.
Und dann..... meine ich, daß Ihr es auf jeden Fall ohne großen Streß an diesem Tag bis Niagara schafft. Wirklich.
Auch für Niagara kann ich jetzt nur mit ernüchternden Informationen um die Ecke kommen:
Ist ne schwierige Sache da.
Wir haben seinerzeit auch geflöht wie verrückt, um einen schönen Campground in leidlicher Nähe zu den Falls zu finden. Ist aber nicht......
Such Dir mal auf Maps die Lundy Lane raus.
Die immer schön westwärts raus aus dem Ort fahren. An gefühlt 100 Motels vorbei und irgendwann kommt der KOA Niagara Falls. Wir haben ansich etwas gegen KOA's, weil sie uns zu amerikanisch sind - im Sinne von: Für die Bedürfnisse der Spezies Mensch ausgelegt, die mit dicken fetten Mega-Motorhomes unterwegs sind.
Aber der KOA Niagara Falls ist ok für das, was man will: Übernachten.
Und dann heißt es am nächsten Morgen wieder früh aufstehen, damit Ihr vor den Menschenmassen an den Fällen seid.
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Hallo,
vielen Dank für Deine PN! Ich erlaube mir aber, hier öffentlich zu antworten, damit die anderen auch was davon haben.
Zum Hotel: Schau mal bei den einschlägigen großen Reiseveranstaltern nach, ob das Royal York noch in Eurem Budget liegt. Die bieten manchmal ausgesprochene Schnäppchen an, und es ist mein Favorit in Toronto - allerdings kann ich das nur empfehlen, wenn man auf plüschige Grand-Hotels steht. Sonst isses nix! Es hat aber drei große Vorteile: Erstens wird es vom Airport-Shuttle direkt angesteuert, zweitens liegt es mitten in der Stadt und drittens hat es einen direkten Zugang zum PATH, einem riesigen unterirdischen System von Einkaufspassagen, die man dann auch bei schlechtem Wetter trockenen Fußes erreichen kann. Das Frühstück dort ist ebenfalls sehr gut und reichhaltig - aber eher hochpreisig. Als Alternative dazu gibt es direkt neben dem Frühstücksrestaurant einen hoteleigenen Deli, bei dem Ihr sicher alles, was Euch und Eurem Nachwuchs schmeckt, zum Mitnehmen vorfinden werdet. Kaffee zum selberkochen und Kaffemaschine gibts gartis auf dem Hotelzimmer.
Ebenfalls vom Shuttle angesteuert wird das Westin Harbour Castle. Das liegt allerdings nicht ganz so zentral, dafür aber direkt am Ontario-See. Die Fähren nach Toronto Island fahren direkt vor der Haustür ab.
Ebenfalls gut sollen das Sheraton City Centre vis a vis vom Rathaus sein oder das Hotel Victoria auf der Yonge Street - der Haupt-Einkaufsmeile...
Noch drei kleine Restaurant-Tips: Falls Ihr gerne italienisch esst, kann ich das "Il Fornello" am Queens Quai mit schönem Blick auf den See oder im Stadtteil Yorkville das "Nervosa" einen Tick nördlich der Bloor Street empfehlen. Falls Ihr gerne Streaks mögt, wäre das "Baton Rouge" auf der Yonge Street (auf der Außenseite des Einkaufszentrums "Eaton Centre", aber auch aus dem Centre direkt zu erreichen) vielleicht die richtige Wahl.
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Hallo zusammen!
Danke für die vielen nützlichen Infos
. Ich bin hier wirklich zum ersten Mal in einem (Reise-) Forum und haben keinerlei Facebook- oder sonstige Blog-Erfahrungen. Daher war meine erste "Reaktion" nicht öffentlich - sorry, war nicht beabsichtigt. Habe wohl den Antwort-Button übersehen...Und auch jetzt kämpfe ich mit der Technik: habe eben einen langen Beitrag erstellt - und beim Abschicken hat mein PC gestreikt!!!!!!!! Echt ätzend, jetz muss ich noch mal von vorne anfangen... deshalb jetzt erst mal in kurzen Stücken:
Camper CC:
Danke harryhh, jetzt bin ich echt beruhigt. Sicherheit ist ja wirklich das Wichtigste!
Mein Mann und ich haben früher (in den 1990-ern) bereits mehrfach Womo-Erfahrungen gemacht (2 x Australien, 1 x Schottland, 1x USA-Westen) und dabei auch schon einiges erlebt (Pleitegang des Womo-Vermieters, während wir bereits mit einer Bustour im Land unterwegs waren; Reifenpanne in der Einöde Schottlands etc.) Aber uns ist wichtig, den Kindern das Erlebnis eines Womo-Urlaubs nahe zu bringen - ist halt etwas ganz anderes als eine Pauschalreise nach Malle oder ein Ferienhaus-Aufenthalt an Nord- oder Ostsee.
Auf jeden Fall ist Bettwäsche im Gepäck fest eingeplant, ebenso Handtücher, Scheuermilch und Lappen. Auch die Transport-Frage ist bereits abgehakt (-> Taxi).Campground Toronto:
Wir hatten eh vor, morgens recht früh bei CC auf der Matte zu stehen, auch wenn wir nicht das teure Frühe-Übernahme-Paket gebucht haben. Von daher ist es wahrscheinlich eine gute Idee, den Campground bei Toronto auszulassen und direkt zu den Niagara Falls zu düsen. Unsere Jungs wollen da auf jeden Fall hin! Der KOA-Campground wurde auch in meinem Reiseführer empfohlen. Und die "Maid-of-the-mist"-Tour wollen wir sowie direkt morgens früh um 9 Uhr (1.Boot) machen, damit wir nicht immer und überall stundenlang anstehen müssen! Und frühstücken kann man im Zweifelsfall ja auch hinterher... Letztendlich ist ja alles auch vom Wetter abhängig...
