Leere Betten und Frankenschock????
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Jetzt häufen sich ja die Artikel über den schweizer Tourismus. Angeblich leere Betten und Buchungsrückgänge. Aber irgendwie vermisse ich jetzt die ganzen Angebote, von denen auch gesprochen wird.
Ich bzw. wir würden gerne dieses Jahr nochmal nach Zermatt. Schaue ich nur an den falschen Stellen? Oder "kämpfen" die Schweizer bis aufs letzte um vielleicht ihre Betten doch nicht günstiger zu vermieten?FF
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Gibt es die erst, seit der Franken zu teuer wurde ?
Hallo,
ich glaube, die Schweizer warten erst mal ab. Die Zimmer wurden meistens doch schon frühzeitig gebucht und sind erstmal verkauft. Dass sich dann €-Gäste nicht so auslassen können wie sonst, ist sicherlich ein Problem der Restaurants und Gasthöfe, die viele Tagesgäste haben/hatten. Im nächsten Jahr wird es für uns wahrscheinlich besser aussehen, es sei denn der Fränkli steigt ins Unermessliche. Das will aber sicherlich auch nicht die nationalistischste Partei in CH. -
@ forever Florida
also es hiess zwar, jetzt würde der Tourismus extrem leiden und niemand kommt mehr zu uns, aber was ich in der Realität gesehen habe ist, dass eigentlich die Touris immer noch kommen, auch wenn der Franken ein wenig teurer ist. Sooooo ein riesen Unterschied macht es ja doch nicht aus, wenn man ein Land gerne bereist. Zumindest dort wo ich wohne gab es bis jetzt keine grossen Einbussen.
Zermatt ist ja sowieso der Ort der besser Betuchten, ich denke nicht, dass sich dort gross was ändern wird, das ist ja immer gut besucht und die Leute die regelmässig in Zermatt Ferien machen bezahlen denke ich auch den teureren Preis im Grossen und ganzen.
Du wirst wohl nicht so viele "Sonderangebote" oder so finden.
Ich hoffe du findest den Weg trotzdem in unser schönes Land; es gibt auch noch andere tolle Flecken in der Schweiz

Algemein wird der Euro/Franken Kurs sich sehr wahrsccheinlich langfristig bei dem was er jetzt ist einpendeln, vielleicht wird der Franken noch ein wenig schwächer, aber so wie bis vor ein paar Monaten war wird der Kurs nicht mehr sein.... da muss man sich daran gewöhnen...
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Hallo Steffely,
ich wohne selbst seit einiger Zeit in der Schweiz, um die Ecke von HC
. Wir haben uns letztes und dieses Jahr schon einiges angesehen in der Schweiz. An Zermatt denken wir am liebsten zurück, denn es war für uns das schönste besuchte Fleckchen von allen bisher. Leider ist es halt "ganz unten" und als Tagesausflug nicht machbar. Was der Kurswechsel bewirkt hat, sehe ich vor meiner Haustür, Geschäfte schliessen, eins nach dem anderen. Konstanz kann man am WE nur zu Fuss besuchen, wenn überhaupt. Für die meisten Schweizer ist ein Franken immer noch ein Franken und es hat sich nichts geändert - in meinem Fall, ich verdiene mein Geld im Euroraum, ist das leider anders. Deshalb guck ich jetzt schon mal nach Angeboten für den Sommer 
mcgee: Du redest von der SVP? Bin noch nicht ganz so firm mit der CH Politik..
FF aus dem TG
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Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS) Logiernächte März 2015
Die Gäste aus dem Inland verzeichneten 4,3 Millionen Logiernächte
und damit eineZunahme um 0,8 Prozent (+34’000 Logiernächte).Das Vereinigte Königreich verzeichnete ein Plus von 890 Einheiten (+0,6%).
Bei den Gästen aus Asien resultierte ein Zuwachs um 36’000 Logiernächte (+16,6%).
China (ohne Hongkong) legte um 14’000 Logiernächte (+25,3%)
zu und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf.Es folgen Thailand mit einem Logiernächteplus von 9900 Einheiten (+92,1%),
die Republik Korea (+4300 / +29,1%) sowie Indien (+3400 / +19,3%).Der amerikanischen Kontinent erhöhte sich um 13’000 Logiernächte (+8,0%).
