2 Wochen mit Mietwagen im Dezember
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Hallo liebe Fomis
Ich bin gerade dabei unsere 2-wöchige Mietwagentour im Dezember 2016 zu planen.
Bis jetzt waren wir schon mehrmals mit dem MW unterwegs in Cuba, USA und Südafrika - alles immer selbst geplant und gebucht.Die Dominikanische Republik ist völliges Neuland für mich und darum möchte ich gerne eure Meinung zu meinem Plan erfragen. Auch ob es Streckenmässig wirklich machbar ist.
Wir landen in Punta Cana und bleiben die ersten 3 Nächte hier, dann folgen
2 Nächte Sabana de la Mar
3 Nächte Las Terrenas
1 Nacht Jarabacoa
5 Nächte Bayahibe und von hier geht es dann direkt zurück zum Flughafen in Punta CanaGebucht ist ausser den Flügen noch nichts.
Ich freue mich sehr auf eure Anmerkungen!
Cheers
Mojamira -
Ich würde die Finger von einem Mietwagen lassen.
Ich mache seit 98 unteschiedlich dort Urlaub und würde mir nie dort einen Mietwagen nehmen.
AuswärtigesAmtKriminalität
Die Kriminalität im Lande ist hoch. Sie richtet sich allerdings grundsätzlich selten ausdrücklich gegen Ausländer, sondern bedroht alle Bevölkerungsgruppen und damit auch die ausländischen Touristen und im Land lebende Deutsche. In Touristenzentren und in abgelegeneren, ländlichen Gegenden sind ausländische Touristen jedoch durchaus gezielt Opfer von Übergriffen. Zu erhöhter Vorsicht wird geraten. Ausflüge sollten nur mit ansässigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durchgeführt werden. Der Versicherungsschutz der Busunternehmer ist im Vergleich zu Deutschland geringer.
Touristen und hier lebenden Deutschen wird dringend dazu geraten, Wertgegenstände zu Hause zu lassen, Reisepässe und große Mengen Bargeld im Hotelsafe zu hinterlegen und wichtige Dokumente (z. B. Flugschein, Reisepass, Führerschein) nur in Fotokopie mitzuführen. Bei Übergabe von Wertgegenständen an Hotelsafes ist in manchen Fällen die Anfertigung einer detaillierten Übergabeliste mit unterschriftlicher Bestätigung der Hotelleitung zu empfehlen. Die Rechtsverhältnisse im Verlustfall sollten unter Zeugen vor Übergabe geklärt werden.
Grundsätzlich ist es notwendig, jederzeit aufmerksam das Geschehen auf der Straße zu verfolgen und insbesondere bei größeren Menschenansammlungen (z. B. in Märkten, aufBusbahnhöfen, während Busfahrten, in Tanzlokalen) auf Geldbörsen und Wertsachen zu achten. Es wird zudem empfohlen, außerhalb der Geschäftszeiten keine größere Menge Bargeld abzuheben und sich beim Abheben nicht beobachten zu lassen. Reisende sollten dunkle Straßen und unsichere Wohngegenden meiden und Armenviertel nur in Begleitung Ortskundiger betreten.
In öffentlichen Bars, Discos und hotelinternen Clubs sollten Getränke nie aus den Augen gelassen werden, um zu vermeiden, dass narkotisierend wirkende Stoffe („K.-O.-Tropfen“) untergemischt werden. Dominikaner setzen im Konfliktfall teilweise Handfeuerwaffen als Drohmittel ein. Generell sollte daher bei Meinungsverschiedenheiten oder bei Konflikten aggressives Auftreten vermieden werden. Bei einem Überfall wird dringend dazu geraten, keine Gegenwehr zu leisten und Wertgegenstände widerstandslos auszuhändigen, um eine mögliche Provokation zu vermeiden.
Sowohl in Santo Domingo als auch in den Touristengebieten der Nordküste gibt es einen spürbaren Anstieg der Gewaltkriminalität. In den letzten Monaten ist es vermehrt zu bewaffneten Überfällen auf Touristen und Residenten gekommen. Betroffen sind sowohl Fußgänger als auch Autofahrer (z. B. im Stau oder vor einer roten Ampel stehend). Die Überfälle ereignen sich selbst in der Hauptverkehrszeit und an belebten Hauptverkehrsstraßen. Fenster und Türen des Autos sollten während der gesamten Fahrt verriegelt und Wertgegenstände von außen nicht sichtbar sein. Es wird empfohlen nicht bei Straßenverkäufern aus dem Auto heraus zu kaufen und auf offener Straße keinen Schmuck oder Mobiltelefone zu zeigen.
