Zika Virus in Nordbrasilien
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DieMoskitoart Aedes aegypti, überträgt auch Denguefieber und Gelbfieber und
auch dasZika Virus, dasFieber und Hautausschläge auslöst, bei schwangeren Frauen
vermutet man eine Schädelfehlbildung bei Babys. 3893 Fälle soll es der sogenannten
Mikrozephalie sein wurde ermittelt, überwiegend im Norden von Brasilien.
Die Weltgesundheitsorganistation warnt vor einer Ausbreitung im gesamten Kontinent.
Maßnahmen - Mükenbekämpfungsprogramm wird um Rio de Janiero durchgeführt
um Sportler und Besucher zu schützen. Von Vorteil ist, das die olympischen Spiele im
brasilinanischen Winter statt finden. Einen Impfstoff gibt es noch nicht ! Info Medien! -
Nachtrag:
Das Innenministerium erwägt diese Erkrankung mit dem Zika Virus meldepflichtig zu machen. Das zeigt, dass man diese Sache ernst nimmt.
Schwangere Frauen sollen Reisen nach Südamerika kostenlos stornieren können.
Diese Stechmücke kam offensichtlich von Afrika nach Indonesien und nun nach
Brasilien. -
Nachtrag II. Starke schnelle Verbreitung in Südamerika
des Zika Virus, Laut Info Medien:In Kolumbien haben sich über 2000 Schwangere mit dem Zika-Virus infiziert. Damit liege die Zahl der Verdachtsfälle in dem Land bei über 20.000, so das Gesundheitsministerium des Landes. Auch in anderen Ländern Südamerikas steigen die Zika-Infektionen.
Tausende Fehlbildungen bei Babys, US-Präsident Barack Obama und Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff haben vereinbart, die Entwicklung eines Zika-Impfstoffes zu forcieren. In Brasilien gibt es bisher rund 4180 Fälle mit einer möglichen Schädelfehlbildung, in sechs Fällen hatten sich Schwangere zuvor mit dem Zika-Virus infiziert. Das Virus war bis vor kurzem in Lateinamerika kaum verbreitet.
Besonders Schwangere sollten das Ziel Südamerika meiden, bis man mehr darüber
erforscht und ein Impfstoff entwickelt hat. -
Erste Fälle von Reisenden aus Südamerika in Deutschland:
Fünf Zika-Fälle in Deutschland
Im Zusammenhang mit dem aktuellen Ausbruch in Lateinamerika waren bisher fünf Fälle von zurückgekehrten Reisenden bekannt, die an dem Virus erkrankt waren. Davor hatten bereits fünf Reisende das Virus bei anderen Ausbrüchen nach Deutschland eingeschleppt. Der Erreger kann grippeähnliche Symptome verursachen.
Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg hat die Verdachtsdiagnose der Düsseldorfer Ärzte bestätigt. Es ist das einzige Zika-Referenzlabor in Deutschland. Der Nachweis dieses Erregers gilt als schwierig. -
Hoffentlich hilft es bald:
Antikörpertests -
Ich finde es beeindruckend, daß hier offenbar mehr Fachwissen über den Zika-Virus im Forum verbreitet wird, als z.B. beim RKI vorhanden ist. Respekt.
Bislang ist von den Tropenmediziner, Virologen und Wissenschaftlern noch kein Zusammenhang zwischen den Mikrozephalie-Fällen und dem Virus verifiziert. Es gibt lediglich Hinweise darauf, daß infizierte Schwangere offenbar ein erhöhtes Risiko bzgl. der Schädelfehlbildungen der ungeborenen Kinder haben.
Dieses ließe sich von der Infektionsrate der Mütter der betroffenen Kinder ableiten, die nach derzeitigem Stand bei 4,2% liegt.
Das bedeutet allerdings, daß nur bei jeder 24. Mutter der Virus nachgewiesen werden konnte. Nach Angaben des RKI sind somit ganz andere Auslöser für die Mißbildungen denkbar.