Mit 14’000 zusätzlichen Logiernächten (+12,8%)
verzeichneten die Vereinigten Staaten die stärkste absolute Zunahme dieses Kontinents.Der Kontinent Ozeanien wies ein Plus von 910 Logiernächten (+7,7%) auf,
Die Region Zürich verzeichnete****mit einem Plus von
18’000 Einheiten (+4,5%) das deutlichste absolute Wachstum.[](http://www.moneycab.com/mcc/2015/05/07/logiernaechte-gehen-im-maerz-2015-um-74-zurueck)
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Logiernächte in der Schweiz im März stark rückläufig zum Vorjahr 7.5.2015, 12:14 Uhr
( Aus der NZZ )Neuchâtel (awp) - Der starke Franken wirkt sich nun doch negativ auf den Schweizer Tourismus aus. Nachdem der Februar - der erste volle Monat nach Aufhebung des SNB-Mindestkurses Im Januar - überraschenderweise noch ein Plus bei den Logiernächten gezeigt hatte, verzeichnete der März nun einen deutlichen Rückgang. Vor allem in den Bergregionen brachte der März einen regelrechten Einbruch mit zweistelligen Prozentverlusten, wobei vor allem die Touristen aus Europa ausblieben.
Neun der vierzehn Tourismusregionen verbuchten laut BFS im März weniger Übernachtungen als vor einem Jahr. Die stärksten Rückgänge gab es in den Bergregionen. So musste Graubünden ein Minus von 17% verkraften. Auch das Wallis (-16%) und das Berner Oberland (-14%) erlitten Einbussen. Es folgen die Ostschweiz (-8%) und das Tessin (-7%). Demgegenüber erlebte die Region Zürich mit einem Plus von 5% das stärkste Wachstum. Einen leichten Anstieg gab es auch in der Region Freiburg (+4%) und Basel (+1%).
Aha. Das ist jetzt für mich nur schwer nachvollziehbar, da ich immer dachte, dass die Touristen in die Schweiz kommen um Berge und Schnee zu sehen, aber wenn sich das Reiseverhalten dann mittlerweile doch dahingehend geändert hat, dass ich bei Sprüngli gar keinen Tisch mehr bekomme, find ich das ja echt schade
FF
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Wo sind den nur die leeren Betten?
Jedenfalls nicht in Montreux / Schweiz
Ich versuche seit ein paar Tagen, für Anfangs Juli 2015,
ein Zimmer in einem Hotel in Montreux zu buchen!Bisher habe ich 5 Hotels angefragt und bekomme nur Absagen,
es ist ALLES ausgebucht!?ALICE
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Danke dasto,
gut hast du das geschrieben, 3.-18.Juli 2015 Jazzfestival,
da habe ich nicht daran gedacht!Aber unseren Hochzeitstag 5.Juli, wollen wir doch in Montreux feiern,
weil es mir dort am besten gefällt.
Heute Morgen habe ich gebucht, ein wenig aussehalb von Montreux!
LG ALICE
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Hallo Alice,
vielleicht ist ja auch wegen dieser Reisegruppe alles ausgebucht
. Wenn das Nachahmer findet, dann könnte es in manchen Städten voll werden.LG
Brigitte -
mcgee:
Im nächsten Jahr wird es für uns wahrscheinlich besser aussehen, es sei denn der Fränkli steigt ins Unermessliche. Das will aber sicherlich auch nicht die nationalistischste Partei in CH.Für mich (als Österreicher der jetzt seit fast 3 Jahren in der Schweiz lebt) schwer nachvollziehbar aber hier agiert die Nationalbank wirklich unabhängig von der Politik,
auch diese war von der Aufhebung des Mindestkurses überrascht und wie diese Aufhebung verkündet wurde sind neben dem „Rest der Welt“ auch in der Schweiz ALLE (ausser den 3 Herrn von der SNB
) überrascht worden => die Politik hat da wenig Einfluss. Aber generell sollte sich der Kurs irgendwo zwischen dem jetztigen Niveau und 1,10 einpendeln wobei da sicher neben den politischen "Krisenschauplätzen" auch dem Dollar (als jetzt wieder 2te potentielle Fluchtwährung) eine entscheidende Rolle zukommt.Da es ein Reiseforum ist, mit den Schnäppchenangeboten wird gem. Medien im Tourismus gewartet, wenn dann soll es die nach derzeitigen Berichten nur kurzfristig geben was ja dann zB für @ ForeverFlorida eh eine gute Option wäre.
lg
Mario -
Ja, traurig. Nur einen Steinwurf von mir zu Hause entfernt hat kürzlich ein neues Hotel eröffnet. In der Restaurantion des Hotels wird jetzt mit dem "günstigsten Cafe Creme der Schweiz" geworben. Der günstigste "Cafe Creme der Schweiz" kostet 2,90 CHF. Ich laufe dort täglich beim joggen vorbei und sehe fast nie jemanden dort drin.