Straßenverkehr
Im Straßenverkehr ist wegen der im Lande üblichen aggressiven Fahrweise und der häufigen Nichtbeachtung der Verkehrsregeln besonders umsichtiges und defensives Verhalten geboten. Eine Festnahme aller Beteiligten nach einem Unfall, auch über Nacht, ist nicht selten, bei Unfällen mit Personenschäden die Regel. Bei einem Unfall sollte die Polizei gerufen und die für die Schadensregulierung erforderlichen Daten (auch Namen von Zeugen) umgehend aufgenommen werden. Aufgrund oft nicht vorhandenem Versicherungsschutz oder Fahrerlaubnis ist die Gefahr von Fahrerflucht hoch.
Die Botschaft rät generell von Nachtfahrten über Land ohne landeserfahrene Begleitung ab. Gewaltsame Raubüberfälle sind nicht auszuschließen und die Gefahr durch Fußgänger und Fahrzeuge, die ohne Licht fahren sowie durch Straßenschäden ist auf den nicht beleuchteten Landstraßen ungleich höher als tagsüber.
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Wow, danke für diesen "Roman"!
Naja, bis auf die Sache mit dem Knast bei einem Unfall mit Verletzen (was ich beretis wusste) klingt es wie die Warnungen vor Südafrika

Wie würdest Du denn diese Reise angehen wenn Du alle diese Punkte anfahren möchtest?
Gruppenreisen kommen für uns nicht in Frage! Was gäbe es denn sonst für möglichkeiten das Land "sicher" zu bereisen?
Danke, Mojamira
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Schwierig am besten mit dem Bus,bzw einen Taxifahrer fragen was er will,jedoch in den Anlagen sind die Taxifahrer Mafiosis und verlangen Preise welche viel zu teuer sind.
Die RD kan man nicht mit Tahiland Kenia Mexico etc vergleichen,dort tickt alles anders.
Jedoch muß man mitlerweile selbst am Tag sehr aufpassen,was vor 3 Jahren noch nicht so extrem war. -
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Es gibt durchaus auch andere Erfahrungen und Meinungen, lies einfach mal hier und herzlich willkommen bei HC!
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Hallo Doc
Vielen Dank. Das habe ich alles schon gelesen, bin mir eigentlich ziemlich sicher dass ich mit dem Mietwagen fahren werden - aber wenn es gute Alternativen gibt, wäre das sicherlich auch eine Möglichkeit (Man wird halt schon etwas verunsichert).
Wie sieht es denn grundsätzlich mit meiner Strecke aus? Gut machbar? Zu lange Strecken?
Cheers
Mojamira -
Ich kann Dir leider zu den heutigen Straßenverhältnissen nichts sagen, zu meiner Zeit war es noch problematisch z.B. von PC nach Los Haitises zu kommen, auch die Strecke Samana-Jarabacoa ist nicht gerade kurz und gerade da lohnt es sich, Zeit zu verbringen. Deshalb würde ich bei der Planung ne Nacht Bayahibe abknapsen und dort ranhängen, aber Du bist ja noch flexibel und zur Not entscheidest Du das vor Ort.
Grundsätzlich ist es bei mir auch schon ziemlich lange her und es ist durchaus möglich, daß es auf der Insel seitdem viel schlimmer geworden ist mit der Kriminalität, aber auch zu meiner Zeit gab es schon diese Unkenrufe hauptsächlich aus dem Pauschalsegment. Deshalb würde ich Dir weder zu- noch abraten wollen, ich kann Dir nur sagen, daß die Zeit mit Mietwagen meine schönste auf der RD war und sollte ich die Insel Hispanola nochmal besuchen, dann sicherlich nicht nur, um in einer massenviehhaltungsähnlichen Anlage "bespaßt" zu werden. Das kann man sich mal ein paar Tage geben, aber dann ist auch gut und m.E. kann man sich dann gerne RD-Fan oder Liebhaber nennen, hat aber eigentlich nix von dem Land mitbekommen, denn das kann man in den Touriretortenorten nicht, auch wenn es der Neckermannfuzzi noch tausendmal erzählt und so tolle Ausflüge wie "Land & Leute" auf ner Truckladefläche mit ordentlich Booze vertickt.
