Was war Eure größte Urlaubs-Enttäuschung???
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Ich noch mal. Größte Entteuschung? Nein.
Aber: Jugoslawien, Istrien. Ein tolles Hotel, tollerOrt, tolles Zimmer mit MB und Sonne bis um 22 h. Schön. Alles toll. War 3 Wochen dort. Die ersten 2 Wochen mit meiner Frau. Den MB und Sonne genossen. Die reiste aus beruflichen gründen ab (war aber so geplant). Ich blieb dann noch eine Woche. Da kam mit einem mal eine große Hitze. Die Sonne strahlte bis um 22h ins Zimmer. Balkontür zu und Gardinen vor. Keine Klimaanlage. Am Tag auch draußen nicht zum auszuhalten. Zum Mittag in die schöne Altstadt, aber über einen großen freien asphaltierten Platz. Eine Strapaze. Ich wäre am liebsten abgereist- Im Hotelaufenthaltsraum neben dem Klimagerät gesessn.
Gruß
Siegi -
HeikeKr,
ganz ehrlich, Deine "Enttäuschung" kann ich nicht im geringsten nachvollziehen - auf der Homepage von Hurtigruten kann man sich wunderbar ansehen, welche Kabinenkategorien auf welchen Decks vorhanden sind...
Das Preisniveau in Norwegen ist für deutsche Verhältnisse hoch, das ist selbst auf einer Fähre nicht anders...
Und ein Postschiff ist nun mal ein Postschiff und kein Kreuzfahrtschiff - und schon gar kein "Traumschiff"...
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1999 Isla Margaritha, Venezuela
Zum Frühstück im Hotel erstmal einen "leckeren" Saft geholt und mich auch noch über die lustigen Blicke der Tischnachbarn gewundert- es war Melonensaft mit Null Geschmack.
Toilettenpapier sollte nur in den Eimer wegen Verstopfungsgefahr entsorgt werden, ständig lief jemand im Hotel wegen verstopfter Rohre rum.
Am Strand, entweder per Transfer oder 20 Minuten Fußmarsch, wurde gegen Mittag das Buffett aufgebaut, als der Koch fertig war nahm er seine Trillerpfeife und die deutschen Touris sprangen von der Liege auf und ab zum Buffett.
War eine Empfehlung von unseren damaligen Reisebüro, wir wollten eigentlich in die Karibik und schön baden. Naja, knapp verfehlt, waren dann nie wieder in dem Reisebüro.
Carsten.
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Isla Margarita - dort waren wir auch, und zwar 2000. Wir waren in einem Hotel direkt an der Playa el Agua, man musste nur die Strandallee überqueren und schon war man am Strand. Ich kann mich aber noch dran erinnern, dass wir bei einer Inselrundfahrt Gäste von einem Hotel abgeholt haben, die so wie du beschrieben, in einem Hotel weitab von allem gewohnt haben. Das hätte mir auch nicht gefallen. Zu den Toiletten: Das war in unserem Hotel auch so, aber uns hat es nicht gestört. In Griechenland haben wir es auch schon erlebt, dass man das Toilettenpapier in den dafür vorgesehenen Eimer wirft.
Zu den Postschiffen der Hurtigruten: Das sind keine Kreuzfahrtschiffe, sondern Linienschiffe. Und dass es in Norwegen nicht so heiss ist wie am Mittelmeer versteht sich von selbst. Obwohl es dort im Sommer durchaus auch warm werden kann. Vielleicht hattet ihr einfach Pech mit dem Wetter.
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Malini:
HeikeKr,ganz ehrlich, Deine "Enttäuschung" kann ich nicht im geringsten nachvollziehen - auf der Homepage von Hurtigruten kann man sich wunderbar ansehen, welche Kabinenkategorien auf welchen Decks vorhanden sind...
Das Preisniveau in Norwegen ist für deutsche Verhältnisse hoch, das ist selbst auf einer Fähre nicht anders...
Und ein Postschiff ist nun mal ein Postschiff und kein Kreuzfahrtschiff - und schon gar kein "Traumschiff"...
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Was dem einen gefällt findet der andere normal, und andere sind enttäuscht.
Das sind subjektive Warnehmungen, ähnlich der Hotelbewertungen.
Deshalb find ich den ganzen Thread wenig bis überhaupt nicht informativ, eher überflüssig. -
Die größte Urlaubsenttäuschung war für mich ein Ausflug in die AI Welt vor genau 10 Jahren. Diese Enttäuschung kann ich aber niemandem ankreiden, ausser mir selbst...vielmehr meinem Mann :-)))), der das unbedingt einmal ausprobieren wollte.
Ich kam mir vor wie in einer Urlaubsfabrik und es war ganz schnell klar, das war nichts für uns.