Hotel Toronto:
Danke struppi 2209, die von dir vorgeschlagenen Hotels werde ich mir später mal im Internet anschauen und ggf. eines davon vorausbuchen. Und auch die Restaurant-Tipps werde ich mir notieren, der Rest ergibt sich dann vor Ort...
PS: Habe übrigens bereits 2 Mal über das Kontakt-Formular auf ihrer Webseite eine Anfrage an CC gerichtet, aber die haben sich bis heute noch nicht bei mir gemeldet!!! Aus diesem Grund bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, in einem Reiseforum nachzuforschen - und darüber bin ich jetzt echt froh!!!

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Hallo Leupi,
das habt Ihr richtig gemacht, daß Ihr die early-bird-Abholerei nicht gebucht und damit im Zweifel Geld zum Fenster rausgeschmissen habt. Setzt Euch morgens in Taxi und wenn Ihr da seid, werdet Ihr auch "verarztet".
Und schön, daß Du die Idee teilst, gleich nach Niagara zu fahren!
Damit es Euch abends auf dem Campground auch an nix mangelt:
Der schon erwähnte Walmart in Bolton ist wie alle Walmarts bäh. Evtl. ist ein kurzer Stopp in die non-food-Ecke allerdings sinnvoll, z. B., wenn Ihr noch Drogeriezeugs benötigen solltet. Wir kaufen sowas immer hier, weil die Preise unserer Drogeriemärkte nicht zu toppen und unsere Koffer klamottentechnisch äußerst pragmatisch gefüllt sind, so daß wir genügend "Gewichts"-Luft nach oben haben.
Ihr solltet gleich bei Übernahme des Womo (aber wenn keiner guckt, damit es nicht so kontrollettihaft wirkt
) mal über die Tafel- und Küchenmesser streifen, ob die überhaupt schneidfähig sind. Wir hatten auch schon bei "edleren" Vermietern als CC sowas von stumpfem Zeug in der Schublade liegen, daß wir neue Messer gekauft haben. Das macht im Walmart insgesamt nen Zehner aus und sie halten zumindest für die Dauer Eures Urlaubs.Für CC müßt Ihr übrigens unbedingt einen Plastik-Kaffeefilter von zuhause mitbringen. Die fehlen immer und zu kaufen gibt es sone Steinzeit-Artikel dort nicht. Hier muß man ja schon suchen.............. Und guck gleich nach, ob irgendwas im Schrank ist, das als Kaffeekanne taugt, ansonsten auch gleich bei Wally in die Karre legen.
Ein großes rundes Grillrost ist auch noch eine sinnvolle Anschaffung, die Ihr gleich am Anfang machen solltet. Ihr werdet einige Campgrounds finden, die keine Grillroste drauf haben, nur die Feuerringe.
Und wenn Ihr schon einmal in der Ecke seid:
Guckt Euch mal um, ob Ihr eine flache quadratische Verpackung (ich würd mal sagen: Außenmaße so ungefähr 30 x 30) seht, auf der irgendwas von "bread", "toast", "roast" oder sowas in der Richtung steht. Packt das ein!!
Das ist ein ganz pfiffiges Ding, das Ihr über Eurem Gasherd im Womo aufstellen und damit Brot rösten könnt. Sehr schön, um auch auf Campgrounds ohne Stromanschluß morgens nicht auf ollem trockenen Brot rummümmeln zu müssen.
Aber dann solltet Ihr auch zügig raus aus dem Laden, den gesamten Großraum Toronto hinter Euch lassen und erst später Lebensmittel einkaufen.
Canadian Superstore ist wirklich eine gute Adresse, um den Kühlschrank vollzumachen.
kannst Du nachgucken, wo einer ist. Ich habe mal St. Catherines eingegeben und finde den in Grimsby perfekt gelegen. Unmittelbar am Queen Elizabeth Way, den Ihr doch sicherlich sowieso fahren werdet.
Wenn es unsere Tour wäre, würden wir es so machen. Weg von Bolton, raus aus Toronto, und wenn es schon etwas weniger großstädtisch und ruhiger geworden ist und die Ferienstimmung sich so langsam einstellt, ausgiebig einkaufen fahren.
Ihr habt dann noch ungefähr 50 km bis Niagara Falls, könnt also wirklich entspannt sein.
Kühlschrankzeug schnell rein, Rest liegen lassen und zu den Fällen fahren, wenn die Zeit noch reicht. Und ich bin sicher, daß Ihr noch ein, zwei Stündchen haben solltet.
Für Wohnmobile gibt es einen besonderen Parkplatz, der ein Stückchen weg vom Geschehen ist. Kostet, glaube ich, aber auch schlappe $ 10 oder so...... Aber woanders kann und darf man nicht parken. Dafür gibt es aber einen kostenlosen Shuttle-Bus zum Epizentrum.
Du wirst den KOA sicher reservieren? Wenn Ihr Euch dann so gegen 4, halb 5 Uhr am Nachmittag so langsam nach dorthin auf die Socken macht, ist alles gut.
Hinfahren, bei der Einfahrt nicht das Bündel Holz vergessen zu kaufen (unterwegs werdet Ihr sicherlich keines finden, solltet aber auch keine Zeit drauf verschwenden), und dann kann der eine Teil der Familie schon mal mit dem Feuerchen anfangen und der Rest kramt die Koffer aus. Oder so ähnlich!

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Zwei Dinge noch:
Wegen Deines im Nirwana verschwundenen Beitrags - das haben wir alle schon einmal gehabt. Setze auf jeden Fall beim Einloggen das Häkchen bei "angemeldet bleiben" (oder wie die Formulierung nun genau ist. Du verstehst schon!)