Ich kann Dir nur sagen, ich würde Fahrten im Dunkeln meiden, mich langsam an den Verkehrsfluss rantasten, das Gepäck nicht sichtbar in der Karre rumfliegen lassen, Wertgegenstände schonmal gar nicht, also eigentlich alles Dinge, die ich in jedem neuen Land berücksichtige und teilweise auch zu Hause.
Der letzte Rat, warte auf den Bericht des Threadopeners aus dem verlinkten Thread oder schreibe ihn an, da solltest Du ja aktuelle und grundsätzliche Anhaltspunkte aus erster Hand bekommen.
Edit: Ach ja, wirkliche Alternativen gibt es m.E. nicht. Du könntest einen Privatfahrer engagieren, nur ist das nicht das selbe, ob man immer jemanden dabeihaben will, ist auch sehr personenabhängig und noch lange keine Garantie dafür, daß nix passiert. Erstmal müsste man da auch einen vertrauenswürdigen Fahrer finden, der so eine Tour mit Euch macht und natürlich das nötige Kleingeld aufbringen.
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Es gibt schon Anbieter, die Touren mit Kleingruppen (deutschsprachig) anbieten. Solche Touren habe ich im Norden schon mitgemacht (Extratours-Sosua). Diese Touren führen auch nicht zum Massentourismus. Im Osten macht solche Touren Günther Punta Cana. Diesen Veranstalter kenne ich aber nicht. Nur zur Info!
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Darauf freue ich mich auch sehr, wenn wohl meine Motivation der Deinigen diametral gegenübersteht und für mich der Empfangscocktail beim Ausflugsverticker kein Urlaubshighlight darstellt.
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Man kann sich für 2 Wochen einen Mietwagen nehmen. Dieser sollte allerdings bereits in Deutschland gebucht werden. Wegen den Versicherungen. Man sollte die höchste Versicherungsstufe wählen, wie auch Vollkasko ohne Selbstbeteiligung. Ob man dieses ohne Spanisch Kenntnisse in der DR schafft, sehr große Frage. Also lieber in D buchen. Auch sollte man schon mehrjährige Fahrpraxis haben (und nicht Garage raus, putzen, Garage rein), am besten in Großstädten. Überlandfahrten sind kein Problem, wenn man auf den Hauptstraßen bleibt. Diese sind meistens sehr gut ausgebaut. Gibt natürlich leider auch das Gegenteil. Allerdings werden von den Domminikanern die Verkehrsreglung auf diesen Strecken so gut wie nie beachtet (z. B. rote Ampel und Rechts vor Links gibt es sowieso nicht).Also immer für die anderen mitdenken und aufpassen.In den Großstädten sieht das anders aus. Total caotisch, eigenllicht ein totales Durcheinander, es gilt mehr oder weniger das Recht des Stärkeren. Aber es wird sich mehr an die Verkehrsregel gehalten. Weil die Verkehrspolizei versucht diese durch Strafen, durch zu setzen, für Domminikaner teuer, für uns recht preiswert, Strafen so um die 25 Euro. Die Unfallhäufigkeit in der DR ist sehr hoch, auch mit überdurchschnittlich vielen Toten. Und Fahrerflucht ist normal. Und nicht vergessen alls Weißer ist man erstmal Schuld, man ist ja Reich. Bei einem Unfall ist es daher sehr wichtig, das man gut versichert ist, das erspart einem bei einem Unfall ohne Verletzte das Gefängnis. Mit Verletzte geht es erstmal in den Bau, bis alles geklärt ist, wer ist Schuld (meistens wir), Versicherung vorhanden usw., dauert in der Regel ein Tag. Ich fahre jetzt schon fast 15 Jahre in der DR, hatte bis jetzt noch keinen Unfall, aber Fast Unfälle durch Dominikaner kann ich nicht mehr zählen. Denn Sie fahren sehr rücksichtslos und ohne Rücksicht auf Verluste, je größer das Fahrzeug um so schlimmer. Wie schon geschrieben bei guter mehrjähriger Fahrpraxis bekommt man das hin. Eine Ausnahme gibt es, Nachts zu fahren sollte man möglichst vermeiden, den die Verkehrspolizei hat ab 17:00 Feierabend und dann gelten auch die Verkehrsregeln nicht mehr. Desweitern wird dann auch sehr gerne besoffen und mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren. Außerdem ist das Fernlicht, Nachts die vorrangige Beleuchtung, man will schließlich was sehen, ob der andere was sieht ist egal. Und dadurch sieht man eventuelle Situationen zu spät, wie man sie in D auch nicht kennt. Plötzliches tiefes Schlagloch, Straße auf einmal zu Ende. Ein Beispiel ein Bekannter von mir ist Nachts auf der Autobahn gefahren und plötzlich stand da eine Kuh hinter der Kurve. Endresultat, Fahrzeug Totalschaden und die Kuh mußte er auch noch bezahen. So läuft das in der DR. Auf alles vorbereitet sein. Wenn man aufpaßt und defensiv fährt, klappt es eigentlich ganz gut. Karsten
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Oh, ich werde sehr gerne einen Reisebericht schreiben!