Der positive Aspekt dieses Urlaubs war allerdings, das wir dort 2 nette Paare kennengelernt haben, mit denen wir noch heute befreundet sind.Seitdem gestalten wir unsere Urlaube wieder selbst und sollte es uns mal nicht gefallen (was nie wieder vorgekommen ist) bin ich selbst dafür verantwortlich bzw. kann es während des Urlaubs noch korrigieren, da ich flexibel bin.
LG
Andrea -
Die größte Enttäuschung haben wir gerade vor 3 Wochen erlebt. Wir wollten ein paar Tage eine Reise in den Schwarzwald machen. Auf eine User-Empfehlung hin buchte ich ein kleines romantisches Nostalgiehotel, das eine hervorragende Küche haben sollte. Es kam aber leider völlig anderes.
Das Hotel und die Gaststube waren sehr schön. Viele alte Gegenstände und Familienfotografien zierten die Räumlichkeiten. Alles war sehr heimelig, besonders schön war es am kuscheligen Kachelofen.
Das Zimmer, das wir bekamen war aber genau das Gegenteil: Ein großes weißes Schleiflackbett mit Nachttischchen, einem einfachen kleinen Bauernschrank, 2 Gobelinsesselchen nebst einem sehr sehr kleinen Tischchen, aber ein moderner Flachbildschim-Fernseher hing an der Wand. Es war alles andere als romantisch und urig, sondern sehr ungemütlich. Der Holzfußboden knarrte ganz fürchterlich bei jedem Schritt, was vor allem nachts sehr störend war. Am Schlimmsten waren noch die alten, steifen Handtücher im Bad. Da machte das Abtrocknen nach dem Duschen keinen Spaß.
Da haben wir uns gedacht, wir machen es uns in der Gaststube vor dem Kachelofen bequem. Nach kurzer Zeit (ca. 20.00 Uhr) kam die Wirtin und brachte uns die Fernsehzeitung, damit wir es uns im Zimmer bequem machen könnten. Auf meine Frage, ob dies ein Wink mit dem Zaunpfahl wäre, meinte sie nur, nein, nein, wir könnten noch 1 Stündchen bleiben, sie hätte ja auch noch zu tun. Wenn das kein Rausschmiss war, und das, obwohl wir die Flasche Wein, die wir bestellt hatten noch nicht leer hatten.!
Frühstück war auch alles andere als gut. Ganz lieblos gedeckter Tisch mit pro Person 2 Brötchen, 1 Ei, 1 kl. Kännchen Kaffee. Auf einem extra Tisch standen Wurst, Käse und eine Auswahl an Marmelade, die man auch käuflich erwerben konnte.
Das Abendessen war auch nur am 1. Tag super. Dann war wohl nur ein Aushilfskoch da.
Also da fahren wir nicht noch einmal hin.
LG
Flöhchen -
A propos "mein Mann" und "ausprobieren"
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Er wollte - Ende der 80er - mal ausprobieren, über eine private Zeitungsannonce ein Ferienhaus zu buchen. Per Telefon ergab sich ein netter Kontakt zu den Besitzern, die ebenfalls vor Ort waren.Und ja, die Besitzer waren wirklich nett... und sehr fleißig: Als wir am späten Abend ankamen, waren sie noch immer auf der Baustelle tätig. Denn - es war eine Baustelle... eine richtige, mit allem Drum und Dran.
In einem kahlen halb fertigen Zimmer standen 2 große frz. Betten und ein schwer wackeliger Schrank, der einem beim Türenöffnen entgegenfiel. Die Dusche war nicht benutzbar, da Zementreste den Abfluss verstopften.
Da es schon viel zu spät war, um noch weiter zu fahren (auch wegen des Kindes), haben wir eine etwas anstrengende Nacht dort verbracht, anstrengend - weil die Matratzen tierisch durchgelegen waren. Und irgendwie fühlte sich alles etwas feucht an.Nach dem ersten namenlosen
Entsetzen bei unserer Ankunft konnten wir am nächsten Tag nach überstürzter Abfahrt nur noch darüber lachen, denn das Ausmaß der "Katastrophe" war einfach unschlagbar. -
Für den Asienreisenden ist das Tages**geschäft.**

Hier ein selbstfotografiertes: http://www.flickr.com/photos/nodurians/10795777935/Mir ist doch etwas wirklich enttäuschendes eingefallen:
Tropical Herbal Spa & Resort in Ao Nang (Region Krabi, Thailand). Kleine Anlage, tolle Homepage, schöne Bungis mit großem offenen Bad. Ein echter Geh-heim-tipp!
Vor Ort wären wir tatsächlich lieber heim gegangen. Die Anlage ungepflegt, wir die einzigen Gäste, Frühstück karg, Tiere von Kröten bis Riesenspinnen und daneben eine Baustelle, wo jemand Punkt 7 Uhr früh begonnen hat, große Steine aus mehreren Metern Entfernung in einen Blecheimer zu werfen (zumindest hat es sich so angehört).