Das schützt Dich aber immer noch nicht vor Unbill. Ich nehme meine Beiträge, bevor ich sie abschicke, immer in die Maus. Sicher ist sicher...............
Das andere:
Als wir in Ontario und Quebec unterwegs waren, sind wir mit unserem 25ft von CC munter überall hingefahren. Montreal Downtown, Quebec City, Ottawa. Quebec City und Ottawa gingen recht gemütlich, weil wir am Sonnabend bzw. Sonntag da waren.
In Montreal haben wir schon etwas schärfer eingeatmet. Pffft, da war wohl mehr Glück als Verstand im Spiel. Wir haben einen gut machbaren Parkplatz in der Innenstadt gefunden. Also eigentlich zwei hintereinander
Wir haben auch brav zwei Parkuhren gefüttert! 
Raus aus der Stadt waren zwei Unterführungen, die zwar gepaßt haben, aber..... pffffft.
Später zuhause haben wir auf der Seite von CC gelesen, daß Fahrten mit dem Womo in die Innenstadt von Montreal nicht erlaubt seien.

So'n bißchen konnten wir nachvollziehen, warum....
Ich meine, daß damals unter "verboten" auch Quebec City und Ottawa gestanden haben. Aber ich finde es einfach nicht wieder. Vielleicht bestehen diese Verbote also nicht mehr. Zumindest für Montreal würde ich aber nur überaus Nervenstarken empfehlen, nach Downtown zu fahren.
Wir waren seinerzeit in der Nachsaison unterwegs und hatten keine große Campground-Auswahl. Deshalb übernachteten wir damals auf dem gleich verlinkten, auf dem Südufer des St. Lorenz, der sehr gepflegte Sanitärräume hatte, was ja auch mal schön ist. Allerdings war in 200 m Entfernung die Autobahn. Was ich aber noch weiß, ist, daß kostenlose Shuttles nach Downtown angeboten werden.
Zu Eurer Reisezeit ist die Auswahl natürlich größer und Ihr müßt nicht zwingend neben der Autobahn hocken.
Wenn Ihr nicht ultimativ vernetzt seid (was beim Alter Deiner Söhne aber eher unwahrscheinlich ist
), solltet Ihr Euch noch vor dem Urlaub den Woodalls Eastern Campground Directory kaufen. Wir haben ihn seinerzeit bei dem Versandhaus mit dem A bestellt. Damals, als das noch salonfähig war. Versuchs einfach mal in Deiner Buchhandlung. Als online-Version gibt es das gute Stück ganz sicher auch. Ist absolut hilfreich.Was mir noch eingefallen ist:
Wir haben damals bei CC in Toronto keine Axt bekommen. Die Leute würden sich zu schnell verletzen. Toaster auch nicht. Die Leute würden zu schnell das Womo abfackeln. Verdreht nicht die Augen, wenn Ihr in Toronto diese Antwort bekommt - sie sind einfach zu oft mit Ami-Deppen ('tschuldigung) auf die Nase gefallen. An anderen Stationen gibt es auch bei CC ne Axt. Einfach die Axt auf die Einkaufsliste für den Walmart notieren und gut ist es.
Für den Toaster gibt es ja Ersatz mit dem very-special-Gerät, ansonsten kauft den eben auch bei Wally.
So. Zum Einstieg in Euren Womo-Urlaub fällt mir gerade nicht mehr ein.
Viele Grüße
Harry -
Hallo Harry,
du bist ja echt besser als jeder Reiseführer!

Habe uns Mitnehm-Liste jetzt noch um Kaffeefilter-Aufsatz ergänzt. Sinnvoll wäre wahrscheinlich auch ein Kartoffelschäler. Unsere kleinen, scharfen Küchenmesser zum Schnippeln nehmen wir sowieso immer mit. Und auf die Liste der in Kanada zu besorgenden Dinge stehen jetzt Messer (?), Axt (will mein Mann evtl. als Souvenir mit Heim nehmen, wenn es in der Reisetasche transportiert werden darf) sowie dein sog. very-special-Gerät zum Brot-Toasten.Kannst du mir noch etwas zum Thema "Telefonieren" sagen? Wir haben alle nur Prepaid-Handys, so dass ich mir drüben eine Telefonkarte kaufen wollte (für 10 $ o.Ä.), mit der ich dann sowohl die Daheimgebliebenen mal kurz informieren als auch evtl. einen Campground oder eine Fähre vorreservieren kann.
Eine weitere Frage hat sich bzgl. Campground ergeben: Meistens werden Stellplätze mit 50 Amp. bzw. mit 30 Amp. angeboten. Wenn ich richtig informiert bin, reichen uns 30 Amp. , oder nicht?
Wir wollen sowieso nicht jede Nacht auf einen vollausgestatteten CG, sondern lieber auch mal in den N.P.s oder P.P.s in freier Natur campen. Dort hat man dann eher das Kanada-Feeling... In den Nationalparks gilt ja immer: wer zuerst kommt, hat die Auswahl bei den Stellplätzen. Deshalb habe ich mir folgendes gedacht:
Übernahme Womo am Mittwoch und Fahrt zu den Niagara Falls. Dort nach Bootstour etc. am Donnerstag wieder Retour Richtung Algonquin P.P.. Da die Strecke für einen Tag viel zu lang ist, wäre ein Zwischenstopp auf dem Weg dorthin sinnvoll. Wenn möglich, sollte der Weg zum Alg.P.P. von dort aus nicht mehr gar so weit sein, da wir dort dann am Freitag eintreffen, d.h. pünktlich zum Weekend. Und da man dort keinen Stellplatz reservieren kann und bestimmt auch die Kanadier diesen Park lieben, wäre eine nicht gar so späte Ankunft am Freitag bestimmt von Vorteil... Hast du vielleicht auch noch einen guten Tipp für eine Nacht in Orillia, Gravenhurst, o.Ä. , was auf der Strecke Niagara-Algonquin P.P. liegt?
