Um Preis feilschen bei privater Unterkunft?
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hallo erst mal

ich habe mal eine eher komische frage.
ich habe auf rhodos eine schöne ferienwohnung gefunden...leider ist diese aber etwas über meinen budget.
ist es sehr unhöflich mit dem vermieter versuchen etwas zu feilschen?
oder ist das in ordnung,wenn man es auf höflich weise anstellt?
ich hoffe mir kann wer helfen...weil ich nur anfragen mag,wenn es nicht allzu doof rüber kommt.
danke schon mal

Tippfehler in Threadtitel korrigiert!
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Also echt, du kommst auf Ideen.

Ich habe schon viele Fewos in Europa gebucht und mir ist noch nie der Gedanke zum Feilschen beim Mietpreis gekommen, entweder mir passt der Preis oder ich suche weiter, bis der Preis für mich stimmt. Du kannst aber ganz höflich anfragen, ob an dem Preis noch etwas zu machen wäre.
Sofern eine Anzahlung verlangt wird, nie mehr als 20% anzahlen und den Rest dann unbedingt in bar erst bei Anreise. Bei anderen Konditionen lieber eine andere Fewo wählen. -
ja,ich weiß das wirkt etwas komisch :?
ist auch eigentlich nicht so meine art,daher wollte ich hier mal vortasten.
ich finde die unterkunft wirklich toll...aber leider liegt sie einen kleinen ticken(also wirklich nicht wahnsinnig viel) über meinen budget.
daher wollt ich erst mal so allgemein nachfragen,wie sowas rüber kommt...bevor ich sowas wirklich frage.aber ich glaube,dann lass es lieber...das kommt dann wohl leider doch nen ticken zu doof rüber

@juanito: dein kommentar verstehe ich leider nur zur hälfte

danke euch für eure hilfe!

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@ExtinctStar:
Jetzt gib doch nicht so schnell auf
. Warum sollte man denn bei der Miete für Privatunterkünfte nicht handeln dürfen? Daran ist auch nichts ehrenrühriges oder komisches. Du schreibst einfach dem Vermieter, dass Du sein Objekt zwar toll findest, aber eine andere Preisvorstellung/ein anderes Budget hast. Wenn der Vermieter sich nicht sicher ist, dass er die Hütte zum fraglichen Zeitraum vermieten kann, wird er auf Dein Gegenangebot eingehen und weiß zumindest, dass die Bude nicht leer steht.
Handeln kannst Du bei so ziemlich Allem, selbst bei gewerblichen Veranstaltern, wobei da die Chance auf Erfolg natürlich geringer wäre (einverstanden mit dem Konjunktiv, Juanito?
). Das ist weder illegal noch anstößig. Nur weil Dir die Idee nicht gekommen ist, Nate 1, heißt das noch lange nicht, dass sie abwegig ist.
Ich wünsche Dir viel Erfolg, ExtinctStar ! -
ich bin der gleichen Meinung wie Rumsstein, höflich angefragt find ich das einen Versuch wert.
Nur ob das an einem Ort wie Rhodos funktionieren wird bezweifle ich stark, dazu ist die Nachfrage einfach zu hoch. Mit viel Glück im November vlt, wenn die Insel leer ist. -
Diese Gefahr sehe ich allerdings auch, wiener-michl. Andererseits sehe ich in einer Anfrage eventuell auch eine Chance, je nach Umständen. Wenn das ein "sehr privater"
Vermieter ist, der das Objekt selber nutzt und dem es sehr am Herzen liegt, könnte ein gut formuliertes Schreiben einen seriösen Eindruck vermitteln, aufgrund dessen der Vermieter eventuell auf ein paar Kröten verzichtet.
Manche Vermieter, ich kenne da auch welche persönlich, leben in der ständigen Angst, ihr heiß geliebtes Feriendomizil könne von partywütigen Gästen zu Klump und Asche zerlegt werden, der "persönliche Touch" könnte diese Angst mildern und zu Zugeständnissen bereiter machen.
Einen Versuch ist es alle Mal wert, mehr als Nein sagen kann der Anbieter nicht. Das Schreiben sollte dann aber in Form, Grammatik und Ausdruck auch richtig gut sein.Aber um auf die Eingangsfrage zurückzukommen, ob ein solches Anliegen unhöflich oder gar doof wäre; darauf nochmals ein ganz eindeutiges Nein. Es wäre eher doof, es nicht zu probieren.