WEIL: Konstanz mit einem noch günstigerem Kaffee ist ja nur ca. 100 Meter entfernt. Als das Hotel letztes Jahr gebaut bzw. saniert wurde, konnte noch niemand wissen, dass sich der Kurs dermassen ändert. Jetzt haben wir hier in Grenznähe den Salat. Mittlerweile gehen Schweizer sogar in Deutschland heiraten!FF
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Sieht nicht gut aus

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Wenn du das Montreux Jazz Festival besuchen möchtest dann findest du im Netz eigentlich genug Informationen wo du übernachten könntest. Aber ja, es ist ähnlich wie beim Moon and Stars Festival in Locarno. Die Hotels sind sehr schnell ausgebucht und die Preise schiessen extrem nach oben. Man muss sich einfach im klaren sein sehr frühzeitig zu buchen. Oder dann etwas ausserhalb zu gehen und dabei achten eine gute Zugverbindung zu haben. Was in der Schweiz in der Regel kein Problem ist. Der Bahnverkehr ist super ausgebaut. Da findest du bei der SBB auch alle Strecken und Fahrplan.
Eine ganz andere alternative wäre mit dem Camper / Wohnmobil zu kommen. Das bieten in der Schweiz inzwischen viele Festivals an. Kostet dann meist so um die CHF 50. Was deutlich günstiger als ein Hotel ist. -
@retoh
der Thread ist vier Jahre alt und es war das Jazzfestival 2015 gemeint; dein Beitrag kommt also zu spät. -
Na ja, Herr jl, sowohl das Montreux Jazz Festival als auch das Moon and Stars in Locarno gibt es ja nun jedes Jahr, insofern ist der Thread recht alterslos. Man sollte schon eine gewisse Grundahnung von den schweizerischen Gegebenheiten haben.
Natürlich ist die Schweiz für Otto Normaltourist teurer geworden, aber die genannten Festivals waren immer schon ein Preistreiber. Auch früher schon. In Locarno kann man sich auch etwas im nahe gelegenen Italien suchen oder in Montreux in Frankreich - wenn man das alltägliche Grenzgängerverkehrschaos auf sich nehmen möchte. Entweder man berappt den aufgerufenen Hotelpreis (gibt ja nun auch Alternativen, von AirBnB bis hin zu privaten Ferienwohnungen) oder man lässt es halt. Eigentlich eine einfache Sache, die Schweiz braucht Qualitätstouristen die sich an der Schönheit erfreuen können, keinen Massentourismus.
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Na ja, Herr jl, sowohl das Montreux Jazz Festival als auch das Moon and Stars in Locarno gibt es ja nun jedes Jahr, insofern ist der Thread recht alterslos. Man sollte schon eine gewisse Grundahnung von den schweizerischen Gegebenheiten haben.
Natürlich ist die Schweiz für Otto Normaltourist teurer geworden, aber die genannten Festivals waren immer schon ein Preistreiber. Auch früher schon. In Locarno kann man sich auch etwas im nahe gelegenen Italien suchen oder in Montreux in Frankreich - wenn man das alltägliche Grenzgängerverkehrschaos auf sich nehmen möchte. Entweder man berappt den aufgerufenen Hotelpreis (gibt ja nun auch Alternativen, von AirBnB bis hin zu privaten Ferienwohnungen) oder man lässt es halt. Eigentlich eine einfache Sache, die Schweiz braucht Qualitätstouristen die sich an der Schönheit erfreuen können, keinen Massentourismus.
Und die SCHWABEN sind auch nicht soo beliebt.
Wie haben die Schwiizer immer gesagt?
chaibe sch(w)abe. lol
Dabei war und bin ich ein Berliner, Preusse, kein Schwabe, cucaracha.

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Da hat doch ein user meine Bemerkung in den falschen Hals bekommen.