Das Woodall Eastern Campground Directory werde ich nach Möglichkeit noch besorgen. Wobei meinem Mann und mir zum "Stöbern" immer die Papierform am liebsten ist. Ist in diesem Teil nur der Osten von Kanada bzw. den USA drin? Oder ist das ein superdicker Wälzer, der alleine schon 1Kilo in die Reisetasche bringt? Im übrigen wollen wir uns in Toronto bei CAA mit Kartenmaterial eindecken. Laut ADAC haben die dort für uns kostenfreie Karten und Infos. Hast du insoweit auch schon Erfahrungen?
Letzte Frage für heute: wie sieht es in Kanada mit den Gebühren bei Kreditkarten-Zahlung aus? Schlägt der Supermarkt, der Campground bzw. die Sightseeing-Attraction noch Gebühren auf die Preise? Wir wollen uns zwar auch Traveller-Checks mitnehmen, aber da die Rückgabe bei der Bank sehr teuer ist, wollen wir da möglichst knapp kalkulieren.
So, im Moment wär´s das.
Viele Grüße, und vielleicht mal ein bisschen Sonnenschein am Wochenende zur Abwechslung!!!
Leupi
PS: Halt, jetzt (Sa, 17 Uhr) ist mir doch noch etwas eingefallen! Du hast mir ja versichert, wir würden bei CC auch ohne early-departure-Paket früher, d.h. vor 13 Uhr, abgefertigt, wenn wir nur entsprechend früh dort sind. Aber wie sieht das mit der telefonischen Anmeldung aus? Laut meiner Infos soll man sich am Übernahmetag morgens früh telefonische melden und einen Übergabe-Termin vereinbaren! Habt ihr das gemacht oder seid ihr ohne Anmeldung an der Vermiet-Station aufgetaucht?
Leupi
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Hallo Leupi,
ich greif jetzt erstmal das PS auf - der Rest ist ja umfangreich

Habt Ihr denn den Transfer im Buchungsumfang drin?
Dann würde ich denen jetzt schon mal mailen, daß Ihr auf den Transfer verzichtet, sondern mit dem Taxi kommt. Ihr seid dann doch in einem Hotel in Downtown, oder? Ach du liebes Lieschen.... bis so'n Shuttle-Bus-Fahrer vom Kaffee-Klönschnack weg und bis Downtown getrullert ist und mit Euch wieder zurück nach Bolton. Da könnt Ihr ja froh sein, wenn Ihr gegen 1 Uhr in Bolton angekommen seid - von einer Womo-Übernahme ganz zu schweigen.
Setzt darauf, daß sich viele Mieter eher was Böses antun würden als den kostenlosen Shuttle nicht in Anspruch zu nehmen. 70 $ würde ich bis Bolton rechnen. Aber es ist gut investiertes Geld.
Na gut.... Ihr seid in der Hauptsaison unterwegs, die mir komplett fremd ist - mit allen Begleiterscheinungen. Aber geht einfach mal davon aus, daß Euer Auto schon fertig da rumsteht und auf Euch wartet.
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Die Sache mit der Axt:
Nein. Geht nicht. Gut, wahrscheinlich habe ich nicht die Gabe, romantische Gefühle zu einer kanadischen Axt zu entwickeln
, die sich aber von einer deutschen wirklich nicht unterscheidet.Aber davon abgesehen gibt es ein Problem, nämlich Anlage 4 C zu der EU-Verordnung 185/2010. Da steht sinngemäß was von "keine Axt an Bord". Auch wenn Ihr mit Air Canada fliegen solltet, für die EU-Verordnungen nicht gelten, wird man da nicht weniger sensibel auf ne Axt im Gepäck reagieren.
Telefonieren:
Geh doch mal auf Seite 4 des Threads "Vancouver Calgary im Mai". Da habe ich etwas zum Telefonieren geschrieben und verlinkt.
Auch die Sache mit den 30 Ampere ist in diesem Thread beschrieben. Um es kurz zu machen: Ja, 30 Ampere reichen für Euch. Sonst lies mal im selben Thread auf Seite 5, gleich oben, nach.
Der Woodalls Eastern Directory beinhaltet den Osten der USA und den Osten Kanadas. Ein Kilo bringt der Vogel auf die Waage, ja. Sonst rupft Euch Kanada raus und tackert es.... Wir sind auch "Blätterer" und keine "Smartphone-Wischer". Aber Papier wiegt halt.

So, damit alle schlechten Nachrichten dann auch in einem Rutsch durch sind:
Kanada-Feeling in Ontario ist sone Sache. Natürlich gibt es das, aber abseits der Routen. Das heißt, daß Ihr Euch aussuchen müßt, ob Ihr am St. Lorenz entlangfahren wollt oder die Route großräumiger anlegen wollt, indem Ihr Provincial Parks ansteuert.
Die Campgrounds entlang des St. Lorenz haben herzlich wenig wildlife-Feeling; Geldverdienen mit dem Anbieten von features, die dem american lifestyle gerecht werden, ist dort - verständlicherweise - angesagt. Da zählt ein Pool mit Rutsche oder Hufeisen-Schmeißen einfach mehr als Natur.
Was Eure Routenplanung ab Niagara angeht, wäre ich nicht dafür, daß Ihr zum Algonquin fahrt. Ihr gebt das Womo doch sicher in Toronto auch wieder ab, oder? Dann würde ich den Algonquin zum Schluß machen und nicht eine dicke "Beule" in die Route einbauen, indem ich von Niagara zum Algonquin fahre, wenn ich doch unterm Strich gen Osten fahren will....