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Ganz meine Meinung, rumsstein - fragen kostet nichts und wie überall macht auch in diesem Fall der Ton die Musik!

LG
Sokrates
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Hallo,
vielleicht kann man sich mit dem Vermieter im Gegenzug auch darauf einigen, dass auf Teilleistungen verzichtet wird, wie Bettwäsche und Handtücher werden selber mitgebracht, Ferienwohnung wird besenrein verlassen, auf Zwischenreinigungen wird verzichtet etc.
Je nach dem, wie die Wohnung angeboten wird und worauf man bereit ist zu verzichten / selber machen kann.
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Solches Klein-Klein-Gefeilsche um Dienstleistungen finde ich jetzt wieder nicht so ganz koscher. Ich an der Stelle des TO, der ja auch nur eine geringe Preisminderung sucht, würde da eine klare Linie verfolgen. Du, lieber Vermieter, verlangst den Preis X, ich kann nur einen Preis Y bezahlen. Kannst Du mir da entgegenkommen? Dabei einen seriösen Eindruck hinterlassen (dem man hoffentlich auch entspricht
), end of story. -
Wo ist der Bus?!

Zum Thema, perfekter als @rumsstein, hätte ich meine Meinung auch nicht ausdrücken können

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So ein Schreiben finde ich ebenfalls nicht abwegig oder unmoeglich.
Die Firma die sich um meine Ferienbutze kuemmert hat mich auch schon mal angeschrieben und gefragt ob ich sie vermieten wuerde, da sie mehr Anfragen als verfuegbare Haeuser haben.
Das Angebot war ebenfalls unter dem was die uebliche Miete ist (verstehe ich denn sie wollen ja auch was verdienen). Obwohl ich damals abgelehnt habe war/ist keiner von uns sauer auf den anderen. Wie bereits geschrieben, hoeflich fragen kostet nichts und ist auch nicht ungebuehrlich oder laecherlich.
PS: Angebote von eigener Bettwaesche wuerde ich allerdings grundsaetzlich ablehnen. Denn wer garantiert mir denn dass dann die bewegungsorientierte Nachtruhe nicht direkt auf den Matratzen praktiziert wird.

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Ich bin ganz bei wiener-michl & rumsstein ... der Ton macht die Musik, ein Angebot zu unterbreiten macht einen nicht "doof"!
Im Falle unwahrscheinlichen Glücks gibt´s genau zum gewünschten Reisezeitraum noch eine späte Vakanz und damit für beide eine gewinnbringende Vernetzung. Klappt es nicht, muss t.o. die Kröte eben schlucken. Ich nehme nicht an er würde eine Niederlage mit "Nie wieder "Zorbas" Apartments!" quittieren?!
Wie wiener-michel rechne ich dem Unterfangen zwar keine großen Erfolgsaussichten zu - aber wer nicht wagt der nicht gewinnt, wer nicht ... na ja, ihr wisst schon wie´s weitergeht.
Ein Risiko ist jedoch die möglicherweise späte Zusage, verbunden mit einer nicht vorhersehbaren Preisentwicklung anderer in Frage kommender Objekte ... das sollte man berücksichtigen. -
vonschmeling:
ein Angebot zu unterbreiten macht einen nicht "doof"!Ich hoffe ExtinctStar kennt sich mit dem BGB aus.
Wenn nicht, egal, das BGB hat nix auf Rhodos zu suchen.
Daher gilt wie hier schon geschrieben: Fragen kostet nix!
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Frankenstephan wrote:
... das BGB hat nix auf Rhodos zu suchen.Wir Frankenstephan schon schrieb (siehe oben):
NIX!

LG
Sokrates