Kurz: Das einzig empfehlenswerte war der Webdesigner der Homepage. Wir haben eine Woche dort ertragen. Ich hab selbst gebucht, d.h. Gerichtsstandort: Krabi und weit und breit kein Reiseleiter, bei dem man sich hätte ausweinen können.

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Ich wußte doch, dass ich das mit dem Papier falsch verstanden habe....
Ich hätte auch noch ein dümmstes Urlaubserlebnis: nach der Thailandrundreise am letzten Abend in Chiang Mai ins deutsche Hofbräuhaus gegangen und dort Schweinshaxe mit Sauerkraut gegessen.
Danach kam wieder das Erlebnis mit dem Toilettenpapier, wo ich aber froh war gleich eine Toilette zu finden, wo die freundliche Toilettenfrau mir das Papier aushändigte, und sie sah mir an, das ich viel davon brauchte.....
Carstem
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@chriwi: das ist ja schön, daß dir bei deinen privaten Reisen noch nie ewas passiert ist und du nicht klagen mußt.
Flüge immer pünktlich, kein Flugausfall, kein Koffer weg, Hotels immer 100%tig.
Bei Ascheregen und Flugzeugausfällen kannst du immer alles selbst regeln. Nimmst dir ein Privatflugzeug, oder bettelst du dann doch bei den Pauschalveranstaltern, oder schimpfst du mit Denen, wenn Sie dir nicht helfen können/wollen.
Alles schon von den besseren Privatreisenden mitbekommen.
Apropo klagen, ja nur 1x gemacht.
Gruß
Siegi -
Geschenkt Siegfried, du hast chriwi nicht wirklich verstanden. Zum Reisen gehört ebenso für mich die Fähigkeit eigenständig zu planen/umzuplanen und zu improvisieren, auch ich hasse diesen vorgekochten Brei.
Auch mir unterläuft ist bei eigener Hotelbuchung gelegentlich mal ein Flop unterlaufen, aber dann checke ich in der Bude gar nicht erst ein sondern suche mir einfach was anderes.
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Ja, Siegfried, auch wir halten es wie Chriwi und sind immer unsere eigener Reiseleiter.
Probleme - nicht wirklich bisher.
Ja, es gab auch mal einen gecancelten Flug, und ja, man sitzt auch mal ein paar Stunden am Airport, falls der gebuchte Linienflug (kommt aber doch sehr selten vor) tatsächlich mal Verspätung hat, oder auch der Koffer war schon mal nicht da - aber das alles sind Dinge, die man gut selbst regeln kann.
Und ja, auch als die Aschewolke über Europa hing, sassen wir in Thailand und wussten nicht, ob denn auch alles klappt mit dem Rückflug. Aber selbst im E-Fall hätten wir es mit Sicherheit geschafft, selbständig eine Unterkunft für ein paar Nächte zu suchen und den Rückflug umzubuchen.
Sicher, das hätte ein paar Euro zusätzlich gekostet, doch das ist ja nun nicht die Regel.
Dafür gibt es dann aber auch niemals eine Komplett-Enttäuschung, eben weil man wirklich ganz und gar seine eigene Vorstellung bezgl.Ziel, Flugzeit, Unterkunft und Transport vor Ort umsetzt und vorab durchaus intensiv recherchiert.
Man ist eben flexibel, wenn ein Hotel doch mal ein Griff ins Klo war (Ist uns auf Ko Chang fast genau so wie Chriwi ergangen - wahrscheinlich hatten beide Resorts den gleichen Webdesigner . Wir zogen nach 4 Tagen um.)
Auch hinsichtl. der Verpflegung ist man niemals auf ein Hotel beschränkt, um dann hinterher zu meckern, wie furchtbar das Essen 3 Wochen lang war.Ob ich überhaupt klagen würde? Selbst bei einem Veranstalter?
Ich weiss nicht, ich würde mal für mich/uns behaupten, dass das meiste doch irgendwo "Bagatellen" sind und sich der Aufwand & die Nerven wegen ein paar Euro Rückerstattung häufig nicht rechtfertigt.VG
Konstanze -
Siegfried, was sind denn "bessere Privatreisende"?
Ich selbst reise sowohl beruflich alsauch privat und letzteres differenziert von Fall zu Fall...da sind sowohl "AI-Pauschaltrips dabei, wie auch Baustein-Buchungen und komplett individuell gestaltete Urlaube" dabei.
Meiner Meinung nach findet man in jedem Segment mal ein "schwarzes Schaf" - die weitaus überwiegende Anzahl der Miturlauber sind m.E. jedoch weiße Schafe und somit ganz normale Urlauber wie "Du und ich" ... auch sind Unterschiede im Urlauberverhalten segmentbetrachtet eher minimal und wenn dann eher in "anderen Richtungen", Richtungen, die schon die andere Art zu urlauben mit sich bringen.Bessere oder schlechtere Urlauber gibt es für mich in der Form nicht!