Zumal Ihr Euch dann die Wochenend-Frage im Algonquin ersparen würdet. Wochenende im Algonquin ist Highlife. Die Lüts aus Toronto und Umgebung kommen mit allem Zipp und Zapp. Also auch an Autobatterien angeschlossene Glotzen für das Zelt der lieben Kleinen nebem dem der Eltern. Die Lütten können dann bis zur Ohnmacht Comics gucken... und alle drumrum haben was davon. Die müssen aber die Glotzen ihrer Kinder lauter stellen, damit die ihr eigenes Comic-Programm auf dem an die Autobatterie angeschlossenen Fernseher besser verstehen
- Du verstehst auch??? 
Und das alles im Provincial Park - im Osten ist man ganz einfach anders drauf als im Westen. Hüben wie drüben sind allerdings auch endpubertierende Teenager oder endlich im Druckbetankungs-Alter angekommene Rotzlöffelchen unterwegs, die ab einem gewissen Promille-Pegel anfangen, Wettbewerbe im mit-der-Axt-anne-Bäume kloppen oder Firepit-Grillroste zerdengeln austragen (die Ergebnisse sind von uns Nebensaison-Reisenden zu besichtigen und wir nehmen einfach nicht an, daß das Oma und Opa nach dem Genuß eines Täßchens Rooibos-Tee waren).
Vielleicht solltest Du die Route deshalb anders planen. Du tust Dir keinen Gefallen, am Wochenende auf einem PP-Campground zu sein. So isses.
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Auch wenn ich es schon in mehreren Ostkanada-/Ontario-Threads geschrieben habe:
Ich würde von Niagara Falls aus über Kitchener nach St. Jacobs fahren und dort einen Tag im Mennonite-Country über den Tellerrand gucken. Wir finden diese Ecke Ontarios überaus liebenswert.
Von dort aus einmal Augen zu und durch und über Toronto und die Autobahn bis Kingston fahren. Dort würde ich auch den KOA nehmen. Alle anderen beherbergen - wie oft nicht nur im Osten, aber dort besonders häufig - Dauercamper, also Leute, die durchaus hehre Motive haben, nämlich der Arbeit hinterher zu fahren. Das ist natürlich okay, aber sie sind einfach in jeder Hinsicht in einem anderen Modus als wir Touristen.
Von Kingston aus seid Ihr am nächsten Morgen flott in Gananoque und könnt von dort aus eine Thousand-Islands-Bootstour machen. Und dann würde es weitergehen am St. Lorenz zum Upper Canada Village.
Aber jetzt komme ich an meine Grenzen, weil halt das Problem auftaucht:
Sightseeing entlang des St. Lorenz oder im Hinterland durch die Natur und die PP's?
Das müßt Ihr zuhause für Euch auswürfeln....
und auf Struppi warten
, der zur Routenplanung um Längen mehr sagen kann als ich, weil wir seinerzeit nur die 08/15-Otto-Normalverbraucher-zwei-Wochen-Tour am St. Lorenz bis Tadoussac auf dem einen Ufer und auf dem anderen wieder zurück nach Toronto gemacht haben. Für Entdeckungen im Hinterland war da keine Zeit.Gruß
Harry -
Hallo Harry,
also zuerst zur Womo-Übernahme bei CC:
Wir haben keinen Transfer gebucht! Aber in unseren bisherigen Reiseunterlagen von TUI steht: "Wichtig! Unabhängig von den auf dieser Reisebestätigung angegebenen Uhrzeiten sind die Fahrzeugübernahme/ die F.rückgabe ausschließlich zu folgenden Zeiten vor Ort möglich: bei Buchung des Premium Start Pakets (welches wir nicht haben) Übernahme 9-12 Uhr, Rückgabe 9-15 Uhr, sonst F.übernahme ab 13 Uhr (Übernahmezeit bei Station am Morgen des Übernahmetages anmelden)." Daher also meine Frage bzgl. telefonischer Anmeldung bei CC. Mit dem Taxi werden wir auf jeden Fall anreisen, die Frage ist nur, wann wir bei CC ankommen und ob mit oder ohne vorherige Kontaktaufnahme.Das Thema Telefonieren werde ich später weiter verfolgen. Die Ampere-Frage ist abschließend geklärt. Und statt Axt werden wir uns einfach fürs Erste Grillanzünder einpacken. Aber wie sieht das mit den Kreditkarten-Gebühren aus? Erheben die Anbieter dort Zusatzgebühren? Der Einsatz unserer KK erfolgt auf jeden Fall ohne das sog. Auslandseinsatzentgelt.
Nun noch zur Routen-Planung:
Am besten würde uns ein Mix aus National Parks/ Provincial Parks verbunden mit den Städten Toronto, Ottawa, Québec und Montréal gefallen, dazu ein paar touristische Highlights für unsere Söhne
. Die Jungs kraxeln auch gerne durchs Gelände (letztes Jahr durch die Berge Österreichs) und sind vor allem sehr sportinteressiert. Wenn also das Wetter stimmt und etwas für ein leckeres Picknick im Rucksack steckt, sind sie für längere Wanderungen immer zu haben (ausgestatten natürlich mit ihren Kompakt-Kameras). Auch die ein oder andere Kanu-Tour wollen wir machen. Neben den bereits erwähnten Niagara Falls ist der CN-Tower fest eingeplant. Dazu vielleicht das Rogers Center, natürlich die ein oder andere überdimensionale Shopping-Mall, der Parc olympique in Montréal und auf jeden Fall eine Whale-watching-tour. Wenn unser Jüngster Elche und/oder Bären und/oder Wale zu sehen bekäme, wäre er hellauf begeistert! Auch auf Lagerfeuer stehen die Kids. Ob wir uns das Upper Canada Village "antun", weiß ich noch gar nicht. Eher interessieren würde wahrscheinlich der Schleusenverkehr der St. Lawrence Seaway Locks in Morrisburg oder die
Nickelmine in Sudbury. Vielleicht hat ja struppi
noch ein paar Tipps zur Routen-Planung für uns !?!
