Was passiert eigentlich mit den bezahlten Reisen der Urlauber ....
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sollte Griechenland Pleite gehen?
Ihr könnt mich meinetwegen steinigen, aber die Frage ist ganz bitter ernst gemeint. Ich grübel schon ein paar Tage darüber.
Für viele ist ja jetzt die Zeit ihren Urlaub zu buchen, gleichzeitig weiss keiner von uns wie es mit Griechenland weiter geht. Aber was passiert im allerschlimmsten Fall - die anzahlung oder auch die Gesamte Reise ist bezahlt - und dann? Ist das Geld schon an die Hotels in griechenland überwiesen? Der Sicherungsschein dürfte ja nicht greifen, der gilt ja nur für die Insolvenz der Reiseveranstalter...Und was ist mit den Urlaubern die zu dem Zeitpunkt in Griechenland sind - Flughafengebühren u.ä. noch mal bezahlen? Als Pauschaltouri wird sich das schon irgendwie ausgehen, aber wer alles alleine bucht?
Ihr seht, ich habe jede Menge Fragen (wahrscheinlich sehe ich auch wieder mal nur "schwarz"; denn eine Staatspleite wünsche ich den Griechen wirklich nicht.
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Hallo Mühlengeist,
irgendwie steh' ich gerade auf dem Schlauch - das Land verschwindet ja nicht von der Weltkarte...

Flugzeuge landen weiterhin dort; das Schlimmste was einem Individualreisenden passieren kann, ist dass das Hotel "pleite" geht und die Anzahlung dann weg ist...
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Muss man jetzt wieder eine Griechenlandkrise herbeireden, wie schon vor ein paar Jahren?
Mit den entsprechenden Auswirkungen auf den Tourismus und die Wirtschaft?Flughäfen werden doch eh in den meisten Ländern nicht vom Staat verwaltet, Fraport hat die Konzession für 14 griechische Flughäfen gekauft, bald werden die Klagen über zu hohe Preise am Airport wichtiger werden....
In D liegt doch die Wirtschaft auch trotz Staatsverschuldung nicht völlig am Boden, großen Unternehmen gehts besser denn je...
Laßt doch bitte das Stammtischgeschwurbel dort, wo's herkommt. Und denkt stattdessen nach oder lest mal ne ordentliche Tageszeitung.
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Nichts wird passieren. im schlimmsten Falle werden griechische Hotels von ihren Banken keine Kredite mehr bekommen und können nicht renovieren ect.pp.
Sollte sich die Krise verstärken, werden Hotelketten die einzigen Investoren sein, die noch adäquat ihre Anlagen in Schuss halten können.
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@malini: Genau in die Richtung gehen auch meine Gedanken. Das das Land nicht von der Landkarte verschwindet ist glas klar.
Also sollte man das nötige Kleingeld einpacken um Leistungen noch mal bezahlen zu können.Mam62 - war klar das du anderen empfiehlst eine Ordentliche tageszeitung zu lesen - reichen wirtschaftswoche, süddeutsche, und FAZ. ? Ehe man Urlaub bucht sollte man sich schon mal Gedanken machen dürfen. sonst heißt es dann wieder- Wir mussten Hotel (oder was auch immer ) noch einmal bezahlen - Hilfe, Hilfe, Hilfe !
Und die Griechenlandkrise muss man nicht herbeireden, die ist schon da.
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Noch mal die Frage: Wenn der Staat Griechenland pleite geht, dann sind doch die Hotels, Gewerbetreibenden etc. nicht automatisch pleite oder weg vom Markt. Wie stellst Du Dir das vor, vielleicht kann ich Deinen Gedankengängen ja folgen.
Die Zeitungen würden mir reichen, aber man sollte sie auch verstehen!
Und wirklich, ich mache mir durchaus immer Gedanken zu meinem Urlaub. Und auch zu dem anderMenschen.
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Dem Tourismus in Griechenland wird eher das Ausbleiben der russischen Gäste mehr Bauchschmerzen verursachen als eine Staatspleite.
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Welche Urban Legend soll das denn nun sein?
http://www.fr-online.de/wirtschaft/griechenland-touristen-run-auf-griechenland,1472780,27746856.html
Genau das Gegenteil ist der Fall.
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Du hast aber sicher mehr als nur die Schlagzeile gelesen und nur irrtümlich von der Urban Legend gesprochen, oder?
Ein paar Sätze nur:. Zwischen 2008 und 2010 war nicht nur die Wirtschaft des Landes abgestürzt, auch die Feriengäste blieben aus.
Eine ebenso hoffnungsfrohe wie kurze Phase der Erholung endete 2011, als das Land von sozialen Unruhen erschüttert wurde. Bilder von brennenden Barrikaden in Athen schreckten viele Gäste ab. Noch 2012 lagen die Tourismus-Einnahmen unter denen des Jahres 2008.
Wenn meine Umsätze um 30, 40 % sinken, dann sind zweistellige Zuwachsraten in den folgenden zwei Jahren zwar nett, das heißt aber nicht, dass die Einbussen dann bereits wieder eingeholt sind. -
Mühlengeist,
ja, wobei ein bisschen Kleingeld m. E. grundsätzlich parat haben sollte, wenn man individuell verreist (s. ungewollte Urlaubsverlängerung durch Eyjafjallajökull... ;))
Zudem halte ich es nicht für sehr wahrscheinlich, dass gut bewertete Hotels plötzlich weg vom Fenster sind.
2012 wurde ich auch von vielen schief angeschaut, weil's u. a. nach Athen ging und ich auch einige Überweisungen vorab tätigen musste. Und, was war? Ich hatte einen wunderschönen Urlaub in den ausgewählten Hotels...

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Und weiterlesen....TUI meldete, dass ERSTMALS die 400.000 Gästezahl geknackt wurde ect.pp.
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Ja, Birgit
die DDR war auch Pleite.
Und?Hast du nicht auch die wertlose DDR-Mark 2:1 Getauscht?
In Berlin lag der Kurs 20:1Vorher 1 Kg Bananen 5 Ost-Mark, dann 0,95 DM
Kurs 5 zu 1Mal erinnern wie es war.
++++
Vielleicht solltest du keine EUR-Münzen mit der Eule annehmen?
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AT, das sagt gar nichts aus, die Gesamtzahl der Deutschen Urlauber ist entscheidend, nicht die eines einzelnen Veranstalters.
Dass der seinen hausinternen Rekord knackt könnte auch an ganz andere Dingen liegen, z.B. Preisgestaltung, Integration von Zukäufen, neue Angebote, die für die Bucher attraktiver sind.Vor 2008 sind über 3 Mio Deutsche nach Griechenland gereist. Die Zahl muss erst wieder erreicht werden, bevor man über tatsächliche Zuwächse sprechen kann...
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Demnach fehlen knapp 10% zum Rekordjahr.
Eine faktische Sanktion deutscher Touristen sieht anders aus... -
Weil es darum ja gar nicht geht, gelle?
Um auf das Thema zurückzukommen, der TO braucht sich keine Sorgen zu machen...
und kann auch auf ungebetene Ratschläge und Kommentare vermutlich verzichten. Ansonsten wird es bald ggfs. in den Foren so leer wie im Portmonee des griechischen Finanzministers.
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Richtig... ob das off-topic von Powerusern(wie so häufig in letzter Zeit) wie "Stammtischgeschwubbel" und die Empfehlung, die Tageszeitung zu lesen dazugehört, das wage ich allerdings zu bezweifeln.