Es scheint dass es unbedingt mal nötig ist, dass jemand das Land auf eigene Faust bereist und davon berichtet :-))Habe mir jetzt einen Reiseführer geholt und bin diesen am durchstöbern. Hier konnte ich übrigens bis jetzt noch keinen Hinweis darauf finden, dass man die Finger von einem Mietwagen lassen sollte. Das beruhigt mich doch schon mal ungemein!
Mein grösstes Problem momentan ist, dass ich mit 2 Wochen definitiv 3 Wochen zu wenig Zeit habe

Und falls sich jemand hier wegen dem Wort "Bunker" angefriffen fühlt: War nicht so gemeint! Nur ich persönlich finde es schade in ein Flugzeug zu steigen, ca. 10 Stunden darin zu verbringen und danach ausser der Hotelanlage nichts gesehen zu haben. Der Weg vom Flughafen zum Resort zähl ich da jetzt mal nicht mit.
Falls noch Jemand etwas zu meiner Tour zu sagen hat, immer her mit Anmerkungen!
Vielleicht soltet ihr vergessen dass der Plan ist mit Mietwagen zu reisen.
Mich interessiert nähmlich Eure Meinung zu den angegebenen Zielen sehr!Vielen Dank an Alle und
CheersMojamira
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Lieber Karsten
Ich danke Dir sehr für Deinen Beitrag! Ich fühl mich immer wohler bei meinem Vorhaben.Wir sind schon in Kuba mit dem Mietwagen unterwegs gewesen, wo das gleiche Problem ist, Alkohol am Steuer, keine Führerausweise und keine Versicherungen. Auch dort ist Touri immer schuld und die Schlaglöcher sind so gross, dass ganze Gruppen darin baden können (was aber nicht heisst dass man sie besser sieht).
Wir mussten einmal im Dunkeln fahren, weil der Flug am Morgen so früh war, und das war die Hölle!Auch in Südafrika waren wir schon zwei mal mit dem Mietwagen unterwegs. Auch hier sind besoffene Fahrer an der Tagesordnung und von den Tieren auf der Strasse und den Schlaglöchern will ich mal gar nicht sprechen.
In Kapstadt Auto zu fahren ist übrigens auch eine sehr grosse Herausforderung, Ampeln anscheinend nur zur Zierde und Blinker sowie Bremslichter kaum vorhanden. Auch das haben wir 5 Tage lang sehr gut gemeistert.Wir haben also, denke ich genügend Erfahrung sammeln können um mit rücksichtsvoller und defensiver, sehr aufmerksamer und langsamer Fahrweise unseren Mietwagen auch in der DomRep von A nach B zu bringen.
So, und was gibt es zu der Strecke und den Stationen für Anmerkungen?