Vor allem wollen wir keine feste Route "abarbeiten", sondern so gut es geht flexibel bleiben. Also wenn es irgendwo besonders schön ist, einfach noch einen Tag bleiben und dann eben etwas anderes streichen. Sonst artet unser Urlaub nur in Stress aus...
Ich werde jetzt mal abchecken, ob wir deinem Vorschlag folgend von den N.Falls aus in Richtung Kingston fahren (mit Thousand Islands Bootstour - reicht hier die 1-stündige Fahrt oder besser 2 1/2 Std.?) und den Algonquin Park für den Schluss aufheben (wobei das in unserem Fall auch wieder ein Wochenende wäre, da Abreise in Toronto am 29.7. = Montag), oder aber einen Schlenker nach Sudbury machen (vorher evtl. ein Abstecher zum Bruce Peninsula N.P. ?) und dann ab Sonntag Nachmittag bzw. Montag in den Algonquin P.P. fahren.Und wenn es uns in Ostkanada so gut gefällt, ist es ja nicht ausgeschlossen, dass wir irgendwann mal mit dem Womo durch den Westen des Landes touren. Am liebsten natürlich in der Nebensaison, aber dann geht´s halt nur ohne die Kids. Also erst in ein paar Jahren. Vorher stehen dann noch ein paar andere Reiseziele auf meiner Wunschliste (z.B. Portugal, Korsika).
Also dann schönen Rest-Sonntag noch!
Grüße
Leupi -
Hallo Leupi,
um zunächst die Frage mit den Zusatzgebühren für die KK zu klären:
Nein, ob Supermarkt oder Tankstelle, Restaurant oder Hotel - denen ist es wie überall im Ausland egal, was für eine KK sie durch das Lesegerät ziehen.
Was die Übernahme anbelangt, kann ich Dir eigentlich nur sagen, daß es wohl besser ist, wenn Du für Dich entscheidest, was Du für richtig hältst und evtl. doch auf Deinen ersten Plan zurückgreifst, für den Tag der Übernahme einen CG im Bereich Toronto ins Auge zu fassen.
Eine Axt würde ich trotzdem kaufen, denn irgendwie muß man das Holz kleinkriegen. Grillanzünder entfachen halt mal nicht das Großfeuer, das nötig wäre, einen Scheit mit dem Durchmesser von Schwarzeneggers Oberschenkeln zum Brennen zu bringen.
Aber auch hier würde ich sagen: Das Beste ist, Ihr macht es so, wie Ihr es für gut und richtig haltet.
Die Frage, welche Dauer der Bootstour durch die Thousand Islands besser ist, kann man wirklich nicht beantworten, da es vom eigenen Empfinden abhängt.
Du möchtest schon ein wenig zu einer möglichen Routenplanung erfahren, aber Ihr möchtet überaus flexibel unterwegs sein (was ja in Ordnung ist) und auch mal etwas von der Liste streichen.
Bedenke bitte, daß wir hier in unserer Freizeit schreiben. Und um ganz ehrlich zu sein, finde ich es ein wenig vermessen, um routenplanerische Tipps zu bitten, auf daß man ein breites Auswahlspektrum dargeboten bekommt, das aber noch dem Aussortierungsprozeß unterzogen werden könnte.
Ich wünsch Dir viel Glück, daß Struppi da einen etwas längeren Geduldsfaden hat als ich und sich darauf einläßt.
Mein persönlicher Ratschlag wäre, sich intensiv in entsprechende Reiseführer einzulesen und dort anzumarkern, wohin man möchte.
Ich wünsch Dir und Deiner Familie einen wirklich schönen Urlaub!
Gruß
Harry -
Uups - lieber Harry, falls ich dich verärgert habe: das war echt nicht meine Absicht!

Ich liebe es, Reisen zu planen und vorzubereiten, und meine Routenplanung habe ich bislang immer vollständig alleine gemacht (natürlich in Absprache mit der Family). Nur habe ich gemerkt, dass du und auch andere hier schon viele Erfahrungen bei diversen Kanada-Reisen gesammelt habt, so dass man hier noch so eine Art "Geheimtipp" bekommen kann oder aber einen guten "Lasst-es-bloß-bleiben"-Ratschlag (z.B.: "Auf der 2 1/2 Std-Inseltour sieht man auch nur dieselben Inseln wie bei 1 Std", "lange Besucherschlangen, aber nur ein Loch im Boden" o.Ä.). Vielleicht kann auch der ein oder andere Reinfall verhindert werden.Bzgl. der Routenplanung:
Ein breites Auswahlspektrum an Sehenswürdigkeiten bietet mir in der Tat mein Reiseführer (bereits gelb vollgemarkert!), aber doch leider immer sehr sachlich und ohne persönliche Note. Gerade das hat mich hier im Forum begeistert. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass man sich auf Land, Leute und Wetter einlassen muss und nicht einfach nur alles der Reihe nach "abspulen" sollte, um hinterher erzählen zu können nach dem Motto: "ich habe das, das das und das gesehen!"
Ich werde eine grobe Route ausarbeiten, aber auch auf Plan B zurückgreifen, wenn erforderlich. In meinen Augen wäre es vermessen, hier einen komplett durchgeplanten 3-Wochen-Tripp zu erfragen (auch so etwas in der Art habe ich hier schon entdeckt!) - da ginge mir zu viel Vorfreude verloren! Und der Hinweis auf Anregungen bzgl. der Routenplanung kam schließlich hier im Forum....Auch ich schreibe in meiner Freizeit, habe aber viel Spaß beim Austausch mit Gleichgesinnten und freue mich über jede Antwort!
Nach unserer Rückkehr wird es auch eine Rückmeldung geben. Bleibt abzuwarten, von welchen Erlebnissen (positiv oder negativ) ich zu berichten habe.In diesem Sinne
nochmals vielen Dank, und nichts für Ungut!Leupi
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Hallo Leupi,
dann komme ich einmal mit einem "Lasst-es-bloß-bleiben"-Ratschlag aus der Deckung.
Toronto (+ Niagara) - Tadoussac und retour halte ich für drei Wochen schon für ambitioniert. Wir würden für die einfache Strecke in etwa diese Zeit verbrauchen und dabei keine der großen Städte ansteuern.
Das heisst, für die Bruce Peninsula und Sudbury bleibt keine Zeit! Die Anfahrt zur Bruce Peninsula zieht sich von den Niagara-Fällen doch schon sehr. Dann möchte man ja vor Ort auch etwas unternehmen. Also 2-3 Nächte sind dann schon Minimum. Alleine für den lohnenswerten Ausflug nach Flowerpot Island kann man einen ganzen Tag verplanen. Dann käme die Fährfahrt nach Manitoulin Island. Auch auf dieser Insel gibt es nette Ecken, die der Entdeckung harren. Für Sudbury würde ich keine Minute verschwenden. Schon bei der Anfahrt auf die Stadt stinkt es gewaltig. Ob man dann wirklich Lust auf die Nickel Mine hat?!?
Dann könnte es weiter gehen zum Killarney PP. Auch hier zieht sich die Anreise gewaltig. Besonders die kurvige, hügelige 637 lässt keine hohen Geschwindigkeiten zu, ganz abgesehen davon, dass man ja auch etwas von der Landschaft mitbekommen möchte. Der Killarney PP ist landschaftlich ein echtes Highlight, die Wanderungen sehr reizvoll mit interessanten Kletterpassagen. Bären und Elche haben wir in diesem Park reichlich entlang der Straße gesehen - allerdings im Juni. Im Juli kann das ganz anders aussehen.
Nun könnte es weiter zum Algonquin gehen. Inkl. 2 Nächten im Algonquin hättet Ihr jetzt schon mit 2 N Toronto, 2 N Niagara, 2 N Bruce und 2 N Killarney 10 Nächte verbraucht, seid dabei mehr gehetzt, denn gereist (Mindestens Bruce, Killarney und Algonquin würden mit je 3 Nächten deutlich sinnvoller angefahren werden) und hättet nun noch einmal so viele Tage für die Strecke bis Tadoussac und zurück. Das hat mit Urlaub in meinen Augen nicht mehr viel zu tun.
Da Wale ja ein Hauptziel sind, kann es nur heissen: Vergesst Bruce, Killarney und Sudbury!!! Wenn Euch der Osten Kanadas gefällt, könnt Ihr ja noch zwei Mal wieder kommen. Einmal für die Bruce Strecke mit Einbindung des Point Pelee NP und einmal für Gaspé, Nova Scotia etc.Ach so, als wir das letzte Mal im Algonquin waren, haben wir nach 3 Nächten immer wieder verlängert und waren dann insgesamt 9 Nächte dort. Das ist sicherlich für 3-Wochen-der-ganze-Osten-Urlauber nicht darstellbar und das andere Extrem, zeigt aber, dass man unserer Meinung nach dort viel Zeit verbringen kann, ohne dass es langweilig wird.
Gruß,
karlkraus
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Hallo,
so, da bin ich! War ein paar Tage außer Landes, nun will ich aber auch nochmal kurz meinen Senf dazu geben...

Das meiste dazu hat karlkraus freilich schon gesagt - und ich gebe ihm (mal wieder) zu hundert Prozent recht. Man unterschätzt in der Tat leicht mal die Entfernungen in Kanada, packt sich zu viel in die Planung und ist dann mächtig am Hetzen. Es gibt allerdings auch zwei unterschiedliche Charaktere: Einmal die Bummler, die an jedem Apfelbaum eine Besichtigung starten und dann die Kilometerfresser, die am liebsten durch die Landschaft fegen und sich möglichst wenig aus dem Auto raus bewegen. Und dann gibts natürlich noch 1000 Abstufungen dazwischen.
Wenn Ihr nicht zu 100 Prozent zur zweiten Kategorie gehört, dann folgt Ihr besser dem Rat und streicht die Ausbuchtung nach Westen. Und macht Euch keine Sorgen wegen Sudbury - da habt Ihr in der Tat nix verpasst, das ist ein ziemlich ödes Industriekaff!
Insofern würde ich dem Rat von Harry folgen und von Niagara nach einer Besichtigung von Niagara on the Lake auf dem Queen Elizabeth Way (der dann irgendwann zum Gardiner Expressway wird) zurück nach Toronto und durch die Stadt hindurch fahren. Ihr verpasst da wirklich nicht viel, es sei denn, Ihr steht auf Ballungsräume, in denen eine Stadt nahtlos in die andere übergeht... Dann weiter auf der 401 nach Osten und bei Brighton dann abfahren, in Richtung Prince Edward Island (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Provinz!!). Dort gibt's die größten Süßwasser-Dünen der Welt und der Loyalist Parkway (benannt nach den Loyalisten, die dort eine Hochburg hatten) führt Euch weiter bis nach Kingston. Ich finde die Strecke immer wieder hübsch - ist aber natürlich Geschmacksache. Es ist halt eher Bauernland - mit Wildnis und "Kanada-Feeling" hat's nicht all zu viel zu tun.
1000 Islands habt Ihr ja schon im Programm, und ich würde auch das Upper Canada Village nicht links liegen lassen. Was die Kanadier so an "living history" veranstalten, ist schon sehr sehenswert. Ich bin in Louisburg schon in einer "Hafenpinte" in eine "Rauferei" unter Seeleuten geraten und in Barkerville soll's ab und an sogar "Schießereien" geben...