Cheers, Mojamira
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Nur noch mal kurz bemerkt, zu langsam fahren sollte man auch nicht, das provoziert dort zu unmöglichen Aktionen, immer dem Verkehrsfluß einigermassen anpassen,. LG Karsten
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Zu Sabena de la Mar kan ich nichts sagen war ich noch nie. Las Terrenas ist wunderschön, vor allen bei Las Galeras, wunderschöne Sandstrände und die meisten sind auch recht leer. Las Terrenas ist stark fränzösich angehaucht und ich finde es ist auch recht teuer dort. war allerdings auch nur 2 mal dort für einen Tagesausflug. Viel ist dort nicht los. Ich würde sagen 2 Tage reichen. Von dort ist man auch schnell (ca 2 - 2,5 Stunden) in Santo Domingo, Alles Autobahn, allerding kostet diese für die Strecke ca 1000 Pesos (20 Euro). Dann muß man allerdings um auf die Autobahn nach Santiago/Jarabacoa zu kommen durch ganz Santo Domingo. Ob die Umgehung fertig ist weiß ich nicht. Man sollte allerding auch mal 2 Tage in Santo Domingo verbringen. Trotz des Müllproplemes und der vorherschenden Armut ist es eine tolle Stadt. Zu empfehlen ist dort der Botanische Garten und natürlich die historische Altstadt, wo Samstag Nachts immer kostenlose Konzerte stattfinden, einfach dort zu sein das hat schon was. In der Altstadt gibt es auch eine Deutsche Pension.Vieleicht vormittags ankommen und am nächten Tag so gegen Nachmmttags nach Jarabacoa aufbrechen ( ca 2 - 3 Stunden Fahrt je nach Verkehr, Autobahngebühr 100 Pesos, 2 Euro). Von Santo Domingo (am Ende der Stadt) kann man dann bis kurz vor Santiago auf der Auobahn fahren, dann geht es links ab in die Berge (ist gut ausgeschildert). Dort kommt man sich wie in D vor. fast keine Palmen mehr sondern Pinien, sehr schöne Gegend, dort gibt es so einige Wassefälle und natürlich auch eine Deutsche Pension. Abends sich vieleicht am Park setzen bei einen oder mehr kühlen Getränk und sich die verückten junge Leute ansehen, die nichts besseres vorhaben als mit ihren Mopeds und Rollern stundenlang den Park zu umkreisen (sehen und gesehen werden). Am nächsten Morgen kann man sich dann ja die Gegend anschauen und gegen Nachmittag sich wieder nach Santo Domingo bzw Bayahibe auf machen. Komplette Strecke ca 4 - 5 Stunden. wieder am Ende von Santo Domigo, allerdings die andere Seite, geht es auf die Autobahn Flughafen, Boca Chica, diese kann man bis La Romana fahren, dann geht es über Landstraße nach Bayahibe. Auch sehr schöne Gegend allerding nur zum Relaxen und zum Erholen (Strandurlaub). Ruhiger, kleiner Ort. Außer dort, wo die Touristen ankommen um auf die Insel Saona zu besuchen. Da ist es tagüber immer sehr voll. Von Bayahibe kann man leider nur über Landstraße zum Flughafen Punta Cana fahren und dann auch noch durch Hieque, chaotische Stadt. Fahrzeit ca 1,5 Stunden. Touristisch kann ich nicht sehr viel über die Insel sagen, da ich mich meisten nicht zu touristischen Zwecken dort aufhalte. LG Karsten
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Auch von mir ein herzliches Dankeschön an Karsten, scheint sich nicht wirklich viel geändert zu haben, bis auf die Autobahnen und Nutzungsgebühren

Mojamira, Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Erstens ist Bunker jetzt wahrlich nicht so schlimm und trifft es zweitens m.E. sehr gut. Aber wenn man sich dabei besser fühlt, können wir zwei natürlich demnächst auch auf Veranstaltersprache umswitchen und sie "Hoteldörfer unter karibischer Sonne, die man gar nicht verlassen muß" nennen und dabei verschweigen, daß alles dafür getan wird, daß man sie garantiert nicht selbständig verlässt, damit auch der letzte Peso in der Veranstaltertasche landet

Nochmals schönen Urlaub und gute Fahrt!
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**DOMREPBOCACHICA: ... Von Bayahibe kann man leider nur über Landstraße zum Flughafen Punta Cana fahren und dann auch noch durch Hieque, chaotische Stadt...Fahrzeit ca 1,5 Stunden...**Karsten, herzlichen Dank für deinenBeitrag! Die sehr viel Aufmerksamkeit erfordernde Durchfahrt von Higuey, vor allem zur Rush Hour, kann man durch die mautpflichtige Autobahn Punta Cana - Santo Domingo mittlerweile umfahren, dadurch verkürzt sich die Fahrzeit von Punta Cana nach Bayahibe auf ca. 1 Std..
@Mojamira
Was jetzt fahrtechnisch machbar ist
. Nach welchen Kriterien hast du Eure Rundfahrt geplant? Ihr scheint den Schwerpunkt auf das Thema Natur zu legen?
Tipp für Natur: Bei Sabana del Mar in der Nähe von Miches die Playas de Las Tortugas und Limon - so diese Traumstrände nicht wg. der geplanten Hotelprojekte bereits abgesperrt sind
.Auf Samana würde ich persönlich mehr Zeit verbringen und die Tage passend bei Bayahibe wegnehmen. Ist natürlich Geschackssache - Samana ist sehr individuell, Bayahibe Massen-touristisch, da von dort aus sämtliche Ausflüge (also auch die von Punta Cana aus) in Richtung Saona, Isla Catalina ... starten.