Jedenfalls sind in den liebevoll hergerichteten Häusern und Werkstätten überall "Bewohner" in Originalkleidung anzutreffen, die dort ihrem Tagewerk nachgehen und einem erklären, was sie dort gerade tun...So, zu den großen Städten brauch ich Euch ja wohl auch nicht viel zu erzählen, und danach könnt Ihr Euch dann Richtung Tadoussac durchwursteln. Es gibt da auch fast überall National- und Provincial-Parks, die Ihr mit Eurem Wohnmobil aufsuchen könnt. Einen find' ich dabei ganz besonders interessant: Der Grands Jardins hat eine Vegetation, wie sie ansonsten erst über 1000 Kilometer weiter nördlich in der Tundra vorkommt. Dort gibt's auch jede Menge Wanderwege, die Ihr durchstreifen könnt, und Campingplätze hab ich dort auch gesehen.
Mit dem Algonquin Park würde ich dann, wie Harry schon geschrieben hat, abschließen. Dort könnt Ihr dann auch wunderbar wandern und auch Kanu fahren. Und tolle Campgrounds hab ich dort auch gesehen. Ansonsten kenn ich mich in dem Metier leider so ziemlich gar nicht aus, und ich weiß auch nicht, wo's da schöne gibt und wo nicht....
Noch eine kleine Anmerkung zu den Nebenkosten bei den Kreditkarten: Wie Harry schon geschrieben hat, gibt's dort keinerlei Gebühren. Allerdings müsst Ihr wissen, dass auf alle Preise in Kanada noch die Sales Tax aufgeschlagen wird, die von Provinz zu Provinz unterschiedlich ausfällt. Ihr zahlt also nie den Preis, der aif dem Schildchen oder in der Speisekarte steht!
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Hallo zusammen,
so langsam nimmt meine Routenplanung konkretere Formen an. Auf eure Ratschläge hin werden wir jetzt von den Niagara Falls direkt Richtung Kingston düsen und die "Beule" nach Westen" weglassen (vor allem Sudbury). Die Aussicht auf eine "Hafenschlägerei" oder eine "Schießerei" (danke für deine anschauliche Beschreibung, struppi!) werden meine Kids bestimmt spannend finden, so dass wir wohl auch das Upper Canada Village ansteuern werden. Und auf den Hinweg nach Tadoussac kann man ja z.B. Montréal und auf dem Rückweg bei Belieben und je nach Zeitbedarf dann Québec (oder umgekehrt) einbauen.
Im großen und ganzen möchten wir eher reisen (also die Landschaft auf uns wirken lassen) statt rasen, wobei letzteres in bestimmten Situationen wohl nicht ganz auszuschließen ist (z.B. durch die Ballungsräume, abends zum Erreichen eines vorreservierten Campgrounds etc.).
Nach Erreichen von Tadoussac müssen wir dann die verbleibende Zeit ggf. neu einteilen.Für den Schluss haben wir uns den Algonquin P.P. aufgehoben und nach Möglichkeit mit mindestens 3 Tagen einkalkuliert. Dieser Park scheint ja wirklich ein Highlight zu sein!

Hoffentlich haben wir auch noch ein bisschen Zeit für einen National Park oder Provincial Park zwischen Québec und Ottawa. Und wenn uns das alles so gut gefällt wie sich jetzt vermuten lässt und da wir eh nur einen Bruchteil sehen werden, gibt es nur eine Möglichkeit (wie karlkraus schon empfohlen hat): wiederkommen! Und dann Bruce, Point Pelee NP und Killarney PP bzw. Gaspé und Nova Scotia bereisen. Oder aber durch den kanadischen Westen touren...Übrigens vielen Dank struppi für den Hinweis auf die Sales Tax, aber das war uns bereits bewusst. Zur preislichen Orientierung kann man sich ja einen individuellen Umrechnungs-Faktor von "Kanada-Preis netto" auf Euro ermitteln.
Gruß
Leupi -
Hallo,
nun scheint Eure Route ja weitgehend zu stehen. Nur noch eine kleine Anmerkung: Ich würde Quebec auf dem Hinweg nach Tadoussac besuchen, damit Ihr das in jedem Fall mit drin habt. Im Vergleich zu Montreal finde ich des jedenfalls die deutlich schönere Stadt. Und wenn Ihr dann was streichen müsst, dann würd' ich lieber Montreal weglassen - auch wenn ich weiß, dass sicher viele hier diese Äußerung nur mit Kopfschütteln quittieren können...
Aber das könnt Ihr dann auf einer späteren Reise immer noch besuchen, denn ich merke, dass auch bei Euch der Kanada-Virus zu wirken beginnt... :-))
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Danke für den Hinweis!
Und wie sieht´s aus mit Ottawa? Abgesehen von dem Status als Landeshauptstadt - lohnt sich ein Abstecher oder lässt man sie besser "links liegen"?
Der Kanada-Virus hat sich schon vor längerer Zeit bei mir eingenistet. Der erste Reiseführer steht schon seit KJ 2009 in meinem Regal, nur leider hat es sich bislang mit unseren Kids noch nicht machen lassen. Bei so einer weiten Reise muss schon entsprechendes Interesse vorhanden sein und es dürfen nicht ständig pubertäre Ausbrüche das Urlaubs-Feeling beeinträchtigen. Unser Großer hat das gerade hinter sich (und möchte auch gerne noch mit den "Alten" mitfahren) und der "Kleine" steckt noch nicht mittendrin... Alles in allem scheint der Zeitpunkt günstig. Und bald können mein Mann und ich dann auch in der Nebensaison (vermutlich auch in Kanada preislich günstiger) auf Tour gehen.
Gruß
Leupi