Strandtipp für Las Terrenas: Playa Coson und die anschließende Playa Bonita. Las Galeras liegt am "A--h" der Welt, aber dieser "A...h" ist superschön und ursprünglich. RD pur. Mit vielen tollen Stränden in der Nähe.
Zusätzlich zu all den vielen Tipps zum Fahren in der RD: In der RD klafft die Schere zwischen Arm und Reich ganz besonders auseinander. Ihr wollt ein Land bereisen, wo viele Menschen von 20$US monatlich leben, falls sie überhaupt über so viel Geld verfügen.
In den a.i.-Hotelanlagen und auch bei pauschal organisierten Ausflügen kriegt der Pauschalurlauber davon wenig mit, soosi hat an anderer Stelle geschrieben, dass die Dominikaner ein stolzes Volk sind. Dessen Regeln in den Touristenzentern durch den Massentourismus komplett überrollt wurden. Vor 30 Jahren wurde man als Tourist noch sehr herzlich empfangen, doch mittlerweile ist imho dieser Respekt einer Art Freibeutermentalität gewichen - rapiar el pollo.
Daher passt auch auf Euer Fahrzeug auf! Oder beauftragt jemand damit -auf Samana wäre z.B. wer sehr glücklich damit, einige Pesos mit solch einer Aufgabe zu verdienen. Bitte gebt den Menschen Arbeit!Benzin absaugen bei nicht verschließbarem Tankdeckel, Reifen klauen ist nicht unüblich in der RD. Daher würde ich beim Automieten ganz großen Wert drauf legen, wie gut der Service bei einem Schaden vor Ort greift. Plus entsprechender internationaler Absicherung.
Euch eine schöne Reise! Vielleicht postet Ihr mal Eure Erfahrungen?
LG
Dagmar -
Sind die geplanten Strecken nur zum Fahren gedacht oder mit Zwischenstops um was anzuschauen? Die Autobahnen sind sehr gu ausgebaut und haben sehr wenig Verkehr. Nur in den Großstädten staut es sich extremst. Und in SD ist der abartigste Verkehrd en ich bis jetzt mit meinen eigenen Augen weltweit gesehen habe.
Die Autobahnen kosten zwar etwas Maut aber für uns "Gringos" durchaus bezhalbarbar.
Ich hab es schon geschaft um 17 Uhr in Punta Cana zu Landen und um Mitternacht in Puerto Plata im Hotel zu sein. Mit der nächtlichen Rushour in SD. Und mein Schwager der gefharen ist war sogar um 2:30 Nachts wieder in seinem Bett in Sd gelegen. Und einen kaputten Verteilerfinger am Zündkabel hatten wir auch zwischen SD und Santiago.
Also wen der Weg das Ziel ist kann man auc in der RD Strecken runterreissen. Mal von Santo Domingo abgesehen hätte ich mir die Srecke auch selbst zugetraut. Mit nem gescheiten Auto evtl noch schneller.
Wi Daggy schon geschrieben hat ist man relativ schnell von Bayahibe in PC. Über Higuey muss man nicht fahren. das liegt eh nördlich und war noch nie auf der Strecke La Romana - Punta Cana gelegen.
Aussrdem glaube ich as Daggy bei Ihren 20US ne Null vergessen hat.
Wobei die 200 wohl der Schnitt sind. Mit allen Politikern und Multimiliären eingerechnet. Die Domis wo ich kenne verdienen ca 140 US pro Monat + ggf Trinkgeld und sie sind alle recht zufrieden und genieesen ihr Leben. Ich denke dass es aktuell in einer deutschen Gr0ßstadt gefährlicher ist als in der RD. Aber kommt halt drauf an wo genau an hingeht. -
Bevor die Autobahn Santo Domingo - Punta Cana fertig war mußte man immer durch Higuey fahren. Bin die Strecke oft genug gefahren. Ausser man kannte die Abkürzung durch die Zuckerrohrfelder. Bin ich einmal mit einem Domminikaner gefahren. Ich hätte da nie durchgefunden. Heute fährt man in 2 Stunden von Santo Domingo nach Punta Cana. Kann mich noch an die Zeiten erinneren, da hat das von Boca Chica 4 Stunden gedauert (Boca Chica - S. Pedro - La Romana - Higuey - Punta Cana). Bin jetzt schon öfters die neue Autobahn nach Punta Cana bzw Santo Domingo gefahren. Habe allerdings nie darauf geachtet ob es eine Abfahrt nach Bayahibe gibt. Deswegen dachte ich der Weg wäre immer noch über Higuey.